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Thema: Windelliebhaber, Was wäre wenn... man ein Unfall hätte?

  1. #1
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    Windelliebhaber, Was wäre wenn... man ein Unfall hätte?

    Ich bin ja Windelliebhaber, und je länger je mehr lebe ich meine Leidenschaft auch aus. (ohne Dabei jemand zu stören oder aufzufallen, das möchte ich vermeiden)

    So war ich schon mit Windel und dem Motorrad unterwegs.
    Ich bin Gleitschirm Pilot, und gestern dann auch das erste mal in Windeln in der Luft. (löst eigentlich gleich mehrere Probleme, da der Toilettengang in der Luft immer ein Thema ist).

    Nun mache ich mir aber ernsthafte Gedanken, was zb. wäre sollte ich einmal ein Unfall haben.

    Irgendwie denke ich, sollte ich mit dem Gleitschirm oder mit dem Motorrad wirklich einmal ein Unfall haben (was ich hoffentlich nie erleben werde!), wäre die Windel vermutlich mein kleinstes Problem!

    Aber was denkt ihr, wie würden denn Notärzte und Pflegepersonal reagieren, wenn sie meine Windel entdecken?
    Ich wäre vermutlich so ehrlich und würde in einer Notsituation die Wahrheit sagen. Sprich, würde ihnen erklären, das ich nicht darauf angewiesen bin, aber das ich es mag und es praktisch finde.

    Hat evtl. jemand schon mal so etwas erlebt?
    Weil ich denke evtl. lohnt es sich vorher schon einmal sich solche Gedanken zu machen.

  2. #2
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    AW: Windelliebhaber, Was wäre wenn... man ein Unfall hätte?

    Dem Rettungsdienst/Notarzt wäre das grundsätzlich wohl ziemlich egal. Ich kann dies insofern berichten, als dass ich regelmäßig im Rettungsdienst arbeite. Gewindelte Menschen sehen wir jeden Tag und ständig - das Alter der klassischen Klientel und die Altenheime bringen das mit sich. Du wärest vermutlich nur ungewöhnlich jung.

    Interessant wären Deine Windeln bei der Untersucherng allerdings insofern, als dass das zunächst als Indiz für Vorerkrankungen oder Vorverletzungen gedeutet werden könnte - bis Du es dann als freiwillige Liebhaberei auflöst (falls Du nicht bewußtlos bist). Grundsätzlich kann einnässen/einkoten bei einem Unfall natürlich auch ein Indiz für Wirbelsäulenverletzungen sein, so dass man durchaus bei der Patientenuntersuchung / Anamnse darauf achtet - wäre hier dann natürlich nicht mehr möglich, wenn Du schon willkürlich die Windel benutzt hast ;-)

    "Spannend" wäre, wie Dich das Pflegepersonal weiter behandelt, wenn Du mit Windel eingeliefert wirst. Aber auch denen ist das - wie in diesem Forum schon viele andere berichtet haben - wohl eher egal und eher ein Thema für einen selbst, ob man möchte, dass das Thema bekannt wird.

    Die Frage an sich ist schon interessant. Ich habe auch schon darüber nachgedacht, wie es wohl wäre, wenn ich mal einen echten Unfall in Windeln habe. Und wenn dann auch noch meine eigenen Kollegen kommen und das entdecken...


    Viele Grüße

    Moritz

  3. #3
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    AW: Windelliebhaber, Was wäre wenn... man ein Unfall hätte?

    Naja deshalb lasse ich da normalerweise auch ehrlichkeit walten. Die Ärzte wollen normalerweise ja nur das beste für dich. Ich denke deshalb wäre es wohl das beste ihnen die Wahrheit zu erzählen und nicht irgendwie eine Abhängigkeit zu lügen.
    Evtl. müssen es andere Leute ja dann auch gar nicht erfahren. Es gibt da ja sowas wie Arztgeheimnis.

    Das funktioniert natürlich nur bei Bewusstsein.

    Im Bewustlosen Fall, wäre die Windel ja wohl noch das kleinste übel. Denke bei schweren Verletzungen verliert die Windel dann auch ziemlich an Bedeutung, auch bei Kollegen und Familienangehörigen.

    Weil ja wenn die ärzte so meinen, er hatte eine, fraktur im Rückenmark, Schädel Hirn Trauma und hey er hatte eine Windel getragen... Denke dann dürfte den meisten Leuten die Windel zimlich egal sein, Hauptsache der rest kommt einigermassen gut.

    Aber ja die Frage beschäftigte mich letzte Nacht ein wenig, deshalb frage ich hier mal nach anderen Meinungen =)

  4. #4
    Senior Member Avatar von RolandDL

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    AW: Windelliebhaber, Was wäre wenn... man ein Unfall hätte?

    Diese äußerst interessante Frage: „Was wäre eigentlich, wenn ich einen Unfall hätte, ins
    Krankenhaus komme und zu diesem Zeitpunkt gerade eine Windel trage ? „

    Diese Frage ist wohl jedem, der mit Windel gerne draußen unterwegs ist, schon mal in
    den Sinn gekommen.

    Ich glaube man hat in eine solchen Situation keine andere Wahl als richtigzustellen, das
    man die Windel "zum Spaß" trägt oder weil es einfach "praktisch" war.. Das ist vielleicht
    einen ganz kurzem Moment ein kleines bisschen peinlich, aber anschließend ist das
    Problem sauber aus der Welt geschafft.

    Auf keine Fall sollte man sich dazu hinreißen lassen den Arzt anzulügen und eine medizinische
    Notwendigkeit ( irgendeine Form von Inkontinenz ) vorzutäuschen. wäre doch wirklich nicht gut
    wenn im Entlassbericht, von dem der Hausarzt eine Kopie bekommt, irgendwas von Inkontinenz
    steht, oder ?

  5. #5
    Member Avatar von Flo_93

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    AW: Windelliebhaber, Was wäre wenn... man ein Unfall hätte?

    Zitat Zitat von Moritz Beitrag anzeigen
    "Spannend" wäre, wie Dich das Pflegepersonal weiter behandelt, wenn Du mit Windel eingeliefert wirst. Aber auch denen ist das - wie in diesem Forum schon viele andere berichtet haben - wohl eher egal und eher ein Thema für einen selbst, ob man möchte, dass das Thema bekannt wird.
    Ja das stimmt !! Vor allem, wenn man sgt das man sie aus „praktischen“ Gründen oder zum Spaß, oder vllt wegen einer Reizblase trägt. Ob man dann gebeten wird, die Toilette zu nutzen? Oder ob es toleriert wird wenn man sich, soweit es geht, selbst versorgt?

  6. #6
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    AW: Windelliebhaber, Was wäre wenn... man ein Unfall hätte?

    Hallo zusammen,

    also ich würde die Sache mit der Windel vor den Ärzten und vorm Pflegepersonal so schnell als möglich klarstellen. Ich würde ganz offen sagen, dass ich gerne Windeln tragen, ohne medizinische Indikation. Ich denke, das wäre in dem Fall das beste. Auch schon zwecks Krankenvorgeschichte und so. Ob die mich dann im Krankenhaus quasi Spaßwindel tragen ließen, keine Ahnung, ich denke so lange ich mich selber versorgen könnte vermutlich schon. Sofern ich dann an Windeln rankomme, ob mir das Krankenhaus ohne medizinische Indikation welche stellen würde, bezweifel ich allerdings.

    Liebe Grüße

  7. #7
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    AW: Windelliebhaber, Was wäre wenn... man ein Unfall hätte?

    Ist halt schon ein heikles Thema.
    Welches hoffentlich nie jemand von uns im Ernstfall erwischt.

    Wenn du denen sagst, du magst Windeln zum spass. Wirst du vermutlich auf die Toilette gehen, wenn du kannst.
    Andernfalls wird dir vermutlich sowieso ein Katheter gelegt.

    Ich denke nicht, dass sie Lust haben Spasswindelträger mit Windeln zu versorgen. Und müssen sie auch nicht finde ich.

  8. #8
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    AW: Windelliebhaber, Was wäre wenn... man ein Unfall hätte?

    Ich weiß nicht... ich würde mir wahrscheinlich irgendwas zusammenreimen, das Sinn ergibt, aber an der Wahrheit vorbeischrammt.

  9. #9
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    AW: Windelliebhaber, Was wäre wenn... man ein Unfall hätte?

    Ich würde ehrlich sein aber weiterführende Fragen abblocken oder nicht beantworten. Wahrscheinlich würde ich in etwa folgendes sagen: Ja, das sind Windeln aber ich brauche sie nicht. Alles weitere geht Sie nichts an.
    Windeln find' ich voll gut!

  10. #10
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    AW: Windelliebhaber, Was wäre wenn... man ein Unfall hätte?

    Mir wurde vor zehn Jahren die Prostata entfernt. Während der Rekonvaleszenz wurde ich im Krankenhaus mit diesen unsäglichen und unförmigen Vorlagen versorgt, was natürlich regelmässig zu Unfällen führte, vor allem nachts. Meine bescheidene Anfrage, ob es denn in diesem Krankenhaus nicht auch richtige Windeln zum Zukleben gäbe, wurde verneint. Es war wohl so, oder man sah deren Notwendigkeit für mich nicht ein, zumal ich ein Miktionstagebuch führen musste, also quasi eine Selbsteinschätzung meiner abgegebenen Urinmengen. Im Nachhinein machte ich aus der Not eine Tugend, indem ich mich zum passionierten DL entwickelte und diese Leidenschaft bis heute in allen Facetten auslebe. Wenn ich mich ausser Haus begebe, achte ich mit Hinblick auf einen möglichen Unfall aber immer darauf, nur „medizinische“ Windeln zu tragen. Bei Arztbesuchen, in der Urologie etc. trage ich nur harmlose, unverfängliche Pants. Meine geliebten, bunten Spasswindeln und Gummihosen bleiben für private Spielchen im stillen Kämmerlein vorbehalten, denn damit käme ich bei einem tatsächlichen Unfall wohl in Erklärungsnot.
    AlwaysDry

  11. #11
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    AW: Windelliebhaber, Was wäre wenn... man ein Unfall hätte?

    Vielen Dank schon mal für die Rückmeldungen.
    Ja da ist mir auch lieber, wenn sich die "Unfälle" nur in meine Windel begeben.

    Aber je mehr man die Leidenschaft auslebt umso mehr steigt halt auch das Risiko einmal ungewollt ein "Spitalbesuch" aufzunehmen.

    Da trägt man dann halt was man trägt.

  12. #12
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    AW: Windelliebhaber, Was wäre wenn... man ein Unfall hätte?

    Hallo @Flugbär

    Ich hatte schon einige Notarztfahrten, bei denen ich auf der Liege lag und eine Windel anhatte. Eigentlich geht das ganz unstressig ab. Die Windel wird registriert, aber nicht weiter nachgefragt. Das ist nämlich für einen Notarzt in der Regel völlig nebensächlich. Vielleicht wird man im Krankenhaus bei der Anamnese danach fragen, aber da musst du keine Peinlichkeiten befürchten. Mit dem Satz "Mit Winden fühle ich mich sicherer" dürfte das Thema erledigt sein.

    Wenn du bewusstlos bist, musst du damit rechnen, dass du mit einem Katheter aufwachst. Das ist normalerweise kein Problem. Du musst nicht lügen oder Geschichten erfinden. Du bist ja nicht wegen deiner "Inkontinenz" im Krankenhaus. Man kann den Fragen auch gezielt ausweichen.

    Peinlich? Naja, ob inko oder nicht, bei den ersten Begegnungen mit medizinischem Personal fühlt es sich vielleicht komisch an. Aber mit der Zeit wird das normal, vor allem, weil das Personal da ganz routiniert reagiert. Wenn ich irgendwo blank ziehen muss, wo die Inko kein primäres Ziel ist, wird normalerweise gar nichts gesagt und auch nicht gefragt.

  13. #13
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    AW: Windelliebhaber, Was wäre wenn... man ein Unfall hätte?

    Hi
    Ich trage beim Skifahren, Motorradfahren und bei weiteren Gelegenheiten eigentlich immer öfters Windeln. Beim Skifahren und Snöben immer. Und so war ich auch gewindelt und hatte meine Pampi auch schon etwas eingenässt, als ich einen Skiunfall hatte und ins Krankenhaus gebracht wurde. Zum Röntgen wurde ich vorsichtig aus meinen Kleidern geschält. Nach der Strumpfhose kam meine Windel zum Vorschein. Niemand hat was gesagt und vor der OP wurde ich aufgefordert, meine Blase zu entleeren, was ich denn auch tat. Ich wurde sehr diskret aufgefordert, mich nackt auszuziehen, die Windel wurde in einem Eimer entsorgt. Als ich aus der Narkose erwachte bemerkte ich, dass ich einen Katheter drin hatte, der allerdings am nächsten Morgen wieder entfernt wurde. Mir wurden Einlagen bereitgestellt. Gefragt oder gesagt hat niemand was dazu. Also keine Panik.
    Grüsschen Tanja

  14. #14
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    AW: Windelliebhaber, Was wäre wenn... man ein Unfall hätte?

    Die Sorge kenne ich auch. Darum bin ich früher nie mit was drunter aus dem Haus gegangen. Mittlerweile gehe ich aber lockerer damit um. Selbst auf dem Motorrad habe ich ab kuschelige Unterwäsche. Aber da meine Frau bescheid weiß würde im im Zweifelsfalle nach einem Unfall die Wahrheit sagen - dass es eben sehr praktisch ist, ich aber keine Windel benötige. Die Ärzte haben Schweigepflicht, und ich sehe ja die Leute im Regelfall auch nie wieder. Peinlich wäre es mir aber in jedem Fall.

  15. #15
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    AW: Windelliebhaber, Was wäre wenn... man ein Unfall hätte?

    Zitat Zitat von tanja1 Beitrag anzeigen
    Hi
    Ich trage beim Skifahren, Motorradfahren und bei weiteren Gelegenheiten eigentlich immer öfters Windeln. Beim Skifahren und Snöben immer. Und so war ich auch gewindelt und hatte meine Pampi auch schon etwas eingenässt, als ich einen Skiunfall hatte und ins Krankenhaus gebracht wurde. Zum Röntgen wurde ich vorsichtig aus meinen Kleidern geschält. Nach der Strumpfhose kam meine Windel zum Vorschein. Niemand hat was gesagt und vor der OP wurde ich aufgefordert, meine Blase zu entleeren, was ich denn auch tat. Ich wurde sehr diskret aufgefordert, mich nackt auszuziehen, die Windel wurde in einem Eimer entsorgt. Als ich aus der Narkose erwachte bemerkte ich, dass ich einen Katheter drin hatte, der allerdings am nächsten Morgen wieder entfernt wurde. Mir wurden Einlagen bereitgestellt. Gefragt oder gesagt hat niemand was dazu. Also keine Panik.
    Grüsschen Tanja
    Ja in etwa genau das, ist so ein Szenario was ich mir vorgestellt hatte.

    Danke für dein "Erfahrungsbericht"

    Ok klingt erstmal unproblematisch, vermutlich mache ich mir da zu viele Gedanke um nichts.

    Denke da kann ich getrost weiterhin meiner Leidendschaft nachgehen.

  16. #16
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    AW: Windelliebhaber, Was wäre wenn... man ein Unfall hätte?

    Da ich selber auch 25 Jahre im Rettungsdienst gearbeitet habe, möchte ich dir auch sagen, dass bei einem Unfall mit dem Gleitschrirm oder Motorad die Windel das geringste Problem ist. Leider sind dies die Sachen die man nicht haben will und wenn es doch so ist bekommen die Patienten eh noch vor Ort eine Blasenkatheter gelegt. Also Gedanken brauchst du dir wirklich da keine machen, wie schon hier geschrieben gehört es zum Job im Gesundheitssektor. Es wäre nur schlimm wenn es ausgenutz wird, so unter dem Moto "die können ja auch meine Windel wechseln". Und ehrlich bei einen Gleitschirm- oder Segelflugpiloten würde ich schon von Hause davon ausgehen das er ne Windel trägt, wo soll er sonst damit hin?

  17. #17
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    AW: Windelliebhaber, Was wäre wenn... man ein Unfall hätte?

    Auch ich habe mir darüber Gedanken gemacht, da ich den ganzen Tag beruflich unterwegs bin und den Nutzen darauß ziehe.

    Nun, wenn es soweit ist können ja nur folgende Dinge passieren:

    - wenn man eine rein-medizinisches Produkt an hat, geht man je nach körperlicher Verfassung des Unfallopfers (ansprechbar oder nicht) entweder davon aus, dass man Inko ist oder zumindest einen guten Grund dazu hat. Entsprechend wird man dann auch weiterhin entsprechend behandelt;

    - wenn man ansprechbar ist, wird man danach gefragt und die Sache klärt sich so oder so je nach Antwort;

    - wenn man so eine tolle bunte AB/DL-Windel am Hintern hat, ist man wohl in kürzester Zeit in der passenden Schublade absortiert und wird dann wohl noch vorsichtshalber denoch behandelt (falls nicht mehr ansprechbar oder so);

    Ich für meinen Teil würde in der Situation einfach die Wahrheit sagen: keine Zeit oder große Möglichkeiten unterwegs (auch wegen Corona) irgendwo öffentliche Toiletten zu finden - und z. B. mitten im Stadtzentrum einfach in die nächste Ecke machen ist ohnehin untersagt und in in Dienstkleidung echt eine schlechte Idee.

    Wie die erfahrenen Vorredner schon erwähnten, medizinisches Personal in diesen Bereichen sammelt jeden Tag unangenehme Erfahrungen mit allen möglichen Körperausscheidungen und anderen fragwürdigen Situationen, das ist dann ein Stück weit Routine...

    Hm, dazu noch ein wenig offtopic: meine Ex-Freundin war eine Kranke(n)schwester und berichtete (Schweigepflicht? Upps) mal über eine 1,5 l-Cola-Flasche, die halb im Anus steckte. Die Antwort auf die Frage, wie sie da hinkam lautete: versehentlich drauf gesetzt...

    An der Stelle möchte ich mich bei allen Postern aus dem medizinischen Bereich bedanken, ich hatte vorher kaum Sorgen damit "was wäre wenn" - aber jetzt erst recht nicht mehr....

  18. #18
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    AW: Windelliebhaber, Was wäre wenn... man ein Unfall hätte?

    Ich habe mir auch schonmal gedanken zu dem thema gemacht.
    Uns natürlich hoffe ich, wie alle anderen auch, dass ich (oder ihr) nie in diese situation komme.
    Falls es doch mal soweit kommen sollte, wäre ich aber (sofern noch in der lage dazu) ehrlich und würde "beichten".
    Zum einen weiß ich von einigen freundinnen (krankenschwestern) von noch kurioseren dingen, zum anderen würde ich aber nicht wollen, dass etwas derartiges in der krankenakte auftaucht.
    Und wie von anderen auch schon gesagt, gibt es eine schweigepflicht und man sieht die anderen ja hoffentlich nicht so schnell wieder

  19. #19
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    AW: Windelliebhaber, Was wäre wenn... man ein Unfall hätte?

    Ganz ehrlich, ich tragen inzwischen eigentlich fast immer unterwegs ne Windel, weil ich es einfach praktischer finde. Vor allem mit ner recht kleinen Blase.

    Gedanken um was wäre wenn mache ich mir da aber nicht groß, aus eigentlich recht einfachen Gründen. Zum einen ist ne Windel nichts was verboten ist, mag für den ein oder anderen vielleicht seltsam sein jemanden in Windel anzutreffen, aber keiner macht sich da gleich Gedanken. Glaub alle die mit Menschen zu tun haben, grade im ärztlichen Bereich und Rettungsdienst, haben schon bedeutend Schlimmeres gesehen als Leute in Windeln. Grade wenn ich da an besoffene denke, die keine Kontrolle mehr haben und einnässen oder sich vollgekotzt haben, gibt es glaub schlimmeres als das jemand freiwillig ne Windel an hat. Auch steht bei ärztlichen Notfällen ganz sicher erst mal anderes als die Windel im Vordergrund. Und so komisch es für den ein oder anderen normale auch klingen mag, ne Windel oder Inkontinenz betrifft weder nur Rollifahrer, noch alte Leute, sondern kann jeden in jedem Alter betreffen. Von demher wird es da sicher auch keine Vorverurteilung geben (ok es sei den man läuft wirklich komplett als Baby verkleidet rum, aber werden die wenigsten).

    Von demher mache ich mir da keinen Kopf, was wäre wenn. Weil wenn ich mir jedes Mal wenn ich etwas tue Gedanken über mögliche Konsequenzen machen würde, wurde ich nur noch denken und nicht mehr Leben.

  20. #20
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    AW: Windelliebhaber, Was wäre wenn... man ein Unfall hätte?

    Zitat Zitat von Alpha-Wolf Beitrag anzeigen
    ...mitten im Stadtzentrum einfach in die nächste Ecke machen ist ohnehin untersagt und in in Dienstkleidung echt eine schlechte Idee.
    Nicht nur Untersagt, dass kann auch teuer werden. Das Ordnungswiedrigkeitsgesetz sieht da Bußgelder, je nach Stadtsatzung bid 5.000,-€ vor.
    Geändert von naan65 (19.01.2021 um 01:45 Uhr) Grund: Tippfehler

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