AW: Windeln tragen ist das eine, aber was sagt die Partnerin oder der Partner dazu
Ich habe auch schon in der Anfangsphase unserer Beziehung meiner heutigen Frau meine Windelleidenschaft gestanden.
Dadurch, dass meine Frau sehr viel Spaß an „nassen Spielen“ beim Sex hat, gab es wenig Berührungsängste von ihrer Seite.
Seit einigen Jahren trägt sie auch auf Reisen, Kino oder anderen Veranstaltungen gerne mal eine Windel zur Sicherheit.
Wir sind inzwischen in einem Alter wo die Blase etwas unzuverlässiger wurde, und Windeln sind hier unsere Lösung.
Ich trage auch öfters nur mal zum Spaß eine Windel. Das ist für meine Frau überhaupt kein Problem und sie schlägt dann auch mal vor, dass wir gewindelt ausgehen.
Ich nutze meine Windel dann immer, sie nur gelegentlich.
Aber es ist einfach schön für mich, so völlig locker mit meiner Vorliebe umgehen zu können.
Heute besuchen wir Freunde und müssen dafür 4h auf die Autobahn.
Wir haben jetzt schon unsere Windeln an und wollen auch bald los :p
AW: Windeln tragen ist das eine, aber was sagt die Partnerin oder der Partner dazu
Ich habe meiner Frau nach vielen Jahren Ehe erstmals gestanden, dass ich gerne Windeln trage – und das, obwohl es früher schon einmal eine Phase gab, in der ich einen „offiziellen“ Grund dafür gehabt hätte. Schuld- und Schamgefühle haben mich jedoch lange daran gehindert, mich zu öffnen.
Vor etwa vier Jahren habe ich mir schließlich ein Herz gefasst und ihr unter Tränen alles erzählt. Ihre Reaktion war durchweg positiv. Außerdem stellte sich heraus, dass sie es ohnehin schon länger wusste – sie hatte irgendwann mein Windelversteck entdeckt.
Wir haben uns darauf geeinigt, dass ich dieses Hobby für mich ausleben darf und nichts mehr verstecken muss. Es gibt nur eine klare Regel: nicht im Beisein der Kinder. Nachts trage ich mittlerweile immer Windeln, und abends auf der Couch – je nach Lust und Laune – ebenfalls. Im Alltag entscheide ich das flexibel für mich.
Eine Zeit lang hat meine Frau mich auch gewickelt, wenn ich sie darum gebeten habe. Für sie war das jedoch zu befremdlich, weshalb sie es nicht mehr macht. Ich kann das ohnehin besser selbst.
Auch sexuell gab es schon Momente, in denen ich Windeln getragen habe. Sie findet es schön, mir so ein „Happy End“ zu bereiten, und kann damit gut umgehen. Insgesamt ist es ein Kompromiss, der für mich mehr ist, als ich je zu hoffen gewagt hätte.
Natürlich gibt es Wünsche, die ich gerne ausleben würde, die aber nicht möglich sind. Ich vergleiche das mit anderen Fetischen: Wenn jemand zum Beispiel unbedingt Sex in der Öffentlichkeit oder auf Toiletten möchte, könnte ich das auch nicht. Oder wenn jemand auf Dinge steht, die ich abstoßend finde – auch dann müsste ich ablehnen. Genauso muss ich akzeptieren, dass es bei uns immer „nur“ eine Annäherung bleibt.