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Thema: Harmonische Integration des Fetischs in eine Partnerschaft

  1. #1
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    Harmonische Integration des Fetischs in eine Partnerschaft

    Hallo zusammen,

    die Frage richtet sich vor allem an alle, die in einer Beziehung mit einem Partner / einer Parnerin leben, der den Windelfetisch nicht teilt - egal, ob der Fetisch jetzt eher eine AB oder eine DL-Ausrichtung hat.

    Wie habt ihr dem/ der PartnerIn eure Leidenschaft vermittelt?
    Wie ist euer Gegenüber damit umgegangen?
    Und wie schafft ihr es, euren Fetisch auch innerhalb der Beziehung auszuleben?

    Ich selbst lebe seit vielen Jahren in einer festen Beziehung und habe auch schon zwei Kinder. Grundsätzlich akzeptiert meine Partnerin meinen Fetisch, möchte aber selbst nicht einbezogen werden - Windeln geben ihr einfach nichts. Mir fällt es trotzdem immer wieder schwer, meine Windel-Bedürfnisse in der Beziehung auszuleben, da ich sie nicht "anekeln" möchte, manchmal Angst habe, dass es ihr zu viel wird... Gleichzeitig ist es manchmal aber auch einengend, sich nicht einfach so geben zu können, wie man es eigentlich gerade braucht.
    Darum interessiert mich, wie ihr solche "Probleme" löst- falls ihr sie überhaupt habt

    Ich freue mich auf eure Antworten!
    LG Carrie

  2. #2
    Trusted Member Avatar von eedoo

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    AW: Harmonische Integration des Fetischs in eine Partnerschaft

    Vermittelt habe ich es so, dass ich offen und ehrlich mit ihr darüber gesprochen habe. Sie hat sehr gelassen darauf reagiert, hat kein Interesse am Mitspielen bekundet, hat mich aber samt meiner Vorliebe akzeptiert und hatte auch nichts dagegen, wenn ich es innerhalb der zwischen uns vereinbarten Grenzen auslebe.

    Wir sind inzwischen 15 Jahre zusammen und haben die Grenzen in dieser Zeit immer wieder neu vereinbart, sodass ich meine Neigung sehr problemlos ausleben kann und diese auch fester Bestandteil unserer Intimbeziehung geworden ist. Allerdings haben wir keine Kinder, auf die wir Rücksicht nehmen müssten, womit das Ausleben um einiges unproblematischer ist.

    Probleme haben wir gelöst, indem wir darüber gesprochen haben, neue Dinge probiert haben und dann wieder darüber gesprochen haben. Offene und ehrliche Kommunikation ist das wichtigste in einer Partnerschaft.

    Ich habe anderswo im Internet einen Artikel zum Thema "Wie sage ich es meinem Vanilla-Partner?" geschrieben. Wenn du willst, kann ich dir gerne per PN einen Link dorthin schicken.

  3. #3
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    AW: Harmonische Integration des Fetischs in eine Partnerschaft

    Zitat Zitat von eedoo Beitrag anzeigen
    Probleme haben wir gelöst, indem wir darüber gesprochen haben, neue Dinge probiert haben und dann wieder darüber gesprochen haben. Offene und ehrliche Kommunikation ist das wichtigste in einer Partnerschaft.
    Offen und ehrlich Kommunizieren wir eigentlich auch, auch wenn ich mich manchmal schwer tue, ihr von manchen "Details" meiner Neigung zu verraten.
    Wenn ich fragen darf: Was sind denn bei euch No-Go's? Und gab es auch mal Grenzüberschreitungen, die zu Problemen geführt haben - und wie seid ihr dann damit umgegangen?
    Gerade das Thema Grenzen ist ja zentral dabei...

    Zitat Zitat von eedoo Beitrag anzeigen
    Ich habe anderswo im Internet einen Artikel zum Thema "Wie sage ich es meinem Vanilla-Partner?" geschrieben. Wenn du willst, kann ich dir gerne per PN einen Link dorthin schicken.
    Kannst du gerne machen

  4. #4
    Trusted Member Avatar von eedoo

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    AW: Harmonische Integration des Fetischs in eine Partnerschaft

    Ja, ich weiß, manche Details stecken im Hals und wollen einfach nicht raus. Aber wenn man irgendeine Chance auf Verwirklichung will, dann muss man da durch und es irgendwann mal ansprechen. Also wir wären sicher nicht dort, wo wir jetzt in der Beziehung sind, wenn ich nicht öfter mal meinen ganzen Mut zusammengenommen hätte.

    Man muss ja nicht alles auf einmal ansprechen. Ideal ist es, wenn man auf etwas aufbauen kann, das schon funktioniert.

    No-Gos habe wir sicher einige. Z.B. würde sie keine AA-Windeln wechseln, aber das habe ich auch nie von ihr verlangt.

    Wenn sie was nicht will oder wenn etwas in der Theorie ok war, aber in der Praxis dann doch nicht, hat sie das eigentlich immer sehr direkt angesprochen, und wenn es mir nicht wichtig war, habe ich darauf verzichtet, oder wir haben versucht, herumzuprobieren, ob es anders besser ist. Echte Grenzüberschreitungen gab es nicht, weil ich nie etwas getan habe, worüber wir nicht zuerst geredet haben.

    Spannenderweise war es nicht selten so, dass Dinge, die ich unproblematisch fand, für sie nicht gut waren, und Dinge, bei denen ich Angst hatte, sie würde sie problematisch finden, überhaupt kein Problem waren.
    Geändert von eedoo (16.01.2017 um 17:57 Uhr)

  5. #5
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    AW: Harmonische Integration des Fetischs in eine Partnerschaft

    Hallo,

    Meine erste Frau war auf das Thema ja nicht so gut zu sprechen und die Ehe ist zu einem Teil auch deswegen in die Brüche gegangen. Sie wollte darüber nichts wissen und ich hab mit ihr daher nicht darüber geredet.
    Deswegen war ich, als es dann später eine neue Freundin gab, sehr im Zweifel ob ich es erwähnen soll. Ich habs meiner damaligen Freundin dann aber doch relativ am Anfang unserer Beziehung über den Messenger geschrieben, dass sie da noch was wissen sollte ... und hab ihr dann alles erzählt. Sie hat einfach nur zurückgeschrieben dass sie mich liebt. Den Stein, der mir da vom Herzen gefallen ist hat man sicher noch in 50 km Entfernung gehört.
    Sie hat mich dann im Lauf der Zeit immer wieder mal motiviert, mir eine "Schlafhose" anzuziehen weil ich doch recht zurückhaltend war damit in ihrer Gegenwart. Hat mir dann auch recht bald geholfen beim Wickeln (Zitat: lass mich das machen, du kannst das nicht richtig) und es ist für sie absolut kein Problem wenn es mir gut tut. Es ist ihr 10 mal lieber als wenn ich rauchen würde und für sie schön wenn ich etwas habe, das mich beruhigt und mir gut tut. Sie ist auch vielleicht sogar ein bisschen neidisch, dass ich damit so gut schlafen kann. Nur selber anziehen wollte sie (zumindest noch) keine. Naja vielleicht probiert sie's ja doch irgendwann mal - drängen will ich sie aber nicht dazu.
    Das allerwichtigste ist wie eedoo schon geschrieben hat, über alles Reden. Man braucht allerdings auch eine Partnerin die keine Vorurteile hat und auch wirklich zuhören kann und will. Zum Glück hab ich sojemanden.

    Mittlerweile ist sie übrigens nicht mehr meine Freundin. Seit eineinhalb Jahren ist sie meine Frau und erwartet das 2te Kind von mir. :-)

    lg
    DLax

  6. #6
    Trusted Member Avatar von eedoo

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    AW: Harmonische Integration des Fetischs in eine Partnerschaft

    Zitat Zitat von DLax Beitrag anzeigen
    Das allerwichtigste ist wie eedoo schon geschrieben hat, über alles Reden. Man braucht allerdings auch eine Partnerin die keine Vorurteile hat und auch wirklich zuhören kann und will. Zum Glück hab ich sojemanden.
    Ganz ehrlich gesagt sollte man mit jemandem. der das nicht kann, auch keine Beziehung eingehen. Wenn wer nicht zuhören will, wird das nämlich nichts. Auch nicht, wenn man keine besonderen Vorlieben hat.

    Zitat Zitat von DLax Beitrag anzeigen
    Mittlerweile ist sie übrigens nicht mehr meine Freundin. Seit eineinhalb Jahren ist sie meine Frau und erwartet das 2te Kind von mir. :-)
    Glückwunsch!

  7. #7
    Member Avatar von peter77

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    AW: Harmonische Integration des Fetischs in eine Partnerschaft

    Hallo,

    ich denke auch, dass immer wieder darüber reden, in einem angemenssenem Rahmen, das A und O ist. Ich hatte mich meinem Partner erst nach vielen Jahren Beziehung offenbart, was aber ganz prima geklappt hat. Damals vor 2 Jahren habe ich diesen Eintrag geschrieben: http://www.wb-community.com/showthre...r-an-Silvester

    Anfangs nach meiner "Beichte" war ich auch sehr zurückhaltend. Auch wenn er mir x Mal gesagt hat, dass es kein Problem für ihn sei - das Gefühl, den Partner bloß nicht anzuekeln, kenn ich gut. Windeln geben ihm einfacht nichts. Aber er hat mir mehrfach versichert, dass es absolut OK ist, wenn ich mit einer Windel ins Bett gehe - und mir das auch praktisch gezeigt, indem er meinen Windelhintern streichelt, bzw die Windel beim Kuscheln mit einbezieht.

    Ich kann also zu Hause mit einer dicken, tropfnassen Windel herumlaufen, oder bei gemeinsamen Aktivitäten wie Spazieren, Essen gehen, Kino anhaben (immer diskret...). Aber die Regelung ist dann eindeutig: wenn wir in die Kiste springen, vorher Windel ab und duschen. Da für mich Windeln auch einen starken sexuellen Reiz ausüben, bin ich nach längerem Tragen meist auch recht "angetörn", was meinen Partner durchaus freut. Er ist ein bißchen neidisch, dass ich diese Möglichkeit der Entspannung habe (nach einem stressigen Tag in einer nassen Windel zu liegen kann viel Gelassenheit zurückbringen).

    Absolute no-Gos sind (für mich), alles was zu "ekelig" sein könnte. Also wenn es irgendwie müffeln sollte, ziehe ich lieber die Windel aus. Und alles was mit AA zu tun hat, geht gar nicht. Ich versuche auch darauf zu achten, dass das Ausleben meines Fetischs nicht unsere gemeinsame Sexualität verdrängt. Ein einziges Mal habe ich bislang versucht, das Thema auch beim Liebesspiel einzubringen. Frisch verpackt in einer trockenen Windel habe ich ihn erst Mal "auspacken" lassen, und dann die Windel als Unterlage verwendet (knistert so schön...). Fühlte sich für mich aber komisch an, und mein Partner war auch sehr indifferent.

    Natürlich habe ich auch Phantasien, was man sonst noch alles anstellen könnte. Aber bislang finde ich sowohl unsere gemeinsame "vanilla" Sexualität als auch meine Freiheit, meinen Windelfetisch auszuleben, sehr erfüllend, so dass ich beide nicht unbedingt zusammenbringen muss.

    Gleichzeitig ist es manchmal aber auch einengend, sich nicht einfach so geben zu können, wie man es eigentlich gerade braucht.
    Darum interessiert mich, wie ihr solche "Probleme" löst- falls ihr sie überhaupt habt
    @Carrie_Calavera Ich denke, es hängt davon ab, was Du in solchen Situationen gerne tun würdest. Wenn Du z. B. "für Dich" einfach eine Windel tragen (und benutzen) möchtest, ohne Deine Partnerin groß einzubeziehen, wäre das ja sicher machbar. Wenn ich das "Problem" habe, dass ich nach einer feuchten Nacht beim Abnehmen der Windel sehr erregt bin, dann löse ich das Problem eben diskret aber lustvoll im Bad...
    @eedoo: Wenn Du mir auch den Link zu Deinem Beitrag schicken könntest, würde mich das freuen.
    Geändert von peter77 (17.01.2017 um 10:06 Uhr) Grund: Typo
    Ist die Windel nass, freut sich der Bub.

  8. #8
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    AW: Harmonische Integration des Fetischs in eine Partnerschaft

    Hallo,
    ich kann eedoo in weiten Teilen beipflichten und habe eine ähnliche Geschichte in der Beziehung. Wir sind 10 Jahre zusammen und haben ein Kind, das schon sehr viel motbelommt und müssen eh entsprechend Rücksicht nehmen. Meine Frau ist voll "vanilla", kennt aber alle meine besonderheiten und akzeptiert sie, ohne selbst ein Interesse darin zu haben. Sie weiss inzwischen, was mir gut tut und wie das so ist, wenn man sich liebt, tut sie mir gerne immer mal wieder Gutes, wie ich ihr auch.
    Das Ganze hat sich über die Jahre entwickelt, ist nicht an einem Endpunkt, und hat immer wieder Austausch und zwischendurch Überwindung meinerseits gebraucht und bietet immer wieder Anlass für Gespräche, in denen wir und immer noch näher kommen und immer noch vertrauter werden.
    LG :-)

  9. #9
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    AW: Harmonische Integration des Fetischs in eine Partnerschaft

    Hallo Carrie,

    das Problem kenne ich nur zu gut. Meine Partnerin kennt meine Neigung und akzeptiert diese auch. Aber sie selber kann eben gar nichts damit anfangen.
    Ich trage darum nur selten Windeln wenn sie da ist - oder eben möglichst leise, dünne Cottonfeelteile, so dass sie es nicht mitbekommt. Ich fühle mich in ihrere Gegenwart irgendwie gehemmt, obwohl es sie nach eigener Aussage nicht stört wenn ich ab und zu mal eine Windel trage. Trotzdem hat sie noch nie eine Windel an mir gesehen (außer eben unter der Kleidung - so dass man es eben kaum sieht). Irgendwie wäre es mir vor ihr peinlich - und ich möchte eben auch nicht, dass das ganze ihr unangenehm ist.
    Richtig entspannen kann ich mich mit Windel in ihrer Gegenwart auch gar nicht, weil ich immer versuche zu verbergen, dass ich was drunter habe - selbst wenn sie es weiß. Vielleicht wäre das anders, wenn ich selber damit "normaler" umgehen würde, aber das ganze ist sicher auch eine Entwicklung.

  10. #10
    Trusted Member Avatar von FuldaTiger

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    AW: Harmonische Integration des Fetischs in eine Partnerschaft

    Ach wie einfach macht es doch Inkontinenz
    Da kann und braucht mann nichts zu verstecken, weil das Leben dann einfach so ist
    Bin jetzt schon 8 Jahre auf Partnersuche, aber bisher noch ohne Erfolg
    .
    Brave Jungs kommen in den Himmel, freche übers Knie

  11. #11
    ֍ EnuresisDl™ ֎ Avatar von enuresisDl

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    AW: Harmonische Integration des Fetischs in eine Partnerschaft

    Zitat Zitat von FuldaTiger Beitrag anzeigen
    Ach wie einfach macht es doch Inkontinenz
    Da kann und braucht mann nichts zu verstecken, weil das Leben dann einfach so ist
    Bin jetzt schon 8 Jahre auf Partnersuche, aber bisher noch ohne Erfolg
    .
    Gibt es einen grund warum da nix klappen will?

    Btt.:

    Ich hatte bisher durchaus gute Erfahrungen... nur eine ehe in der das ganze von ihr angekurbelt wurde und ihr auf einmal (das von ihr geförderte) zuviel wurde, ging auch wegen dem thema in die Brüche... aber die letzten Beziehungen gingen durchweg wegen anderen dingen in die brüche, ehrlichkeit währt am Längsten...

    Wie du ihr es sagen sollst...? Sei ehrlich, sei du selbst, und erkläre dich anhand von Gefühlen...



    Gruß, der ENU

  12. #12
    Senior Member Avatar von Windas

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    AW: Harmonische Integration des Fetischs in eine Partnerschaft

    Bei uns ist es so:
    Da ich inko bin und anfangs sehr darunter gelitten habe und auch immer Angst hatte das sie mich deswegen verlassen würde zeigte sie mir doch recht schnell das es für sie kein Problem ist das ich Hilfsmittel benötige ( damals noch Vorlagen )
    Der Fetisch endwickelte sich erst mit der Zeit.
    Da es früher nicht so gute Hilfsmittel wie heute gab kontrollierte sie ständig meine Hose, da sie auf keinen Fall wollte das es jemand mitbekommt.
    Irgendwann meinte sie es wäre wohl besser wenn ich Slips statt Vorlagen tragen würde, da sie auf keinen Fall sollte das meine Hose nass ist und es jemand mitbekommt.
    Heute ist e kein Thema mehr das ich auf Windeln angewiesen bin. Irgendwann fing sie an das ganze etwas ins kindliche zu ziehen.
    sie selber würde niemals eine Windel anziehen aber dank ihr isst es für mich kein Problem mehr.

  13. #13
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    AW: Harmonische Integration des Fetischs in eine Partnerschaft

    Hallo@all,

    jetzt schreibe ich auch mal was...

    Meine erste Beziehung ging über ein halbes Jahr. Damals hatte ich schon eine eigene Wohnung und wir haben uns etwa drei bis vier mal pro Woche gesehen. Ich weiß nicht mehr, ob ich damals eine Phase hatte, in der mich Windeln nicht interessiert haben oder ob ich es bewusst ausgelebt habe wen sie nicht da war. Jedenfalls habe ich damals nicht das Bedürftnis gehabt, ihr davon zu erzählen.
    Ich bin immer noch mit ihr befreundet, und wenige Wochen nach dem Ende unserer Beziehung hatte ich ihr davon erzählt. Sie hat damit kein Poblem. Ob es für die Beziehung ein Problem gewesen wäre, wissen wir nicht.

    Meine zweite Freundin hat nach vielleicht zwei Wochen Beziehung irgendwas erwähnt, dass Sie im Fernsehn irgendeinen Bericht zum Thema Fetisch gesehen hat... ich habe das zum Anlass genommen, ihr meine Vorliebe zu beichten. Sie ist damit sehr offen umgegangen und ich durfte auch mit ihr kuscheln und mehr wenn ich was an hatte. Ich glaube nicht, dass die Windeln einen negativen Einfluss auf die Beziehung hatten. Dass wir uns getrennt haben, hatte andere Gründe.
    Die Beziehung dauerte ein knappes Jahr.

    Ich habe mir damals vorgenommen es ab da immer vor Beginn der Beziehung zu erzählen.

    Meine dritte Freundin wusste es dann von Anfang an. Da habe ich auch keine negativen Erlebnisse. Ebenfalls ein knappes Jahr und andere Trennungsgründe. Ich hatte sogar manchmal den Eindruck, dass sie, wenn ich was an hatte, öfter mehr wollte als schmusen wie wenn ich nichts an hatte.

    Meine vierte Freundin war nur eine relativ kurze Beziehung. ca. 5 Monate. Sie wohnte in einer WG und ich war meist bei ihr. Sie hat sich nie darüber beklagt, wollte nur, dass es ihr Mitbewohner nicht mit bekommt. Ich habe mich da auch zurückgehalten...

    Meine fünfte Freundin hatte probleme mit meiner Vorliebe, da wir aber nur zwei bis drei Nächte pro Woche in der gleichen Wohnung waren, konnte ich es ausleben wenn ich alleine war. Für mich war das aber mit ein Grund (nicht der Hauptgrund), dass ich in der Beziehung keine Zukunft gesehen habe.

    Danach habe ich meine Ehefrau über's Internet auf einer kleinen Datingseite kennengelernt. Wir haben etwa zwei Wochen gemailt und uns dann getroffen. In einer der Mails habe ich ihr nach einer passenden Vorlage einen Schuhfetisch angedichtet/unterstellt (den sie natürlich nicht hat) danach hat sie dann auch unterstellt, dass ich wohl einen Fetisch habe. Ich habe das weder bestätigt noch dementiert, sondern offensichtilich in der Luft hängen gelassen. Als wir uns dann das erste mal real getroffen haben, habe ich es ihr erzählt, als wir auf einer Parkbank saßen. In den ersten Monaten unserer Beziehung war es kein Problem. Leider hat es sich etwa seit meinem Heiratsantrag scheibchenweise verschlechtert. (Den Antrag habe ich in nassen Windeln gemacht, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen)
    Sie sagt, am Anfang war ich halt nur irgendein Lebensabschnittsgefährte mit einem seltsamen "Hobby" und jetzt bin ich der Mann, mit dem sie noch viele Jahrzente verbringen will. Daher ist es jetzt ein Problem und am Anfang war es keins...
    Wir Arbeiten daran.
    Natürlich kann ich, seit wir Kinder haben tagsüber daheim nichts mehr anziehen. Trotzdem fühle ich mich in dem Punkt von meiner Frau ziemlich eingeengt...

    Also mein Fazit:
    Windeln sind in etwa der hälfte der Beziehungen kein Problem wenn man ein bischen Rücksicht nimmt.
    Wenn sich eine Beziehung in Richtung Ehe entwickelt (oder ähnliches) sollte man prüfen, ob Frau in der Lage ist, offen mit ihrem zukünftigen Ehemann zu kommunizieren und sich Bewusst ist, dass Windeln zu diesem Ehemann dazugehören wie Bartstoppeln...


    Grüße,
    Volker

  14. #14
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    AW: Harmonische Integration des Fetischs in eine Partnerschaft

    Ich denke Partnerschaft und Fetisch zu vereinen ist nicht ganz einfach und eine jahrelange Entwicklung, vor allem wenn der Partner den Fetisch nicht teilt (was ja fast immer der Fall ist).
    Meine Evolution des Windeltragens: Zuerst fing ich an im Bett schüchtern eine Windel zu tragen, irgendwann nässte ich mal ein, dann liess ich mich über die Windeln streicheln, später hatten wir Sex in nassen Windeln, ...
    Wichtig ist, dass man den Partner nicht überfällt und "Neins" respektiert. Mit der Zeit werden aus "Neins" oft "Jas"!
    Ich hatte es doppelt schwierig, da ich noch den Fetisch des Crossdressings habe. Mittlerweile bin ich an einen Punkt angekommen, an dem ich alle meine Wünsche in der Partnerschaft voll ausleben kann. Natürlich setzte ich mir auch eigene Grenzen, z.Bsp trage ich nur einmal pro Woche nachts eine Windel, bzw kleide mich 100% feminin nur zum schlafen - dafür jede Nacht ;-).

    Als Singel würde ich bestimmt mehr Zeit mit meinen Fetischen verbringen, aber hätte ich die Wahl zwischen einem "24/7 Singel-Fetischisten", oder dem gebundenen "Teilzeitfetischisten" dem aber in der Patrnerschaft alle Wünsche erfüllt werden, würde ich mich ganz klar für die zweite Option entscheiden.

    Ich behaupte mal, dass jemand der in einer Beziehung lebt seinen Fetisch nicht so ausleben kann, als ob er Singel wäre (vor allem, auf das zeitliche bezogen).
    Wer das versucht, der wird wahrscheinlich wieder sehr schnell alleine sein!

  15. #15
    out of order Avatar von Ginni

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    AW: Harmonische Integration des Fetischs in eine Partnerschaft

    Zitat Zitat von nice.smile Beitrag anzeigen
    Leider hat es sich etwa seit meinem Heiratsantrag scheibchenweise verschlechtert. (Den Antrag habe ich in nassen Windeln gemacht, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen)
    [..]
    Natürlich kann ich, seit wir Kinder haben tagsüber daheim nichts mehr anziehen. Trotzdem fühle ich mich in dem Punkt von meiner Frau ziemlich eingeengt...

    Also mein Fazit:
    Windeln sind in etwa der hälfte der Beziehungen kein Problem wenn man ein bischen Rücksicht nimmt.
    Wenn sich eine Beziehung in Richtung Ehe entwickelt (oder ähnliches) sollte man prüfen, ob Frau in der Lage ist, offen mit ihrem zukünftigen Ehemann zu kommunizieren und sich Bewusst ist, dass Windeln zu diesem Ehemann dazugehören wie Bartstoppeln...
    und sie hat ja gesagt? krass!
    ich wäre schreiend davongelaufen, wenn mein freund auf die idee kommen würde, mir einen heiratsantrag in nassen windeln machen zu müssen. warum? weil die beziehung auf uns menschen beruht und nicht auf einem fetisch. er (der fetisch) hat also nichts verloren in so einem "besonderen" moment - mich würde das echt verstören.

    und bzgl kinder: es gibt hier einige pärchen mit kinder - und jedes wird sich in irgendeiner art und weise zurücknehmen oder auf etwas (der kinder wegen) verzichten. wenn man kinder hat, fällt man halt auch nicht mehr sonntag mittag auf dem sofa übereinander her. deswegen von einengung zu sprechen...? dann genießt man es eben mehr, wenn es denn doch mal klappt (und die kids zu den großeltern abgeschoben hat^^)... aber letztendlich hat es patrick schon treffend gesagt:




    Zitat Zitat von Patrick Beitrag anzeigen
    Ich behaupte mal, dass jemand der in einer Beziehung lebt seinen Fetisch nicht so ausleben kann, als ob er Singel wäre (vor allem, auf das zeitliche bezogen).
    Wer das versucht, der wird wahrscheinlich wieder sehr schnell alleine sein!

  16. #16
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    AW: Harmonische Integration des Fetischs in eine Partnerschaft

    Moin, Moin Leutz !!!

    Nun muß ich hier auch einmal meinen Senf dazu geben...!!!
    Ich bin der Meinung bei vielen Leuten hier in der Community dreht sich ja schon das ganze Leben um Windeln oder Babysein...!!!
    Ist ja okay, Jeder wie er mag, aber bedenkt, zu einer Beziehung gehören nun Mal zwei...!!!
    Nun dreht das Pferd doch einmal um, Ihr lernt endlich eine Traumfrau kennen und sie gesteht Euch bei zweiten Date, daß sie auf Vomit (Kotzspiele) steht.
    Dann will ich doch Mal sehen, wie viele tolle Leutz von Euch sofort die Flucht ergreifen....!!!
    Das ist eigentlich auch nicht der Punkt, nur halt ein Beispiel...!!!
    Das A und O in einer Beziehung ist die Toleranz und das Miteinander..!!! heißt, Ihr habt einen Fetisch, gut...!!! Aber lasst dem Mädel erst einmal Zeit Euch richtig...kennen und lieben zu lernen.
    Denn ich als Windelliebhaber habe ja auch meine sexuellen Grenzen, wo ich einfach sagen würde, das kann ich leider nicht mitmachen...!!!

    Greeetz Diapeer !!!
    Geändert von Diapeer (25.01.2017 um 02:55 Uhr)

  17. #17
    WBC Fördermitglied 2021 Avatar von Bongo

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    AW: Harmonische Integration des Fetischs in eine Partnerschaft

    Zitat Zitat von Ginni Beitrag anzeigen
    und sie hat ja gesagt? krass!
    ich wäre schreiend davongelaufen, wenn mein freund auf die idee kommen würde, mir einen heiratsantrag in nassen windeln machen zu müssen.
    tja, so verschieden können menschen sein.

    ok, in straßenkleidung wär auch völlig ausreichend.
    aber ich fände das jetzt echt total niedlich, wenn mir mein freund in nassen windeln nen antrag machen würde.
    am besten noch in nem kuscheligen strampler

    vllt findet sich ja noch jemand, bevor ich alt und hässlich bin :P


    ansonsten sehe ich das schon so, dass ich ausschließlich eine beziehung mit jemand will, der auch auf windeln steht.

    ich hab genug scheisse in meinem leben erlebt, da muss ich es wirklich ned auch noch haben, dass ich mich vor dem eigenen partner verstecken soll. sowas finde ich total verdreht und herabwürdigend.

    ich würde also eher nicht unter den "normalos" suchen.
    die möglichkeit, dass da jemand ankommt, der das alles akzeptiert, aber nicht mitmacht, ist natürlich offen.
    da hätte ich bedenken - aber wer weiß, vllt würde das auch funktionieren.
    kommt auf die person an, und wie gut man sich versteht.
    aber für besonders wahrscheinlich halte ich das nicht.



    imagine whirled peas ...

    check out these awesome groups: Nintendo Fanboys & -girls * Retro Gaming

  18. #18
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    AW: Harmonische Integration des Fetischs in eine Partnerschaft

    Zitat Zitat von Patrick Beitrag anzeigen
    Ich behaupte mal, dass jemand der in einer Beziehung lebt seinen Fetisch nicht so ausleben kann, als ob er Singel wäre (vor allem, auf das zeitliche bezogen).
    Wer das versucht, der wird wahrscheinlich wieder sehr schnell alleine sein!
    Da kann ich beiden Sätzen nur zustimmen. In einer Beziehung ist, je nachdem, wie der/die Partner/in drauf ist, entweder deutlich weniger oder aber deutlich mehr möglich, als man alleine tun kann.

    Und ja, wer versucht, sich in einer Partnerschaft zu benehmen, als wäre der Partner nicht da, der wird in der Tat sehr schnell wieder alleine sein.

    Zitat Zitat von Bongo Beitrag anzeigen
    ich würde also eher nicht unter den "normalos" suchen.
    die möglichkeit, dass da jemand ankommt, der das alles akzeptiert, aber nicht mitmacht, ist natürlich offen.
    da hätte ich bedenken - aber wer weiß, vllt würde das auch funktionieren.
    kommt auf die person an, und wie gut man sich versteht.
    aber für besonders wahrscheinlich halte ich das nicht.
    Ich hab bis jetzt nur unter Normalos gesucht, allein schon weil man als Hetero-Mann das Problem hat, dass der Frauenanteil in der aktiven Szene einfach verschwindend klein ist, man aber durchaus bei den Normalo-Frauen welche findet, die sich einiges an Kindlichkeit bewahrt haben, was schon ein brauchbarer Ausgangspunkt ist, um Ageplay in eine Beziehung einzubauen.

    Und zugegeben, ich habe nicht sehr viele Beziehungen gehabt, auch weil die letzte jetzt doch schon 15 Jahre lang besteht, aber Akzeptanz und sogar vorsichtiges Mitmachen war nie ein Problem.
    Das kann natürlich auch daran liegen, wie meine Neigung jetzt genau aussieht. Ich habe auch keine Ahnung, ob das bei Ageplay anders ist als bei einem Windelfetisch. Es gibt aber im ABDL-Bereich sicher Ausprägungen, die man einem Vanilla-Partner weniger leicht näher bringen kann als andere. Davon hängt dann wahrscheinlich ab, wie sehr wirklich die gleiche Neigung vorhanden sein muss oder wie sehr es einfach nur davon abhängt, was man füreinander empfindet.
    Geändert von eedoo (25.01.2017 um 13:08 Uhr)

  19. #19
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    AW: Harmonische Integration des Fetischs in eine Partnerschaft

    Schön, dass der Thread hier so aktiv genutzt wird
    Ich lese so heraus, dass es schon in vielen Beziehungen so etwas wie einen "Mittelweg" gibt, der sich aus einer beiderseitige Annäherung, Öffnung und Kompromissbereitschaft ergibt.

    So ähnlich sieht das auch in meiner Beziehung aus.
    Ich weiß, dass ich mich im Grunde enorm glücklich schätzen kann, da meine Partnerin meinen Fetisch toleriert, meinen Gedanken dazu zuhört und ein Stückweit mitmacht - zumindest "passiv", also selbst nichts mit Windelspielen zutun haben will.

    Aber trotzdem gibt es irgendwie immer wieder Probleme.
    Entweder bin ich gehemmt, den Fetisch auszuleben; ich schäme mich bisweilen damit vor ihr, weil ich weiß, dass sie sich eigentlich doch eher ein bisschen mehr einen "starken" Mann wünscht - und da stehen Windeln ja so völlig entgegen.
    Gleichzeitig bin ich auch ein bisschen traurig, dass viele meiner Fantasien eben genau das bleiben werden. Es ist irgendwie schade zu wissen, dass ich nie die Dinge werde ausprobieren kann, die mich gedanklich schon sehr lange reizen. Ich habe auch mit meiner Frau darüber gesprochen - und sie war dann traurig, dass sie mir all das niemals wird geben können.

    Letztlich fühlt es sich doch "nur" wie ein Kompromiss an, der an sich schon gut ist, und ich sehr dankbar bin, dass sie nicht vor mir und meinem Fetisch weggerannt ist. Aber es ist halt keine "Erfüllung".

    Kennt ihr solche Probleme / Gedanken? Wie geht ihr damit um?
    LG Carrie

  20. #20
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    AW: Harmonische Integration des Fetischs in eine Partnerschaft

    Lieber Carrie

    Ich behaupte, du wärst auch nicht glücklicher, wenn deine Frau alles restlos widerspruchslos mitmachen würde.
    Dann würden ja überhaupt keine Fantasien mehr übrig bleiben.
    Versuch doch ein wenig den starken Mann zu spielen. Das zeigt ihr, dass du auch auf ihre Bedürfnisse eingehst, und vielleicht ist dann mehr drin.

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