nachdem ich schon recht lange hier mitlese, aber immer dachte, ich bin vielleicht doch schon zu alt für diese Community, habe ich mich nun doch hier angemeldet und möchte mich kurz vorstellen.
Ich bin 44 Jahre alt und wohne in einer kleinen Gemeinde in NRW. Mit der Windelleidenschaft hat es bei mir sehr früh angefangen, ich kann mich noch dunkel erinnern bereits in den ersten Klassen der Grundschule die Windelhöschen meiner kleineren Geschwister heimlich angezogen zu haben. Irgendwann waren die dann aber nicht mehr verfügbar, weil meine Mutter sie weggepackt hat und so habe ich einige Jahre pausiert.
Wieder angefangen hat es dann so mit ca. 12 Jahren, inzwischen kannte ich die Orte, an denen meine Mutter die Babysachen lagerte und mit reichlich handwerklichen Geschick habe ich mir dann die Windelhöschen umgearbeitet, um sie auch mit 12 Jahren und älter noch tragen zu können.

Ab diesem Alter hat sich das ganze dann auch bei mir festgesetzt, und ich bin bis heute davon nicht losgekommen.
Losgekommen, hört sich vielleicht etwas als Leidensgeschichte an, ist es auch teils teils.
Für mich war früher, und das habe ich auch hier schon bei anderen gelesen, immer der Gedanke da, ich bin nicht normal, weil ich das brauche. Ich habe mich als einziger Jugendlicher, junger Erwachsener gesehen, der aus Spaß in die Windel machte.
Glücklicherweise habe ich dann vor ca. 10 Jahren den ersten Internetanschluss bekommen und gemerkt ich bin nicht alleine.
Auch wenn ich schon etwas früher begonnen habe, mich so zu akzeptieren wie ich war, war das für mich ein ganz wichtiger Durchbruch.
Von da an, habe ich es für mich akzeptiert, wie ich bin.
Seit dem Zeitpunkt gehe ich relativ offen mit den Windeln um, ich kaufe sie selbstverständlich und gebrauche sie selbstverständlich und genieße es. In meinem näheren privaten Umfeld weiß aber keiner davon.
Ich möchte nicht mehr damit aufhören und denke, das die Windeln für mein spezielles Leben ein Gewinn sind, auch wenn ich vielleicht lieber anders gelebt hätte, aber das Leben ist eben kein Wunschkonzert. Durch meinen beruflichen Ausstieg habe ich im Moment viel Zeit und genieße diese auch möglichst oft in Windeln. Ich liebe die Geborgenheit, aber auch die Bequemlichkeit der Windel und muss sagen der sexuelle Aspekt ist schon lange sehr weit nach hinten gerückt.
Ich habe, denke ich hauptsächlich durch die Windelleidenschaft und auch durch meine recht problematische Kindheit und Jugend bis heute noch mit einem sehr geringen Selbstvertrauen zu kämpfen, welches sich aber mehr auf mein Privatleben bezieht. Leider hatte ich in meinem Leben bisher nur eine Freundin gefunden, der ich dann auch, als einziger, von meiner Windelleidenschaft erzählt habe, aber es hat einfach nicht seien sollen. Nach 1,5 Jahren war es vorbei und ich war wieder auf mich allein gestellt.
Beruflich hatte ich gute Erfolge und habe dort auch mein Leben gut gemeistert, bin aber dort im letzten Jahr bewusst ausgestiegen, weil der ganze Stress anfing mich kaputt zu machen.

Was ich wie viele andere hier gerne wissen möchte, wo das prägende Ereignis zu meiner Windelleidenschaft lag und wie sich das ganze überhaupt erklärt. Ich kann mich an meine frühe Kindheit eigentlich nicht erinnern, die ersten Erinnerungen beginnen in der Schule. Die einzige Erinnerung aus der frühen Kindheit ist ein Bild das sich in meinem Kopf festgesetzt hat, von meiner Schwester, sie muss ca. 3-4 Jahre gewesen sein und ich habe da zugesehen, wie sie für die Nacht gewindelt wurde. Ich war zu dem Zeitpunkt 4-5 Jahre und dieses Bild hat sich bei mir eingebrannt, allerdings absolut wertfrei, ich wollte damals in dem Moment keine Windel haben, war zumindestens in diesem Fall nicht eifersüchtig auf sie, aber ich kann mich noch heute sehr gut an dieses eine Mal erinnern. Dazu muss ich sagen, das wir alle sehr früh zur Sauberkeit erzogen wurden, und es noch heute in unserer Familie als etwas Außergewöhnliches erwähnt wird, das meine Schwester bis ca. 4 Jahre für die Nacht eine Windel gebraucht hat.

Zum Schluss, möchte ich allen die sich um dieses Forum hier kümmern und es aufgebaut haben, danke sagen.
Es ist das beste Forum zu diesem Thema, weil es meiner Meinung nach, nicht wie die anderen Foren nur aus Forumsbeiträgen aus Lügenmärchen besteht, sondern weil es überwiegend aus echten Beiträgen besteht. Danke für diese Qualität.
Nur sie ermöglicht auch den Kindern und Jugendlichen oder auch Erwachsenen, die diesen Fetisch an sich neu entdecken, zu erkennen, dass es nichts schlimmes ist, und dass es OK ist.
Ich habe für diese Erkenntnis mein halbes Leben gebraucht und habe mir damit viele unnötige Steine in den Weg gestellt.
Bitte macht hier alle weiter so!

Es begrüßt euch ganz herzlich Urmel62

PS: Danke das ihr bis zum Schluss durchgehalten habt.