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Thema: Windelfetisch - Lust oder Belastung?

  1. #21
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    AW: Windelfetisch - Lust oder Belastung?

    Windeln sind für mich inzwischen pure Lust. Am Anfang war es, sagen wir mal komisch, aber nur ganz kurz.
    Inzwischen trage ich ich Windeln einfach wie es mir kommt. Das weiche Gefühl und das nicht Aufstehen und zur Toilette müssen mag ich einfach.
    Als Belastung habe ich meinen Fetisch nie empfunden, vielmehr trägt er bei mir zum Stress abbau und Ausgleich nach anstrengenden Tagen bei... einfach wohlfühlen und genießen. Der Urlaub vom Alltag für zwischendurch.

  2. #22
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    AW: Windelfetisch - Lust oder Belastung?

    Für mich ganz klar die Windellust da sie für mich einfach zum normalen Alltag einfach dazu gehört. Ich genieße sie und bin auch inzwischen außerhalb der Arbeit Permanent Gewindelt, genieße es einfach Gewindelt zu sein ohne schlechtes Gewissen.

  3. #23
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    AW: Windelfetisch - Lust oder Belastung?

    Ich denke mal, dass ein Windelfetisch wirklich mehr Lust und kaum Last ist. Im Gegensatz zur Inkontinenz hat man immer die Wahl und kann diesen Fetisch fast überall ausleben. Bei Notwendigkeit lässt man die Windel eben weg. Nachteil, den ich mir vorstellen kann: der finanzielle Aspekt. Da es Einmalprodukte sind, kann so ein Fetisch ganz achön ins Geld gehen. Aber Rauchen kostet auch.

    Als 24/7 Inko ist es anders. Man kann zwar seinen Frieden mit den Windeln schließen, aber weglassen geht nicht. Das ist manchmal wirklich belastend, nicht nur vom zwangsläufigen Gepäck. Würde gerne mal wissen, wo für die DL's die Nachteile sind, fällt mir schwer, mir das vorzustellen.

  4. #24
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    AW: Windelfetisch - Lust oder Belastung?

    Ich bin Windelfetischist und nehme meinen Fetisch in nicht zu großen Dosen an - allzuviel ist nicht nur finanziell, sondern auch für die Umwelt eine Belastung. Da ich nicht nur Windeln mag, kann/muss ich immer wieder in mich hineinhören, wonach mir der Sinn steht.

  5. #25
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    AW: Windelfetisch - Lust oder Belastung?

    Die Belastung ist psychischer Natur, weil die Windelleidenschaft beispielsweise bei der Partner*innen-Suche im Wege stehen kann. Oder auch im normalen Beziehungsalltag

  6. #26
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    AW: Windelfetisch - Lust oder Belastung?

    Es geht bei mir nicht um Nachteile…sondern um Belastung..die kann doch auch psychischer Natur sein..schlechtes Gewissen zum Beispiel

  7. #27
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    AW: Windelfetisch - Lust oder Belastung?

    Zitat Zitat von Hoewi Beitrag anzeigen
    die kann doch auch psychischer Natur sein..schlechtes Gewissen zum Beispiel
    Das verschwindet mit der Zeit. Die Kosten und die Müllberge bleiben leider.
    Windeln find' ich voll gut!

  8. #28
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    AW: Windelfetisch - Lust oder Belastung?

    Hallo
    ich finde windeln und gh überhaupt nicht als belastung. trage seit fast 20 jahren windeln und gh 24/7/365. egal ob sommer oder winter. im sommer bei extremen temperaturen kann es schon mal belastung sein, aber man gewöhnt sich daran. zwischenzeitlich habe ich auch schon eine gewisse inkontinenz, da ich fast immer einnässe. dafür sind ja windeln da.

  9. #29
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    AW: Windelfetisch - Lust oder Belastung?

    Beides,
    bei mir ist es so dass ich smanchmal Windeln tragen möchte und manchmal mich ekele dass ich windeln tragen will.

  10. #30
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    AW: Windelfetisch - Lust oder Belastung?

    Für mich ist es auch pure Lust Windeln zu tragen. Mitlerweile trage ich meiner Freizeit und in der Nacht Windeln, auch beim Montainbiken und Motorradfahren. Daher trage ich immer öfter 24/7 welche.
    Wenn es für mich zur Belastung wird, lege ich für einige Tage eine Windelpause ein. Anschließend ist dei Lust gewindelt zu sein um so größer.

  11. #31
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    AW: Windelfetisch - Lust oder Belastung?

    Es ist immer Lust, keine Last.
    Wenn ich aber über längere Zeit keine Windeln tragen kann, fühle ich mich unausgeglichen.
    Einmal die Woche sollte es für mich schon möglich sein, eine Windel zu tragen.
    Geändert von DiaperedChris (16.07.2021 um 00:29 Uhr) Grund: Ausversehen abgeschickt

  12. #32
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    AW: Windelfetisch - Lust oder Belastung?

    Für mich bedeuten Windeln immer pure Lust, 24/7/365. Ein Leben ohne Windeln ist für mich unvorstellbar. Ich bezeichne Windeln allerdings nicht als Fetisch, eher als eine intime Liebe. Ich bin glücklich, dass ich diese Liebe dank meiner Inkontinenz voll ausleben darf, und dazu praktisch ohne Kosten

  13. #33
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    AW: Windelfetisch - Lust oder Belastung?

    Hallo liebe Gemeinde,

    Windel trage ich mit Vorliebe Freitagabend bis Montagmorgen. In der
    Woche kann ich das leider nicht, da ich mich auf der Arbeit umziehen
    muß.
    Wenn ich jedoch die guten Stücke an habe, fühle ich mich untenrum
    super geborgen und genieße es wenn sie immer dicker wird. Und als
    Highlight gehe ich am Wochenende auch einkaufen, und dann
    frage ich mich, ob das auffällt, weil eine Schutzhose immer dabei ist.

    Gewindelte Grüße,
    sendet Euch
    der JoJo

  14. #34
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    AW: Windelfetisch - Lust oder Belastung?

    Zitat Zitat von Nappyboy90 Beitrag anzeigen

    Bei mir verhält es sich so:
    Ich verbinde mit den Windeln, bzw. dem Windelfetisch eher gemischte Gefühle, da ich den Fetisch irgendwie noch nicht 100%ig für mich angenommen habe. Trage Windeln auch eher unregelmäßig. Wenn ich sie dann mal trage, ist es irgendwie fast immer toll

    Wenn ich die Windeln dann ablege (egal ob unterwegs getragen oder nur zuhause), fühlt es sich allerdings oft an als hätte ich etwas getan, was ich nicht tun sollte - fast wie ein schlechtes Gewissen oder ein Scham-ähnliches Gefühl.

    Speziell nach einem "Höhepunkt" in Windeln verliere ich oft für 1-2 Tage die Lust, welche zu tragen, geschweige denn, dass ich sie danach anbehalten könnte (muss sie dann immer schnellstmöglich ausziehen).

    Habe über die Jahre auch schon mehrfach versucht, von dem Fetisch loszukommen, was auch zeitweise klappt, aber dann kommt es meistens zurück, zum Teil stärker als vorher. Die richtige "Strategie", den Fetisch vollends zu akzeptieren habe ich für mich allerdings noch nicht gefunden...


    Gibt es Momente, wo ihr euch wünschen würdet, ihr hättet diesen Fetisch nicht?
    Hallo,

    mir geht es fast genauso. Zwar habe ich diesen Fetisch schon ewig, aber ich kann ihn nicht zu 100% für mich akzeptieren. Aus meinem kreis weiß es niemand. Ich lebe es auf Arbeit aus, da ich selbstständig bin und oft in der Firma tätig. Allerdings kann ich mittlerweile auch bei Kundschaft Windeln tragen ohne dass man es mir ansieht oder anmerkt. Ich halte es da so wie ein echter Inko: So dick wie nötig, so dünn wie möglich und immer so bekleidet, dass man nichts erkennen kann.
    Aber auch bei mir ist es unregelmäßig.

    Dieses Gefühl etwas Verbotenes getan zu haben (also nach dem ausziehen der Windel) kenne ich auch. Ich habe dann das Gefühl, dass das nur Inkontinente dürfen und nur für die die Windeln gemacht sind. So als wenn ich eine Brille ohne Diptrien tragen würde, nur dass es sich um den Schambereich dreht.
    Dass ich mit dem Windeltragen schöne, sogar sexuelle Gefühle verbinde, ist in meiner Denke ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die darauf angewiesen sind. Das ist mir unangenhem, auch wenn es doch niemand mitbekommt.

    Ja, auch ich kenne das Gefühl, nach einem Höhepunkt in der Windel, diese sofort ausziehen zu müssen. Und egal, wie ich mich vorher überredet und zu 100% fest geplant habe, sofort eine frische Windel anzuziehen, jedesmal rücke ich dann sofort von diesem Plan ab. Ich kann das dann einfach nicht. Ich weiß nicht warum.
    Ich denke mir dann immer, dass sich ein Inko genau SO fühlen muss. Es nicht wollen, aber es müssen.

    Das mit dem Loskommen vom Fetisch kenne ich ebenfalls. Ich habe mich wochen- monatelang versucht abzulenken. Aber je länger die Pause war, umso stärker kommt das Gefühl zurück. Ich empfinde den Fetisch ehrlich gesagt als sehr belastend für mich. Es ist irgendwie so unnatürlich. Ich würde den gerne loswerden, aber es geht einfach nicht. Ich muss also Windeln tragen, nicht täglich, nicht regelmäßig, aber immer wieder.

    Den Fetisch für mich aber voll zu akzeptieren, das schaffe ich auch nicht. Ich weiß nicht wirklich wie Inkos uns DL betrachten oder wahrnehmen. Ich habe immer das Gefühl, dass sie sich irgendwie verhöhnt vorkommen müssen, wenn ein DL sagt, dass er Windeln tragen müsse, obwohl er gar keinen Urin verliert. Auch das ist mir unangenehm obwohl mir das noch kein/e Inko je gesagt hat, obwohl ich mich schon im Netz mit vielen Inkos ausgetauscht habe.

    Ich wäre also tatsächlich froh, wenn ich den Fetisch ablegen könnte.

    Gruß, Xaver

  15. #35
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    AW: Windelfetisch - Lust oder Belastung?

    Ich hatte ja schon vor meiner Inko eine Vorliebe für Windeln. Ich habe die entdeckt als ich in die Pubertät kam. Da habe ich mir als mal Windeln besorgt. Und dann kam irgendwann die Inko dazu, daher kann ich gut beide Seiten betrachten und verstehen, Damals konnte ich bestimmen wann ich eine Windel trage und benutze, die Windel hatte damals einen sexuellen Reiz der jetzt nahezu flöten gegangen ist bei mir. Ich hatte dann auch das Gefühl nach einer SB dass das falsch ist was ich da mache und habe mich geschämt, ich musste die Windel als schnell wieder ablegen. Heute ist dass wegen der Inko anders, ich habe als keine Wahl und brauche die Windel. Besonders zur kalten Jahreszeit. Ich versuche natürlich immer, das ganze so diskret wie möglich zu machen, falte meine Windel am Bund einmal ein Stück nach unten um dass da nichts raus schauen kann usw., trage keine engen Hosen, etc... Das ist mir wichtig.

    Dennoch kam ich gerade zur Anfangszeit meiner Inko in eine Situation die eher unangenehm war. Mein bester Frau hat geheiratet und ich war sein Trauzeuge. Unter der Anzughose hat sich die Windel deutlich abgezeichnet, damals - 2009 - waren die Teile halt noch nicht so kompakt und dünn wie heute. In der Kirche dürften dass die allermeisten gesehen haben meinen Hintern, das war auch so eine Situation in der ich hochrot wurde als man mich angesprochen hat darauf nach der Trauung. Als erstes kam die Mutter meines Kumpels auf mich zu und hat mich darauf angesprochen. Die allermeisten von denen hatte ich eh nur an diesem Tag gesehen, daher war mir das dann irgendwann egal. Das war aber auch eine Situation wo ich daraus lernen konnte dass das 'normal' ist und es zu mir gehört einfach. Dort war ich bei dem Thema noch sehr unvorbereitet, Alternativen hatte ich mir da noch gar nicht alle angefangen anzusehen. Bei einer späteren Hochzeit eines anderen Kollegen viele Jahre später hatte ich die gleiche Anzughose an, allerdings keine Windel drunter sondern eine große Einlage die mach sicher durch die Trauung gebracht hat. Beim anschließenden Feiern musste ich dann halt zwischendurch wechseln gehen.

    Heute sind Windeln ein Bestandteil meines Lebens, ich habe es akzeptiert dass ich sie brauche, meine Frau auch. Manchmal scherzelt sie unterwegs als und frägt ob meine Windel noch reicht, gerade wenn wir mal einen längeren Ausflug machen. Trotzdem gibt es immer wieder auch mal Momente an denen ich mir wünsche ich bräuchte sie nicht. Besonders dann, wenn es warm wird. In meinem privaten Umfeld wissen es einige, mein immer noch bester Freund hat mir auch mal einen 3er Golf Kofferraum voll Windeln mitgebracht von einer Haushaltsauflösung bei ihm ums Eck.

    Der sexuelle Reiz ist im Laufe der Zeit verflogen, ab und an ist es doch erregend wenn meine Frau mich wickelt wenn Zeit dafür ist, im Alltag jedoch geht sowas unter. Es ist einfach ein Bestandteil des Alltags geworden dass ich mich vor dem ausgehen nochmal frisch mache und ich fünf Minuten länger brauche. Was mir allerdings geblieben ist, wenn ich meine Frau wickle mich das unheimlich erregt. Mittlerweile hat sie doch auch etwas Freude an Windeln gefunden und auch schon Situationen gehabt an denen sie froh war dass sie eine Windel um hatte. Sie selber sieht das eher vom praktischen Nutzen her.

  16. #36
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    AW: Windelfetisch - Lust oder Belastung?

    Zu Anfang und die ersten Jahre war es für mich eine starke Belastung, auch ich bin zwischen „binge and purge“ gependelt. Das ganze war immer wieder unterbrochen von Phasen in denen ich die Leidenschaft mehr oder weniger vergessen habe weil so viele andere aufregende Dinge passiert sind. Weggegangen ist sie nie. Irgendwann, so mit Ende 20, Anfang 30 habe ich für mich beschlossen, diesen Teil meiner Persönlichkeit zu akzeptieren. Inzwischen lebe ich sie konsequent aber diskret aus und bin sehr glücklich damit.

  17. #37
    Windel-Newbie Avatar von Marwin

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    AW: Windelfetisch - Lust oder Belastung?

    Ich habe meine Vorleibe für Windeln erst vor wenigem Monaten entdeckt. Ich kann also nicht aus jahrelanger Erfahrung sprechen. Ich finde es aber sehr interessant war andere hier schreiben.

    Das Gefühl etwas "Falsches" getan zu haben, hatte ich nie. Ich kenne bisher auch keine Windelunlust, selbst nach mehren Tagen in 24/7. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich meinen Fetisch regelmässig auch mit meinem Psychologen reflektiere?

    PS:
    Nur damit kein Missverständnis aufkommt: Ich bin nicht wegen dem Windel-Fetisch in psychologischer Behandlung.

  18. #38
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    AW: Windelfetisch - Lust oder Belastung?

    Auch wenn ich eigentlich meinen Frieden mit der ganzen Sache schon gemacht hatte: ein gewisses Aha – Erlebnis habe ich mit den wirklich tollen Podcasts gehabt, die es inzwischen gibt. Insbesondere „Love in Brief“ und „Dream a Little“ haben mich sehr angesprochen und meine Gedankenwelt der schwierigen Jahre noch einmal Revue passieren lassen. Schade, dass es das früher nicht schon gab.

  19. #39
    Senior Member Avatar von Schatz

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    AW: Windelfetisch - Lust oder Belastung?

    Hallömchen,
    ich habe dieses Jahr 50 jähriges Windelfetischjubiläum.
    Da kann man dann schon ein Fazit ziehen.
    Und unter dem Strich hat es mir mehr Unglück beschert, als Freude.
    Mich hat es vereinsamt, ich wurde aus meiner Familie verbannt und habe jeden Respekt verloren.
    Inzwischen habe ich ein starkes Misstrauen gegenüber anderen Menschen und bin eher veschlossen anderen gegenüber.
    Ich lebe ganz alleine und habe fast keine sozialen Kontakte mehr, was durch die Pandemie noch verstärkt wurde.

    Ich dachte, dann suche ich eben zwischenmenschliche Kontakte in der Windelszene, was ja auch plausibel erschent.
    Allerdings gibt es so viele Unterschiede zwischen den Leutchen, viele Neigungsvariationen sind mir fremd, oder ich habe sie zur Genüge ausgelebt. Die meisten ABs finde ich albern und unsexy, mit BDSM kann ich überhaupt nichts anfangen, Zwänge und "Erziehung" finde ich gruselig, ich bin einfach DL und habe einen simplen Objektfetisch.
    An Beziehungen zu normalen Frauen oder Männern traue ich mich nicht mehr heran, weil früher oder später immer meine Neigung zum Nachteil wurde und gegen mich verwendet wurde. Ich bin eben nicht normal. Das wurde mir mehr als deutlich gemacht und ich bleibe lieber alleine, statt mich immer wieder ausgrenzen zu lassen. Irgendwann hat man genug eingesteckt.
    Der Zug ist abgefahren.
    Ich persönlich liebe meine Neigung, aber sie ist nicht sozial kompatibel.
    Verdrängen kann ich sie aber auch nicht und habe eingesehen: So bin ich, aber deswegen mag mich auch niemand auf Dauer.
    Also, nach 50 Jahren ziehe ich ein überwiegend negatives Fazit.
    Ich habe alles verloren. Familie, Freunde, Respekt, Liebe...sozial betrachtet bin ich schon tot.
    Wenn ich morgen nicht mehr da wäre, würden sich die meisten wohl darüber freuen.
    Nicht mal meine Enkel durfte ich kennenlernen, weil ich wohl kein guter Umgang bin. Ich wurde einfach aus der Familie gelöscht.
    Wahrscheinlich hat meine Ex eine Pädophilen-Legende verbreitet, Windeln+Fetisch=Kinderficker. Das kann man leicht instrumentalisieren, wenn man es nicht gut mit jemandem meint. Also seht euch vor!
    Wenn ihr als Windelfetischist in dieser Gesellschaft als vollwertiges Mitglied leben wollt, erzählt das besser niemandem und macht es heimlich.
    Sonst verliert ihr am Ende vielleicht alles, was ein Leben in unserer Gesellschaft ausmacht.
    Die Menschen sind grausam und ein nicht normales Leben zählt einen Dreck.

    bis gleich
    Schatz
    Ich war, ich bin und ich werde immer sein.

  20. #40
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    AW: Windelfetisch - Lust oder Belastung?

    @ Schatz:

    Das tut mir unheimlich leid für Dich. Aber es ist für mich auch nachvollziehbar. Ich halte es so, wie du es schreibst: Ich lebe es still und heimlich aus, wenn es möglich ist, weil ich genau vor dem Angst habe, was Dir widerfahren ist. Objektfetisch ist ja prinzipiell nichts schlimmes und mit gesundem Selbstbewusstsein kann man da auch drüberstehen, sollte es irgendwie rauskommen. Aber Objektfetisch mit Windeln ist dann doch noch mal eine ganz andere Hausnummer. Da kann ich mir schon vorstellen, dass fast alle Normalos das abstrakt oder pervers finden.
    Dein Fehler war vermutlich, dass Du genau das nicht gedacht hast und es offen gelebt/ gezeigt/ gesagt hast. Das lässt sich kaum oder gar nicht revidieren. Leider.

    Ich wünsche Dir alles Gute, dass du vielleicht doch noch den einen oder anderen sozialen Kontakt aufbauen kannst.

    Gruß, Xaver

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