Kuckuck,

naja, dass man im "sonstigen" Leben immer etwas achtsam ist, was die Windelneigung angeht, zeugt ja von einer Defensive, von Vorsicht, oder sogar Furcht. Natürlich ist das ein Lerneffekt. Man ist eben "anders" als andere.
"Sonstiges" Leben liest sich irgendwie traurig. Muss man denn seine eigenen Bedürfnisse wirklich so vom "sonstigen" Leben trennen?
Geht das überhaupt? Man hat doch nur das eine Leben und eine Persönlichkeit, soll man die aufspalten?
Das ist ein anderes, spannendes Thema...
Man ist doch immer man selbst. Gerade im engeren Kreis ist diese Trennung meiner Erfahrung nach meist kontraproduktiv, obwohl sie leider oft unumgänglich scheint.
Die Kreativität würde ich eher als notgedrungene Motivation zur Vorsicht betrachten. Spon­ta­ne­i­tät wird meiner Meinung nach nicht gefördert, eher das Gegenteil. Ich war schon ganz früh eher zurückhaltend, als ich merkte, dass nicht alle so ticken wie ich. Geprägt hat mich das allerdings schon, ich habe andere schon früh genau beobachtet.

Gruß
Schatz