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Thema: Wie geht ihr mit eurer Inkontinenz um?

  1. #1
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    Wie geht ihr mit eurer Inkontinenz um?

    Hallo an alle Mitinkos

    Wie geht ihr mit eurer Inkontienenz um?

    Ich persönlich komme inzwischen relatiev gut damit klar, da ich die Windeln in meinem Täglichen Leben akzeptiert habe. Ich bin inzwischen auch selber in gewisser weise DL da ich auch gerne Windeln trage. Sehe als einziegen Weg damit klarzukommen, es zu akzeptieren und sich zu freuen das es nicht schlimmer ist.

    Kai

  2. #2
    Datenschieber Avatar von Wolfgang

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    gute einstellung...
    ich hoffe jedoch dass im medizinischen sinne alles versucht wurde und du von mininum zwei unabhaengigen urologen die totalitaere diagnose bekommen hast.

    wenn nicht, ist es zu frueh sich damit abzufinden

    und ja, du hast recht, es koennte deutlich schlimmer sein als einfach undicht zu sein...
    das auf windeln angewiesen lass ich mal dahingestellt da es gerade beim mann auch andere alternativen gaebe...
    aber einer der auch n wenig dl ist... wirds wohl bei windeln belassen

    zum damit abfinden ist es natuerlich ein riesen unterschied ob du damit als kid oder erwachsener konfrontiert wirst...
    bei zweiterem dauerts deutlich laenger bis sie ihr leben wieder auf die reihe bekommen...
    "Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie Ihr mich haben wollt. Entdeckt mich, wie ich bin."

  3. #3
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    Mich mit abgefunden habe ich seitdem bei einer Kernspinttomographie des Gehirns festgestellt wurde das es mit den Nerven zu tun hat. Hatte mit 7,5 Jahren nen Autounfall mit Hirnquetschung (Schädelhirntrauma). Is daher leider unheilbar, und DL bin ich nur ausm Affekt geworden, weil ich mir sage es hätte mich schlimmer treffen können. Obwohl es auch Tage gibt wo ich mir denke, das es irgendwie schon scheiße ist. Aber is besser als im Rollstuhl zu sitzen oder wenn es ganz schlimm gewesen wäre, wenn ich ein Lebenslanger Pflegefall geblieben wäre.

    Kai

  4. #4
    dl_mike
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    ja hast glück gehabt kai,
    aber warum sind denn rollstühle immer so negativ besetzt?
    wie sollen denn die damit umgehen, die wirklich darin landen oder es sich nicht anders vorstellen können?

    gruss mike (und sein rolli)

  5. #5
    Datenschieber Avatar von Wolfgang

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    Original von dl_mike
    ja hast glück gehabt kai,
    aber warum sind denn rollstühle immer so negativ besetzt?
    wie sollen denn die damit umgehen, die wirklich darin landen oder es sich nicht anders vorstellen können?

    gruss mike (und sein rolli)
    Warum n Rollifahrer so saudumm angeguckt wird kann ich dir leider auch nicht sagen....
    es ist wohl das nicht der "Norm" entsprechen, also das anders sein als andere...
    Auch erst sehl langsam wirklich Barrierefrei gebaut wird... obwohl.. schon in den naechsten paar Minuten koennte es JEDEN treffen.
    "Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie Ihr mich haben wollt. Entdeckt mich, wie ich bin."

  6. #6
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    Sogesehen, sage ich nur lieber nen leben in Windeln als nicht mehr laufen zu können. Weil dieser Zustand wäre für mich unerträglich, weil ich für mich selber
    ist es wichtig laufen zu können. Ich laufe nämlich gerne, und eher würd ich durchs leben kriechen als im Rollstuhl zu sitzen.

    Edit: Noch zum post von Wolfgang klar kann es jeden treffen. Aufgrund meiner Beckenschiefstellung und meiner krummen Wirbelsäule könnte mich jeder Schritt querschnitzlähmen, aber darum mach ich mir eigentlich keine sorgen.

    Kai

  7. #7
    Jaschu
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    Talking Ganz normal

    Mittlerweile ist es für mich ganz normal, Windeln zu tragen. Das ist in all den Jahren lange gewachsen und war speziell in der Schulzeit nicht sehr leicht!
    Nun stehe ich trotz Inkontinenz voll im Berufsleben, habe eine ganz liebe Familie und genieße die Tage, die Gott mir schenkt.

    Grüßchen
    JASCHU

  8. #8
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    Bei mir sind die Windeln eigentlich ein Bestandteil des Alltags geworden. Und ich bin auch froh, das ich auf so etwas als Hilfsmittel zurückgreifen kann. Na ja, und damit das ich zum Teil inzwischen DL bin ist gemeint, das ich es nicht mehr schlimm finde wenn es läuft. Und nichtmahl mehr unangenehm, Hauptsache die Hose bleibt trocken.

    Kai

  9. #9
    Trusted Member Avatar von Gizmo_S

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    Hallole,

    Da hier das Thema von Windeln zur Behinderung ausgeweitet wurde, möchte ich auch ein paar Worte dazu verlieren:

    Für mich gibt es erstmal zweirlei grundlegende Unterschiede.
    1. Man hat eine Behinderung von Anfang an, wie ich meine Sehbehinderung, oder
    2. Man wird durch einen Unfall oder Krankheit zu gewissen Körpereinschränkungen "verdonnert".
    Der zweite Fall ist, denke ich, für den Betroffenen der schwerste. Er muss sein Leben von gestern auf heute umstellen. Er kennt und weiß, was es heißt, gesund zu sein.

    Der erste Fall trifft auf mich zu. Ich weiß nicht, wie man gut sieht. Ich hab noch nie gut gesehen. Ich hab mich dran gewöhnt, und mir in meinem Leben verschiedenste Methoden zugelegt, die mir mein Leben erleichtern. In meinem Fall Interprätation. Soll heißen, ich sehe was in der Ferne, z.B. eine Werbetafel. Weil ich das Produkt aber kenne, kann ich z.B. aus einem Lila hintergrund mit etwas brauner Fläche und weißer Schrift erahnen, dass es Eine Werbung für Schokolade sein könnte.

    Was hat das ganze mit Windeln zu tun???
    Genau der Fall: Einer, der sein ganzes Leben aufs Klo gehen konnte, und jetzt eben nicht mehr kann, muss das erst akzeptieren. Leider ist das ja der meiste Fall, wie Inkontinenz entsteht. Jemand, wo noch nie ein Klo besucht hat, für den ist es ggf. leichter, mit den Windeln um zu gehen. So denke ich.

    Wie es auch ist, Oft kann man leider nix mehr ändern, und muss sich mit seienn Einschränkungen zurecht finden. Sei es mit Windel, eine Brille oder Blindenstock, oder im Rollstuhl. - Das leben geht weiter, und ist viel zu schade, in selbstmitleid zu versinken.

    @mike, ich hab dir ne PM geschrieben, würde mich über ne Antwort freuen, gerne auch per Mail.

    Nuckelgrüßle
    Nuckel-Andy
    nucke-nuckel-nuckel....

    Mein trumblr Blog:
    https://klein-andy.tumblr.com/

  10. #10
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    @ Gizmo

    Interesannte Ausführung. Du triffst den Nagel aufm Kopf, da ich weiss wie es ohne Inkontienz war, war es für mich schwer damit zurechtzukommen. Aber inzwischen weiss ich auch das es sich nicht mehr ändern wird, also lebe ich so weiter. Und glücklisch bin ich ob mit oder ohne Windel.

    Kai

  11. #11
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    Inko

    Ich habe aus der Last mit meiner Erkrankung eine Lust gemacht.
    und ich sehe mich als Adultbaby.
    Aber vorher habe ich von verschiedenen Ärzte abklären lassen,
    ob die Last mit der Erkrankung nicht behandelt werden kann.
    Dies ist leider nicht der Fall.
    Ich hätte lieber nur die Lust.

    Gruß
    Dante

  12. #12
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    RE: Inko

    Ganz mein reden, finde es zwar nicht toll Windeln zu tragen aber auch net unangenehm. Hätte es auch lieber wenn, ich die nur als Lustobjekt benutzen könnte. Is aber leider nicht.

    Am besten wäre es wenn ich die "Ganz" weglassen könnte, aber mich hat es halt erwischt.

    Kai

  13. #13
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    Original von Gizmo_S
    Für mich gibt es erstmal zweirlei grundlegende Unterschiede.
    1. Man hat eine Behinderung von Anfang an, wie ich meine Sehbehinderung, oder
    2. Man wird durch einen Unfall oder Krankheit zu gewissen Körpereinschränkungen "verdonnert".

    Tja, als 2D-seher (seit der frühsten Kindheit ... ich auf Bildern ohne Brille? Keine Chance -.-' ) und als Inko kann nur sagen: beides doof!

    Ich wüßte gerne mal wie man räumlich sieht.
    Andererseits ist es für mich nicht vorstellbar, wie man die Tiefe eines Raumes nicht fühlen kann - da ich mit (Fingerspitzen-)Gefühl die fehlende Räumlichkeit ausgleiche.


    Als Inko brechen für mich ATM gerade ungeahnte Möglichkeiten an: seit kurzem habe ich wieder 1min Vorwarnzeit ... woran das liegt weis ich nicht. Aber es ist schon toll wenigstens ab und an mal OHNE diese scheiß Dinger die ich z.Z. nicht ausstehen kann rumzulaufen ... aber auf Arbeit heißt es trotzdem: safty first (=trockene Hose) ... wer weis wann man die Arbeit unterbrechen kann - vor WEinachten heißt es gerade 10h arbeiten täglich -.-'


    So, genug rumgeheult ^_^'
    Irgenwann kommt evt. auch wieder die Lust ... mal gucken


    LG Karu

  14. #14
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    Hallo,

    ich denke, es ist erst mal für jeden unangenehm, inkontinent zu werden.

    Ich hab mir lange eingeredet, eine etwas schwache Blase sei für eine Frau fast normal. Entsprechend habe ich auch lange versucht, mit Binden und Einlagen klarzukommen.

    Die erste Windel hat mich schon Überwindung gekostet. Beim Kaufen, beim Anziehen und dann auch sie in der Öffentlichkeit zu tragen. Es ist einfach ein blödes Gefühl und auch nicht so toll, mitten in einem Geschäft zu stehen und in die Hose zu machen. In einigen Situationen ist die Windel auch hinderlich.

    Irgendwann habe ich eben entdeckt, dass Windeln auch Lustgefühle verursachen können. Ich finde das ganz gut, denn für meine Inkontinenz gibt es im Augenblick wohl keine Lösung, weil Medikamente nicht ausreichend helfen oder starke Nebenwirkungen haben.

    So gesehen fühle ich mich ganz prima und nicht sonderlich eingeschränkt.

    LG Doris

  15. #15
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    Original von Doris
    und nicht sonderlich eingeschränkt.
    Okeeyy ....

    Dann habe ich mal eine sehr indiskrete Frage an dich: Wie machst du das in der Bezeihung wenn du Lust hast? Oder willst ... einfach raus und ran?

    Und schreckt es deinen Partner / deine Partnerin nicht ab, wenn du Windeln trägst bzw. killt ihnen das nicht die Lust?
    (Anlass der Frage ist meine Freundin die mir zu Sylvester eröffnet hat, das sie die Windeln als Lustikiller sihet/empfindet)

    Auch sonst sind sie hinderlich: große Partys und mit Beutel/Rucksack auf Klo sieht seltsam aus (auch wenn keiner fragt), zumindest bei "unbekannten" oder "nicht eingeweihten" Personen.

    Wie löst du das? (Ich hoffe nicht mit Vermeidung ^^ )
    Von "griffbereiten" ersatzhosen und "vorplanungen" ála "wie lange (Tage) werde ich da sein, wieviel trinken, was wenn ich da krank werde ..." usw. abgesehen (the never ending stroy)

    Oder stellt sich dann irgendwann eine "Routine" ein?


    LG Karu

  16. #16
    Joerg
    inaktiv
    Hallo an Alle

    Ja, die Routine stellt sich unweigerlich ein, wenn man wie ich seit Jahren dauernd Windeln und Gummihosen tragen muss.

    Komme soeben von einigen Besuchen und Uebernachtungen bei meinen erwachsenen Kindern nach Hause. Auch da sind Windeln mein ständiger Begleiter. Früher einmal habe ich versucht von meiner Inkontinenz nicht zu sprechen und von Windeln nichts zu sagen. Dieses Versteckspiel hat mich mehr genervt als die Inkontinenz selber. Schliesslich habe ich allen davon berichtet und bin auf volles Verständnis gestossen.

    Jetz kann ich mich gelöst im Kreise meiner Lieben geben, und wenn die Zeit da ist zum Windelwechsel ist das so natürlich wie sonst zur Toilette zu gehen. Reserveartikel sind immer vorhanden.

    Mit meiner Inkontinenz habe ich mich längst abgefunden, ja vieleicht auch ein wenig angefreundet. Ohne Windel und das entsprechende Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit will ich eigentlich gar nicht mehr sein.

    Es würde mich interessieren, ob es anderen "Leidgenossen" auch so ergeht.

    Wenn auch verspätet, aber immer noch von Herzen, wünsche ich allen ein gutes und glückliches Neues Jahr.

    :tongue: INKONTINENT ..... TAKE IT EASY ......

    Joerg

  17. #17
    Senior Member

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    Da ich seit meiner Geburt auf Gummihose und Windeln angewiesen bin, ist es für mich eigentlich Routine, mich zu windeln. Wie Jörg schon schrieb, Windeln sind auch meine ständigen Begleiter.

    Ich binde es zwar nicht gleich jedem auf die Nase, daß ich "undicht" bin, aber es wissen doch schon ettliche Leute - auch außerhalb der Familie - von meinem "Problem". Früher in der Schule - spätestens im Sportunterricht - ließ sich die Windel nunmal nicht verbergen. Wenn es aus irgendwelchen Gründen erforderlich ist, sage ich es heute aber auch direkt, daß ich noch nicht trocken bin.

    Mit der Inkontinenz habe ich mich - letztendlich - abgefunden. Auch wenn ich mir manchmal wünschte, darauf verzichten zu können, kann ich mir das gar nicht wirklich vorstellen.


    MaBreHem

  18. #18
    Jaschu
    inaktiv
    Nach all den Jahren bin ich mittlerweile ein echter Profi!
    Ich habe immer genügend Reservewindeln dabei und selbst für Auslaufpannen bin ich gerüstet. Trage meist dunkelblaue Jeans und da habe ich immer zwei gleiche dabei. So fällt es nicht auf, wenn ich mal eine wechseln muss.

    Beim S*x ist es eben einfach nur "ohne" möglich, wobei ich aber auf einer saugenden Betteinlage liege (zur Sicherheit). Das war auch für meine Frau nie ein Problem.

    Und Übernachtungen finden aus Prinzip nur bei ganz lieben Menschen statt, die mein Problem kennen.

  19. #19
    Senior Member Avatar von djwindel

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    Original von Joerg
    Mit meiner Inkontinenz habe ich mich längst abgefunden, ja vieleicht auch ein wenig angefreundet. Ohne Windel und das entsprechende Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit will ich eigentlich gar nicht mehr sein.

    Es würde mich interessieren, ob es anderen "Leidgenossen" auch so ergeht.
    Ich bin selber nicht (mehr) Inko - hatte eine Zeit von 4 Monaten nach einer nur langsam abheilenden Blasenentzündung (ne bakterielle Geschichte zusammen mit einer Beckenentzündung).

    Anfreunden, damit umgehen - das sind Kämpfe die ich gerade im bekanntenkreis erlebe. Dort hatte ein Kollege einen schweren Motoradunfall. Weil sie im Krankenhaus gepfuscht haben (Hygiene, OP-Schwierigkeiten, falsche Diagnose....) hat sich aus einer leichten Blasen-Erkältung eine Nieren-/Blaseninsuffizienz ergeben - also schwerste Harn- und Stuhlinkontinenz.

    Dummerweise spielt die Kasse verrückt, die Klinik weisst jede Schuld von sich und die Versicherung des Unfallverursachers sieht sich auch nicht in der Verantwortung. Er kommt bislang überhaupt nicht damit zurecht, das Verständnis und das "ist nichts schlimmes, auch wenn es ungewähnlich ist" aus dem direkten Umfeld haben immerhin vermieden, das er schwerste Depressionen bekommen hat.

    Das ist die Schattenseite - da grübelt man dann auch über seine DL Leidenschaften und Fantasien.

  20. #20
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    @ Dj Windel

    Das es sehr schwer ist mit Harn und Stuhlinkontienenz zu leben musste auch ich merken. Aber im Enddefekt ist das größte problem das Umfeld. Weil man abwegen muss ob man es anderen anvetrauen kann oder nicht. Zumal die anknüpfung an das normale leben dadurch sehr erschwert wird.

    Hatte damit in den letzten 12,5 Jahren tierisch zu kämpfen einen weg zu finden um damit umzugehen, aber heute weis ich wie ich damit umgehen muss um damit zu leben.

    Meiner Meinung nach ist es auch keine Schande "Inkontienent" zu sein. Nen kleiner Tip an deinen Freund. Sollte es mal bei Save probieren is eigentlich relatiev preiswert am besten "Mollicare Super plus". Bekomme nämlich auch keine zuschüsse per krankenkasse und will die auch net weil ich damit nie zur kasse latschen werde. Halte ich lieber so wie es ist und hab meine ruhe.

    Kai

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