Also ich finde das Video sehr gut, auch wenn es sich stärker mit der Psychologischen bzw. Therapeutischen Sicht auf Fetisch und Traumata beschäftigt.
Als Jemand der sich schon länger und tiefer (teilweise auf mit Therapeutischer Unterstützung) mit meinen Vorlieben beschäftigt hat, bzw. das immer mal wieder tut, fand ich die Tipps und Fragen am Ende des Videos sehr spannend und werde die mal versuchen für mich selbst zu beantworten.
Nicht hier, aber vielleicht möchte jemand anderes das auch tun, darum hier das Transkript:

# Tipps zur Selbstbegleitung

Wenn Sie sich in diesen Beschreibungen wiedererkennen, können folgende Fragen und Haltungen hilfreich sein.

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## 1. Scham als Wegweiser nutzen, nicht als Feind

Viele Menschen erleben starke Schamgefühle im Zusammenhang mit Fetischen.

Doch Scham ist nicht nur blockierend, sondern kann ein Hinweis auf verdrängte, ungeliebte oder verletzte Anteile sein.

Fragen Sie sich:

- Woher kenne ich dieses Gefühl der Scham?
- Wem gegenüber habe ich mich als Kind so gefühlt?
- Was wollte ich eigentlich in der Tiefe — jenseits der Lust?

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## 2. Innere Dialoge führen: Was gibt mir diese Rolle?

Nutzen Sie das Rollenspiel nicht nur zum Ausleben, sondern zur Selbsterforschung.

Fragen Sie sich:

- Was gibt mir diese Rolle?
- Welches Bedürfnis erfülle ich dadurch?
- Was vermeide ich dadurch?
- Kann ich diese Seite auch außerhalb des Spiels leben?

**Beispiel:**
Wer im Rollenspiel versorgt werden will, braucht vielleicht auch im Alltag mehr Fürsorge, Nähe und Erlaubnis zur Schwäche.

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## 3. Auf Balance und Wahlfreiheit achten

Fragen Sie sich regelmäßig:

- Ist das eine Wahl oder ein Zwang?
- Erlebe ich auch Erregung ohne Fetisch?
- Fühle ich mich nach dem Ausleben wohler oder leerer?

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## 4. Partnerschaftlich kommunizieren

Gerade bei Rollenspielen mit starkem Machtgefälle ist offene Kommunikation essenziell.

Wichtige Fragen sind:

- Welche Bedeutung hat das Spiel für mich?
- Was wünsche ich mir vom anderen?
- Gibt es ein Safeword?
- Gibt es klare Grenzen?
- Gibt es Nachgespräche?

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Punkt 5 unterschlage ich hier mal, weil das eher eine Ermunterung ist ggf. "Therapie als Raum für Integration nutzen"