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Thema: nasses Bett

  1. #21
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    AW: nasses Bett

    Liebe Marion,

    bei mir ist es auch falsches Trinkverhalten: d.h. am Abend zu viel, tagsüber zu wenig. Ich verändere mein Verhalten, auch wenn die Gewohnheit tief in mir steckt. Mein Urologe rät mir, dass ich ab 18.00 Uhr nichts (!) mehr trinke. (Er macht dies auch so. Vllt. hat er auch so ein Problem?). Ich habe mich entschieden, dass ich möglichst tagsüber trinke, aber auch abends. Und ich trage eine Windel. Am Anfang war es ein Schock für mich, dass ich eine Windel tragen muss. Aber ich finde es mittlerweile nicht mehr schlimm, sondern auch einfach praktisch und gemütlich.
    Abhängig von der abendlichen Trinkmenge nehme ich nur eine BetterDry oder eine BetterDry mit Booster.

    LG
    Kalos

  2. #22
    Senior Member Avatar von Megna

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    AW: nasses Bett

    Ich trinke um ehrlich zu sein zu jeder stunde relativ viel, es ist für mich gut und den Nieren tut dies auch gut.
    Auf Flüssigkeit zu verzichten finde ich für mich persönlich nicht gut.
    Zudem habe ich 24/7 meine Windeln an, nachts dann eben auch mal mit Booster und gut ist es.
    Lieber viel trinken und die Windel aktiv benutzen bevor ich austrockne oder gar mit den Nieren Probleme bekomme.

    Gruß
    Megna

  3. #23
    Senior Member Avatar von stefi

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    AW: nasses Bett

    Man sollte genügend trinken, abends auch. Das ist gut für die Nieren. Wir sind doch hier im Windelforum, wo ist denn das Problem, abends nichts mehr trinken zu wollen ? Ich trinke auch abends, dann mache ich halt meine Windeln voll. Na und, dafür sind sie ja da.

  4. #24
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    AW: nasses Bett

    Zitat Zitat von Kalokagathos Beitrag anzeigen
    Liebe Marion,

    bei mir ist es auch falsches Trinkverhalten: d.h. am Abend zu viel, tagsüber zu wenig.
    Wieso ist das "falsches Trinkverhalten" , wenn ich trinken, wenn ich Durst habe? Ich möchte nicht dahydriert sein, da fühle ich mich nicht wohl.

  5. #25
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    AW: nasses Bett

    Beide Einwände sind richtig. Einerseits soll über den Tag genug getrunken werden - weshalb es unterschiedliche Ansätze zur Realisierung etwa durch bilanzierte (aufgezeichnete) Trinkmengen oder das Trinken zu vorgegebenen Zeiten gibt.

    Da ich als Teenager noch bzw. wieder zur Zielgruppe gehörte, erwischte mich auch der Therapieansatz, ab einer festgesetzten Uhrzeit keine Getränke mehr nehmen zu dürfen. Wenn ich mich nicht gänzlich irre, ist das auch heute noch ein Teil der Therapie, mit dem man bei jugendlichen Bettnässern zumindest die unkontrolliert ausgeschiedenen Mengen reduzieren will. Aus der Mode ist heute zum Glück das periodische Wecken des Bettnässers zum erzwungenen Toilettengang in der Nacht, was mir seinerzeit tagsüber chronische Müdigkeit einbrachte. Und dem sollten meine Eltern damit entgegnen, dass sie mich nach ärztlichem Rat früher ist Bett schicken sollten. Ein Vierzehnjähriger, der um 20 Uhr ins Bett musste - eingeschlafen bin ich dennoch nicht direkt.

    Den größten psychologischen Druck bauten in dem Alter jedoch die verwendeten Stoffwindeln mit PVC-Schlüpfer und der einem Krankenhaus sehr ähnliche Geruch in meiner damaligen Stube, der vom Waschen und Auskochen in irgendeinem Chlor-basierten Waschmittel kam. Besuch von Freunden oder Freundinnen hatte ich vielleicht auch deshalb nie. Das unangenehm fühlbare Rücknässen und die praktisch nicht vorhandene Geruchsunterdrückung erhöhten damals auch meinen Ekel davor. Therapeutische Fortschritte hielten sich dennoch in Grenzen.

    Wie geht man nach aktueller Lehrmeinung vor? Aus einigen Quellen habe ich gehört, dass man zumindest leise die Verwendung ausreichend dimensionierter aufsaugender Versorgung toleriert und einer möglichen persönlichen Entwicklung Zeit zu geben bereit ist. Also nicht mehr der Therapieansatz, möglichst viel Druck auf den Betroffenen auszuüben und die angestrebte Entwicklung zu erzwingen.
    Geändert von Janek (31.03.2026 um 13:37 Uhr)

  6. #26
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    AW: nasses Bett

    Druck bringt sowieso nichts.


    Zitat Zitat von Marion Beitrag anzeigen
    Wieso ist das "falsches Trinkverhalten" , wenn ich trinken, wenn ich Durst habe? Ich möchte nicht dahydriert sein, da fühle ich mich nicht wohl.
    Bei mir ist es eher so, dass ich fast nie Durst habe.
    Da bin ich froh, wenn ich am Tag auf einen Liter komme.

  7. #27
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    AW: nasses Bett

    Mir geht es auch so, wenn ich am Abend 2 große Tassen Kräutertee trinke, dann läuft es mindestens 3 bis 4 mal in die Windel! Ich gehe am Abend vor dem Wickeln noch mals aufs WC und dann ziehe ich mir eine Tena Ultima an! Mit eventuell einer zusätzlichen Einlage kann dann nichts mehr passieren (außer die Windel sitzt nicht richtig).

    LG Win_Gerhard

  8. #28
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    AW: nasses Bett

    Ist eben auch davon abhängig was man trinkt. Manche Stoffe wirken Harntreibend.

  9. #29
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    AW: nasses Bett

    Da das Thema eh wieder auf ist mal Rückmeldung von mir zu der Urinmenge über den Tag, von wegen 2-3 Liter schafft man in 24 Stunden nicht.
    Das ist wirklich absolut abhängig von vielen Faktoren und wie man trinkt, nicht zuletzt der Körpergröße. Das eine 60 kg Person das nicht mal eben als Durchlauf hat ist schon richtig, bei 110 KG, 1,90 Körpergröße, nicht fett aber eben einfach stabile, große Person ist das absolut locker drin. Ganz besonders wenn man den Tag primär vorm Rechner / Büro hängt und es auch nicht gerade Sommer ist und man recht viel redet oder telefoniert.

    Bei einem Tag wo ein 10 Stunden Papierkram-Tag in 6 Stunden privat vorm Rechner sitzen (und normale kleine Haushaltstätigkeiten) umschlägt kommt folgendes hin:
    Ich habe ein normales 0,4 er Glas hier und das ist schon alle 1-2 Stunden der wachen Zeit leer. Gerade wenn man eben nicht nur stilles Wasser trinkt und auch lieber was trinkt als kleine Snacks zu futtern. Bei 16 Stunden sind das um die 3,2 Liter Aufnahme allein durch das übliche trinken, noch nichts durch Nahrungsmittel etc. und das ist nicht übertrieben. Wenn man mal einen Rechner (https://wasserbedarf-rechner.de/) befüllt komme ich da ohne jeglichen Sport auf 2,8 Liter empfohlene Trinkmenge. Da weicht bei meiner Realität gerade mal ein Glas ab. Wie gesagt - ohne Sport und im Winter, mit Sport sind es schnell 3,2 Liter - ohne Nahrungsmittel. Vor dem Schlafengehen gibt es auch nochmal einen großen Schluck Wasser beim Zähneputzen um nicht direkt wieder wegen Durst raus zu müssen, wenn sich das Einschlafen mal zieht.

    Natürlich verliert man nicht nur durch Schweiß und Urin Flüssigkeit, es ist aber bei weitem das relevanteste. Im Sommer kann gerade bei Anstrengung extrem viel ausgeschwitzt werden, im Umkehrschluss aber eben im Winter auch nicht. In einer Nacht ohne Windel ist es eigentlich die Regel das mich morgens die Blase aus dem Bett treibt, da kommen nachgemessen wirklich auch mal bis knapp mehr als 800 ml zusammen, da ist richtig Druck, dafür muss ich dann häufig bis Mittag nicht. Je später der Tag wird desto öfter aber.

    Alles in allem will ich nur sagen, 3 Liter Urin ist nicht wenig aber durchaus absolut nicht pauschal "was für den Arzt". Zu dem Nachturin sind das gerade mal etwas mehr als alle drei Stunden 400 ml wegschaffen. Da wird massiv missachtet was verschiedene Körpergrößen, Jahreszeiten, Körperliche Betätigung und persönliches empfinden ausmachen. Mir "macht trinken spaß", ich trinke lieber etwas anstatt Snacks zu futtern, ohne Zucker und Alkohol deutlichst gesünder zugleich, zudem habe ich öfter einen trockenen Hals und empfinde das als unangenehm. Gerade deshalb ist es so toll sich abends mit Windel ins Bett zu verkriechen, kein aufstehen obwohl ich je später es am Tag wird öfter pinkeln muss.
    Geändert von wifl (03.04.2026 um 12:17 Uhr)

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