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Thema: Ableitende Systeme statt Windel

  1. #1
    SpandexMuc
    Gast

    Ableitende Systeme statt Windel

    Hier mal eine Frage an ECHTE Inkos,
    Klar da fühlen sich nun auch die angesprochen die in ihrer Vorstellung Inko sind aber ich meine die Leute die wirklich Inko sind und es nciht nur gerne wären oder was auch immer.

    Wie ist eure Erfahrung mit ableitenden Systemen.
    Ich habe die Erfahrung gemacht das ein Inko der kein DL ist doch lieber ein Condomurinal oder ähnliches benutzt anstatt eine Windel anzuziehen (die ja was Babyhaftes oder Altenheimhaftes an sich hat) um dann den helben tag in der eigenen Pipi rumzulaufen.

    Jemand der Inko ist oder geworden ist wünscht sich doch sauberkeit, wohlbefinden und so weiter und da sind ableitende Systeme viel besser geeignet. Ich kenne es auch aus der Praxis das diesen Personenkreis keine Windeln nahegelegt werden sondern eben andere Systeme da diese praktischer, sauberer und schneller zu aktzeptieren sind.

    Ausser Frage steht natürlich auch das Windeln trotzdem ab und an besser sind (Sport, usw.).

    Wieviele echte Inkos die nciht DL sind laufen den ganzen Tag mit Windeln rum? Wieviele haben noch nie andere Systeme versucht?

    Ich gerate immer wieder an Leute die behauten sie wären INKO (teilweise sitzen sie auch angeblich im Rollstuhl können aber wenn es um ein Treffen geht auf einmal in den 5.Stock ohne Fahrstuhl ohne Probleme laufen) und haben noch nie in ihrem leben von Condomurinalen oder anderen Drenagesystemen gehört.

    Warum als nciht DL Windeln im Alltag und kein anderes System?

    BITTE BITTE nur INKOS oder welche die wirklich Ahnung haben antworten und nicht mutmassungen oder Phantasieen schreiben.

    Danke

  2. #2
    Kvetinka
    Gast
    Hallo,

    ich selber mal inko und bin noch mehr oder weniger Bettnässerin. Für Frauen gibt es keine ableitenden Systeme mehr auf dem Markt, kann daher nicht mitreden.

    LG Jasmina

  3. #3
    SpandexMuc
    Gast
    Stimmt, war ein Fehler von meiner Seite beziehe mich da natürlich komplett auf den Mann :-( da es bei Frauen eben Anatomisch schlecht möglich ist.

    Sorry das ich das nicht gleich geschrieben habe.

    Beziehe mich auch nur auf Harninko.

  4. #4
    Member

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    Hallo SpandexMuc und alle anderen hier,


    die gestellte Frage kann ich grundsätzlich nachvollziehen und sie hat vordergründig einen zudem eher entlarvenden Aspekt.

    Trotzdem bin ich der Meinung, dass es durchaus wirklich inkontinente Männer gibt, die eine Windel dem Urinalkondom vorziehen.

    Das ist sicher auch davon abhängig, wie sich die Inkontinenz darstellt.

    Es ist auch jemand inkontinent, wenn es einfach nur "passieren kann", dass er nicht mehr rechtzeitig eine Toilette erreicht, aber eine vorsorglich getragene Windel meist trocken bleibt oder wenn beispielsweise nach dem Toilettengang ein verräterisches Nachtröpfeln nicht verhindert werden kann.

    Auch ist zu hinterfragen, ob ein Urinalkondom in bestimmten Situationen ausreichende Sicherheit gewährt.
    Die Klebesysteme sind nicht immer leicht und sicher zu verwenden. Dabei spielt auch die Anatomie und die "männliche Gefühlswelt" eine wichtige Rolle. Das braucht man hier sicherlich nicht weiter auszuführen.

    Desweiteren kann einer Windel der Vorzug gegeben werden, wenn die Inkontinenzform dies als eine (vielleicht auch nur gefühlte) sicherere Alternative erscheinen läßt.
    Beispielsweise kann ein Detrusorspasmus einen Harnstrahl bedingen, der dem Kondom zu schaffen macht. Sei es, weil er nicht akribisch genug geklebt worden ist oder er sogar ballonartig aufquillt, wenn der Abflussschlauch nicht schnell genug in den Beutel transportiert und sich die Flüssigkeit möglicherweise einen anderen als den vorgesehenen Weg sucht.
    Manchmal spielt auch die empfindliche Haut eine Rolle. Immerhin wird die Haut im bzw. ab Klebebereich hermetisch 'versiegelt'. Reizungen und Entzündungen sind in diesen Bereichen bekanntlich sehr unangenehm.

    Man kann also durchaus wirklich harninkontinent sein, wenn man nicht ein Urinalkondom sondern eine Windel benutzt.

    Trotzdem ist deine Meinung für mich nachvollziehbar, wenn du sagst, dass viele nicht inkontinent sind, die dies von sich sagen.

    Dafür gibt es für mich zwei vorrangige, nachvollziehbare Gründe:

    1. Das "öffentliche" Eingeständnis, dass man mit Absiicht einnässt, ist wohl eher selbstentwürdigend.

    2. Wer einnässen will, baut sich eine Legende, mit der er sich selbst gegenüber dieses Bedürfnis entschuldigt bzw. rechtfertigt und gleichzeitig fordert er mit dieser Legende auch das Verständnis anderer ab.

    Ein Gewissenskonflikt wird so entschärft, was ich auch sehr gut verstehen kann. Manchmal allerdings treibt das auch Blüten, für die nur ein Kopfschütteln übrig bleibt.

    Viele Grüße
    Lotiolentus

  5. #5
    Joerg
    Gast
    Wie schon mehrmals in diesem Forum gesagt bin ich wirklich voll inkontinent und kann meinen Urin nicht mehr einhalten.
    Heute trage ich am Tag und in der Nacht Windeln, Gummihosen und mindestens eine mittelstraffe Miederhose zum festhalten meines Windelpakets. Nach sehr langen Versuchen habe ich eine Versorgung gefunden die mir ein ganz normales Leben ermöglicht und die mir auch keine psychologischen Probleme verursacht. Ich weiss, ich bin inkontinent, stehe dazu auch gegenüber Freunden und Bekannten.

    Bis ich soweit war hat es allerdings viel Zeit, Geduld und Willen gebraucht und immer wieder Enttäuschungen gegeben.

    Zuerst Untersuchungen beim Hausarzt, beim Urologen, beim Psychiater usw. denn einen organischen Grund hat man nicht gefunden, der Befehl zum Schliessmuskel ging einfach nicht mehr an den Zielort, dauernd nässte ich mich ein.

    Dann Versuch mit Medikamenten und gleichzeitig Schutzvorlagen. Hat nichts gebracht aber die Nebenwirkungen waren eine Katastrophe.

    Hausärztin, eine sehr kluge Frau wollte mich nicht länger leiden lassen und hat mir zu Windeln geraten aber auch Verschreibungen für einige ableitende Systeme ausgestellt.

    System 1: Latexurinal von Numax mit Beinbeutel für ca. 700 ml, recht sichere Lösung aber der Penisschaft, die Ableitung zum Beinbeutel und der Beinbeutel selber sind ziemlich gross und aus festem Latex. Wenn der Beutel teilweise gefüllt ist so schwappt die Flüssigkeit beim Gehen und man hört es. Kurze Hosen tragen kann man vergessen. Beim Schlafen nur brauchbar mit langem Verbindungsschlauch zum Beutel der am Bett hängt. Nach einigen Versuchen über mehrere Wochen damit aufgehört.

    System 2: Kondomurinal aus feinem Latex zum Aufrollen auf den nicht erigierten Penis, selbsthaftend, sonst ziemlcih ähnliche Erfahrungen wie mit System 1 mit Beinbeutel. Kondomurinal kann abgestreift werden ohne dass man es bemerkt und dann geht halt alles daneben.

    Reumütige Rückkehr zu Windeln. Die haben so viele Vorteile im täglichen Leben, dass es nach mir auch heute noch die beste Lösung ist:

    - Windeln einmal angelegt, mit Gummihosen und Fixierhose gewähren die volle Bewegungsfähigkeit
    - gut, und ich bestehe auf "gut", gewindelt kann man stehen, sitzen, Sport treiben, sich hinlegen, schlafen usw
    - Windeln sieht und hört man nicht obschon viele Benutzer glauben die halbe Welt schaue nur auf den Po. Auch hier kann man dezent sein und trotzdem für mehrer Stunden voll unabhängig bleiben
    - Eine Ersatzwindel kann man immer mit sich haben, man muss nur wollen und das Wechseln geht auch nach einer Eingewöhnungszeit
    - Windeln erlauben eine ganz normale Lebensführung, trinken und essen kann man was man will und soviel man will, beim Trinken vernünftig aber nicht kleinlich sein.

    Kurzum, mir geht es heute einwandfrei, ich bin zufrieden, unternehmungslustig, belastbar und glücklich - ja glücklich!

    Wer mehr wissen will kann mir ja schreiben, er erhält bestimmt eine Antwort.

    Joerg


    //Modedit by Catman
    Dateianhänge entfernt,


  6. #6
    SpandexMuc
    Gast
    Danke für die Antworten.

    Ich sehe, daß ich mit meiner Vorstellung doch nicht so Falsch lag.

    Wenn jemand INKO ist dann hat er sich schon mit unterschiedlichen Möglichkeiten beschäftigt und die Windel ist nicht das Mittel der ersten Wahl, selbst wenn es oft das einzig brauchbare und sichere ist.

    Es gibt Gründe für Windeln die sind umumstritten aber man kennt zumindestens die Alternativen die z.B. in einem Krankenhaus besser angebracht sind als Windeln, usw.

    Jemand der behauptet er wäre INKO aber ausser Windeln nichts anderes kennt ist:

    1. Ein Lügner und lebt das nur aus weil er mit der Lüge einfacher leben kann als Fetischist (Einige Gründe wurden ja von Lotiolentus angeführt)

    2. Jemand der sich wegen seiner INKO so schämt und nicht selbstbewusst genug ist um es seinen Arzt zu sagen (dann traut er sich aber auch nicht zu zu treffen oder in Foren zu behauten das er inko ist und Windeln braucht) und hat deshalb die anderen Möglichkeiten noch nicht kennengelernt

    3. Alles andere aber kein echter INKO

    Danke für die erlichen Antworten und auch die sichtweise warum jemand behautet er wäre Inko war recht interesant.

  7. #7
    WBC Fördermitglied 2021 Avatar von Bongo

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    hm, ich find das recht interessant...

    und wollte nur noch anmerken, dass ich es recht armselig finde wenn jemand lügt er sei inko, um seinen fetisch vor sich selber zu rechtfertigen. (ja, das kommt wohl leider öfters vor).



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  8. #8
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    Hallo und guten Tag sagt Lotiolentus.

    Zu den beiden letzten Beiträgen möchte ich dann doch noch einmal was sagen dürfen:

    @spandesMuc:

    Ob ableitende oder aufsaugende "Systeme", ich denke, das ist und bleibt eine individuelle Entscheidung, die mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen abzustimmen ist.
    Aber ob eine beispielsweise in manchen Krankenhäusern vorgenommene Katheterisierung (DK über die gesamte Aufenthaltsdauer) eine medizinisch vertretbare Lösung ist, stelle ich dann aber doch in Frage.
    Nein, ich meine nicht den bei verschiedenen OPs kurzfristig erforderlichen DK und auch nicht die Zeit der möglicherweise erforderlichen Intensivnachsorge.
    Aber auf der Station wird der DK leider auch schon mal als für das Personal 'bequeme Lösung" verwendet. Es ist m. E. nicht weit hergeholt, wenn ich sage, dass dies schweren Infektionen Vorschub leistet, nicht zuletzt wegen des Krankenhausmilieus und der oft geschwächten Abwehrkraft der Patienten.
    Möglicherweise wird mit 'abdeckenden' Antibiotika auch noch künftigen Resistenzen Vorschub geleistet.
    Die bei Männern mögliche Verwendung von Urinalkondomen ist nach meiner Erfahrung in normalen Akutkrankenhäusern eher 'nicht vorgesehen', wofür es durchaus (auch patientenabhängig) nachvollziehbare Gründe gibt.
    Zum Thema Inkontinenz und Fetisch habe ich ja schon versucht, die 'Problematik' anzureißen. Es ist aber ein schier endloses Unterfangen, wenn man das hier vertiefen wollte, ohne dabei Animositäten und Verletzlichkeiten zu berühren.

    @ Bongo,

    das Problem scheint mir zu sein, individuelle Neigungen (sexuelle Bedürfnisse) mit einem gesunden Rechtsempfinden in Einklang zu bringen.

    Darum verweise ich gerne auf ...
    Schau mal da unten...

    Alllen viele Grüße von

    Lotiolentus

  9. #9
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    Original von Lotiolentus
    @ Bongo,

    das Problem scheint mir zu sein, individuelle Neigungen (sexuelle Bedürfnisse) mit einem gesunden Rechtsempfinden in Einklang zu bringen.

    Darum verweise ich gerne auf ...
    Schau mal da unten...
    Das Zitat von Descartes? Hm... also stimmst du mir zu. Falls nicht, müsstest Du Dich bitte etwas direkter ausdrücken



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  10. #10
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    Hi Bongo,

    ja, ich wollte damit auf das Zitat aufmerksam machen, weil ich meine, dass es eine starke Aussagekraft hat!
    Würde man es sich öfter vergegenwärtigen, wäre vieles im Leben oft einfacher.
    Du hast hier einen Aspekt unter Verwendung des Wortes "armselig" auf den Punkt gebracht, dem ich grundsätzlich zustimme.
    Auch wenn ich eine bedingte Nachvollziehbarkeit solchen Verhaltens zu bedenken gebe, sagt das nicht, dass ich Verständnis dafür habe, wo wir wieder bei Descartes sind.

    Gruß Lotiolentus

  11. #11
    WBC Fördermitglied 2021 Avatar von Bongo

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    ah ok, jetzt verstehe ich
    naja gedanklich nachvollziehen, warum jemand sowas macht, kann ich schon auch. aber ich bin dann doch eher dafür, dass man sich mit sowas beschäftigt, es verarbeitet, und sich damit arrangiert. das macht nicht nur das leben einfacher, sondern es bewahrt einen auch davor, von anderen menschen als lügner gesehen zu werden



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  12. #12
    Kvetinka
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    Original von Lotiolentus
    Aber ob eine beispielsweise in manchen Krankenhäusern vorgenommene Ktheterisierung (DK über die gesamte Aufenthaltsdauer) eine medizinisch vertretbare Lösung ist, stelle ich dann aber doch in Frage.
    Katheterisierung halte ich eigentlich ausschließlich bei der Nachsorge urologischer Operationen für vertretbar.

    LG Jasmina

  13. #13
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    Gegen ableitende Systeme sprachen früher Latex- bzw. Hautkleberallergien. Beides spielt heute keine Rolle mehr, da es latexfreie Urinalkondome gibt. die man mit einem Band mit Klettverschluss festmachen kann.

    Ich finde trotzdem dass sie nicht gut halten. Was mich besonders an den Systemen geärgert hat war, dass die Stecksysteme der Schläuche auseinander gingen. Hatte zwei mal davon eine nasse Hose.
    Weiters muss man nach dem Urinieren schnell den Beutel ausleeren, denn der beginnt bei rascherem Schritttempo schnell mal zu gluckern.

    Meiner Meinung nach funktioniert so ein System nur wenn man sich nicht zu viel bewegt.

    Diese Erfahrungen sind allerdings schon ein paar Jahre alt. Vielleicht ist es ja inzwischen schon besser.

  14. #14
    Datenschieber Avatar von Wolfgang

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    es gibt KEINE form von harninkontinenz beim mann welche nicht ableitend versorgt werden kann...

    auch ein retahierter penis, latexallergie, kleberunvertraeglichkeit usw sind kein hinderungsgrund einer erfolgreichen pannenfreien ableitenden versorgung

    abgeknickte schlauche, ballonbildung sind anwendungsfehler nicht produktmaengel
    sich loesende verbindungen gehoeren schon lange zu erldeigten themen
    das genannte gluckern ist ein anwendungsfehler, denn gluckern kanns nur dann wenn luft im beutel ist...

    ausschlussgruende sind lediglich motorik (also kann der patient mit dem system hantieren) und persoenliche grunde (ablehnung) des patienten

    an heissen sommertagen habe auch ich sauer rolltrichter in kombination mit 500ml oberschenkel-beuteln im einsatz...

    perfekt abgestimmtes kondom, gut dimensionierter mehrkammerbeutel mit ruecklaufsperre und pannensicherem ablasshahn (da gibts ja dreh, zieh, hebelverschluesse) und die versorgung ist einwandfrei, weniger pflegeintensiv und auch noch (fuer die kasse) guenstiger...
    denn kondom braucht man nur eins am tag und der beutel kann mehrere tage verwendet werden

    trotzdem habe ich aus tragekomfort-gruenden primaer aufsaugende versorgung im einsatz... hat vielleicht auch damit zu tun dass ich von meinen bis jetzt 34 jahren deutlich ueber 30 in windeln verbracht habe
    "Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie Ihr mich haben wollt. Entdeckt mich, wie ich bin."

  15. #15
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    Hallo Wolfgang,

    eigentlich schade, dass du in deinen Beiträgen fast immer so selbstsicher diktierend und oft auch unfreundlich, manchmal sogar verletzend bist:

    <So ist es und alles andere ist Quatsch>,

    ist vorrangig der Tenor deiner Beiträge.
    Man könnte ja vielleicht auch mal anderer Leute Meinungen hinterfragen, als sie selbstherrlich und rigoros ad absurdum zu führen.

    Besserwisserei heißt nicht besseres Wissen.
    War übrigens der Titel einer Doktorarbeit.

    Ach ja, wenn du "retahiert" schreibst, aber retrahiert meinst, solltest du vielleicht erklären, in welchem Zusammenhang du das Wort retrahieren verstanden haben möchtest.

    Mit freundlichem Gruß vom
    Lotiolentus

  16. #16
    hosenmatz69
    Gast
    Huu Loti,

    als Nicht- (oder nur Spaß-)Inko kann ich aber einige von Wolfgangs Aussagen bestätigen. Ich hab ableitende Systeme 2002/2003 mal einige Wochen lang in der Praxis getestet (aus purer Neugier, also keine Studie oder sowas). Nicht vergessen, daß Wolfgang mit seiner langjährigen Erfahrung auch in einem medizinischen Forum berät, und da paßt die Art der Formulierung gut wie ich finde. Ich finde das sehr sachlich (ja, ich BIN emotional gestört, das als Randbemerkung )

    Original von Wolfgang
    [...]
    abgeknickte schlauche, ballonbildung sind anwendungsfehler nicht produktmaengel
    sich loesende verbindungen gehoeren schon lange zu erldeigten themen
    das genannte gluckern ist ein anwendungsfehler, denn gluckern kanns nur dann wenn luft im beutel ist...
    sowas hab ich mir auch gedacht als ich den ersten Beitrag las. Wenn der Beutel frisch ist, gluckert's ein klein wenig, aber spätestens nach dem ersten Entleeren gehen die Luftblasen alle mit raus wenn man es einigermaßen geschickt anstellt. Dann gluckert tatsächlich nix mehr!

    trotzdem habe ich aus tragekomfort-gruenden primaer aufsaugende versorgung im einsatz... hat vielleicht auch damit zu tun dass ich von meinen bis jetzt 34 jahren deutlich ueber 30 in windeln verbracht habe
    Vielleicht magst Du sie ja auch ein wenig

    In einschlägigen Foren ist übrigens zu lesen, daß einige "Trichter"-Anwender echte Probleme mit der regen Tätigkeit ihres "Willy" bekommen. Einige Penisse verhalten sich da echt problematisch in der Hose, sodaß es ständig zu Abknickungen oder Verklemmungen kommt. Da hilft tatsächlich nur noch Zusatzwäsche - ich hatte dieses Problem auch. Mit einer Fixierhose, die Penis und Schlauch ausreichend festklemmt und in Position hält (Molipants Cotton, als Beispiel), ist aber auch diese Problematik zu kontern. Es sei denn, man verträgt keine engen Sachen. Dann hilft nur die Windel

    Bettnässgrüßis aus Takatukaland

    Hosenmatz69

  17. #17
    Trusted Member Avatar von Gizmo_S

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    Hallole,

    ich selbst kann nicht aus eigenen Erfahrungen mit reden.

    Da ich mich aber für andere Behinderungen als die meinige (Sehbehinderung) interessiere, habe ich auch schon mit einigen Rollifahrern geredet.

    Solange es bei den Rollifahrern bei einer Harninkontinenz bleibt, nehmen die lieber ein Kondomurinal. Dadurch, dass sie nicht gehen, stört es auch nicht, dass der Beutel am Bein hängt. Es ist für Rollifahrer besser zu wechseln, als eine Windel. Die einzige Einschränkung, ist die Kleidung, die eine Kurze Hose in dem Fall nicht ermöglicht.

    Nuckelgrüßle
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    nucke-nuckel-nuckel....

    Mein trumblr Blog:
    https://klein-andy.tumblr.com/

  18. #18
    hosenmatz69
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    Original von Gizmo_S
    Hallole,

    ich selbst kann nicht aus eigenen Erfahrungen mit reden.

    Da ich mich aber für andere Behinderungen als die meinige (Sehbehinderung) interessiere, habe ich auch schon mit einigen Rollifahrern geredet.

    Solange es bei den Rollifahrern bei einer Harninkontinenz bleibt, nehmen die lieber ein Kondomurinal. Dadurch, dass sie nicht gehen, stört es auch nicht, dass der Beutel am Bein hängt. Es ist für Rollifahrer besser zu wechseln, als eine Windel. Die einzige Einschränkung, ist die Kleidung, die eine Kurze Hose in dem Fall nicht ermöglicht.
    Bei Rollifahrern ist das ein Problem, richtig. Mobile Patienten schnallen sich den Beutel am Oberschenkel fest, eine Bermuda ist da auf alle Fälle drin. Gibt auch extra Sportbeutel mit Querbefestigung, die einigermaßen Schlabberfrei sind, die fassen aber z.T. nur 350ml (wäre für mich zu wenig). Damit kann man sogar ziemlich kurze Hosen tragen ohne daß was auffällt.

    Magst mal probieren so ein Teil Gizmo?

  19. #19
    Member

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    Hallo Hosenmatz,

    vielen Dank für den an mich gerichteten Beitrag.

    Das Urinalkondom mag bei dir, wie du schreibst, als 'Nichtinko' ja perfekt zu funktionieren.
    Aber lasse mich nur ein einziges Beispiel nennen, wo Urinalkondome an die Grenze der sicheren Funktion gebracht werden:
    Es gibt Urgesymptomatiken, die durch Detrusorspasmen ausgelöst werden. Da entstehen dann leicht spontane, sogar weit mehr als 10fach so hohe Drücke, als bei einer forcierten willentlichen Blasenentleerung!

    Zu deinem Hinweis, dass Wolfgang in einem "medizinischen Forum" berät, möchte ich mich hier ganz sicher nicht äußern. Ich bin mir allerdings auch nicht sicher, dass es so ganz im Sinne von Wolfgang ist, wie du dich da ausgedrückt hast.

    Es mag ja sein, dass Wolfgang eine "langjährige Erfahrung" hat, aber gerade der Bereich Harninkontinenz ist sehr facetttenreich, wenn ich das mal so ausdrücken darf. Und gerade darauf wollte ich in meinem an Wolfgang gerichteten Beitrag u.a. aufmerksam machen.

    Du magst es, wie Wolfgang schreibt, okay, ich mag es eher nicht, was ich in meinem Beitrag an Wolfgang ja auch erklärend zum Ausdruck gebracht habe.
    'Freundlichkeit ist eine Zier, manche meinen wohl, es geht auch ohne ihr'.

    Dir und allen anderen hier wünsche ich einen schönen Sonntag Nachmittag.
    Gruß Lotiolentus

  20. #20
    Datenschieber Avatar von Wolfgang

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    Original von Lotiolentus
    eigentlich schade, dass du in deinen Beiträgen fast immer so selbstsicher diktierend und oft auch unfreundlich, manchmal sogar verletzend bist:
    ich poste keine ausgeschmueckten geschichten...
    ich poste belegte trockene fakten... (die mancher nicht wahrhaben moechte)
    und solche sind weder freundlich noch unfreundlich sondern sachlich (und damit haben einige ein problem)

    ist es dir noch nie passiert dass in einem wort aus schusseligkeit mal n buchstabe fehlte?

    retrahiert kommt vom lateinischen retrahieren was zurueckziehen bzw zuruecknehmen bedeutet und hat in der medizin hat nur eine bedeutung... naemlich zurueckgezogen...

    retrahierte / retrahierende penise konnen mannigfaltige ursachen haben, und sind daran erkennbar dass nur ein kleines stueck des penises ausserhalb des koerpers liegen und der rest zurueckgezogen (eingezogen) ist.
    Diese konstellation war frueher auffangend ableitend nicht gut versorgbar, heute jedoch auch betroffene patienten problemlos auffangend ableitend versorgt werden koennen.

    mittlerweile gibt es fuer JEDE form des abgangs geeignete auffangeinrichtungen, blasendruck, flussgeschwindigkeit und co sind nur mehr auswahlkriterium nicht jedoch ausschlussgrund.

    fuer genaueres wende dich an einen inko-/stoma-berater oder an einen der hersteller welche telefonsupport anbieten
    "Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie Ihr mich haben wollt. Entdeckt mich, wie ich bin."

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