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Thema: Fehlentscheidung freiwillige Inkontinenz

  1. #61
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    AW: Fehlentscheidung freiwillige Inkontinenz

    @Matzebaby

    @Andre75 hat es gut beschrieben wie ich es gemeint habe. Das sich jemand seine Kontinenz abtrainiert hat und dadurch unbewusst einnässt.

  2. #62
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    AW: Fehlentscheidung freiwillige Inkontinenz

    sorry, aber wieso eigentlich oldie?
    also meine schwimmwindeln sind wasserdicht, halten nicht nur feststoffe sondern auch urin zurück.
    deine eigenliche frage beantworte ich ein wenig später, muß nämlich jetzt (frisch gewickelt) zur arbeit.
    lg

  3. #63
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    AW: Fehlentscheidung freiwillige Inkontinenz

    Sorry da habe ich nicht richtig gelesen,war keine absicht mit dem falschen Nickname.
    Bin echt gespannt auf deine Antwort....?
    Welche Schwimmwindel ist das die du da hast?
    Gruß Matze

  4. #64
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    AW: Fehlentscheidung freiwillige Inkontinenz

    @stephanson

    1. Thema Kontinenz abtrainieren:

    Es gibt einen ziemlich verbreiteten Beitrag im Netz, der den Vorgang so beschreibt, als würde man das in einem Jahr erreichen. In der Realität werden die 24/7-Leute aber die Erfahrung machen, dass es meist länger dauert bzw. einfach passiert. Wie ich in anderen Beiträgen schon geschrieben habe, ist es neurologisch eigentlich nicht möglich, sich etwas abzugewöhnen, sondern man muss sich etwas neues angewöhnen. So funktioniert das Gehirn. Also gewöhnt man sich einfach an, es in die Windel laufen zu lassen, immer und überall und der Rest der Funktionen, die zur Kontinenz gehören, rücken langsam in den Hintergrund. Irgendwann wechselt dieser Vorgang vom Bewussten ins Unbewusste. Es wird zwar immer noch vom Gehirn gesteuert, aber das Bewusstsein bekommt es nicht mehr mit. Du musst quasi nicht mehr den Befehl geben, es laufen zu lassen. Das Gehirn braucht seine Zeit, sich an neue Sachen zu gewöhnen bzw. die dafür nötigen neuronalen Bahnen zu bauen.

    Im zweiten Schritt passiert mit deiner Kontinenz der Rückbau. Da die dafür nötigen Strukturen im Gehirn nicht mehr benutzt werden, bauen die langsam ab. Das ist fast mit einer Straße vergleichbar, die nicht mehr befahren wird. Sie wächst langsam wieder zu, bis sie irgendwann kaum noch zu sehen ist. Wichtig dabei ist nur, diese Straße wirklich nicht mehr zu benutzen.

    2. Windelfrust statt Windellust.

    Ich will aus persönlicher Erfahrung auch mal das Thema Windelfrust ansprechen. Es ist nicht schlimm, immer und überall Windeln zu tragen. Man gewöhnt sich dran und die Windel spürt man auch irgendwann gar nicht mehr. Trotzdem gibt es Phasen, da nervt einen die Windel an, mich jedenfalls. Das hat noch nicht mal was mit der Windel an sich zu tun, es ist einfach das Drumherum. Zum Beispiel bin ich vorhin aus der Dusche gekommen und lasse danach gerne meine Haut trocknen. Ich zieh nicht gerne eine Windel auf feuchte Haut an. Nun kann ich die Zeit bis zum nächsten Harnabgang ziemlich gut einschätzen und mag manchmal diese freie Gefühl. Auch nervt mich manchmal einfach der Müll an oder dieses ständige Wechseln der Windel. Ich kann es nicht erklären, aber wer Windeln als Spaßfaktor sieht oder sexuell davon stimuliert wird, der wird mit der Zeit die Erfahrung machen, dass der Spaßfaktor nachlässt und auch sexuelle Reize einfach nicht mehr oft vorkommen. Es macht also durchaus Sinn für dich, wenn du dich auf diesen Weg einlassen willst, mal eine Testphase von 4 bis 8 Wochen zu machen, wo du konsequent die Windel an hast und auch benutzt. Du brauchst in der Zeit keine Angst zu haben, dass du inkontinent wirst. Es wird dir zwar leichter fallen, es einfach laufen zu lassen, aber du kannst genauso gut immer noch deinen Harn zurückhalten und die Toilette benutzen, falls es dir nicht gefällt.

    3. Kopfkino vs. Realität

    Inkontinenz ist nicht immer schön, auch wenn man sich freiwillig dafür entscheidet. Das geht bei ganz normalem Alltag los. Gestern zum Beispiel kam ein Freund spontan vorbei, der sein Auto in der Werkstatt hatte und im Ort warten wollte. Ich allerdings wartete auf meine monatliche Windellieferung und musste danach noch zu einem Termin fahren. Ich spürte, wie sich die Windel langsam füllte und eigentlich hätte ich sie vor meiner Reise noch gewechselt, allerdings war mein Gast ziemlich sitzfest. Die Post kam 10 Minuten vor der gefühlten Abfahrt. Also runter, Pakete direkt in den Keller und gleich weiter. Das war ein bisschen Bangen und Hoffen, dass ich am Zielort schnell die Windel wechseln kann. Hat auch alles funktioniert, aber solche Aktionen sind nicht immer schön.

    Du hast dann auch normalerweise einen Rucksack dabei, wo Ersatzwindeln drin sind. Du musst lernen, deine Windeln immer und überall wechseln zu können. Du wirst vielleicht auch mal Hautprobleme bekommen, die dann zumindest vorübergehend mal unangenehm sein können. Und ein Urlaub ist nicht mehr ganz so spontan, vor allem, wenn man mit Freunden unterwegs ist, die nicht wissen, dass man Windeln an hat. Die Wundern sich dann nur über das viele Gepäck.

    Ich beklage die Inkontinenz nicht. Ich komme gut damit klar und finde es in mancher Hinsicht sogar praktisch. Immerhin muss ich nicht dauernd aufs Klo. Auch ist es ganz angenehm, Nachts nicht wegen einer vollen Blase aufstehen zu müssen. Ich kann ziemlich gut durchschlafen und weiß, dass das in meiner Altersklasse nicht unbedingt üblich ist.

    Aber Kopfkino ist meistens schön und ich wollte dir nur mal zeigen, dass die Realität nicht immer lustig ist. Ich bin zum Beispiel auch von den nervig schweren Müllbeuteln nicht sehr begeistert. Bedenke: eine Windel wiegt so um 1 Kilo mit dem entsprechenden Harn. 5 Windeln pro Tag machen einen normalen Mülleimer voll. Irgendwann bin ich auf einen größeren Mülleimer umgestiegen, den ich nur alle zwei bis drei Tage leeren muss. Entsprechend schwer ist der Müll aber auch.

    4. Leben

    Ich bin ziemlich bekannt. Ich kann also keine 100 Meter aus dem Haus rausgehen, ohne dass mich jemand anquatscht. Kleiner Nachteil dabei: die Leute sind neugierig und wollen alles wissen. Du musst also damit rechnen, dass bei einem Arztbesuch, beim Physiotherapeuten oder in vergleichbaren Situationen durchaus mal Fragen aufkommen, warum du Windeln trägst. Solltest du die Inkontinenzstufe erreicht haben, ist es kein Problem, einfach zu sagen, dass du inkontinent bist, denn es entspricht der Wahrheit. Aber gerade in den ersten Jahren könnte es für dich ein Problem werden, den Leuten die Wahrheit zu sagen. Du musst also auch lernen, selbstbewusst zu sein und den Leuten die Wahrheit sagen zu können. Du musst ja nicht gleich mit dem Fetischhammer kommen, aber es ist einfach besser, bei der Wahrheit zu bleiben. Selbst wenn du nicht so bekannt bist, wirst du Freunde haben und eine Familie und es ist nun mal damit zu rechnen, dass es einigen Leuten auffallen wird. Meine Erfahrungen sind dahingehend zwar anders, aber damit rechnen muss man eben doch. Das kann schon mal ganz unbeabsichtigt laufen. Du hast Besuch und der geht ganz gewohnt zum Mülleimer und will etwas wegwerfen und erhascht einen Blick auf die im Müll liegenden Windeln. Du brauchst also auch ein ziemlich starkes Rückgrat, um in solchen Momenten damit umzugehen.

    5. Finanzen

    Wirklich inkontinente Personen bekommen ihre Hilfsmittel von der Krankenkasse bezahlt. Wenn du wirklich 24/7 durchziehen willst und diese Unterstützung nicht hast, musst du mit Kosten von 150 Euro pro Monat rechnen. Hinzu kommen noch die Ausgaben für Windelbodys, obwohl die von Save wirklich lange halten, anfangs musst du sie dir zulegen. Suche nicht nach Alternativen, ich kann dir aus Erfahrung sagen: wenn es in die Hose geht, ist es gut, wenn der Body die Windel an Ort und Stelle hält. Auch wirst du zwei bis drei Bettschutzeinlagen brauchen, denn Windeln halten nicht immer dicht. Du wirst auch mehr Wäsche haben, die gewaschen werden muss. Diese Kosten fallen dann auch an. Dein Alltag wird sich ändern. Du musst häufiger duschen/baden. Die Haut will gut gepflegt sein, wobei da unter Umständen schon das richtige Duschbad ausreicht, um die Haut ausreichend zu pflegen. Und du musst vielleicht auf einige Aktivitäten verzichten, die mit Windel einfach nicht so gut zu machen sind. Wenn du also insgesamt mit 200 Euro pro Monat rechnest, dann bist du da auch ziemlich sicher. Aber du musst es wirklich bedenken, es wird Geld kosten.

    Fazit:

    Ich kann aus Erfahrung nur sagen, dass Inkontinenz nicht so schlimm ist, wenn man mit den Umständen, die dazu gehören umgehen kann. Das ist nicht jedem möglich, aber jene, die wirklich aus Spaß Windeln tragen, werden die Nachteile mehr als Vorteil sehen. Deshalb brauchst du bei freiwilliger Inkontinenz keine Angst vor den Nachteilen haben und sehr wahrscheinlich dieses neue Leben auch als besser empfinden, als ein Leben in Kontinenz und ohne Windeln. Die größten Nachteile bei unfreiwilliger Inkontinenz sind meist psychischer Natur, weil die Leute eben nicht auf eine Funktion verzichten wollen bzw. Windeln nicht akzeptieren können.

  5. #65
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    AW: Fehlentscheidung freiwillige Inkontinenz

    @EngelNullSieben Danke für deinen Beitrag. Als ich das Thema gestartet habe, habe ich gehoft das hier solch hilfreiche Beiträge gepostet werden

  6. #66
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    AW: Fehlentscheidung freiwillige Inkontinenz

    @stephanson Dafür sind Selbsthilfeforen ja eigentlich da. Und weil es grad passiert ist, hoer noch ein kleiner Nachteil, mit dem du bewusst leben musst. Ich saß gerade auf meinem Bett und hab deinen Beitrag gelesen. Da lief ea in die Windel. Aber auf einer weichen Unterlage wird die Windel meist gut an den Körper gepresst und die Flüssigkeit staut sich im vorderen Bereich. Du merkst, dass die Windel auslaufen wird. Du weisst: gleich ist die Hose nass und sehr wahrscheinlich auch das Bettlaken und der Nässeschutz. Aber ein inkontinenter Mensch kann da nichts dagegen machen. Du als frewillig Inkontinenter könntest jetzt einfach den Schließmuskel anspannen und den Urin stoppen. Aber du musst auf diese Funktion verzichten, auch wenn du könntest und musst hinterher deine Kleidung waschen und das Bett neu beziehen. Das kann ganz schön viel Arbeit machen und so mancher gibt dann auf. Denn wenn du nach einigen Jahren selbst nicht mehr anhalten kannst, wirst du solchen Situationen dann ausgeliefert sein. Man muss also zu den Nachteilen immer wieder bewusst Ja sagen.

  7. #67
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    AW: Fehlentscheidung freiwillige Inkontinenz

    Das ist leider noch das größte hindernis. Die bedenken abzulegen das die Windel auslaufen könnte. Da bin ich noch nicht drüber hinweg. Leider

  8. #68
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    AW: Fehlentscheidung freiwillige Inkontinenz

    Falls du DailyDiapers noch nicht kennen solltest - guck mal rein dort:
    https://www.dailydiapers.com/board/

    Gibt ne extra Unterrubrik zu »Incontinence Desires« (der Wunsch nach Inkontinenz). Allerdings auf englisch.

  9. #69
    Trusted Member Avatar von Matzebaby

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    AW: Fehlentscheidung freiwillige Inkontinenz

    Zitat Zitat von EngelNullSieben Beitrag anzeigen
    @stephanson noch ein kleiner Nachteil, mit dem du bewusst leben musst. Ich saß gerade auf meinem Bett und hab deinen Beitrag gelesen. Da lief ea in die Windel. Aber auf einer weichen Unterlage wird die Windel meist gut an den Körper gepresst und die Flüssigkeit staut sich im vorderen Bereich. Du merkst, dass die Windel auslaufen wird. Du weisst: gleich ist die Hose nass und sehr wahrscheinlich auch das Bettlaken und der Nässeschutz. Aber ein inkontinenter Mensch kann da nichts dagegen machen. Du als frewillig Inkontinenter könntest jetzt einfach den Schließmuskel anspannen und den Urin stoppen. Aber du musst auf diese Funktion verzichten, auch wenn du könntest und musst hinterher deine Kleidung waschen und das Bett neu beziehen. Das kann ganz schön viel Arbeit machen und so mancher gibt dann auf. Denn wenn du nach einigen Jahren selbst nicht mehr anhalten kannst, wirst du solchen Situationen dann ausgeliefert sein. Man muss also zu den Nachteilen immer wieder bewusst Ja sagen.
    .


    Erstmal möchte ich mich auf für deinen echt sehr ausführlichen Beitrag bedanken, du spiegelst hier genau das wieder was jeder Inkontinente jeden Tag erlebt und mit welchen Nachteilen und Problemen er sich auseinander setzen muss.

    Ich möchte von meiner Seite @stephanson noch ein paar Erfahrungswerte und unangenehme Nachteile einer Inkontinenz mit auf den Weg geben.
    Das mit dem auslaufen der Windel nach schwallartigen entleeren der Blase,stellt ein großes Problem da.
    Auch ich habe damit ,sehr oft zu kämpfen,denn die Blase macht bei Inkontinenz was sie will und das egal wo du stehst sitzt oder liegst.
    Im sitzen ist es besonders heikel da es sich nicht richtig verteilen kann und vorne staut, und dann an den Bündchen ausläuft somit ist dann die Hose T Shirt und alles
    andere nass.
    Das kann dann schon sehr peinlich werden besonders auf Arbeit, wenn du dann nicht gleich die Kleidung und Windel wechseln kannst und Kollegen nicht eingeweiht sind. Auch der Wechsel und die Entsorgung der Windel auf Arbeit stellt je nach dem ein großes Problem da,zb. wenn du wie ich draußen arbeitest im weiten Feld und keine geeignete Toilette zum Wechsel der Windel da ist....
    Du musst deinen Körper genau kennen und die Zeiten für einen Wechsel genau timen, das bedarf etwas Erfahrung was aber bei mir recht gut funktioniert.M
    Mit einer gut sitzenden und genügend Saugstärke besitzenden Windel komme ich schon 6 std ohne Wechsel und auslaufen aus .
    Das alles kostet aber viel Kraft und auch ein langes ausprobieren bis man die geeignete Windel gefunden hat die zu seiner Inkontinenz passt.


    Auch ein großes Problem stellt die Wärme im Sommer da, wenn du sehr viel schwitzt wie ich und immer draußen arbeitest ist das schon sehr warm und schwitzig in einer Windel.
    Denn dann kannst du diese nicht einfach mehr weglassen weil es warm ist, denn du braucht sie dann egal ob im Urlaub am Meer oder what ever.
    Im Urlaub musst du immer Windeln extra mitnehmen,und das braucht viel Platz den du im Auto oder Flugzeug immer einrechnen musst, und auch manchmal teuer bezahlen musst.

    Du siehst das ein Leben mit Inkontinenz schon anders ist wie ohne, und da schon vieles geplant und genau überlegt sein muss damit man damit gut zurecht kommt.
    Manchmal gerät man da schon an seine Grenzen und es kann sehr nerven.....
    so viel von mir zu deiner Frage, probiere es aus und mache deine Erfahrung ob du das wirklich möchtest …?


    Liebe Grüße Matze


    soviel von mir zu deiner Frage...
    Geändert von Matzebaby (06.02.2019 um 22:32 Uhr)

  10. #70
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    AW: Fehlentscheidung freiwillige Inkontinenz

    hallo, was ich mich immer frage, warum habt ihr so ein grosses problem damit, zu eurer inkontinenz zu stehen.
    ich bin seit ca 10 jahren wieder inko. all meine freunde und arbeitskollegen wissen es. und für niemanden ist es ein problem.
    ja, manchmal ist die windel so voll, daß sie ausläuft. dann gibt es einen feuchten rand, vieleicht ist auch das tahirt mal ein wenig feucht geworden, aber was solls.
    ich brauch auch keinen windelplan. wenn sie voll ist, wechsle ich sie, wo ist da das problem

    es war auch für mich nicht eibfach, als ich wieder inko geworden bin, aber ich habe es akkzeptiert un ich stehe dazu.
    also, aus w lchem grund du auch inko bist. sei mutig und stehe dazu

  11. #71
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    AW: Fehlentscheidung freiwillige Inkontinenz

    @ inko63:

    Es sind eben nicht alle wie du !
    Es gibt auch Leute, denen ist das unangenehm !

    Wobei ich selber auch eher sagen würde, am einfachsten hat man es, wenn man dazu steht.


    Das Problem in diesem Fall ist aber nicht das "Dazu Stehen", sondern die Entscheidung, ob man mit allen Konsequenzen inko werden will oder nicht.

    Im Gegensatz zu vielen anderen Menschen hat der Thread-Ersteller nämlich die Wahl.
    Und um die Pros und Contras geht es hier, nicht um den Mut, zu etwas zustehen !
    Noch keine Signatur ... mir fällt grad nix geistreiches ein ...

  12. #72
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    AW: Fehlentscheidung freiwillige Inkontinenz

    @inko63 Ich hab mal in einer Firma gearbeitet, wo mir gleich am Anfang gesagt wurde "Setz dich nicht auf diesen Stuhl, das ist der Stuhl von ... und die ist inkontinent." Es handelte sich um eine behinderte Person, die leider in der Firma ausgegrenzt war und alle machten sich lustig über ihre Inkontinenz. Solche Erlebnisse prägen manchmal. Mich jedenfalls hat es geprägt und ich erzähle nicht jedem, dass ich Windeln anhabe. Die Windel selbst ist für mich kein Problem, sondern sogar angenehm. Aber gegen diesen inneren Widerspruch kann ich kaum etwas tun. Es gibt einfach Leute, bei denen will ich mich einfach nicht offenbaren.

    Bei meinen guten Freunden ist das kein Problem, die wissen es und mit denen kann ich auch ganz normal über die Windelalltag reden. Letztens war ich erst bei einer Freundin zu Besuch und hab meine Windel in die sowieso vorhandenen Mini-Beutel gepackt, mit aus dem Bad genommen und gefragt, in welchem Mülleimer ich sie entsorgen kann. Das war ganz ohne Probleme. Einmal war ich da sogar länger zu Besuch, da gab man mir einen Extra-Mülleimer, wo ich meine Unterwäsche problemlos entsorgen konnte. Aber meine Freunde sind auch Leute, die mich nicht verletzten oder sich über mich lustig machen würden.

    Auch ich rate dazu, den Mut zu haben, so zu leben, wie es sich richtig anfühlt. Wenn dann jemand sagt, dass er es als richtig empfindet, Windeln zu tragen, dann unterstütze ich seine Vorstellung. Aber ich kläre auch über die Nachteile auf. Wenn man sich freiwillig dafür entscheidet, kann man ja auch wieder zurück. Es ist meiner Meinung nach besser, es mal auszuprobieren, als ein Leben lang ein unerfülltes Kopfkino zu haben.

    Mir fallen da auch noch typische Probleme aus dem Inko-Alltag ein, wenn wir schon mal beim Thema sind. Da wären zum Beispiel die Änderungen im Sortiment bei den Herstellern. Da hat man vielleicht seine Windel gefunden und nutzt sie seit Jahren und plötzlich stellt der Hersteller sein Sortiment um und die Windel ist weg. Oder das Modell wird überarbeitet und entspricht in seiner Qualität nicht mehr den gewohnten Merkmalen.

    Auch ist es im Sommer manchmal anstrengend, dass der Schweiß die Windel langsam zerflockt und man hinterher auf der Haut lauter kleine Frieseln hat, weil sich die Windel nässebedingt langsam auflöst.

    Auch ich habe keinen festen Plan, was den Windelwechsel angeht. Es kommt eben immer drauf an, was die Verdauung zu tun bekommt und wie viel unten wieder rauskommt. Gestern Abend zum Beispiel war ich zeitig müde und hab schon eine BetterDry angezogen (19 Uhr). Dann war ich doch noch länger wach und die Windel hatte schon was abbekommen, also musste ich vor dem Schlafen nochmal wechseln, da ich sonst damit rechnen konnte, heute ein nasses Bett zu haben. Das ist manchmal anstrengend, wenn man eigentlich müde und faul ist, aber nochmal aktiv werden muss und dann die Müdigkeit wieder verflogen ist. Dafür kann ich aber in der Nacht durchschlafen, ohne aufs Klo zu müssen.

    Es bleibt bei der Meinung von mir: ausprobieren und Mut haben, dazu zu stehen. Aber mit der Einschränkung, dass man nicht mit jedem darüber reden muss. Windeln fallen im Alltag gar nicht so sehr auf, man kann das viele Jahre durchhalten, ohne dass es auffällt. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Aber Inkontinenz kann auch eine Belastung sein und für manche Leute sind die Umstände einfach inakzeptabel. Auch das kann ich nachvollziehen.

  13. #73
    Windel-Newbie Avatar von Marwin

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    AW: Fehlentscheidung freiwillige Inkontinenz

    Zitat Zitat von filix Beitrag anzeigen
    http://www.bedwettingabdl.com/12_Mon...continent.html

    Das habe ich mal vor Jahren entdeckt, weil ich in meinen Phasen auch oft Fantasien habe, auf Windeln angewiesen zu sein und das einpieseln nicht zu spüren. Ist für mich aber nicht wirklich was. Ich bin die meiste Zeit meines Lebens ohne Windel unterwegs und da bin ich froh drum.

    Wer Englisch kann, wird unter dem Link aber eine "Anleitung" finden, wie er/sei innerhalb eines Jahres inkontinent wird (Stichwort "Kontinenz abtrainieren"). Das soll auch tatsächlich funktionieren, allerdings gibt der Ersteller auch zu Bedenken, dass man es ernst meinen muss und bereit sein muss, alle Konsequenzen zu tragen. --> viel Kopfsache.
    Hat jemand von euch die verlinkte 12-Monate Anleitung ausprobiert?
    Wenn dies funktioniert, weiss ich was ich machen werde, sobald ich genug verdiene.

  14. #74
    Member Avatar von fabu

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    AW: Fehlentscheidung freiwillige Inkontinenz

    Zitat Zitat von Marwin Beitrag anzeigen
    Hat jemand von euch die verlinkte 12-Monate Anleitung ausprobiert?
    Wenn dies funktioniert, weiss ich was ich machen werde, sobald ich genug verdiene.
    Ich habe dieses Tutorial und ähnliche Tutorials auch gelesen. Ich trage jetzt seit 5 Jahren 24/7 Windeln. Inkontinent bin ich dadurch aber nicht geworden. Das ist auch nie mein Ziel.

    Ich kann mich immer noch sehr lange einbehalten, wenn es sein muss. Deshalb trage ich bei intensiverem Sport nie Windeln. Ganztägige Rennradtouren sind kein Problem. Ich verliere nicht unkontrolliert Urin. Nur ein antrainiertes Bettnässen ist entstadnen. Aber das könnte ich zurücktrainieren, wenn ich wollte.

    Daher halte ich diese Anweisung für ein wenig übertrieben.
    (Ich hoffe, ich tue niemandem Unrecht mit dieser Aussage. Meine Erfahrungen müssen nicht mit denen aller anderen übereinstimmen!)
    Wenn du wirklich inkontinent werden willst, muss ein Chirurg Ihren Blasenschliessmuskel entfernen. Nur welcher Arzt macht sowas?
    LG Fabian

  15. #75
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    AW: Fehlentscheidung freiwillige Inkontinenz

    Ich möchte hier mal.was anmerken, bin allerdings kein Fachmann....

    Man kann sich keine Inkontinenz antrainieren denke ich.
    Kleine Kinder sind auch nicht inkontinent.
    Denen ist es nur egal und sie lassen es laufen wie es kommt. Genauso wie Tiere das tun. Das heißt aber nicht das deren blase undicht wäre und es ständig raus-läuft, was Beininkontinenz der Fall ist.

    Es ist ihnen nur kack egal wann und wo sie es laufen lassen weil sie es nicht anders gelernt haben.

    Daher: imho geht das mit trainieren nicht. Lediglich leichterunterbewusst den Schließmuskel öffnen und Laufen lassen, das kann ich mir vorstellen.
    Alles andere ist imho Humbug.
    Gruß vom nicht Fachmann. Ich lasse mich gerne korrigieren

  16. #76
    der Junge mit dem Plüschkänguruh Avatar von kigaki

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    AW: Fehlentscheidung freiwillige Inkontinenz

    Zitat Zitat von DerKarl Beitrag anzeigen
    Man kann sich keine Inkontinenz antrainieren denke ich.
    Kleine Kinder sind auch nicht inkontinent.
    Denen ist es nur egal und sie lassen es laufen wie es kommt. Genauso wie Tiere das tun. Das heißt aber nicht das deren blase undicht wäre und es ständig raus-läuft, was Beininkontinenz der Fall ist.
    Es ist ihnen nur kack egal wann und wo sie es laufen lassen weil sie es nicht anders gelernt haben.
    Interessanter Gedanke. Ich bin auch kein Experte...
    Eine wirkliche Inkontinenz haben Kinder wahrscheinlich nicht. Ich denke eher, dass sie es sich abtrainieren auf die Toilette zu gehen. Aber wären sie inkontinent, könnten sie ja nicht mit 2, 3 Jahren plötzlich lernen, auf die Toilette zu gehen.
    Deinen weiteren Ausführungen stimme ich mal zu, bis der Fachmann um die Ecke kommt, und uns korrigiert.
    Allerdings ist das unterbewusste Öffnen des Schließmuskels ja das, was angestrebt wird. Wie man es bezeichnet ist ja auch egal

  17. #77
    Trusted Member Avatar von kay'est

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    AW: Fehlentscheidung freiwillige Inkontinenz

    das hat ja auch nix mit experte zu tun
    woher soll ein säugling den wissen, was es bei dem und bei dem gefühl zu tun hat
    alles muss man erst lernen bei einigen gehts schneller bei anderen dauerts eben etwas

  18. #78
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    AW: Fehlentscheidung freiwillige Inkontinenz

    Inkontinenz ist das Unvermögen, seine Ausscheidungen zu kontrollieren. Babys können das wirklich nicht, aber da ist es keine Krankheit, es ist eine natürliche Inkontinenz. Deshalb zahlt die Krankenkasse auch nicht für die Windeln.

    Irgendwann lernen die Kinder, dass man da was kontrollieren kann. Es passieren auch hin und wieder noch Unfälle, aber meist haben sie es im Alter von 5 Jahren im Griff. Bei machen bleibt aber das Bettnässen ein Leben lang.

    Inkontinenz bedeutet auch nicht, dass es ständig rausläuft. Je nach Art der Inkontinenz halten die Muskeln dicht, öffnen sich aber, ohne dass der Inhaber der Muskeln dies steuern kann.

    Und man kann lernen, immer und überall zu urinieren, so wie wir gelernt haben, es nicht zu tun. Irgendwann verlagert sich diese "Angewohnheit" dann in den unbewussten Bereich. Wie lang das dauert? Das ist sehr individuell und es gibt Leute, bei denen klappt es vielleicht niemals. Es ist Kopfsache, man muss es wirklich wollen. Der gesellschaftliche Druck ist aber stark dagegen und nicht jeder kann das überwinden.

  19. #79
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    AW: Fehlentscheidung freiwillige Inkontinenz

    Bei mir ist es schon so, dass ich es grad etwas bereue. Ich habe immerwieder über länger mehre Wochen am Stück Windeln getragen und dann die Lust verloren. Oft habe ich mir vorgestellt, wie es sein müsste, wenn man das nicht freiwillig macht. Letzts Jahr habe mir vorgenommen, es wirklich für einen längeren Zeitraum 24/7 durchzuhalten. Dazu habe ich auch intensiv mit Hypnose und Autosugestion gearbeitet. Ich war erstaunt, wie schnell ich wiklich alle 10 Min. aufs Klo musste und weil das dann nicht mehr tragbar war, habe ich dann zwangsweise eine Windel angelegt, selbst wenn ich absolut keinen Bock mehr drauf hatte.

    Als ich mit der Hypnose und der Autosugestion aufhörte, vielleicht hatte es auch andere Gründe, konnte habe ich dann wieder einmal ein paar Nächte in Folge ohne Einnässen erlebt und dann gedacht, ich lasse es jetzt, bevor es kein zurück mehr gibt.

    Das ging dann 3 Monate TipTop. Ich hatte keine Windeln mehr getragen und auch wirklich das Gefühl, dass ich die Finger von den Windeln lasse. Letzte Woche hat es mich dann bös erwischt. Ich hatte plötzlich einen ungeheuren harndrang und musste alle 5 Min. auf die Toillette. Das erste Mal ein eine Apotheke zu gehen und eine Packung Erwachsenenwindeln zu kaufen, weil man nicht anders kann und nicht zum Spass, ist schon ein etwas ungutes gefühl gewesen und in der ersten nacht hat es mich wirklich extrem angekozt, eine Windel tragen zu müssen. Obwohl es in manchen Augenblicken schon so ist, dass ich mir denke, das das ja genau das ist, was ich mir lange gewünscht habe, wirklich Freude an den Windeln habe ich aktuell absolut keine.

    Ich weiss nicht, ob ich mit meinem Verhalten wirklich etwas dazu beigetragen habe oder ob das so und so gekommen wäre. Jedenfalls sollte man sich überlegen, was man sicht wünscht.

  20. #80
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    AW: Fehlentscheidung freiwillige Inkontinenz

    Zitat Zitat von Gregs Beitrag anzeigen
    Letzte Woche hat es mich dann bös erwischt. Ich hatte plötzlich einen ungeheuren harndrang und musste alle 5 Min. auf die Toillette.
    das klingt, als ob du dir eine krankheit geholt hast, wie z.b. eine blasenentzündung (oder was ernsteres).
    man muss nicht einfach mal so von einem tag auf den anderen plötzlich alle 5 minuten pinkeln, wenn vorher alles normal war.
    du solltest das unbedingt beim arzt anschauen lassen.



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