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Thema: Kindheitserinnerungen an Windeln?

  1. #81
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    AW: Kindheitserinnerungen an Windeln?

    Hallo
    Bewusste Windel-Erinnerungen aus meiner Kindheit habe ich kaum noch. Aus Erzählungen meiner Mutter weiss ich, dass an mir, Mitte der 70er Jahre, die damals neuen Pampers ausprobiert wurden. Davor hatte ich Stoffwindeln.
    Eine recht gute Erinnerung habe aus dem Kindergartenalter. Ich lag im Bett und hatte eine Windel um. Drehte mich auf den Bauch und hielt mich an den Gittern fest. Dann rutsche ich im Bett hin und her, begleitet vom geknister der eingelegten Plastiktüten.
    Kurz vor Beginn der Grundschulzeit habe ich auch zum Schlafen keine Windeln mehr getragen. Ob ich aus den Windeln raus gewachsen bin oder ob es einen anderen Grund hatte, weiss ich nicht mehr. Jedenfalls habe ich öfters ins Bett genässt. Ein Klassenkamerad von damals war wohl auch Bettnässer. Als ich mich mit ihm zum Spielen bei ihm verabredet habe, stellte ich fest, dass sein Bett genauso geknistert hat wie meins. Das war ziemlich verräterisch. Ich habe ihn aber nie drauf angesprochen.
    Mit ca. 9 hat sich mein Bettnässen gelegt und die Begleiterscheinungen verschwanden für viele Jahre. Trotzdem war/bin ich immer irgendwie getriggert von Windeln und diese knisternde Betten.

  2. #82
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    AW: Kindheitserinnerungen an Windeln?

    Ich hab einige spannende Windel-Kindheitserinnerungen.

    Die erste, da muss ich wohl so 4 oder 5 gewesen sein, bin ich zusammen mit meiner besten Freundin die ganze Zeit einer Erzieherin hinterhegrannt und habe ihr soetwas nachgerufen wie "Du schaffst es nicht uns zu fangen und uns Windeln anzuziehen!". Keine Ahnung, wie lang das ging, aber auf jeden Fall über eine gewisse Zeit. Irgendwann hat sie mich dann einmal geschnappt und auf den Wickeltisch gesetzt und gefragt, ob ich wirklich eine Windel haben möchte. Da in genau dem Moment dann aber eine andere Erzieherin mit einem anderen Kind zum Wickeln reingekommen ist, habe ich mich leider nicht getraut, ja zu sagen. Oft erinnere ich mich daran zurück und frage mich, was wohl passiert wäre, wenn ich den Mut aufgebracht hätte, ihre Frage mit "ja!" zu beantworten. Kurz danach sind wir leider verzogen, sodass ich dann keine Gelegenheit mehr hatte, nochmal zu fragen.

    Als ich 6 Jahre alt war bekam die Schwester meiner Mutter dann einen Sohn. Beide Familien hatten zu dieser Zeit je eine Doppelhaushälfte direkt nebeneinander, wodurch wir uns quasi jeden Tag gesehen haben. Wir sind auch immer gemeinsam in den Urlaub gefahren usw. Dass mein großer Bruder und ich dann bei unserer Tante übernachtet haben, war daher keine Seltenheit, wenn meine Mutter abends mal ausgehen wollte o.ä. So hatte ich regelmäßig Kontakt zu Windeln und durfte auch manchmal meinen Cousin wickeln.
    Mit 8 oder 9 Jahren wollte meine Mutter mit ihrer Schwester gemeinsam abends ausgehen und so durfte mein großer Bruder (er war zu der Zeit 13 oder 14) unseren kleinen Cousin (und auch mich) babysitten. Dazu waren wir in der Wohnung meiner Tante. Ich weiß noch, dass mein Bruder dann irgendwann auf dem Sofa eingeschlafen ist und auch unser Cousin im Laufstall oder so auf dem Boden schlief. Ich habe mich dann in sein Zimmer geschlichen und mir drei oder vier Windeln in meinen Rucksack, mit dem ich meinen Schlafanzug mit rüber gebracht hatte, gesteckt und am nächsten Morgen mit zu uns genommen.

    Die letzte und prägenste Erinnerung aus meiner "Kindheit", ich war inzwischen 15 und wir sind mehrere Hundert Kilometer in den Süden gezogen. Ich wohnte mit meinem Bruder (er war 20/21) gemeinsam in einer kleinen Einliegerwohnung über der Wohnung meiner Mutter und ihrem neuen Freund. Dadurch hatte ich relativ viele Freiheiten.
    Ich hatte mir von meinem Taschengeldeine Packung Drynites gekauft und ausprobiert. Als dann alle leer waren, habe ich, leichtsinnig wie ich 15 war, die Verpackung einfach in den Mülleimer in unserer kleinen Küche geworfen. Mein Bruder hat sie natürlich irgendwie gefunden und mich gut eine Woche später darauf angesprochen. Ich wusste natürlich nicht, was ich sagen sollte und wusste auch selbst noch nicht so gut bescheid, was genau Windeln für mich bedeutet haben. Ich habe dann zugegeben, dass die Drynites "irgendwie angenehm" (oder sowas in der Richtung) waren und ihn gebeten es nicht unserer Mutter zu erzählen.
    Er hat es dann darauf beruhen lassen, womit ich mich Zufrieden gegeben hatte. Als ich dann etwa einen Monat später Geburtstag hatte und von der Schule heim gekommen bin, war er schon zuhause, was relativ seltsam war, da er eigentlich immer bis Abends arbeitete. Er empfing mich an unserer Wohnungstüre und führte mich in mein Zimmer, wo eine rießen Überraschung lag. Er hatte mir ein großes Paket mit allen möglichen Windeln und noch ein paar andere Kleinigkeiten, wie z.B. ein Nucki, den ich heute noch habe, zum Ausprobieren besorgt. In den gefühlt stundenlangen Gesprächen danach, hat er dann auch zugegeben, dass er Windeln wag und hat mir unter Anderem die WBC und andere Internetseiten gezeigt. Er hat mich dann "zur Feier des Tages" ein einziges Mal gewickelt, mir aber sofort klar gemacht, dass das eine Ausnahme war, da das für ihn wohl doch irgendwo eine sexuelle Grenze übertrat.
    Seitdem haben wir uns jedoch kaum weiter über dieses Thema unterhalten. Ist wohl auch besser so ;-)

  3. #83
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    AW: Kindheitserinnerungen an Windeln?

    Zwei DL's in einer Familie? Da fragt man sich ob das jetzt an den Genen oder an der Erziehung liegt.
    Windeln find' ich voll gut!

  4. #84
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    AW: Kindheitserinnerungen an Windeln?

    Gute Frage. Ich kann nur sagen, dass es bei mir genauso ist. Mein älterer Bruder ist AB und ich DL.

    Meine einzige Erinnerung an Windeln (bevor ich sie mir selbst angezogen habe), da war ich so 5 oder 6, war am 24.12. Tante, Onkel und Oma und meine ganze Familie waren da zum Abendessen bevor es Geschenke geben würde. Irgendwie war mein Magen wohl verstimmt. Bin schnell aufs Klo, konnte aber nur Gase ablassen. Einige Minuten später, da saß ich wieder am Tisch, drückte es wieder. Da ich dachte es wären wieder nur Blähungen, habe ich leicht gedrückt. Als dann aber auch einiges an Dünnpfiff mit rauskam war ich echt erschrocken. Meine Mama machte mich dann sauber, und nach der Bescherung gings dann auch gleich ins Bett. Kurz vorher kramte meine Mama aber aus irgendeinem Eck noch eine Windel von früher hervor (war wahrscheinlich mit 2.5-3 trocken) und legte sie mir um. Am nächsten morgen war sie noch sauber und mein Magen auch wieder in Ordnung.
    1-2 Jahre später habe ich dann angefangen im geheimen (vorallem im Sommer) wieder in die Hose zu machen und mir Gedanken darüber gemacht, wie schade es doch ist, dass ich die Windel nicht benutzt hatte.
    Da ich der jüngste bin, kam ich erst mit 13 wieder an Windeln die mir einigermaßen passten, nachdem mein Neffe auf die Welt kam.

  5. #85
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    AW: Kindheitserinnerungen an Windeln?

    Wenn ich als (etwas größeres) Kind in meine Windel gepinkelt hatte, wollte ich nicht, dass mir die Windel gewechselt wird. Sondern lieber die schöne warme weiche Windel anbehalten.
    Fanden die Erwachsenen erwartungsgemäß weniger toll und haben mit ihrer Autorität beschlossen: Die Windel wird trotzdem gewechselt. Die neue war dann kalt :/

    Ansonsten habe ich nicht mehr viele Erinnerungen daran. Es folgt zwangsweise eine Pause, bis ich einen Bruder bekam und mir eines Tages dachte, warum nicht mal wieder eine Windel anziehen.

  6. #86
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    AW: Kindheitserinnerungen an Windeln?

    Zitat Zitat von tb1973 Beitrag anzeigen
    Mit ca. 9 hat sich mein Bettnässen gelegt und die Begleiterscheinungen verschwanden für viele Jahre. Trotzdem war/bin ich immer irgendwie getriggert von Windeln und diese knisternde Betten.
    Als Kind hatte ich auch lange so einen knisternden Matratzenschutz. Ich habe leider noch keinen Schutz gefunden, der genau so knistert, wie mein damaliger Schutz. Die modernen Auflagen werden heutzutage so hergestellt, dass sie nahezu geräuscharm sind.
    Hast du vielleicht eine Idee, wo man so einen knisternden Schutz bekommt, oder was man evt. dazu zweckentfremden könnte?

  7. #87
    XXL-DL

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    AW: Kindheitserinnerungen an Windeln?

    Es gibt auch Matratzenschutzbezüge als Einwegprodukt. Meist aus einer blauen Folie. Die müssten eigentlich knistern. Ein oder zwei mal hatte ich so etwas schon mal in den Händen, allerdings nur verpackt, also ist das mit dem knistern nur eine Vermutung.
    Windeln find' ich voll gut!

  8. #88
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    AW: Kindheitserinnerungen an Windeln?

    Wirklich interesstant wieviele verschiedene erinnerungen sich mehr oder weniger decken...
    Hier ist meine:


    Ich weiß nicht mehr viel aus meiner jüngsten Jugend, aber die "Erleuchtung" werde ich nie vergessen
    ich weiß nicht wie alt ich war, vlt 3 oder 4.
    Das es tagsüber Unfälle gegeben hat, daran kann ich mich Garnichts erinnern, aber das es nachts mal ins Bett ging schon. Heutzutage würde man sagen, das ist normal, damals offensichtlich nicht.
    Bei einem meiner Geschwister (älter) war das ebenfalls so.
    Irgendwann, den genauen Grund kenne ich nicht, hat die Mutter dann wohl mal den Kanal voll gehabt und ist zu den Nachbarn (die hatten auch kleinere Kinder) und hat Windeln geholt. So als Erziehungsmaßnahme.

    Mein älteres Geschwister hat fürchterlich geweint und gezetert und ist damit um die Windel die Nacht herumgekommen. Hätte bei mir wohl auch funktioniert, wollte ich aber garnicht...
    Ich hab sogar noch Abends gefragt wann ich denn gewickelt werden würde...
    An mehr kann ich mich diese Nacht nicht erinnern, ich denke nicht dass da schon irgendwas weiteres dabei war. Am nächsten morgen hab ich mich wunderbar gefühlt, es war die beste Nacht meines lebens. Ich kann mich sogar noch daran erinnern wie schön ich dsa fand.
    Anyway, der kleiner Karl musste aber ja bei den Geschwsitern den großen machen, Windel war noch trocken, also ausgezogen und in Eimer geworfen. Mit verächtlichem Kommentar. War mir fürchterlich peinlich dann, ich hoffte das keiner meiner Geschweister unseren Freunden was erzählt hat.
    Und Ende, das war die Erleuchtung.
    Von da an, kann ich mich Erinnern das Windeln mich immer interessiert haben. Ich war dann wohl trocken, kann mich an nichts weiters mehr erinnern, aber wir hatten mal nen Mädel mit windel im Kindergarten. Die wurde von allen gehänselt, aber ich ab sie immer neben mir seitzen lassen, weil ich die Windel knistern hören wollte. Wir hatten für die auch Windeln damals im Schrank, da hab ich einige male geschaut aber mich nicht getraut.
    Ich denke das ist auch der Grund wieso bei mir nur Folile geht. wenn es nicht folie ist und knistert ist es nur halb so schön
    Dann ging es offensichtlich wie allen hier: Kinderwindeln die nicht gepasst haben, bis zur Erlösung das es Erwachsenenwindeln gibt (bei uns damals soagr im Supermarkt) und das geht so bis heute

    Was mich an dieser Sache besonders fasziniert:
    Ich muss vor diesem Augenblick ja schon irgdnwie auf Windeln gepolt gewesen sein, sonst hätte ich mich ja auch dagegen gewehrt, hab ich aber nicht. Und das mit vlt 3 Jahren.
    Ergo: die Lust, oder das Verlangen an Windeln muss schon deutlich früher entstanden sein. In Zeiten an die ich mich nicht erinnern kann, und ich bin jetzt auch der Meinung keine schlimme Kindheit gehabt zu haben...
    Komisch

    Alles in allem lassen sich hier aber sehr sehr viele Parallelen bei den meisten Leuten finden...

  9. #89
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    AW: Kindheitserinnerungen an Windeln?

    Ich kann mich noch sehr gut an meine Kindheit erinnern, ich wurde mit 3,5 trocken tagsüber und in der Nacht mit knapp 4. Meine Eltern haben dann alle Windeln verschenkt. Wo ich dann mal bei meinen Grosseltern übernachten durfte, fragte mich meine Grossmutter ob ich in der Nacht noch eine Windel brauche, sie hatten noch welche. Ich sagte eigentlich nicht, aber vielleicht ist es doch besser, sie hat mir dann eine angezogen. Am Morgen war die Windel trocken und das war das letzte mal, sie hat dann die restlichen Windeln entsorgt. Später bereute ich es das ich die Windel nicht benutzt habe.
    Danach ging es 2 Jahre bis ich wieder Kontakt mit Windeln hatte, das war mit knapp 6 Jahren, da war ich noch im Kindergarten, wir hatten da einen Spieltag in einem andern Kindergarten und dort auf der Toilette kam ich dann wieder in Kontakt mit Windeln, die lagen dort in einem Regal, ich fand das irgendwie anziehend und musste eine probieren, habe sie dann aber wieder zurückgelegt weil ich Angst hatte das es auffiel, wenn eine fehlen würde. Dann vergingen 7 Jahre und erst dan

    mit 13 merkte ich richtig das mich Windeln anziehen, ich hab dann mit meinem Taschengeld mir eine Packung Pampers gekauft und unter dem Bett versteckt. Jedesmal wo meine Eltern aus dem Haus waren hab ich mir eine angezogen und es einfach genossen. Doch eines tages als ich von der Schule heimkam waren sie weg... Meine Eltern haben mich nie darauf angesprochen. Ich habe mir aber wieder neue besorgt diesmal aber besser versteckt, so ging das weiter bis ich auszog. Wo ich dann alleine wohnte ging es erst richtig los.

  10. #90
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    AW: Kindheitserinnerungen an Windeln?

    Allo zusammen,

    Kindheitserinnerungen an Windeln habe ich nur eine. Es war Mittags, und ich spielte in der Küche meiner Oma. Damals hatten meine Großeltern noch einen Holzofen in der Küche, und ich hab zugesehen, wie meine Oma meine schmutzigen Windeln ins Feuer geschmissen hat. Das war es, mehr Erinnerungen an diese Zeit im Bezug auf Windeln habe ich nicht mehr. Ich weiß gar nicht mehr wie alt ich an diesen jenen Tagen war, aber ich vermute mal so zwei oder drei Jahre alt. Wie es als Kleinkind war Windeln zu tragen weiß ich nicht mehr, daran habe ich keine bewusste Erinnerung.

    So das wars, liebe Grüße

  11. #91
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    AW: Kindheitserinnerungen an Windeln?

    Zitat Zitat von diap244 Beitrag anzeigen
    Als Kind hatte ich auch lange so einen knisternden Matratzenschutz. Ich habe leider noch keinen Schutz gefunden, der genau so knistert, wie mein damaliger Schutz. Die modernen Auflagen werden heutzutage so hergestellt, dass sie nahezu geräuscharm sind.
    Hast du vielleicht eine Idee, wo man so einen knisternden Schutz bekommt, oder was man evt. dazu zweckentfremden könnte?
    Ich habe von Silentnight einen Matratzenschutz. Der knistert schon, wenn auch dezent. Sonst gehen irgendwelche Folien (Malerplane, Matratzenhüllen für Umzüge, sehr große Müllsäcke usw).

  12. #92
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    die größte Stadt in England ist London an der Themse, das größte Dorf.....
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    AW: Kindheitserinnerungen an Windeln?

    Ich habe noch relativ viele Erinnerungen daran, wie ich als Kind gewickelt wurde. Zum überwiegenden Teil lag es daran, dass bei uns im Haus Windeln immer präsent waren durch meine ältere behinderte Schwester. Auch wurde das Thema "erneute Wickeln in bestimmten Situationen nach dem eigentlichen Windelalter (bei mir bis ca. 3,5 Jahre)" immer ganz locker genommen von meinen Eltern. Auch wenn ich mit fast Vier zuverlässig die Toilette aufsuchte kam es häufiger dazu vor, dass ich mir eine Windel anlegen ließ. Aufgezwungen wurde mir dies nie von meinen Eltern und ich selber sah es als normal an wenn ich unregelmäßig eine Windel um bekommen habe. Soweit ich mich erinnern konnte waren dies meist Fixies Windeln. Letztlich waren allen Beteiligten klar, dass ich diese nicht wirklich benötigte, aber mir eine gewisse Sicherheit und Geborgenheit gaben.

    Eine meiner ersten Erinnerung stammt aus meiner Anfangszeit im Kindergarten, den ich zusammen mit meiner fast gleichaltrigen Cousine besuchte. Eines Tages wurden wir zusammen von meiner Mutter mittags vom Kindergarten abgeholt, da es häufiger vorkam dass sie meine beiden Cousinen mit betreute, da meine Tante zu diesem Zeitpunkt erneut schwanger war. Meine jüngere Cousine war zu dieser Zeit erst gerade Drei geworden und ging noch nicht in den Kindergarten, da sie noch nicht zuverlässig trocken war. So kam es das meine jüngere Cousine nach dem Mittagessen ihre Mittagsruhe halten sollte im Gitterbettchen meiner behinderten Schwester. Dies gab ein riesen Geschrei, weil ihr für den Mittagsschaf eine Windel angelegt werden sollte, da ihr am Vormittag bereits etwas in Hose gegangen ist. Nach viel guten Zureden und mit dem Kompromiss, wenn die Windel nach dem Schlafen noch trocken sind, dürfte sie ohne Windel mit uns Älteren nachher spielen. Während die Kleine schlief, beschäftigten wir uns ruhig in meinem Zimmer mit Playmobil. Anschließend forderte sie vehement ein, dass wir sie in unser Spiel mit einbezogen. Da wir nicht so recht wussten wie wir sie in unser Spiel mit Playmobil einbeziehen konnten, schlugen wir vor Vater, Mutter und Kind zu spielen. Eigentlich war die Rollenverteilung durch das Alter schon klar geregelt, doch diesmal stellte sich meine kleine Cousine quer, die Rolle des Kindes zu übernehmen. Scholz ließ sie verlauten, dass ihre Windel trocken geblieben war und deshalb auch mal eine der Rollen der Eltern spielen wollte. Die Große ließ natürlich nicht zu, dass ihre Schwester ihre erwünschte Rolle der Mutter übernahm. Bevor der Streit nun völlig eskalierte und wieder Tränen flossen, willigte ich Zähne knirschend ein die Kinderrolle zu übernehmen, da ich befürchte dass das Rumgezanke der Beiden meine Mutter auf den Plan rufen würde. Diese hatte zuvor uns Älteren bereits in die Mangel genommen und uns gebeten die Kleine auf alle Fälle mitspielen zu lassen. So kam es das die beiden Mädels sich zügig dran machten, alles Nötige für unser Rollenspiel zusammen zu suchen. Ich war weniger motiviert bei der Sache, da ich dem Wechsel auch nur des Friedenswillen zugestimmt hatte und ging nach unten um meine behindere Schwester zu begrüßen, die aus der Förderschule zurück kam. Wie immer wurde sie nachdem das Taxi sie abgesetzt hatte in ihrem Zimmer gewickelt, um sie anschließend noch etwas hinzulegen. Ich schaute mir etwas grummelig, die Alltagsroutine meiner Schwester an, bis die Mädels heranstürmten und mir mitteilten, wie ich mir meine Kinderrolle vorstellten sollte. Es kam weniger überraschend, dass mir die Rolle eines Baby oder Kleinkindes zu dachten, da ja ihre Mutter aktuell ja wieder schwanger war. Sie sprudelten förmlich von Ideen und wollten tatsächlich dass ich wie ein Baby auch logischerweise auch gewickelt werden müsste. Natürlich bekam meine Mutter die ganze Sache mit und ließ sich sogar anstecken von der Begeisterung der beiden Mädels. Sie erlaubte ihnen sogar den Spezialkinderbuggy meiner Schwester in ihr Spiel mit einzubeziehen. Mir war es da schon zu viel und wandte mich ängstlich ab, ohne dass ich mit bekam wie die Mädels Windeln aus der Schublade des Wickeltisches zogen. Auf die fragenden Blicke meiner Cousinen reagierte meine Mutter nur indem sie mich kurzer Hand auf die Wickelkommode setzte. Mein Schweigen interpretierte Sie natürlich völlig falsch, als mein stillschweigendes Einverständnis. Unter den wachsamen Augen der beiden kleinen Fachfrauen, wurde mir zunächst die Hose ausgezogen. Ehe ich mich versah lag ich untenrum nackt auf der Wickelkommode, da die beiden darauf bestanden, dass ihr Baby natürlich erst eingecremt werden musste bevor die Windel verschlossen wurde. Weil ich mich immer noch nicht gegen das Wickeln sträubte, fuhr meine Mutter routiniert fort. Fertig angezogen musste ich dann im Buggy Platz nehmen und ich wurde durch Haus und Garten geschoben. Irgendwie vergaß ich die Windel während des Spiels und ging immer mehr in meiner Rolle auf. Aber irgendwann musste ja der Spaß enden, da meine Cousinen abgeholt wurden. Bis zum Abendessen beschäftigte ich mich dann noch alleine im Zimmer. Erst als ich mich fürs Bett fertig machen sollte kam mir die Windel wieder in den Sinn. Unschlüssig was ich machen sollte, ging ich zur meiner Mutter, die meine Schwester zu Bett brachte. Sie ließ mir die Wahl, ob ich die Windel in der Nacht anbehalten wollte oder ob sie mich schnell von der Windel befreit. Wie ich mich letztlich entschieden habe weiß ich nicht mehr.

    Mittlerweile bin ich ehr DLer mit einem leichten Hang zu AC/Little. Falls gewünscht kann ich gerne noch ein paar Anekdoten aus meiner Kindheit beisteuern.

    Schönen Abend noch

    Tenateddy

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