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Thema: Konsequenz Windeln in Reha

  1. #21
    Trusted Member Avatar von Matzebaby

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    AW: Konsequenz Windeln in Reha

    Genauso wie du es siehst Engelnullsieben ist es bei meinem Urologen auch. Und ich gehen den selben Weg mit der Windelversorgung, dem Medikamente vertrage ich nicht und die zeigen keine Wirkung sondern nur Nebenwirkungen.
    In den Kliniken besonders in der psychosomatischen Klinik werden werden eben
    alle Parameter abgearbeitet und wenn man dann Windeln tragen muss, dann wird das Problem warum such abgefragt und versucht zu behandeln. Das war bei mir auch der Punkt, da es in meinem Einweisungsunterlagen stand unter den aufgeführten sonstigen Erkrankungen.
    Und fa wurde eben das Bettnässen auch versucht zu behandeln, und mir dann gesagt mit Toilettentraining könnte ich es schaffen trocken zu bleiben in der Nacht.
    Wenn man sich aber dagegen stellt wie Nina 0815 es schreibt dann bist du nicht bereit die Behandlung zu versuchen und ernstes Ignoranz vin deiner Seite her...
    Das ist einfach das was Ärzte machen müssen, das ist ihr Job den Zustand die Erkrankung zu verbessern...
    Ob es dann letztendlich hilft oder nicht sehen sie ja dann. Bei mir hat es nicht geholfen oder nur bedingt... So sollte man dann auch mit der Sache Windeln das ansprechen und schauen was einem dazu geraten wird, das ist natürlich von Klinik zu Klinik verschieden und wird auch verschieden diagnostiziert....
    Also offen damit umgehen und es ansprechen.
    Gruß Matze

  2. #22
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    AW: Konsequenz Windeln in Reha

    Hm, da muss ich zumindest aus meiner Sicht etwas Kontra geben ...
    Als ich 6 Wochen lang in einer psychsomatischen Reha war, wurde gar nicht erst versucht, an dem urologischen Zustand etwas zu ändern, weil:
    1. 6 Wochen reichen hierfür nicht aus
    2. Das war nur ein Nebenschauplatz, der Therapiegrund war ja ein ganz anderer
    3. Das ist einfach nicht der Job einer psychosomatischen Klinik
    Die haben das einfach zur Kenntnis genommen und mich in allen Belangen unterstützt, und das war gut so. Der eigentliche Therapieerfolg war in höchstem Maße nach 6 Wochen vorhanden, alles andere spielte einfach keine Rolle - warum auch.
    Soviel zumindest zu meinen eigenen Erfahrungen ...

  3. #23
    Senior Member Avatar von mickdl

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    AW: Konsequenz Windeln in Reha

    Zitat Zitat von EngelNullSieben Beitrag anzeigen
    Ich verstehe also das Denken des Arztes und akzeptiere seine Arbeit. Ich sag dann einfach, was ich will und das ich mich für die Option Windel entscheide. Bisher hatte damit niemand Probleme. Aber bei der Vielzahl von Inkontinenten, mit denen einUrologe zu tun hat, ist der Patient, der kein Problem mit Windeln hat, wohl mehr die Ausnahme. Warum geh ich also zum Arzt? Um einfach schauen zu lassen, ob sonst alles in Ordnung ist und um mir mein Rezept abzuholen. Eine "Heilung" ist gar nicht angefragt, vor allem deshalb, weil ich weiß, dass man das derzeit nicht heilen kann. Genau dieser Satz fällt einem Arzt aber schwer, weil man als Arzt ungern zugibt, dass man etwas nicht heilen kann.
    Also ich hatte da auch interessante Diskussionen... Natürlich wollte/will ich das es besser wird - also frag ich auch danach - alleine die Antworten sind dann interessant - die haben oft so etwas von Lotterie Gewinnchancen. Ich glaube inzwischen, dass alles was man nicht mit Verhaltensänderung, Kegel und Blasentraining weg bekommt auf Dauer für den Eimer ist. Es ist entweder riskant oder mit üblen Nebenwirkungen behaftet. Es gibt ein paar Arten von Inkontinenz wo eine OP gute Aussichten auf Erfolg hat. Ist bei mir leider nicht so und da bin ich in den Gesprächen inzwischen auch ziemlich binar geworden und beschränke es auch auf die simple frage "lässt es sich nachhaltig reparieren". Da kam halt bislang nichts gescheites sondern nur Botox, Interstimm und Pillen die nicht wirken. Da verzichte ich dann gerne drauf.

    Außerdem ist das mit Ärzten inzwischen genau so wie mit Rechtsanwälten. Die Funktionieren auch nur noch gut wenn ihnen genau sagt was sie tun sollen und das "Zielprofil" genau festlegt. Dazu muss man sich leider selber mit der Materie auseinander setzten. Geht man "nur" so zum Arzt spult der i.d.R. sein Programm mit allem was er abrechen ab und hat am Ende selten was gefunden oder zu einer nachhaltigen Heilung beigetragen.

    @Mick - Ich sehe das ähnlich und ich bin da inzwischen auch völlig schmerzbefreit was das angeht - aber der TE ist nicht UIC und geht zu einer psychosomatischen Reha. Da würde ich mir schon vorher überlegen ob das, dass Thema des Aufenthaltes werden soll - den Mitpatienten ist das völlig egal - der Einrichtung - wenn sie gut ist nicht...

  4. #24
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    AW: Konsequenz Windeln in Reha

    Zitat Zitat von Mick Beitrag anzeigen
    @Nina0815: Mit deiner Einstellung zur Selbstverantwortung gebe ich dir absolut recht!! Bei jederm Besuch in der Autowerkstatt möchten die Leute immer alles ganz genau wissen, wenn es dann aber die höchstpersönliche eigene Gesundheit betrifft, ist das alles plötzlich nicht mehr so wichtig ...
    Ich bekomme vom Arzt fachlich fundierte Empfehlungen, keine Frage - die Umsetzung obliegt aber ausschließluch mir, und dazu möchte ich auch alle Informationen haben.

    Btw: Ich begreife tatsächlich nicht ganz, warum man wegen einer Windel solch ein Aufhebens macht und nahezu wissenschaftluche Abhandlungen über mögliche Reaktionen von irgend jemand verfasst ...
    Diejenigen, die das am meisten interessiert, sind garantiert NICHT die ANDEREN - denen geht das sowas von am A ... vorbei, ob die Unterwäsche nun saugfähig ist oder nicht. Manchmal habe ich echt den Eindruck, der ein oder glaubt tatsächlich, das Thema ist der Mittelpunkt jeglichen Interesses - ob in der Reha (übrigens mit genügend eigener Erfahrung) oder im Krankenhaus. Sowohl der Pflege, als auch Mitpatienten ist es doch völlig schnuppe, ob man nun eine Windel oder einen Katheter hat, die Hämorrhiden operiert wurden oder die Prostata! Wenn's hoch kommt, nimmt man die Windeln höchstens zur Kenntnis - das ist dann aber auch schon das Maximum!

    Mann o Mann ... also Windeln mitnehemen, genau deshalb um einen größeren Abfalleimer im Bad bitten, Windeln da rein und der Rest ist vollkommen wurscht!
    Und wenn es für euch ein Fetisch ist, dann ist es für euer Umfeld noch lange keiner - und genau deshalb wird das mit sehr wenig bis überhaupt keiner Beachtung bedacht!!!
    Hallo,

    für mich gilt "ich brauche Windeln, damit ich gut schlafen kann und daß keine Unfälle passieren!". Ich würde also meinen Vorrat und Entsorgungsbeutel mitnehmen nachdem ich seit 8 Jahren im Bett gewindelt bin.

  5. #25
    Nina0815
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    AW: Konsequenz Windeln in Reha

    Zitat Zitat von EngelNullSieben Beitrag anzeigen
    Das mit den Eingriffen in die Selbstbestimmung kenne ich von Ärzten auch. Das liegt meiner Meinung nach im System. Wenn man als Patient zum Arzt geht, dann ja mit dem Ziel, ein Problem zu beheben. Dieser Grundgedanke schwingt bei einem Arzt immer mit. Wenn ich also beim Urologen sitze, dann ist der Zustand "Inkontinenz mit Windelversorgung" nicht normal und der Urologe fängt an, mir Alternativen vorzuschlagen, damit ich in Bezug auf die Unterwäsche wieder der Norm entspreche. Operationen oder die ständige Einnahme von Tabletten wird hier wohl als Normal angesehen. Dabei spielen wohl auch persönliche Empfindungen eine Rolle.
    Ja, das Probleme lösen wollen, wo keine sind, ist für mich wirklich ein Problem. Gerade wenn etwas funktioniert, aber eben nicht die Standardtherapie ist, dann empfindet jeder Arzt daran rumpfuschen zu dürfen. Gerade wenn man dann auf ein Rezept angewiesen ist, wird es prolematisch. Ich sollte ein Medikament das mir geholfen hat ausschleichen, seitdem habe ich große Probleme, war wochenlang arbeitsunfähig, hab große Schwierigkeiten, und muss jetzt versuchen irgendwie das System davon zu überzeugen das meine durchaus anders funktionierende Neurologie und Endokrinologie dieses Medikament, gerade in so schweren Zeiten wie aktuell, sehr nötig machen. Sehen sie aber nicht unbedingt ein, da ich eben nicht in deren Boxen passe, sondern vermutlich eine Interaktion meiner anderen Neurologie, mit den endokrinologischen Macken das Problem verursacht.

    Ich persönlichhab mit Windeln kein Problem, sie sind für mich normal. Ich kann mir auch nicht vorstellen, mit Tabletten und Co. das Problem lösen zu lassen. Erstens ist es ein ziemlicher Eingriff mit Nebenwirkungen und der Erfolg ist auch nicht garantiert. Es gibt also keine 100prozentige Sicherheit und ich müsste dann doch Windeln tragen, um das Restrisiko auszuschalten.
    Ja, die Nebenwirkungen von den Pillen sind alles andere als lustig.
    Leider gibt es Ärzte die nicht akzeptieren können das man, so wie es ist, zufrieden ist, ich habe schonmal einen Arzt gewechselt, weil der drauf bestanden hat, dass man mich von den Windeln weg bekommen muss.

    Ich verstehe also das Denken des Arztes und akzeptiere seine Arbeit. Ich sag dann einfach, was ich will und das ich mich für die Option Windel entscheide. Bisher hatte damit niemand Probleme. Aber bei der Vielzahl von Inkontinenten, mit denen einUrologe zu tun hat, ist der Patient, der kein Problem mit Windeln hat, wohl mehr die Ausnahme. Warum geh ich also zum Arzt? Um einfach schauen zu lassen, ob sonst alles in Ordnung ist und um mir mein Rezept abzuholen. Eine "Heilung" ist gar nicht angefragt, vor allem deshalb, weil ich weiß, dass man das derzeit nicht heilen kann. Genau dieser Satz fällt einem Arzt aber schwer, weil man als Arzt ungern zugibt, dass man etwas nicht heilen kann.
    Das Ego von so manchem Arzt ist leider sehr groß, aber auch leider all zu oft recht fragil.
    Ich bin meist sehr gut informiert, kann Blutbilder lesen und interpretieren, habe mehr Ahnung von meinen Hormonen als die meisten Ärzte (mit Ausnahme von Endokrinologen), und verlange für alles eine Erklärung und Mitsprache.
    Ich habe manchmal Einwände und Vorschläge, gerade wenn ich schon einmal mit einem Medikament schlechte Erfahrung gemacht habe. Ich kenne meinen Körper inzwischen, und weiß das dieser nicht immer so funktioniert wie die es im Medizinstudium gelernt haben.

    Mein größtes Problem ist jedoch das ich nicht so reagiere wie erwartet. Wenn es mir schlecht geht, merkt man mir das nicht an, ausser man kennt mich gut. Ich werde bei Schmerzen trocken, Expressionslos, und sehr ruhig, und sagen dann das ich Schmerzen habe. Leider wird diese Reaktion, auf die ich bei starken Schmerzen keinen großen Einfluß mehr habe, oft falsch interpretiert, und davon ausgegangen das ich keine Schmerzen hätte, und evtl. nur an Schmerzmittel rankommen will.
    Macht Spass. /s

  6. #26
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    AW: Konsequenz Windeln in Reha

    @Nina0815

    So ist das, wenn man den Körper als chemisch-biologische Maschine gelernt bekommt, ohne die hochkomplexenVorgänge im Gehirn zu verstehen und das Zusammenspiel Körper/Geist.

    Und was Ärzte nicht verstehen, das existiert meistens nicht. Das ist keine gute Medizin, aber ist eben so.

    Ich hab zum Beispiel oft Schmerzen in den Hoden, vor allem, wenn die Windel klemmt. Ich bin aus der Kindernummer raus und Sex ist such schon lange kein Thema mehr. Warum also nicht den logischsten Weg gehen und die Dinger entfernen? Aber da kommen persönliche Empfindlichkeiten hinzu und schon ist das Thema durch.

    Als ich letztens einer Ärztin sagte, dass es mir bei der Behandlung nicht auf eine Lebensverlängerung ankommt, sondernich nur in einen akzeptablen Funktionszustand gebracht werden will, hat sie mich ganz irritiert angeschaut. Ihr Denken ließ denGedanken gar nicht zu, dass man nicht um jeden Preis 100 Jahre alt werden will.

    Ärzte eben...

  7. #27
    Nina0815
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    AW: Konsequenz Windeln in Reha

    Zitat Zitat von Matzebaby Beitrag anzeigen
    Wenn man sich aber dagegen stellt wie Nina 0815 es schreibt dann bist du nicht bereit die Behandlung zu versuchen und ernstes Ignoranz vin deiner Seite her...
    Das ist einfach das was Ärzte machen müssen, das ist ihr Job den Zustand die Erkrankung zu verbessern...
    Ob es dann letztendlich hilft oder nicht sehen sie ja dann. Bei mir hat es nicht geholfen oder nur bedingt... So sollte man dann auch mit der Sache Windeln das ansprechen und schauen was einem dazu geraten wird, das ist natürlich von Klinik zu Klinik verschieden und wird auch verschieden diagnostiziert....
    Ich mag es nicht wenn Ärzte an Dingen herumdoktorn weswegen ich nicht da bin.
    Ich würde es nicht Ignoranz nennen, ich weiß genau warum ich Windeln trage, und warum dies für mich die bessere Lösung ist.
    Das würde ich den Ärzten auch erklären. Wer dann noch weiter daran rumdoktorn will, hat nicht zugehört, und ignoriert meine Einschätzung der Dinge.
    Ich lasse mich ja eventuell gerne auf die eine oder andere Untersuchung ein, um Dinge die für die aktuelle Problemstellung relevant sind auszuschließen, aber ich weiß organisch ist da alles in Ordnung
    (ich habe auch keine diesbezüglich spezifische Diagnose).

    Ja klar, ich könnte mit Training wieder ohne Windel klar kommen, nur hätte ich dann wieder das große Problem weswegen ich überhaupt angefangen habe sie zu tragen.
    Dieses Problem verbraucht sehr viele Resourcen, wenn ich es mit dem Kopf versuche zu kompensieren, wie ich dies jahrelang gemacht habe, und ich würde z.B. ohne
    vermutlich meinen Job nicht mehr machen können.

    Ich bin der Meinung das ein Arzt, gerade bei Dingen wie Windeln, oder auch meinen B12-Injektionen, zu respektieren hat das ich dies mit gutem Grund mache, und ein rumdoktern nicht wünsche.
    Auch bei Dingen die mir offiziell und mit gutem Grund verschrieben wurden, wie meinen Hormonen, meinen manche Ärzte das sie meine Dosis reduzieren müssen, weil meine Werte ja angeblich viel zu hoch
    sind (sind sie nicht, der Stand der Wissenschaft hat sich seit dem Studium dieser Ärzte grundlegend verändert, meine Endokrinologin ist mit meinen Werten zufrieden) oder schlagen vor das ich die mal
    absetzten solle, vielleicht geht der Hautausschlag dann ja weg. Selbst wenn, die Hormone haben mir mein Leben gerettet, ohne werde ich depressiv und dysphorisch, da ist ein Hautausschlag harmlos gegen.
    Ich erlebe es immer wieder das Ärzte sich gerade der psychischen Folgen ihrer Vorschläge nicht bewusst sind, und diese auch ungerne akzeptieren, da diese nicht im Lehrbuch standen, oder bei 99% der
    Patienten so nicht vorkommen würden.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von EngelNullSieben Beitrag anzeigen
    @Nina0815

    So ist das, wenn man den Körper als chemisch-biologische Maschine gelernt bekommt, ohne die hochkomplexenVorgänge im Gehirn zu verstehen und das Zusammenspiel Körper/Geist.

    Und was Ärzte nicht verstehen, das existiert meistens nicht. Das ist keine gute Medizin, aber ist eben so.
    Ja, aber auch Variationen in der Maschinerie werden meist nicht berücksichtigt. Aktuell sieht es für mich so aus als ob in meiner Cortisolsynthese irgendwas anders läuft, oder mein Gehirn auf einer der Nebenprodukte schlecht reagiert. Denn wenn ich Cortisol subsituiere, und Stress manuell damit kompensiere, geht es mir blendend, und ich komme gut klar. Wenn ich jedoch meinen Körper machen lasse, ist mein Cortisolspiegel höher, und es geht mir absolut dreckig, ich habe deutlich grössere sensorische Probleme als sonst, komme mit Stress überhaupt nicht klar, und drohe bei Problemen in einen Overload oder Shutdown zu laufen, was zur Folge hat das ich unter anderem meine Fähigkeit zu sprechen verliere.

    Ich wüsste gerne was da anders läuft, die Ärzte haben jedoch nach einen Test aufgegeben und sind der Meinung ich soll das Medikament ausschleichen. Habe ich versucht, mehrere Male, das Resultat ist viel Stress, meine Verdauung spielt verrückt, mein Salzhaushalt spinnt, mein Wasserhaushalt entgleist total, und ich habe einen schrecklichen Nebel im Kopf.

    Ich hab zum Beispiel oft Schmerzen in den Hoden, vor allem, wenn die Windel klemmt. Ich bin aus der Kindernummer raus und Sex ist such schon lange kein Thema mehr. Warum also nicht den logischsten Weg gehen und die Dinger entfernen? Aber da kommen persönliche Empfindlichkeiten hinzu und schon ist das Thema durch.
    Ja, mit dem entfernen der Keimdrüsen tun sich Ärzte extrem schwer.
    Zum einen weil die Dinger Testosteron produzieren, und man ohne diese substituieren muss, weil sonst die Knochengesundheit darunter leidet.
    Solche Schmerzen können übrigens von starken Testosteronschwankungen kommen, wenn der Level zu niedrig ist, atrophieren die Teile, und das tut weh.
    Ich spreche da aus Erfahrung, ich habe meine mit Medikamenten deaktiviert (Cyproteron acetat), hat teilweise ziemlich weh getan als die Teil geschrumpft sind. Ich nehme nun seit fast 10½ Monaten Estradiol (mit Testosteron komme ich nicht klar),
    und die Teile sind komplett nutzlos. Für mich sind die Teile nur ein Risiko, da sie, falls ich deren Funktion nicht mit Estradiol, und Cyproteron acetat unterdrücke, eventuell auf die Idee kommen wieder Testosteron herzustellen, was für mich ein Albtraum wäre.
    Trotzdem ist es praktisch unmöglich eine Orchiectomie zu bekommen, wenn man nicht 18 Monate Therapie (psychologisch) und 6 Monate Hormontherapie nachweisen kann.

    Als ich letztens einer Ärztin sagte, dass es mir bei der Behandlung nicht auf eine Lebensverlängerung ankommt, sondernich nur in einen akzeptablen Funktionszustand gebracht werden will, hat sie mich ganz irritiert angeschaut. Ihr Denken ließ denGedanken gar nicht zu, dass man nicht um jeden Preis 100 Jahre alt werden will.

    Ärzte eben...
    Ohh ja, das Menschen eine leichte Veringerung der Lebenserwartung für eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität in Kauf nehmen könnten geht vielen Ärzten leider nicht in den Kopf.
    Geändert von Nina0815 (02.11.2020 um 22:42 Uhr)

  8. #28
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    AW: Konsequenz Windeln in Reha

    Hallo zusammen,
    meine Reha rückt nun immer näher... Leider bin ich immer noch mit mir am Hadern, ob ich Windeln mitnehme und dort auch trage, oder eben nicht.
    Falls ich welche mitnehmen sollte, wäre halt auch die Anzahl nicht unbedingt irrelevant. Denn so leicht würde ich dann vermutlich nicht an Nachschub kommen. Nehme ich hingegen zu viele mit, ärgere ich mich am Ende auf andere Art.
    Der Gedanke, sie dann dort zu tragen spaltet mich auch innerlich. Wie ja schon erwähnt, es ist eine psychosomatische Reha und ich habe keine Inkontinenz. Ansprechen würde ich die Windel-Sache also beim Aufnahmegespräch wahrscheinlich eher nicht. Allerdings müsste ich es wahrscheinlich ansprechen, wenn ich z.B. einen größeren Mülleimer im Bad haben möchte, oder?
    Wenn andere Mitpatienten/Mitpatientinnen es aber irgendwie/irgendwo mitbekämen, wäre es mir unangenehm/peinlich, je nachdem ob mich jemand drauf anspräche, noch unangenehmer.
    Bei sportlichen Aktivitäten o.ä. würde ich vermutlich am ehesten darauf verzichten welche zu tragen (Schwitzen/ riskanter aufzufliegen). Aber selbst bei anderen Situationen wäre ich mir unsicher... Nachts tragen fällt mir noch schwer (da gedanklich zu sehr "abgelenkt" und irgendwie zu ungewohnt)
    In den letzten 1-2 Monaten war ich häufiger von diesem, auch hier im Forum angesprochenen, Binge-Purge-Cycle geplagt. Es gab vereinzelt Tage an denen ich richtig Lust hatte welche zu tragen, an anderen Tagen hab ich mich wieder selbst dafür und für meine Vorliebe "verurteilt".
    Weiß auch nicht genau, wie man für sich selbst eine bessere Akzeptanz für diese Vorliebe finden kann. Versuchen so lange wie möglich ohne auszukommen? Oder anderes Extrem: Für einige Zeit so oft/regelmäßig welche tragen, um sich sozusagen dran zu gewöhnen/ dass sich eine gewisse Normalität in Bezug darauf einstellt? Glaube, das wäre aber eher wieder ein anderes Thema...
    Geändert von Nappyboy90 (05.01.2021 um 18:12 Uhr)

  9. #29
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    AW: Konsequenz Windeln in Reha

    Hallo @Nappyboy90.

    Deinen letzten Gedanken will ich zuerst aufgreifen. Ja, du kannst eine Art Vertrag mit dir selbst machen und einfach mal konsequent Windeln anziehen. Dann gewöhnst du dich nämlich dran und dann ist das auch nicht mehr so aufregend, auch in der Nacht.

    Die Reha wäre eigentlich ein guter Ort, um dich mal auszutesten. Du siehst die Leute normalerweise sowieso nicht wieder, also ist es ein geschützter Raum. Sollte dich einer auf die Windel ansprechen, kannst du inmer sagen "Ich brauche sie." und gut. Das ist nicht gelogen, wenn du sie auch nur brauchst, un dich wohl zu fühlen. Was der andere denkt, ist nicht dein Problem.

    Aber vielleicht merkst du auch, dass es normalerweise nicht auffällt, dass du Windeln trägst. Ich weiß das aus Erfahrung und ich trage schon sehr lange Windeln. Das bekommt normalerweise niemand mit und wenn, dann spricht man sich nicht drauf an.

    Du schreibst davon, dass du dich selbst anklagst. Warum? Weil du eine Windel anziehst? Was ist so schlimm daran, eine Windel anzuziehen? Es ist Unterwäsche.

    Vielleicht hilft dir die Reha, dich selbst besser annehmen zu können als das, was du bist. Und wenn Windeln eben dazu gehören, dann ist das so.

  10. #30
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    AW: Konsequenz Windeln in Reha

    Zitat Zitat von EngelNullSieben Beitrag anzeigen
    Deinen letzten Gedanken will ich zuerst aufgreifen. Ja, du kannst eine Art Vertrag mit dir selbst machen und einfach mal konsequent Windeln anziehen. Dann gewöhnst du dich nämlich dran und dann ist das auch nicht mehr so aufregend, auch in der Nacht.
    Hmm... Konsequent würde dann bedeuten mindestens 1 am Tag und 1 pro Nacht? Ich weiß, dass ich dann dazu tendiere sie tagsüber nur in Situationen zu tragen, wo es auf keinen Fall jemand mitbekommen kann (zuhause)...
    Das sollte dann am besten noch vor der Reha geschehen oder? Denkst du dass da 1-2 Wochen schon genügen, oder muss es schon länger sein, dass ich mich besser dran gewöhne?

    Zitat Zitat von EngelNullSieben Beitrag anzeigen
    Die Reha wäre eigentlich ein guter Ort, um dich mal auszutesten. Du siehst die Leute normalerweise sowieso nicht wieder, also ist es ein geschützter Raum. Sollte dich einer auf die Windel ansprechen, kannst du inmer sagen "Ich brauche sie." und gut. Das ist nicht gelogen, wenn du sie auch nur brauchst, um dich wohl zu fühlen. Was der andere denkt, ist nicht dein Problem.
    Theoretisch hast du da Recht. Praktisch mache ich mir generell immer sehr viele Gedanken darüber, wie mich andere wahrnehmen, was sie über mich denken (könnten) etc. Zu sagen, dass ich sie brauche könnte dann ja möglicherweise Folgefragen aufwerfen ("Warum?"). Das würde es definitiv noch unangenehmer für mich machen... Dass ich die Leute von dort normalerweise nicht wieder sehe ist ein Argument, aber zum einen verbringt man ja dort auch teilweise Zeit miteinander (diese Person(en) wüssten es dann), zum anderen entstehen ja doch manchmal auch Kontakte für die Zeit nach der Reha.

    Zitat Zitat von EngelNullSieben Beitrag anzeigen
    Du schreibst davon, dass du dich selbst anklagst. Warum? Weil du eine Windel anziehst? Was ist so schlimm daran, eine Windel anzuziehen? Es ist Unterwäsche.

    Vielleicht hilft dir die Reha, dich selbst besser annehmen zu können als das, was du bist. Und wenn Windeln eben dazu gehören, dann ist das so.
    Genau, ich klage mich selbst dafür an, dass ich diese Vorliebe habe. Das potenziert sich noch um ein vielfaches, wenn ich "Spaß" in den Windeln hatte. Ist dann fast schon ein Ekel vor mir selbst.
    Ich kann es, zumindest für mich persönlich, nicht als Unterwäsche ansehen. Ich denke dann immer "Was machst du hier eigentlich?! Das is doch voll abnormal!" Bei anderen find ichs voll okay, nur mir selbst erlaube ich es sozusagen nicht.

  11. #31
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    AW: Konsequenz Windeln in Reha

    Vielleicht wäre eine PSYCHOsomatische Reha auch mal der richtige Rahmen, die Angelegenheit vertrauensvoll anzusprechen und ihr mit professioneller Hilfe auf den Grund zu gehen? Wenn du dich einem Therapeuten nicht ganz öffnen kannst oder willst, ist ja die gesamte Maßnahme infrage zu stellen.

  12. #32
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    AW: Konsequenz Windeln in Reha

    Hi
    In der Reha wird in der Regel eh beim Eintritt ein Fragebogen ausgefüllt wo meist auch das Thema Inko angesprochen wird. Das Kreuz an der rechten Stelle und es ist klar für alle, dass du Windeln trägst. OK, dann kannst du nicht mehr so einfach aussteigen, wenn du mal keine Windel tragen willst. Das ist wohl das einzige Risiko. Und dass dich Besucher gewindelt entdecken ist derzeit null Risiko, da du eh keine Besuche empfangen darfst (corona lässt grüssen). Der Entscheid liegt bei dir.
    Viel Spass und Grüsschen Tanja

  13. #33
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    AW: Konsequenz Windeln in Reha

    Also ich habe heute meine Anschlußreha in Orthopädie Zentrum genehmigt bekommen wegen Schulter OP . Da waren auch viele Zettel zum ausfüllen ,auf einen war schon vermerkt Stuhlinkontinenz Pankrreainsufiziens , Morgens und Abends Toilettenträining und Vizereale Bauchmassage 2 x täglich.
    bei rehasport stand nur leichte Bewegung linker Schulter bis zu gewissen Winkel 6 Wochen soll das gehen.Schutzhosen sind mitzubringen und inkoslips für ca 3 Tage .ich soll noch größe angebenvon inkoslips und da vorher anrufen am 1 Februar geht es los.

  14. #34
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    AW: Konsequenz Windeln in Reha

    Zitat Zitat von humbahumba Beitrag anzeigen
    Vielleicht wäre eine PSYCHOsomatische Reha auch mal der richtige Rahmen, die Angelegenheit vertrauensvoll anzusprechen und ihr mit professioneller Hilfe auf den Grund zu gehen? Wenn du dich einem Therapeuten nicht ganz öffnen kannst oder willst, ist ja die gesamte Maßnahme infrage zu stellen.
    Also, nicht dass hier ein falscher Eindruck entsteht. Ich habe keine Probleme mich Therapeuten anzuvertrauen bzw. mich ihnen gegenüber zu öffnen. Allerdings stehen bei der Reha andere Themen im Vordergrund. Da meine Zeit dort ja auch begrenzt sein wird, wäre das Windel-Thema glaub ich eher Fehl am Platz (im Hinblick auf das endgültige Ziel der Reha).

  15. #35
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    AW: Konsequenz Windeln in Reha

    Ich halte es für sehr naheliegend, einen Windelfetisch (oder wie auch immer man es nennen will) in alle Überlegungen bezüglich psychosomatischer Beschwerden einzubinden. Wir alle wissen, wie tief diese Neigung wurzelt. Wenn man die Psyche betrachtet, muss man den ganzen Menschen sehen.

  16. #36
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    AW: Konsequenz Windeln in Reha

    Ich habe damals genau deswegen eine Psychosomatische Klinik besucht ganze 7 Wochen lang,
    um endlich mit meinem innerem Kind in Einlklang leben zu können.
    Leider hat es mir nur bedingt geholfen,denn dort wurde versucht mich von den Gedanken zu Little Windeln usw. zu entwöhnen das ohne Erfolg.
    Denn du Nappiboy90 solltest durchaus versuchen das anzusprechen mit Windel etc. denn es kann dir helfen dich zu verstehen,und auch deine anderen Probleme zu kompensieren.
    Ein Versuch ist es wert du musst es nur wollen!
    Denn ich weiß es mittlerweile das ich ein Little AB/AC bin, und das mein innere Kind lebt und Nahrung braucht damit es ihm gut geht !
    Also stehe zu dem was du bist.
    Gruß Matze

  17. #37
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    AW: Konsequenz Windeln in Reha

    Danke euch für eure Antworten bisher.
    Ich hab mich die letzten Tage versucht etwas intensiver damit auseinander zu setzen.
    Über die Idee von Tanja habe ich auch viel nachgedacht. Evtl. würde es mir das Ganze dort vielleicht etwas erleichtern (z. B. hätte ich *unkompliziert* Zugriff auf Windeln wenn mir danach sein sollte.).
    Andererseits würde ich mir dann auch Sorgen darüber machen, welche anderen Konsequenzen das mit sich bringt - vom moralischen Aspekt mal abgesehen. Wird die angegebene Inkontinenz (die ja eigentlich nicht vorhanden ist) noch tiefergehend besprochen?
    Welche Konsequenzen ergeben sich aus dieser Angabe für die Zeit nach der Reha? Auch im Hinblick auf den Entlassungsbrief für den Hausarzt.
    Und: Tanja hatte ja geschrieben, das einzige Risiko wäre, dass ich nicht einfach so aussteigen könnte, wenn ich keine Windeln tragen will. Wäre das nicht doch möglich bzw. in welchem Maße?

    Hinsichtlich des Themas der Windel-Vorliebe werde ich bis zum Beginn der Reha definitiv auch nochmal in mich gehen und mir überlegen, inwieweit ich das dort in der Therapie anspreche. Es sind ja nun schon einige Jahre, wo mich dieses Thema nicht los lässt und dahingehend vielleicht etwas mehr Klarheit zu bekommen, kann vermutlich nicht schaden.
    Geändert von Nappyboy90 (10.01.2021 um 23:10 Uhr)

  18. #38
    Senior Member Avatar von windelente

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    AW: Konsequenz Windeln in Reha

    Zitat Zitat von Matzebaby Beitrag anzeigen
    Ich habe damals genau deswegen eine Psychosomatische Klinik besucht ganze 7 Wochen lang,
    um endlich mit meinem innerem Kind in Einlklang leben zu können.
    Leider hat es mir nur bedingt geholfen,denn dort wurde versucht mich von den Gedanken zu Little Windeln usw. zu entwöhnen das ohne Erfolg.
    Hallo Matzebaby,

    das war aber der Griff in die psychotherapeutische Mottenkiste. Heute versucht man nicht mehr weg zu therapieren, sondern sorgt für mehr Selbstakzeptanz bei den Betroffenen.

    LG WE
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    Pravda vitezi!
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  19. #39
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    AW: Konsequenz Windeln in Reha

    Zitat Zitat von Matzebaby Beitrag anzeigen
    Windeln durfte ich dort nur am Anfang tragen später nicht mehr,es wurde ein spezielles Bettnässer Training gemacht mit mir was aber nur bedingt Wirkung gezeigt hat und nur dort...
    Hallo Matze,

    mich würde interessieren, warum du später in der Reha keine Windeln mehr tragen durftest. War das Therapieziel (der Therapeuten und/oder deines?) davon, dass du vom Bettnässen "geheilt" wirst? Oder sollte deine Neigung therapiert werden? Wussten die Therapeuten überhaupt von deiner Neigung? Ich meine: wenn sie davon wussten, warum versuchen, sie wegzutherapieren? Zumal Psychologen ja wissen sollten, dass das nicht funktioniert und es ja auch nichts schlimmes ist. Oder ist dir deine Neigung erst später bewusst geworden?

    Liebe Grüße

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Matzebaby Beitrag anzeigen
    Ich habe damals genau deswegen eine Psychosomatische Klinik besucht ganze 7 Wochen lang,
    um endlich mit meinem innerem Kind in Einlklang leben zu können.
    Leider hat es mir nur bedingt geholfen,denn dort wurde versucht mich von den Gedanken zu Little Windeln usw. zu entwöhnen das ohne Erfolg.
    Okay, das lese ich jetzt erst.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von windelente Beitrag anzeigen
    Hallo Matzebaby,

    das war aber der Griff in die psychotherapeutische Mottenkiste. Heute versucht man nicht mehr weg zu therapieren, sondern sorgt für mehr Selbstakzeptanz bei den Betroffenen.
    Genau so sehe ich das nämlich auch.
    Einnässen erleichtert.

  20. #40
    Trusted Member Avatar von Matzebaby

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    AW: Konsequenz Windeln in Reha

    [QUOTE=indiapo;826157]Hallo Matze,

    mich würde interessieren, warum du später in der Reha keine Windeln mehr tragen durftest. War das Therapieziel (der Therapeuten und/oder deines?) davon, dass du vom Bettnässen "geheilt" wirst? Oder sollte deine Neigung therapiert werden? Wussten die Therapeuten überhaupt von deiner Neigung? Ich meine: wenn sie davon wussten, warum versuchen, sie wegzutherapieren? Zumal Psychologen ja wissen sollten, dass das nicht funktioniert und es ja auch nichts schlimmes ist. Oder ist dir deine Neigung erst später bewusst geworden

    Liebe Grüße


    Hallo indiapo

    Es war damals mein Therapieziel vom Bettnässen wegzukommen oder es wenigsten zu probieren leider war das nicht erfolgreich,
    da ich dadurch das ich keine Windeln mehr tragen konnte / durfte natürlich jede Nacht das Bett nass war.
    Die Maßnahme mit der Klingelmatratze die mich wecken sollte, hat auch nicht funktioniert da ich einen viel zu festen Schlaf habe und außerdem, beding durch mein Hörproblem das Signal nicht wahrnehmen konnte.
    Wenn die Blase sich entleert geht es so schnell das ich keine Zeit mehr habe auf Toilette zu kommen.

    2009 war man wohl noch der Meinung das weg therapieren zu können,auch meine AB/AC Neigung sollte ich in den Griff bekommen wenn ich mich komplett
    von dieser Neigung entferne
    Ich sollte alle Sachen die mich daran erinnern wegwerfen und einen neuen Weg gehen den Weg eines erwachsenen Mannes.
    Das alles habe ich dann schnell in Frage gestellt und gemerkt das das nicht funktionieren kann, da ich das innere Kind nicht sterben lassen kann.
    So habe ich dann nach sieben Wochen mit der Erkenntniss die Klinik verlassen das ich mein inneres Kind leben lasen muss und es zu mir gehört.

    Danach habe ich noch gute 3 Jahre eine Therapie mit einem sehr guten Therapeuten weiter geführt der das genau richtig erkannt hat das ich es leben muss ,und es zu meiner Persönlichkeit gehört.
    So bin ich jetzt dadurch gefestigt und weiß, das ich ein Kind geblieben bin, was nicht erwachsen werden kann und will.
    Trage auch jetzt 24/7 Windeln da ich auch am Tag Inko bin.
    Ich habe einen Weg gefunden mit mir und meinem inneren Kind im Einklang zu leben, und werde es auch niemals mehr ändern wollen und können

    Gruß Matze

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