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Thema: Katheter und Windeln

  1. #21
    Senior Member Avatar von NachtFalke

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    Ich finde es ganz schön heftig, auf was für Ideen man kommen muß!

    Katheter sind kein Spielzeug! Sie sind medizinische Instrumente und dürfen in keinem Falle von Laien einfach mal in eine Urethra geschoben werden.

    Es kann alles gut gehen, aber die Gafahr, daß bei völlig fehlendem Hintergrundwissen und mangelnder Kenntinisse über Sterilität, eine Infektion aufsteigt, ist doch schon sehr groß.
    Man darf einen Dauerkatheter niemals ohne einen geschlossenen Urinbeutel liegen lassen.

    Wenn man Pech hat, dann bekommt man nicht "nur" eine Blasenentzündung, sondern gleich eine Nierenbeckenentzündung.

    Außerdem wäre es eine Antibiotika-Resistenzenförderung, weil ja eigentlich (wenn man den DK weggelassen hätte) keine Antibiotika zur Therapie der Blasenentzündung nötig gewesen wären.
    Und unnütze Kosten entstehen auch noch.

  2. #22
    Loviatan
    inaktiv
    Hm Braunnülen sind auch kein Spielzeug sondern medizinische instrumente, trotzdem nadeln sich leute "nur zum spass", so lange man weiss was man tut ist doch alles I.O.

  3. #23
    Lebensinsel
    inaktiv
    Also nach meinem Geschmack ist die Sache mit den Kathetern nicht. Natürlich ist das für manche eine sexuelle Spielart. Nur gehört dazu das notwendige Fachwissen, dass man sich vorher unbedingt aneignen sollte. Wer das ohne Grundlagen und Erfahrung mal ausprobiert, dürfte wohl sein blaues Wunder erleben...

  4. #24
    ֍ EnuresisDl™ ֎ Avatar von enuresisDl

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    Post interessant das es dieses thema nun geschafft hat !?!

    hallo leute, also erstmal muss ich sagen das ich es interessant finde das es dieses thema mal soweit schafft, hab das selbe thema bereits vor 2 jahren eröffnet und wäre beinahe aus dem forum geworfen worden, allerdings ist das thema wirklich heikel, wie ich inzwischen selbst erfahren musste. ich möchte hier vor dem selbstkatheterismus mit dauerkatheter warnen!!! ich hatte einen kleinen unfall mit einem dauerkatheter, habe nach unzähligen katheter legen den ballon zu früh geblockt, war noch in der prostata, das war echt nicht lustig, folge war Inkontinenz und !!!impotenz!!!
    inzwischen geht alles wieder, hätte aber im schlimmsten fall auch so bleiben können. auch die entzündungsgefahr ist nicht zu unterschätzen, kann ich ebenfalls aus eigener erfahrung bestätigen. allerdings kenn ich auch das geile gefühl.

    bitte unterschätzt die gefahr nicht! wenn es sein muss dann wirklich steril, und ganz vorsichtig!

    lg der ENU

  5. #25
    ichrocke
    inaktiv

    RE: interessant das es dieses thema nun geschafft hat !?!

    Original von enuresisDl
    ... habe nach unzähligen katheter legen den ballon zu früh geblockt, war noch in der prostata, das war echt nicht lustig, folge war Inkontinenz und !!!impotenz!!! ...
    Endlich mal eine Lösung wie man dauerhaft inkontinent wird. Juristisch korrekt in eine Warnung verpackt.

  6. #26
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    AW: Katheter und Windeln

    Ich schließ mich da an und würde vom Blasenkatheter eher abraten. Ich hab mir aus Neugier so einen Katheter letztes Jahr mal eingeführt. Ist schon komisch wenn plötzlich so ein Schlauch im Pipi steckt und man spürt wie das Teil hineingleitet und erst in der Blase halt macht. Windel drüber und warten bis man ausläuft. Allerdings war das Ziehen sehr unangenehm und das Pieseln hat so 1-3 Tage gebrannt. Wenn ich nicht ins KH zu einer Op müsste würde ich das eher nicht wiederholen. Dann schon lieber so einnässen. Brennt nicht und fühlt sich gut an��. Also unbedingt Finger weg davon!!!! Wie gesagt, war letztes Jahr und hat keine Folgen gehabt, Gott sei Dank!!

    - - - Aktualisiert - - -

    Sehr richtig!!!

    - - - Aktualisiert - - -

    Absolut richtig!! Nur bei Op!!und durch Fachpersonal !!

  7. #27
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    AW: Katheter und Windeln

    Zitat Zitat von NachtFalke Beitrag anzeigen
    Ich finde es ganz schön heftig, auf was für Ideen man kommen muß!

    Katheter sind kein Spielzeug! Sie sind medizinische Instrumente und dürfen in keinem Falle von Laien einfach mal in eine Urethra geschoben werden.

    Es kann alles gut gehen, aber die Gafahr, daß bei völlig fehlendem Hintergrundwissen und mangelnder Kenntinisse über Sterilität, eine Infektion aufsteigt, ist doch schon sehr groß.
    Man darf einen Dauerkatheter niemals ohne einen geschlossenen Urinbeutel liegen lassen.

    Wenn man Pech hat, dann bekommt man nicht "nur" eine Blasenentzündung, sondern gleich eine Nierenbeckenentzündung.

    Außerdem wäre es eine Antibiotika-Resistenzenförderung, weil ja eigentlich (wenn man den DK weggelassen hätte) keine Antibiotika zur Therapie der Blasenentzündung nötig gewesen wären.
    Und unnütze Kosten entstehen auch noch.
    In wieweit die Kosten "unnütz" sind, sehe ich aus einem anderen Blickwinkel. Wenn jemand ohne Kondom pimpert und sich was wegfängt, ist das auch unnütz und wenn jemand überschnell Auto fährt und dann einen Unfall hat, muss das auch nicht sein. Wenn aber ein Mensch eine Art BodyModification macht und aus der Not heraus selbst zu Maßnahmen greift, dann ist das gesundheitliche Risiko Nebenwirkungen gesellschaftlicher Verweigerung.

    Normalerweise müsste die Person zum Urologen gehen können, ihren Drang als medizinische Problematik schildern können und sich dann einfach einen Stent legen lassen können - um nur ein Beispiel zu nennen. Menschen, die sich im falschen Geschlecht geboren fühlen, bekommen auch ihre Anpassung. Wenn jemand seine Kontinenz als störend empfindet, muss er zur Selbsthilfe greifen.

    Ja, Katheter haben Risiken. Aber bei richtiger Anwendung kann auch alles gut gehen. Dem Katheterdrang kann man meiner Meinung nach nicht mit restriktivem "Nein" entgegentreten.

  8. #28
    Senior Member Avatar von Pampers81

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    AW: Katheter und Windeln

    Zitat Zitat von EngelNullSieben Beitrag anzeigen
    In wieweit die Kosten "unnütz" sind, sehe ich aus einem anderen Blickwinkel. Wenn jemand ohne Kondom pimpert und sich was wegfängt, ist das auch unnütz und wenn jemand überschnell Auto fährt und dann einen Unfall hat, muss das auch nicht sein. Wenn aber ein Mensch eine Art BodyModification macht und aus der Not heraus selbst zu Maßnahmen greift, dann ist das gesundheitliche Risiko Nebenwirkungen gesellschaftlicher Verweigerung.

    Normalerweise müsste die Person zum Urologen gehen können, ihren Drang als medizinische Problematik schildern können und sich dann einfach einen Stent legen lassen können - um nur ein Beispiel zu nennen. Menschen, die sich im falschen Geschlecht geboren fühlen, bekommen auch ihre Anpassung. Wenn jemand seine Kontinenz als störend empfindet, muss er zur Selbsthilfe greifen.

    Ja, Katheter haben Risiken. Aber bei richtiger Anwendung kann auch alles gut gehen. Dem Katheterdrang kann man meiner Meinung nach nicht mit restriktivem "Nein" entgegentreten.
    Au ja" Herr Doktor, bitte einmal Schließmuskel endfernen "

  9. #29
    Senior Member Avatar von Schatz

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    AW: Katheter und Windeln

    Hallöle,

    ich glaube auch, dass jeder im Leben sein eigenes Risikomanagement leben muss.
    Gerade in diesen Zeiten wird das ja immer wichtiger, wenn nicht sogar lebenswichtig, ja überlebenswichtig.
    Sicher ist auch, dass persönliche Gelüste manchmal zur Leichtfertigkeit verleiten.
    Ich habe immer gerne auch risikoreiche Dinge im Leben ausgetestet und hatte zum Teil unverschämtes Glück.
    Da hätten andere Leute wohl nur dem Kopf geschüttelt, aber ich hatte 100% Leben! Und ja, es hätte oft wirklich schief gehen können, auch in sexueller Hinsicht.
    Inzwischen achte ich mehr auf mein Wohlbefinden, mein Körper ist mein Tempel.

    Katheter wollte ich unbedingt ausprobieren und das war eine Zeit lang ein tolles, aufregendes Thema für mich. Die Erfahrungen damit möchte ich nicht missen.
    Ich habe das eigenverantwortlich ausprobiert und Kritik daran hätte ich mir verbeten.
    Die Gefahren waren mir bekannt und ich habe es eben gemacht, so wie andere mit Fallschirmen aus Flugzeugen hüpfen, oder sich mit dem MTB krasse Trails runter stürzen.
    Weil ich Bock drauf hatte. Aber es war meine Entscheidung, meine eigene, freie Entscheidung.
    Da gibt es nichts zu kritisieren.
    Wenn jemand möchte, dass sein(e) Schließmuskel(n) nicht mehr funktionieren und er es gut findet, dann ist es auch gut.
    Und wenn jemand das dauerhaft möchte und er damit froh ist, dann ist es prima für diesen Mensch. Wir alle sollten ja möglichst glücklich sein.
    Freiheit ist klasse und sie steht uns zu! JA, sogar die Freiheit an und selbst körperlich etwas zu verändern.

    Einen medizinischen Stent würde ich mir tatsächlich aus Neugier auf die Erfahrung einsetzen lassen, weil ich inzwischen Kurzzeiterfahrungen mit Stents gesammelt habe. Und das hat mir wirklich sehr gefallen ;-)
    Wie wäre das über längere Zeit?
    Wie würde sich das anfühlen?
    Wäre es eher unbefangen, oder mit der Zeit belastend?
    Vielleicht beides?
    Meine Dranginko wäre weg, das ist ziemlich sicher.
    Also, ich würde es ausprobieren.
    Dagegen ist mir ein offener Katheter in der Windel einfach zu gefährlich, auch wenn es sich wirklich aussergewöhnlich anfühlt und ziemlich erotisch sein kann.
    Da haben wir wieder die persönliche Risikoabwägung.
    Ich will Spaß, aber bitte nicht an meiner eigenen Doofheit sterben. Weder durch Infektionen, noch durch Raserei auf der Autobahn, ich fahre auch nicht mehr MTB wie früher.
    Die Diskussion ist ja uralt und es wird immer wieder die alarmierten, warnenden Posts mancher Leute zu lesen geben.
    Aber die werden sicher nicht in den Genuss mancher Erfahrungen kommen, sondern immer weiter nur Angst haben.
    Es gibt nichts gutes, außer man tut es und man lebt nur einmal. Das leben gehört den Mutigen!
    Es muss jeder selber wissen.

    Gruß
    Schatz
    Ich war, ich bin und ich werde immer sein.

  10. #30
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    AW: Katheter und Windeln

    Zitat Zitat von Schatz Beitrag anzeigen
    Hallöle, ...

    Da haben wir wieder die persönliche Risikoabwägung.
    Und wenn dann ein medizinischer Schaden mit teuren Behandlungen die Folge ist, dann gibt es auchDeine persönliche Finanzierung? Nein dann zahlt die Allgemeinheit und das ist das Problem! Ich zahle den Höchstsatz in die gesetziche KV und finde es unverantwortlich, wenn andere das Schicksal herausfordern. Das gilt nicht nur für dieses Thema hier sondern allgemein...

  11. #31
    Senior Member Avatar von Schatz

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    AW: Katheter und Windeln

    Zitat Zitat von TenaFrank Beitrag anzeigen
    Und wenn dann ein medizinischer Schaden mit teuren Behandlungen die Folge ist, dann gibt es auchDeine persönliche Finanzierung? Nein dann zahlt die Allgemeinheit und das ist das Problem! Ich zahle den Höchstsatz in die gesetziche KV und finde es unverantwortlich, wenn andere das Schicksal herausfordern. Das gilt nicht nur für dieses Thema hier sondern allgemein...
    Gut,
    das ist sicher auch eine Sicht der Dinge und Vorsicht ist natürlich immer die Mutter der Porzellankiste.
    Ach, es gibt so viele Vergnügungen im Leben, die ein echtes Gesundheitsrisiko darstellen und als Hobby, oder sogar Genuss gelten. Bestes Beispiel: Skifahren!
    Die Kosten für komplizierte Behandlungen, trägt hier auch die Solidargemeinschaft der Beitragszahler.
    Das könnte man noch viel weiter stricken.
    Sicher, sich als "Amateur" einen Katheter zu legen, ist mit einem Risiko verbunden. Ihn offen in einer Windel zu tragen ist ein echtes Glücksspiel mit einer nicht geringen Wahrscheinlichkeit für eine Infektion. Wenn es ganz schlecht läuft, kann das übel enden. Meistens geht es aber gut.
    Und sicher ist auch, als Amateur einen Steilhang auf Ski runter zu bretzeln, ist mit einem Risiko verbunden. Die Wahrscheinlichkeit sich zu verletzen, oder schlimmeres, ist nicht gering. Wenn es schlecht läuft, kann das übel enden. Meistens geht es aber gut.
    Also sollte man immer etwas differenzieren, es gilt nun einmal zum Glück immer die Freiheit des anderen.
    Peace

    Schatz
    Ich war, ich bin und ich werde immer sein.

  12. #32
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    AW: Katheter und Windeln

    Zitat Zitat von EngelNullSieben Beitrag anzeigen
    In wieweit die Kosten "unnütz" sind, sehe ich aus einem anderen Blickwinkel. Wenn jemand ohne Kondom pimpert und sich was wegfängt, ist das auch unnütz und wenn jemand überschnell Auto fährt und dann einen Unfall hat, muss das auch nicht sein. Wenn aber ein Mensch eine Art BodyModification macht und aus der Not heraus selbst zu Maßnahmen greift, dann ist das gesundheitliche Risiko Nebenwirkungen gesellschaftlicher Verweigerung.

    Normalerweise müsste die Person zum Urologen gehen können, ihren Drang als medizinische Problematik schildern können und sich dann einfach einen Stent legen lassen können - um nur ein Beispiel zu nennen. Menschen, die sich im falschen Geschlecht geboren fühlen, bekommen auch ihre Anpassung. Wenn jemand seine Kontinenz als störend empfindet, muss er zur Selbsthilfe greifen.

    Ja, Katheter haben Risiken. Aber bei richtiger Anwendung kann auch alles gut gehen. Dem Katheterdrang kann man meiner Meinung nach nicht mit restriktivem "Nein" entgegentreten.
    Ein Stent in die Harnröhre?
    No go!
    Da kannst du dir gleich eine 9mm an die Schläfe drücken und dann abdrücken!
    Es gibt nicht um sonst den Schließmuskel!
    Er verhindert, dass Bakterien in die Blase kommen und dann weiter in Richtung Nieren wandern!

    Auch ich habe Erfahrungen mit Katheter, aber immer als abgeschlossenes System.
    Offener Katheter in Windeln DAS GEHT GARNICHT.
    UND STENT GEHT ABSOLUT NICHT!!!!

  13. #33
    Senior Member Avatar von Malustraner

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    AW: Katheter und Windeln

    Zitat Zitat von naan65 Beitrag anzeigen
    Offener Katheter in Windeln DAS GEHT GARNICHT.
    Nicht? :S
    https://www.ordensklinikum.at/filead...aufamOPTag.pdf
    Siehe Seite 2.

    "Bei kleineren Kindern, die noch Windeln tragen, ist das Operationsgebiet durch zwei Windeln geschützt.
    In die erste Windel wird in Höhe des Gliedes ein Loch geschnitten und das Glied mitsamt dem dünnen weichen Katheter durch das Loch gesteckt.
    Der Harn tropft über den Katheter in eine zweite Windel, die über die erste gelegt wird."


    Nach der Aussage und dem Verfahren, sollte es doch aber dann doch gehen?
    Ist jetzt zwar eine Methode bei Kindern, aber bei Erwachsenen kommt ja das selbe dabei hinaus ^^
    Förderlich ist es aber bestimmt nich, das mag wohl sein.

  14. #34
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    AW: Katheter und Windeln

    Zitat Zitat von naan65 Beitrag anzeigen
    Ein Stent in die Harnröhre?
    No go!
    Da kannst du dir gleich eine 9mm an die Schläfe drücken und dann abdrücken!
    Es gibt nicht um sonst den Schließmuskel!
    Er verhindert, dass Bakterien in die Blase kommen und dann weiter in Richtung Nieren wandern!

    Auch ich habe Erfahrungen mit Katheter, aber immer als abgeschlossenes System.
    Offener Katheter in Windeln DAS GEHT GARNICHT.
    UND STENT GEHT ABSOLUT NICHT!!!!
    Die Harnröhre verschließt den Zugang nach außen. Es gibt schon medizinische Stents für die Harnröhre und sie funktionieren.

  15. #35
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    AW: Katheter und Windeln

    Zitat Zitat von EngelNullSieben Beitrag anzeigen
    Die Harnröhre verschließt den Zugang nach außen. Es gibt schon medizinische Stents für die Harnröhre und sie funktionieren.
    Das klingt für mich sehr interessant

  16. #36
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    AW: Katheter und Windeln

    Zitat Zitat von Schatz Beitrag anzeigen
    Ach, es gibt so viele Vergnügungen im Leben, die ein echtes Gesundheitsrisiko darstellen und als Hobby, oder sogar Genuss gelten. Bestes Beispiel: Skifahren!
    Ja dieses Beispiel wird immer wieder genannt und es ist falsch! Die Krankenkassen und Lebensversicherer sind froh wenn Leute Sport treiben und sich bewegen. Der positive Effekt, daß viele im Winter auf der Piste sind und nicht zuhause rumhängen und fett werden überwiegt bei weitem den Effekt der Sportverletzungen. Habe da mal ein Interview mit einem Versicherungsmann in Finanztest gelesen und da wurde genau das gesagt. Es ging darum welche Risiken man bei Versicherungen angeben muß, Skifahren wurde explizit nicht genannt, Snowboard auch nicht.

    Wirkliche Beispiele von so Sachen die tatsächlich gefährlich sind wären z.B. ungesichertes Extremklettern, Gleitschirmfliegen usw. und siehe da, zumindest die Lebensversicherer nehmen dann Zusatzbeitzräge, die ges. Krankenversicherer dürfen das da nur nicht.

  17. #37
    Senior Member Avatar von Schatz

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    AW: Katheter und Windeln

    Zitat Zitat von TenaFrank Beitrag anzeigen
    Ja dieses Beispiel wird immer wieder genannt und es ist falsch! Die Krankenkassen und Lebensversicherer sind froh wenn Leute Sport treiben und sich bewegen. Der positive Effekt, daß viele im Winter auf der Piste sind und nicht zuhause rumhängen und fett werden überwiegt bei weitem den Effekt der Sportverletzungen. Habe da mal ein Interview mit einem Versicherungsmann in Finanztest gelesen und da wurde genau das gesagt. Es ging darum welche Risiken man bei Versicherungen angeben muß, Skifahren wurde explizit nicht genannt, Snowboard auch nicht.

    Wirkliche Beispiele von so Sachen die tatsächlich gefährlich sind wären z.B. ungesichertes Extremklettern, Gleitschirmfliegen usw. und siehe da, zumindest die Lebensversicherer nehmen dann Zusatzbeitzräge, die ges. Krankenversicherer dürfen das da nur nicht.
    Ok, mag sein.
    wer welchen "volkswirtshaftlichen Schaden" auf welche Weise anrichtet, ist ein weit dehnbares Thema.
    BTT: Seit einer gefühlten Ewigkeit gibt es in der Windelszene das Katheter-Thema und es gibt dabei immer, immer und immer wieder die gleichen Warnbeiträge.
    Im Endeffekt muss jeder selber entscheiden, ob er Risiken eingeht, vorsichtig ist, oder eben für sich abwägt.
    Inzwischen vermute ich (eine Langzeitbeobachtung), dass die Risiken nicht bei jedem gleich hoch, bzw. gleich niedrig sind.
    Menschen scheinen unterschiedlich empfindlich zu sein, was Infekte durch Katheter etc. angeht.
    Der eine macht das Jahrzehnte immer wieder und alles ist ein riesen Vergnügen.
    Jemand anders holt sich bei solchen Spielen direkt eine Harnwegsinfektion...
    Es muss jeder für sich selber entscheiden, was er mit seinem Leben anfängt, oder eben nicht.
    Das nennt sich dann Freiheit, Selbstbestimmtheit, freie Lebensgestaltung. Und das ist im Prinzip auch gut so.
    Vergleiche hinken sowieso immer ab einem Punkt, egal um was es geht.

    Wenn mich heute jemand fragen würde, ob er das mit dem Katheter, oder einem Stent austesten sollte, würde ich mich neutral verhalten und genau zu dieser persönlichen Risikoabwägung raten. Informationen gibt es dank Internetz wirklich genug.
    Viele Leute sind allerdings zu doof um Googel zu verwenden, auch das ist natürlich.
    Wenn jemand uninformiert fährlässig handelt und sich damit dann selber schadet, ist er schlicht dumm.
    Ich zitiere in diesem Zusammenhang mal an den weisen Forrest Gump: "dumm ist der, der dummes tut."
    Wer sich informiert und sein persönliches Risiko im Vorfeld abwägt, ist ein freier Mensch, der sein Leben selbst gestaltet, weil es ihn (hoffentlich) glücklich macht.
    Das kann man so ziemlich auf alle Lebensbereiche anwenden.
    Und dabei sollte die Kirche immer im Dorf bleiben.
    Also macht euch mal locker, so schnell stirbt es sich nicht!

    Gruß
    Schatz
    Ich war, ich bin und ich werde immer sein.

  18. #38
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    AW: Katheter und Windeln

    Hallo Schatz.

    Vielen Dank für deinen Beitrag.

    Was das persönliche Risiko angeht, hast du beide Seiten gut dargestellt. Statistik mag hilfreich sein, aber wenn's dich erwischt, hast du eben die 100 Prozent erwischt.

    Ich hab schon Videos mit Kathetern im Internet gesehen, da schrie mein Fachwissen "Katastrophe". Da kann ich mir auch vorstellen, dass es Menschen gibt, die sich den Katheter auch auf solch unprofessionelle, infektiöse Weise legen und dann ihre Erfahrung mit dem Harnwrgsinfekt oder der Blasenentzündung als ultimative Wahrheit ins Netz stellen, aber dabei unerwähnt lassen, dass sie einfach keine Ahnung haben, wie man einen Katheter legt.

    Ich selbst habe aus medizinischen Gründen schon etliche Katheter gehabt und bisher keinen nachgewiesenen Infekt davongetragen. Ich weiß aber, dass es so etwas gibt.

    Ich will hier nicht die Panik vom Butterbrot klauen. Aber Erfahrung und Wissen helfen sehr, Risiken einschätzen zu können und selbst wenn man eine Blasenentzündung bekommen sollte, stirbt man davon nicht. Dann gibt's ein paar Tage Antibiotika, man hat ständig Harndrang und vielleicht die kommenden Zeiten weniger Lust auf Experimente. Aber man hat etwas gelernt.

    Schön fand ich deine Definition von Freiheit. Wenn man eine Wahl hat, ist man frei, kurz zusammengefasst und auf poetisch niedrigem Niveau. Und zur Freiheit gehört meiner Erfahrung nach auch etwas Mut, die Freiheit zu nutzen und eigene Erfahrungen zu machen. Denn was in Foren geschrieben steht, das muss nicht die Wahrheit sein. Dort schreiben auch "Experten", die nie etwas damit zu tun hatten, sondern nur gehörtes odet gedachtes als Wahrheit weitergeben.

    Ein absolutes "Nein" ist keine Freiheit, sondern die alternativlose Beschränkung auf das Nicht-Tun. Zurück bleibt die Sehnsucht nach einer Erfahrung, die nicht gestillt werden kann. Aber diese muss der Nein-Sager nicht ertragen, sondern jene, die auf Sachverstand und Rat bauen, um ihre Entscheidung selbst frei treffen zu können. Ein Nein-Sager ist also gleichzeitig einer, der Freiheit nimmt.

    Ich will das nicht.

  19. #39
    Senior Member Avatar von Schatz

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    AW: Katheter und Windeln

    Zitat Zitat von EngelNullSieben Beitrag anzeigen

    Ein absolutes "Nein" ist keine Freiheit, sondern die alternativlose Beschränkung auf das Nicht-Tun. Zurück bleibt die Sehnsucht nach einer Erfahrung, die nicht gestillt werden kann. Aber diese muss der Nein-Sager nicht ertragen, sondern jene, die auf Sachverstand und Rat bauen, um ihre Entscheidung selbst frei treffen zu können. Ein Nein-Sager ist also gleichzeitig einer, der Freiheit nimmt.

    Ich will das nicht.
    Das gefällt mir aber gut! Danke!
    Ich war, ich bin und ich werde immer sein.

  20. #40
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    AW: Katheter und Windeln

    Zitat Zitat von EngelNullSieben Beitrag anzeigen
    Ich selbst habe aus medizinischen Gründen schon etliche Katheter gehabt und bisher keinen nachgewiesenen Infekt davongetragen. Ich weiß aber, dass es so etwas gibt.
    Das war dann zu 100% ein geschlossenes System, was auch ich schon mal Tragen durfte.
    Also Katheter und Beinbeutel.
    Zu 99,9% ist eine Infektion ausgeschlossen.

    Als meine Ehemama und ich vor vielen Jahren angefangen hatten, haben wir auch experimente mit Katheter gemacht.
    Steriel gesetzt, nach Internetbeschreibung.
    Drei Tage später kamen da schon die ersten Probleme auf, die Windel war bräunlich verfärbt.
    Nein, das große Geschäft ging immer in die Schüssel!
    Ich habe mir,irgendwelche Bakterien eingefangen, die den Schallachbakterien ähneln.

    Ich wurde sofort darauf getestet, negativ!
    Ich hatte in der Kindheit Schallach, und somit Antikörper.
    Woher die kamen hatte ich meinem Arzt nicht gesagt.
    Als er später, es war sein letzter Tag als FA für Allgemeinmedizen, sprach er mach darauf an, und fragte, ob ich mit einem Katheter experimentiert hatte.
    OK, ich gab es zu.
    Er sagte, das kann davon kommen.

    Ja, Dr. Fischer hatte sich von jedem Patienten verabschiedet, der ihm 20 Jahre treu war.
    Es gab eine einladung zur letzten Sprechstunde.

    Es war ein guter Arzt.
    Leider vier Monate Später verstorben.
    OK, 85 Jahre ist ein gutes Alter.
    Aber das wussten die wenigsten.
    Die Trauerhalle war übervoll!

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