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Thema: Werden wirklich die Zähne wieder schief wenn man Daumen lutscht?

  1. #1
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    Werden wirklich die Zähne wieder schief wenn man Daumen lutscht?

    Hi Leute!

    Ich habe ein paar Fragen an euch werden die Zähne wieder schief wenn man Daumen lutscht oder ein Schnuller in den Mund steckt?

    Irgendwie interessiert mich das Daumenlutschen. Ich habe damals bis 11 Jahre Daumen genuckelt und meine Mutter fand das gar nicht gut sie sagte jetzt nimm mal deinen Daumen aus dem Mund und die Zähne werden sonst schief. Mein Vater sagte damals dass mein Daumen immer dünner wird wenn man Daumen lutscht!

    Mein kleiner cousin ist jetzt 3 Jahre alt der Elias hat einen Schnuller im Mund und meine Tante Petra sagte nimm jetzt den Schnuller raus aus dem Mund das sieht doof aus so ungefähr, oder du bist schon groß also, sie fand das auf jeden Fall nicht so gut, aber ich finde das süß wenn kleine Kinder mit dem Daumen nuckeln oder mit dem Schnuller!

    Petra ist die Mutter von Tanja und Tanja findet das auch nicht so gut wenn Elias ein Schnuller im Mund hat. Tanja ist die Mutter von Elias Petra ist die Oma von Elias.

    Meine Frage ist:

    Werden die Zähne wirklich schief oder werden die nur schief wenn man im Wachstum ist und, aber wenn man erwachsen ist werden die nicht mehr schief die Zähne?

    Kleiner Christian!

  2. #2
    Trusted Member Avatar von kay'est

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    AW: Werden wirklich die Zähne wieder schief wenn man Daumen lutscht?

    ja sicher werden sie schief
    es kommt drauf an wie und wann du nuckelst
    wenn du ihn tagüber drin hast und zu lange bis dir die "zähne" schmerzen da fängts dann an mit verschieben
    vom nächtlichen eher weniger weil da der druck fehlt

  3. #3
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    AW: Werden wirklich die Zähne wieder schief wenn man Daumen lutscht?

    Hi Chris,

    bei dem Thema streiten sich schon ewig die Experten und die Geister scheiden sich. Die einen sagen: ja klar, der Daumen drückt und schiebt. Da müssen sich ja die Zähne verschieben. Die anderen meinen, das ist Unsinn und genetisch bedingt. Und wenn sie sich verschieben, dann nur minimal.
    Ich kann dazu eins sagen:
    Bei mir hat sich sehr wenig verschoben.
    Es kommt ganz entscheidend auf die Lutschdauer und den Lutschstil an. Wie lange wird gelutscht? Wie liegt der Daumen im Mund? Wird er stark angesaugt oder nicht? Wie groß/klein ist der Daumen/Kiefer? Was ist der Kiefer genetisch bedingt usw usw...
    Pauschalisieren lässt sich das auf gar keinen Fall. Es gibt langjährige Daumenlutscher, die haben eine ganz normale Zahnstellung. Andere wiederrum lutschten nur als Kind und das wenig und haben einen starken Überbiss zum Beispiel.

    Daumenlutschen wird immer noch zu Unrecht verteufelt. Dabei ist es das natürlichste und einfachste Beruhigungsmittel der Welt und von der Natur so gewollt. Aber das geht in die Köpfe der Leute einfach nicht rein. Schon Babys werden grausam die Daumen aus dem Mund gerissen. Furchtbar ist das....
    Und die meisten hören von selber damit auf. Die einen früher, die anderen später und manche halt gar nicht. Ausnahmen gibt es natürlich immer.

    Das der Daumen vom lutschen immer dünner wird, diese Aussage kenn ich von meinen Eltern auch. Oder das er immer kleiner wird. Naja, meiner ist tatsächlich etwas kleiner *g*. Aber keine Angst. Es hat sich noch niemand seinen Daumen weggelutscht.

    Also, wenn du willst, lutsch am Daumen. Ich denke nicht, das sich in deinem Alter noch groß was bewegen wird.

  4. #4
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    AW: Werden wirklich die Zähne wieder schief wenn man Daumen lutscht?

    Hallole,

    ich hab mir tatsälich in meiner Nuckelkarriere, die mit 17 richtig los ging, einen Lutschoffenen Bis angenuckelt.

    Wie Daumelutscher2000 schon schrieb kommt es auf die Lutschdauer und die Art des Lutschens an.
    Als Schnullernuckler kann man praktisch ungestört den ganzen Tag nuckeln, was ich auch immer mache. Und jetzt ist es, wie es ist....

    Nuckelgrüßle
    Nuckel-Andy
    nucke-nuckel-nuckel....
    http://schnullerpages.de.vu

  5. #5
    Senior Member Avatar von Bärchen1601

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    AW: Werden wirklich die Zähne wieder schief wenn man Daumen lutscht?

    Ich kann tatsächlich bei mir feststellen, dass meine oberen Schneidezähne sich minimal nach vorne schieben, wenn ich nuckele.
    Auch bei einem NUK Medic Pro L.
    Man sieht es nicht, aber ich merke es beim Abbeißen von Schinken oder anderen zähen Lebensmitteln, dass die Schneidfunktion meiner Schneidezähne nicht mehr da ist.
    Wie gesagt, man sieht es nicht, es mag also nur ca. 1 mm sein.
    Dabei bleibt es aber auch, es wird auch nicht schlimmer, wenn ich im Urlaub mal 24 Stunden am Tag durchnuckele.
    Und wenn ich mehrere Tage gar nicht nuckele, bildet es sich auch wieder zurück und ich hab meine Schneidfunktion wieder.

    Was die Wachstumsphase bei Kindern angeht, so ist es tatsächlich so, dass die Gefahr des lutschoffenen Bisses sehr groß ist.
    Meine Tochter hatte auch einen, der aber dann erfolgreich vom Zahnarzt behandelt werden konnte.
    Aber auch bei Kindern ist es so, wie daumenlutscher2000 schrieb: Es kann, muss aber nicht.
    Hängt eben auch da davon ab, wie genuckelt wird. Meiner Tochter konnte man den Schnuller nicht aus dem Mund ziehen, der saß fest !
    ;-)
    Ich persönlich benutze den Schnuller auch als Antiknirsch-Dingens, das heißt, da ist manchmal und oft schon richtiger Druck auf Zähne und Saugteil.
    Da sind Verformungen in geringem Grad vorprogrammiert.
    Noch keine Signatur ... mir fällt grad nix geistreiches ein ...

  6. #6
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    AW: Werden wirklich die Zähne wieder schief wenn man Daumen lutscht?

    Auch dieses Thema wurde in diesem Forum schon umfassend behandelt, aber hier gern abermals eine Antwort.
    Wie "daumenlutscher2000" (u.a.) schon gepostet haben, so ist es. Hinzuzufügen wäre die Tatsache, dass es einen Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen gibt! Das kindliche Skelett besteht größtenteils aus Knorpelgewebe. Erst im Laufe der ersten Lebensjahre härtet das Skelett aus, was sich bis etwa zur Volljährigkeit hinzieht.
    Das bedeutet, dass Kieferverformungen bei Kleinkindern durch Nuckelgewohnheiten sehr schnell entstehen und dann auch sehr ausgeprägt sein können. Wird das Nuckeln bis zum 3.,max. 4. Lebensjahr beendet, bildet sich dieser (meist lutschoffene) Biss i.d.R. von selbst zurück und Korrekturen sind selten erforderlich. Geht die Nuckelei aber weiter, kann es schwierig werden!
    Fängt man nun später wieder damit an, kommen Verformungen des Gebisses nur dann zustande, wenn wirklich sehr intensiv - u. andauernd genuckelt wird, Daumen - o. Schnuller sehr fest angesaugt wird. Die weitestgehend "ausgehärteten" Kieferknochen eines Jugendlichen, bzw. Erwachsenen lassen sich so schnell nicht verformen! Das heißt aber nicht, dass es nich doch dazu kommen kann! Wenn dies jedoch passiert, wären Korrekturen möglich - u. letztlich auch erforderlich. Jedoch sind das dann auch länger andauernde Behandlungen, WEIL das Skelett nun seine "Endhärte" erreicht hat. Wie bereits beschrieben, spielen dabei aber auch Faktoren wie Veranlagung - u. vorallem der Lutschstil eine entscheidende Rolle!
    Es ist tatsächlich möglich, so zu nuckeln, dass nur geringer, bzw. garkein Druck auf die Kieferknochen ausgeübt wird und dann dürfte nicht wirklich was passieren.
    Ich kenne sogar einen Fall, wo jemand es geschafft hat, trotz anhaltenden intensiven Schnullergebrauches allein durch Veränderung des Nuckelstiles (etwa zu Beginn der Pubertät - also wahrscheinlich gerade noch rechtzeitig) einen seiner Aussage nach erheblich ausgeprägten Nuckelbiss zurückzubilden! Der Kerl nuckelt meines Wissens nach bis heute (ü 30) und hat tatsächlichen schnurgerade Zähne!
    Fazit: Alles kann, nichts muss!

    LG!

  7. #7
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    AW: Werden wirklich die Zähne wieder schief wenn man Daumen lutscht?

    Zitat Zitat von Gizmo_S Beitrag anzeigen
    Hallole,

    ich hab mir tatsälich in meiner Nuckelkarriere, die mit 17 richtig los ging, einen Lutschoffenen Bis angenuckelt.

    Nuckel-Andy
    was ist ein Lutschoffenen Bis ?
    I GOT TOASTED AT FLAMING MOE`S

  8. #8
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    AW: Werden wirklich die Zähne wieder schief wenn man Daumen lutscht?

    @bellind:

    Ein sog. "lutschoffener Biss" entsteht, wenn durch intensive Nuckelgewohnheiten Druck auf Zähne und Kieferknochen ausgeübt wird. In meinem letzten Beitrag habe ich versucht zu erklären, wann - u. warum sich Knochen verformen können. Der lutschoffene Biss ist eine solche Verformung, wobei sich die Schneidezähne nach vorn verschieben und sich auch die Kieferknochen der Form des Lutschobjektes anpassen. Das ist wie ein richtiges Loch zwischen den Schneidezähnen, was dann mehr - o. weniger auch zu sehen ist. Dieser Zustand kann dazu führen, dass es Probleme beim Abbeissen geben kann! Aber auch weitere medizinische Probleme werden in diesem Zusammenhang beschrieben.
    Aber nicht jeder, der ein "Haasengebiss" hat, hat es vom Nuckeln! Es gibt viele Arten von Fehlstellungen, welche sher oft genetisch bedingt sind.
    Das ist eine sehr weitreichene Thematik und letztlich immer ein Fall für den Fachmann.

    LG!

  9. #9
    Senior Member Avatar von windelente

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    AW: Werden wirklich die Zähne wieder schief wenn man Daumen lutscht?

    Es ist aber ein Unterschied, ob man mit 16 oder fast 50 nuckelt. Ich habe keine weichen Knochen.
    Das Leben ist ein Karpfenteich. Slava!
    Pravda vitezi!
    Lachs und Otter müssen zurück in die Neiße!

  10. #10
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    AW: Werden wirklich die Zähne wieder schief wenn man Daumen lutscht?

    Hallole,
    @bellind, ich meinte, ich hätter Dir mal gezeigt, wie ich zwischen den Schneidezähnen durchzüngeln kann....
    Neue Schnuller bekomme ich ohne Wiederstand in zugebissenem Zustand aus dem Mund. Und bei Pizza ist es oft so, dass ich das Stück wieder zurückziehen kann, und nur den Belag im Mund hab....

    Weitere Infos findest Du auch im Internet mit diesem Suchbegriff....

    Und fals mich jemand fragt, ob mich das stört: Nö, tut es nicht. Zu manch anderen Leuten habe ich sonst gute Zähne ohne Löcher und so.... Mir ist das Nuckeln einfach zu wichtig, als es lassen zu wollen....

    Nuckelgrüßle
    Nuckel-Andy
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  11. #11
    Senior Member Avatar von Bärchen1601

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    AW: Werden wirklich die Zähne wieder schief wenn man Daumen lutscht?

    Mir ist das Nuckeln auch viiiiel wichtiger als die Fähigkeit, ein Stück Schinken sauber abbeißen zu können.

    Das kann ich eben nur, wenn ich länger nicht genuckelt habe.
    Insofern kann sich ein Gebiss auch noch mit 50 Jahren durch Nuckeln verändern.

    Stören tut mich das schon ein bisschen, weil ich eben dann auch keine Fäden mehr abbeißen kann oder was man halt noch so macht, aber Nuckeln ist mir wirklich viel wichtiger !
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  12. #12
    Senior Member Avatar von SilentHillTheBathroom

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    AW: Werden wirklich die Zähne wieder schief wenn man Daumen lutscht?

    Wenn ich genuckelt hätte, wären meine Zähne genau so verdreht wie jetzt. Die hintersten Zähne haben vor ihrer Extraktion bereits mein Gebiss geformt.

  13. #13
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    AW: Werden wirklich die Zähne wieder schief wenn man Daumen lutscht?

    Ich muss sagen, das mir das Daumenlutschen auch schon immer wichtiger war, als perfekte Zähne zu haben. Ich habe zwar das Glück (oder die Technik), dass das Lutschen bei mir so gut wir gar nichts ausgelöst hat, von einem leichten Überbiss und einen relativ hohen, schmalen Kiefer mal abgesehen, weiß aber nicht, was ich machen würde, wenn sie tatsächlich so schief wären, das mein Leben dadurch eingeschränkt wäre. Sogar meine Zahnärztin hatte gesagt, das ich nicht das typische Daumenlutscher-Gebiss habe und war sogar erstaunt darüber, wie normal alles aussehe bei meinem hohen Daumen-Konsum.

  14. #14
    Senior Member Avatar von Bärchen1601

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    AW: Werden wirklich die Zähne wieder schief wenn man Daumen lutscht?

    Zitat Zitat von SilentHillTheBathroom Beitrag anzeigen
    Wenn ich genuckelt hätte, wären meine Zähne genau so verdreht wie jetzt. Die hintersten Zähne haben vor ihrer Extraktion bereits mein Gebiss geformt.
    Das weiß man nicht !
    Vielleicht hätte das Nuckeln auch deinen Kiefer so erweitert, dass auch für die hintersten genug Platz gewesen wäre.
    Ich habe meine Weisheitszähne noch und trotzdem bildeten sich mit der Zeit Lücken zwischen den vorderen Zähnen.

    Man weiß es einfach nicht genau, wann und warum sich Kiefer verformen oder auch nicht.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von daumenlutscher2000 Beitrag anzeigen
    Ich muss sagen, das mir das Daumenlutschen auch schon immer wichtiger war, als perfekte Zähne zu haben. Ich habe zwar das Glück (oder die Technik), dass das Lutschen bei mir so gut wir gar nichts ausgelöst hat, von einem leichten Überbiss und einen relativ hohen, schmalen Kiefer mal abgesehen, weiß aber nicht, was ich machen würde, wenn sie tatsächlich so schief wären, das mein Leben dadurch eingeschränkt wäre. Sogar meine Zahnärztin hatte gesagt, das ich nicht das typische Daumenlutscher-Gebiss habe und war sogar erstaunt darüber, wie normal alles aussehe bei meinem hohen Daumen-Konsum.
    Mich wundert, dass deine Zahnärztin von deinem Daumennuckeln weiß.
    Ich würde meinem Zahnarzt nichts von meinem Schnullern erzählen, wenn er mich nicht direkt drauf ansprechen würde, was er aber nicht tut.
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  15. #15
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    AW: Werden wirklich die Zähne wieder schief wenn man Daumen lutscht?

    Das ist richtig. Es ist nie vorherzusehen, ob und wie sich die Zähne tatsächlich verschieben. Da hilft nur ausprobieren (lach).
    Aber was sind schon ein paar schiefe Beißerchen (wenns nicht allzu schlimm ist) gegen das wohlige Gefühl des Daumenlutschens...
    @Bärchen1601
    Dafür muss ich etwas weiter ausholen. Meine Erfahrungen als Kind beim Zahnarzt waren eher schlecht. Das war damals ein älterer, sehr konservativer Mann ohne viel Einfühlungsvermögen, meiner Ansicht nach. Und Daumenlutschen ab 3 Jahren war ein absolutes Nogo. Meine Mutter musste mich regelrecht dorthin prügeln, weil ich nicht zu ihm wollte.
    Naja auf jeden Fall habe ich dann, als ich erwachsen war, die Zahnartzbesuche aus Angst schleifen lassen und bin das erste Mal wieder (auf eine Empfehlung hin) vor knapp einem Jahr zum Zahnarzt gegangen. Sie nahm sich viel Zeit für mich, ich erklärte ihr warum ich solange nicht war und so weiter. Das ich Angst habe und sie mir was in den Mund machen muss (aus medizinischen Gründen) und ich dann nicht mehr Daumenlutschen kann. Ich hab ihr erklärt, wie wichtig der Daumen für mich ist und sie hat auch gar nicht gelacht oder sonst was. Ganz im Gegenteil. Sie war interessiert daran, aus medizinischer Sicht, und sagte: wow, so langes intensives Daumenlutschen und doch einigermaßen gerade Zähne. Das war auch für Sie neu und schlussfolgerte, das es nur mit meinem Lutschstil zu tun haben konnte, den ich ihr dann auch zeigte.
    Ich bin echt zufrieden mit ihr und habe auch seitdem kein Problem mehr zum Zahnarzt gehen. Bin happy

    Von selber wird wohl keiner Zahnarzt sagen: Hey, so wie es aussieht lutschen Sie wohl noch am Daumen... Woher sollten die das wissen. Nicht einmal meiner Ärztin ist die Schwiele an meinem Daumen aufgefallen. Erst als ich sie ihr gezeigt hab.
    Kurzum: ich finde es besser so.

  16. #16
    Senior Member Avatar von Bärchen1601

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    AW: Werden wirklich die Zähne wieder schief wenn man Daumen lutscht?

    @ daumenlutscher2000:

    Finde ich gut, wie das gelaufen ist.

    Wobei ich zugeben muss, dass ich vor kurzem meinem Zahnarzt auch fast gesteckt hätte, dass ich einen Nuckel nehme.
    Da ging es darum, welchen Grund es haben könnte, dass mir innerhalb von 3 Monaten drei Zähne weggebrochen sind, einfach so zerböselt.
    Also, beim harten zubeißen.

    Er meinte, dass es am nächtlichen Zähneknirschen liegen könnte, was ich aber verneinen musste, weil ich so etwas ähnliches wie eine Schiene trage.
    Da meinte ich natürlich meinen Schnuller mit.
    Er hat mich aufgefordert, die doch mal mitzubringen, vielleicht wäre das nicht die richtige oder sie würde nicht mehr passen.
    Was ich natürlich gewollt vergessen werde.
    Und er wird es auch vergessen, denke ich.
    Mal gucken, was draus wird.
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  17. #17
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    AW: Werden wirklich die Zähne wieder schief wenn man Daumen lutscht?

    Was mich immer wundert, warum der Fragensteller überhaupt nicht mehr schreibt.... hmm...

    Wie auch immer, vielleicht habe ich ja einfach nur Glück gehabt, bei meiner Arztwahl. Ich finde es einfach besser, wenn Sie Bescheid weiß. Und eigentlich ist ja auch nichts dabei.
    Du musst es ihm ja nicht sagen. Nur wenn du der Meinung bist, es würde helfen. Du machst das schon.

  18. #18
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    AW: Werden wirklich die Zähne wieder schief wenn man Daumen lutscht?

    @daumenlutscher2000

    Das ist sehr mutig von Dir und Gratulation, daß Du eine verständnisvolle ZÄ gefunden hast! Meiner ZÄ würde ich es freiwillig niemals anvertrauen! Sie ist zwar nett, aber dennoch eine verdammt taffe Lady und ich bin mir 100%ig sicher, daß sie mich maßregeln würde! Das würde ich mir gern ersparen und außerdem würde es mich stören, daß die Assistentin, die ja IMMER dabei ist, es erfahren würde. Trotz Schweigepflicht, wer weiß. wer weiß...! Auch ich habe mir im Laufe der Jahrzehnte einen leichten lutschoffenen Biß angeschnullert. Der ist aber relativ gering ausgeprägt - könnte von früher sein - o. einfach angeboren - denke ich mal.
    Bei Dir ist es definitiv der Lutschstil, welchen Du ja genügend beschrieben hast! Durch die angewinkelte Daumenhaltung verlagert sich der Druck mehr auf den Gaumen, als auf den Oberkiefer, das "rettet" Dich! Dafür hast Du jenen von Dir beschriebenen "hohen Gaumen" - na und!? Alles gut!
    @Bärchen1601

    Natürlich haben es die Zahnärzte gern, Zahnfehlstellungen - o. Karies auf intensive - u. langanhaltende Nuckelgewohnheiten zurückzuführen! Das kann u.U. zutreffen - o. begünstigend sein, muß aber nicht! Welche Entwicklung ein Gebiß im Laufe eines jahrzehntelangen Lebens nimmt, ist von vielen Faktoren abhängig. Es gibt tatsächlich Menschen, die sich nie die Zähne geputzt haben und nie einen Zahnarzt gesehen haben, weil es einfach nicht erforderlich war! Andere wiederum sind zeitlebens in Behandlung und haben nur Probleme trotz intensiver Mundhygiene! In der Medizin gilt immer: "Alles kann, nichts muß"!
    Weiter oben hatte ich mich ausführlich zum Knochenaufbau "ausgelassen". Aber wie sich ein Skelett in jungen Jahren aufbaut, so kann es sich im fortgeschrittenen Alter auch "abbauen"! Die Knochen können "spröde" werden, was nun auch mal für den Zahnschmelz zutreffend ist! Dabei ist es keine Seltenheit, daß auch mal ein Zahn nach 40 - o. 50 Jahren abbrechen kann! Deshalb hat man aber nicht gleich Osteoporose! Leider ist es gerade bei Zähnen so, daß sich ab einem gewissen Alter zunehmend Probleme einstellen, daß ein Zahn nach dem Anderen "fällt" und dann irgendwann die "Dritten" her müssen! Aber auch das ist Veranlagung. So soll es 90jährige geben, die noch alle Zähne haben! Andere wiederum haben schon mit 35 die Dritten! Da muß jeder sein Schicksal tragen!

    Mein Gebiß ist auch nicht mehr das, was es mal war! Bemerkenswert ist dabei, daß alle Probleme aus meiner nuckelFREIEN Zeit stammen! Ich bin ein Leben lang regelmäßig in Behandlung, mein Bonusheft ist vollständig! Und dennoch, immer wieder fällt etwas an! Wesentliche Schäden gehen auf meine Armeezeit zurück. Die Verpflegung für Soldaten bei der NVA war schon sehr dürftig! Obst - u. Gemüse - Fehlanzeige! Ich habe mir in dieser Zeit Unmengen vor allem an Obstkonserven dazu gekauft, weil ich einfach den Bedarf hatte! Man konnte durchaus von Mangelernährung bei vollster körperlicher Belastung sprechen! Dieser Fraß, den es dort gab, wurde von sonst wem zusammen gerührt, nur nicht von gelernten Köchen - manchmal undefinierbar und so hat es dann auch geschmeckt - zum Ko...!!! Das hatte Folgen - nicht zuletzt auch für mein Gebiß neben weiteren körperl. Schäden - DANKE liebe NVA! Gern hätte ich Zivildienst geleistet - wenn das damals möglich gewesen wäre!
    Hinzu kam in dieser Zeit, daß auch gern mal Körperhygiene indirekt verwehrt wurde, z, B., indem zu den entsprechenden zeiten einfach mal das warme Wasser abgestellt war! Oder mitten in der Nacht Alarm und dann fiel die komplette Morgentoilette einfach mal aus - also auch das Zähneputzen! Diesen ekelig pelzigen Geschmak im "Maul" wurde man dann den ganzen Tag nicht los!!! Ich hatte nach dieser Pein das Nuckeln wieder angefangen und seither sind es immer nur Reparaturen alter Schäden - seit nunmehr 40 Jahren!

  19. #19
    die gute Fee! ;-) Avatar von Windelfee

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    AW: Werden wirklich die Zähne wieder schief wenn man Daumen lutscht?

    Hey ihr da!

    Nun mal meine weisen Worte zu dem Thema! Ob sie wirklich weise sind, wird sich weisen, aber sagen wir halt so....

    Ich hab mir jetzt nicht alle Beiträge genau durchgelesen und vielleicht kommt schon ne ähnliche Erfahrung vor. Aber is ja egal...

    Also, ich hab bis vor ein paar Jahren mein ganzes Leben lang am Daumen genuckelt, was meinem Daumen nicht gut tat und meine Zähne extrem verschob. Ja, mein Daumen wurde dünner. Der Unterschied zwischen Nuckeldaumen und dem Linken war nicht zu übersehen. Durch meine Zähne konnte ich bei geschlossenem Kiefer meine Zunge durchstecken. Das Oberkiefer war viel zu weit vorn.
    Von dem schönen, glatten Aufbiss konnte bei weitem keine Rede mehr sein.

    Dann purzelte der erste Nucki in mein Leben und mein Daumen bekam seine wohlverdiente Rente. Jaa, er hat sich voll erholt!
    Jedenfalls regenerieren sich auch meine Zähne ganz langsam. Ich wache in unregelmässigen Abständen mit schmerzendem Kiefer auf und jedes Mal passt ein winziges Stück Zunge weniger durch die Zähne. Mittlerweile ist es noch gut die Zungenspitze!
    Von geraden Zähnen mit glattem Aufbiss bin ich immer noch weit entfernt, aber mit dem Nucki wird es deutlich besser.
    Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum!
    Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren!
    Viele Grüße, Eure Windelfee

  20. #20
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    AW: Werden wirklich die Zähne wieder schief wenn man Daumen lutscht?

    @Windelfee

    Du hattest ja bereits an anderer Stelle Deine Geschichte dargelegt und erstaunlicherweise klappte bei Dir die Umgewöhnung auf Schnuller relativ problemlos. Wie Du nun selber bemerkt hast, tatest Du gut daran, Dich umzugewöhnen. Deine Aussagen decken sich in gewisser Weise mit dem, was ich hier so gepostet habe! Daß sich bei Dir trotz Weiternuckeln der offene Biß zurückbildet, ist einerseits prima - Glückwunsch! Andererseits ist es auch logisch! Wir haben ja bereits erkannt, daß dieser Umstand von vielen Faktoren abhängig ist. Das trifft bei Dir auch zu. Der Daumen ist viel dicker, als der Steg jedes Schnullers, womit der Druck auf den Kiefern (insbesondere des Oberkiefers) viel höher ist, als beim Gebrauch eines Schnullers. Dann benutzt Du ja richtigerweise auch den Medic L. Dieser ist groß genug, daß sich ein Teil jenes Druckes auf den Gaumen verlagern kann - weg vom Kiefer - zumindest etwas! Und das alles hilft letztlich, daß sich ein Überbiß weitestgehend zurückbilden kann. Diesen Effekt kann man besonders bei Kleinkindern nach einer Entwöhnung beobachten! Aufgrund der von mir weiter oben beschriebenen Knochenbeschaffenheit im Kindesalter geht eine solche Rückbildung recht schnell und so ist u.U. bereits nach 6 - 8 Wochen alles gut. Im Erwachsenenalter wird man wegen des "ausgehärteten" Knochenbaus dahingehend etwas mehr Geduld aufbringen müssen - es dauert einfach etwas länger, aber es geht!
    In diesem Forum tauschen Betroffene ihre Erfahrungen aus und diese sind nicht aus der Luft gegriffen. Ich selber kann, wie auch andere hier, aus eigener Erfahrung bestätigen, daß jener Druck auf den Kiefer sehr stark abhängig ist von Größe - u. Form des Lutschobjektes! Großer Nuckel verlagert Druck weg vom Kiefer auf den Gaumen, keiner Nuckel erhöht den Druck, weil er nicht weit genug zum Gaumen recht. Somit ist die Aussage gewisser "Fachleute" widerlegt, daß man Kindern immer nur die KLEINSTE Schnullergröße anbieten sollte! Das nur mal am Rande...

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