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Thema: Meine erste Erfahrung mit einen (Dauer) Katheter

  1. #1
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    Meine erste Erfahrung mit einen (Dauer) Katheter

    Hey, erstmal hier schildere ich meine erste Erfahrung mit einem Ballonkather (den ich 5 tage lang trug) welchen ich offen in Windeln hab liegen lassen um quasi eine Blasen Inkontinenz zu simulieren. Jeden den das nicht Interessiert, da es nicht hauptsächlich um Windeln geht ist also hiermit gewarnt.

    Also vor 7 Tagen habe ich mir selber, unter großteils hygienischen Bedingungen einen Ballonkatheter mit 5-10 ml füllmenge gelegt. Wobei ich sagen muss, dass ich beim legen des Katheters keinerlei schmerzen hatte und es nur minimal unangenehm war. Ich habe ein Installagegel benutzt welches betäubend und desinfizierend wirkte, da dies im Internet so empfohlen wurde. Nachdem einführen des Katheters hat sich natürlich meine blase komplett entleert ohne das ich etwas dagegen tun konnte, was ja auch der Zweck dieser Aktion war.

    Das erste was mir auffiel nachdem der Katheter fest in meiner Blase lag war, dass ich ihn bei jeder bewegung merkte. Es schmerzte nicht, und war auch nicht unangenehm (obwohl das natürlich subjektiv ist) aber ich merkte halt, dass etwas in der Harnröhre war. Im sitzen und still liegen spürte ich ihn garnicht und ab dem 3. tag spürte ich ihn auch bei Bewegungen nicht mehr. Der Katheter erfüllte genau seinen Zweck ich konnte meine blase garnicht mehr Kontrollieren, es tropfte stück für stück in die Windel, wobei ich sagen muss, dass ich nicht spürte, dass es überhaupt lief. Ich merkte es nur manchmal wenn es kurz etwas feucht an meinen Hoden wurde. Also das eigentliche "Urinieren" bzw. tropfen spürte ich garnicht. Das fand ich etwas schade, da es für mich auch unerwartet war, aber es gab mir tatsächlich das Gefühl Inkontinent zu sein. Das einzige was ich in der gesamten Zeit (also vom legen bis nach dem ziehen) als unangenehm und etwas schmerzhaft empfand waren die Erektionen die ich hatte. Das Runterholen habe ich garnicht erst versucht, da ich gelesen habe, dass dadurch der Katheter verstopfen kann. Aber ich hätte auch vermutet, dass das nicht angenehm gewesen wäre. Über die 5 Tage musste ich tatsächlich sowohl Tag als auch Nacht Windeln tragen. Mir ist es einmal tagsüber passiert, dass ich nicht bemerkte, dass die Windel voll war und es einfach weiter tröpfelte sodass ich irgendwann bemerkte dass sowohl meine Unterhose als dann auch irgendwann meine Jeans feucht wurde. Das war sehr sehr überraschend für mich, aber auch nicht weiter schlimm da ich zuhause war, wo es keiner außer mir bemerken konnte. Diesen Unfall fand ich tatsächlich sehr schön, weil es mich dem Gefühl der Inkontinenz seeehr nahe gebracht hat und mir auch vor Augen führte wie schnell soetwas passieren kann, wenn man nicht merkt, dass es läuft. Was ich auch als sehr schön empfand war das Gefühl sich abends frisch zu wickeln und morgens in einer KLITSCHNASSEN (vorm schlafen noch 1L getrunken) Windel aufzuwachen und somit im Prinzip tatsächlich betnässer zu sein. Ein Gefühl was ich mir lange erträumt hatte. Jedoch hatte ich (der Seitenschläfer) in 3/5 Nächten nicht nur eine Nasse Windel. Das Gefühl unkontrolliert einzunässen und nachts auch probleme eines richtigen Betnässers zu haben war unglaublich geil... In der gesamten Zeit habe ich recht viel getrunken (3L am tag) um die Blase gut durch zu spülen, ich weiß nicht ob das etwas gebracht hat, aber heute (2 Tage nach dem ziehen) habe ich keinerlei symptome von einer Blasenentzündung und auch keine schmerzen mehr beim Urinieren. Direkt nach dem ziehen waren die schmerzen beim ersten urinieren seeeehr unangenehm, es brannte höllisch. Ich weiß nicht ob ich beim ziehen etwas falsch gemacht habe oder ob das normal war, aber jetzt merke ich zum glück nichts mehr von Katheter nachwirkungen, außer dass ich gefühlt Urin weniger lange halten kann. Ich vermute dass liegt daran, dass der Katheter die ganze Zeit offen lag und somit die Blase geschrumpft war. Am ersten Tag nach den Ziehen musste ich alle 30-60 min auf die Toilette.

    Also ganz ehrlich muss ich sagen war es insgesamt eine seeehr coole Erfahrung und ich würde es auch gerne irgendwann wieder machen. Natürlich ist ein großes Infektionsrisiko dabei, wesshalb es auch eine riskante sache ist, die ich hier nicht verharmlosen möchte nur weil bei mir alles gut ging. Trotzdem muss ich jedem, der sachen sagt wie "ich möchte Inkontinent werden" oder "Ich möchte Betnässer sein" sagt dazu raten mal ein paar Tage/ Wochen mit einem Katheter zu legen, denn obwohl ich diesen Zustand der Inkontinenz sehr schön fand, hat mit grade das eine Auslaufen am Tag und das ständige Auslaufen nachts gezeigt, wie schön es ist keine Probleme damit zu haben. Grade das Auslaufen tagsüber stelle ich mir sehr unangenehm vor, wenn das mal nicht zuhause passiert und es andere Leute mitbekommen. Da dieses Auslaufen auch recht schnell bei mir passierte vermute ich, dass jedem der tatsächlich Inkontinent ist dieses Auslaufen schon öfter passiert ist und auch schonmal in der Öffentlichkeit, wesshalb ich nun sehr schätze dass ich keinerlei Probleme damit habe.

    Wenn ihr noch Fragen habt, die nicht zum Vorgang des Katheter legens sind (da ich hier keine Anleitung posten möchte) könnt ihr diese gerne stellen.

    Lg Felix

  2. #2
    Senior Member Avatar von ono

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    AW: Meine erste Erfahrung mit einen (Dauer) Katheter

    Danke für den Bericht, gut und sachlich geschrieben,
    tja, zum Glück bin ich NUR DL ...
    Denke ganz Inko ist wirklich kein Spass!
    Lebe Deinen Tag

  3. #3
    Member Avatar von Eidoni

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    AW: Meine erste Erfahrung mit einen (Dauer) Katheter

    Guten Morgen Felix, das hast Du perfekt beschrieben. Ich kann Dir in jedem Punkt absolut beipflichten.

  4. #4
    Senior Member Avatar von Pampers81

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    AW: Meine erste Erfahrung mit einen (Dauer) Katheter

    Kann das genau so Unterschreiben, und es ist sehr angenehm und ein gutes Gefühl.
    Mache das auch schon seit Jahren, mal so für ein Wochenende oder so.
    Ja es ist mit Vorsicht zu genießen.
    Ging mir auch schon so. Abends noch schnell ins Einkaufen ohne Ersatzwindel.
    Hast dich ja gerade gewickelt. Und dann an der Kasse, oh Schreck. Meine Hose wird gerade nass, weil es Zeit ist zum wickeln.

  5. #5
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    AW: Meine erste Erfahrung mit einen (Dauer) Katheter

    Ist halt wie bei Babys.
    Da muss die Mutti auch regelmäßig wickeln, damit nichts ausläuft.
    Deswegen wickelt man Kinder ja oft auch in regelmäßigen Abständen einfach ^^
    Wenn man sich regelmäßig wickelt, wird das mit dem auslaufen weniger passieren.
    Dafür steigt der Verbrauch und der Aufwand.

    Ich pinkel auch lieber selbst in die WIndel.
    Am Ende ist der Fetisch für mich auch eine Kopfsache und irgendwie mag ich auch lieber das Gefühl zu müssen,
    aber die Situation zu haben, dass es in die WIndel gehen muss. Eine Art Demütigung

  6. #6
    Senior Member Avatar von Pampers81

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    AW: Meine erste Erfahrung mit einen (Dauer) Katheter

    Zitat Zitat von Malustraner Beitrag anzeigen
    Ist halt wie bei Babys.
    Da muss die Mutti auch regelmäßig wickeln, damit nichts ausläuft.
    Deswegen wickelt man Kinder ja oft auch in regelmäßigen Abständen einfach ^^
    Wenn man sich regelmäßig wickelt, wird das mit dem auslaufen weniger passieren.
    Dafür steigt der Verbrauch und der Aufwand.

    Ich pinkel auch lieber selbst in die WIndel.
    Am Ende ist der Fetisch für mich auch eine Kopfsache und irgendwie mag ich auch lieber das Gefühl zu müssen,
    aber die Situation zu haben, dass es in die WIndel gehen muss. Eine Art Demütigung
    Ja aus Fehlern lernt man.
    Da ich inzwischen 24/7 Windeln trage, gehe ich nicht mehr ohne Ersatzwindel aus dem Haus.

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