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Thema: Keine Möglichkeit zum Wickeln

  1. #1
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    Keine Möglichkeit zum Wickeln

    Wem ist das auch schon passiert? Man hat einfach keine Gelegenheit, die Windel zu wechseln - sei es in der Öffentlichkeit oder privat.
    Ich bin oft in eine Situation geraten, wo ich keinen Besuch erwartet hatte. Plötzlich standen Leute in meinem Haus und gingen nicht mehr fort. Meist war ich schon recht aufgeschwollen und es ist doch sehr schwer, jemand anderen z.B. zuerst die Treppe hinaufgehen zu lassen. Hinten im Schritt ist die Windel am leichtesten zu erkennen.

    Kurz aufs Klo und ausziehen? Nein, das ist zu laut. Vielleicht vorher die Musikanlage aufdrehen? Zu auffällig!
    Man kann sich ja auch nicht einfach hinsetzen. Das könnte Flecken geben.
    Das eigene Verhalten ist also schon recht auffällig.

    Einmal kam jemand zu meinem Geburtstag vorbei. Ich umarmte die Person, zitterte aber leicht. Das sind die Momente, die einfach hängenbleiben.

    In der Öffentlichkeit gibt es ähnlich unpassende Momente. Erzählt einmal, was Ihr so erlebt habt.

  2. #2
    möchtegern Autor Avatar von Der_Tobias

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    AW: Keine Möglichkeit zum Wickeln

    Ja im Skylager konnte man das Bad nicht Absperren und ich glaub der Rest erklärt sich von selber.

  3. #3
    Senior Member Avatar von Schatz

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    AW: Keine Möglichkeit zum Wickeln

    Hallöle,

    ich stand einmal im tiefsten Winter auf einem Bahnsteig in einem winzigen Kaff und es war schweinekalt!
    Meine Windel war schon völlig nass und es gab weit und breit keine Möglichkeit zum wechseln.
    Der Zug sollte erst in einer 3/4 Stunde kommen und die Blase drückte heftig (damals hatte ich noch ganz gut die Kontrolle).
    Es wurde immer kälter im Windelbereich und der Rest von mir war schon völlig durchgefroren.
    Ich wusste, es fehlte nicht mehr viel und ich würde auslaufen. Trotzdem ließ ich immer wieder etwas in die Windel laufen, um nicht völlig unkontrolliert zu"platzen".
    Als der Zug endlich kam, war ich mega nass und watschelte mit meinem Fahrrad in Richtung Fahrradwagen. Dabei begann es mir schon etwas die Beine ninunter zu tröpfeln. An ein hinsetzen im Zug war nicht mehr zu denken, also suchte ich die Zugtoilette, entledigte mich der supernassen, gefühlt eiskalten Winterwindel und pinkelte mich erstmal völlig leer.
    Meine Kleider waren schon etwas feucht geworden, aber die Spuren hielt ich nicht für besonders auffällig. Die lange Jacke verhüllte das auch ganz gut.
    Ich hatte gerade nochmal Glück. Hätte der Zug eine viertel Stunde Verspätung gehabt, wäre ich völlig ausgelaufen.
    Ich fand die Situation damals sehr unangenehm und seither achte ich auf ausreichend Windelkapazität und die richtige Wechselstrategie. Heute würde ich es auch nicht mehr einhalten können.

    Im privaten Bereich gehe ich mit der Inko inzwischen recht offen um und im Bedarfsfall frage ich nach einem ruhigen Ort um meine "Einlage" wechseln zu können, sollte wirklich kein WC zur Verfügung stehen.
    Ob das dann Geräusche macht, ist mir wurscht. Erfahrungsgemäß interessieren sich Menschen nicht überdurchschnittlich für die Inko anderer.
    Wir werden alle nicht jünger und wenn das älter werden einen einzigen Vorteil hat, dann ist es dieser: Alle haben immer mehr Verständnis für die Erkrankungen des anderen. Denn jeder hat irgendwann irgendetwas und damit müssen wir eben leben. Da ist eine Inko noch mit das unproblematischste.
    Unfälle und Unannehmlichkeiten gehören aber anscheinend auch dazu. Selbst wenn es nur nicht vorhandene Wechselmöglichkeiten an Bahnhöfen sind ;-)

    bis gleich
    Schatz
    Ich war, ich bin und ich werde immer sein.

  4. #4
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    Talking AW: Keine Möglichkeit zum Wickeln

    Zitat Zitat von Schatz Beitrag anzeigen
    Hallöle,

    ich stand einmal im tiefsten Winter auf einem Bahnsteig in einem winzigen Kaff und es war schweinekalt!
    Meine Windel war schon völlig nass und es gab weit und breit keine Möglichkeit zum wechseln.
    Der Zug sollte erst in einer 3/4 Stunde kommen und die Blase drückte heftig (damals hatte ich noch ganz gut die Kontrolle).
    Es wurde immer kälter im Windelbereich und der Rest von mir war schon völlig durchgefroren.
    Ich wusste, es fehlte nicht mehr viel und ich würde auslaufen. Trotzdem ließ ich immer wieder etwas in die Windel laufen, um nicht völlig unkontrolliert zu"platzen".
    Als der Zug endlich kam, war ich mega nass und watschelte mit meinem Fahrrad in Richtung Fahrradwagen. Dabei begann es mir schon etwas die Beine ninunter zu tröpfeln. An ein hinsetzen im Zug war nicht mehr zu denken, also suchte ich die Zugtoilette, entledigte mich der supernassen, gefühlt eiskalten Winterwindel und pinkelte mich erstmal völlig leer.
    Meine Kleider waren schon etwas feucht geworden, aber die Spuren hielt ich nicht für besonders auffällig. Die lange Jacke verhüllte das auch ganz gut.
    Ich hatte gerade nochmal Glück. Hätte der Zug eine viertel Stunde Verspätung gehabt, wäre ich völlig ausgelaufen.
    Ich fand die Situation damals sehr unangenehm und seither achte ich auf ausreichend Windelkapazität und die richtige Wechselstrategie. Heute würde ich es auch nicht mehr einhalten können.

    Im privaten Bereich gehe ich mit der Inko inzwischen recht offen um und im Bedarfsfall frage ich nach einem ruhigen Ort um meine "Einlage" wechseln zu können, sollte wirklich kein WC zur Verfügung stehen.
    Ob das dann Geräusche macht, ist mir wurscht. Erfahrungsgemäß interessieren sich Menschen nicht überdurchschnittlich für die Inko anderer.
    Wir werden alle nicht jünger und wenn das älter werden einen einzigen Vorteil hat, dann ist es dieser: Alle haben immer mehr Verständnis für die Erkrankungen des anderen. Denn jeder hat irgendwann irgendetwas und damit müssen wir eben leben. Da ist eine Inko noch mit das unproblematischste.
    Unfälle und Unannehmlichkeiten gehören aber anscheinend auch dazu. Selbst wenn es nur nicht vorhandene Wechselmöglichkeiten an Bahnhöfen sind ;-)

    bis gleich
    Schatz
    LOL, also noch über dem Gefrierpunkt

  5. #5
    XXL-DL

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    AW: Keine Möglichkeit zum Wickeln

    Diese Problem habe ich momentan auch. Meine Lösung besteht darin den gewickelten Einkaufstrip etwas kürzer und die Windel etwas dicker zu machen.

    Aber in der Vergangenheit habe ich auch schon vor abgeschlossenen Toilettentüren gestanden, z.B. in einem kleinen Einkaufszentrum mit Kino in Siegen. Laut Aushang an der Tür war die Toilette wegen Vandalismus dauerhaft geschlossen worden. An dem Abend habe ich mich in der Toilette des Kinos gewickelt.

    Bis zur aktuellen Corona-Krise habe ich mich bevorzugt in abseits gelegenen Toiletten diverser KH`s gewickelt. Eine Zeit lang hatte ich sogar einen "privaten" Wickelraum. Mein damaliger Arbeitsplatz hatte SA/SO geschlossen. Also habe ich mich oft dort auf der Toilette frisch gewickelt. Aber irgendwann beschloss der neue Chef, von Heute auf Morgen, das wir auch am Samstag öffnen. So war mein "Privatraum" dann Geschichte.
    @Tobias420 Was ist ein "Skylager"? Ist das ein Rechtschreibfehler oder irgendein Kifferslang?
    Windeln find' ich voll gut!

  6. #6
    Member Avatar von Berty

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    AW: Keine Möglichkeit zum Wickeln

    Zitat Zitat von Tobias420 Beitrag anzeigen
    Ja im Skylager konnte man das Bad nicht Absperren und ich glaub der Rest erklärt sich von selber.
    Was ist ein Skylager? Oder war da die Autovervollständigung am Werk? Ein „Himmelslager“ auf Wolken stell ich mir aber schön vor. Tolle Wortschöpfung
    Es lebe der gelbe Fluss... monasmiley:

  7. #7
    möchtegern Autor Avatar von Der_Tobias

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    AW: Keine Möglichkeit zum Wickeln

    Nein wirklich ein Skylager. Das war wie eine Jugendherberge bloß das wir da Ski gefahren sind mit der ganzen Klasse.
    Geändert von Der_Tobias (22.12.2020 um 18:05 Uhr)

  8. #8
    Trusted Member Avatar von Matzebaby

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    AW: Keine Möglichkeit zum Wickeln

    Ski Lager ???
    Oder Skylager wie Himmelager ???

  9. #9
    möchtegern Autor Avatar von Der_Tobias

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    AW: Keine Möglichkeit zum Wickeln

    Skilager wir nennen es hier an unserer Schule Skylager das hat sich mal so ergeben.

  10. #10
    Member

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    AW: Keine Möglichkeit zum Wickeln

    Da fällt mir noch etwas ein. Eher entwickeln anstatt wickeln.

    Ich fliege recht viel. In fast allen Fällen bin ich gut gewickelt. Aber durch den Sicherheitscheck war ich noch nie gewindelt gegangen.
    In Frankfurt hatte ich das dann irgendwie versaubeutelt. Plötzlich war da noch ein weiterer Checkpoint - zu spät zum Ausziehen. Würde etwas hervorschauen, wenn ich die Hände hebe?
    Ich versuchte ruhig zu bleiben, so dass die Körpertemperatur bloss nicht hochgehen würde. Der Nacktscanner hat zum Glück nichts angezeigt. Mit nasser Windel hätte der Scanner wohl Alarm geschlagen.


    Bei einem anderen Mal hatte ich eine 360-Grad-Kamera dabei. Die sieht natürlich sehr verdächtig in dem Scanner aus. Also nahm ich sie extra heraus und legte sie neben meinen Laptop.
    Zu dumm, dass ich noch eine Spritze für einen Katheter in meinem Kulturbeutel hatte. Das war das erste und letzte Mal. Das hatte unweigerlich schlafende Hunde geweckt.
    Ein Beamter hat mein Handgepäck voll durchsucht. Die Windel kam zum Vorschein. Zum Glück hat der Beamte das auch als unangenehm empfunden. Er nahm einen Streichtest für Drogen und nach ein paar Minuten Herzklopfen durfte ich weitergehen.

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