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Thema: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

  1. #41
    Fördermitglied 2019 Avatar von Agent-Orange

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    Frage von keinem Urologen: "Warum keine Windeln?"

    Wenn's "einfach nur" läuft, ist man inkontinent.
    Nimmt man die chemische Keule, hat das Nebenwirkungen.
    Lässt man das operieren, hat das Nachwirkungen.
    Tut man nichts, hat sogar das Auswirkungen.
    Vertraut man der Homöopathie, hat das vielleicht gar keine Wirkung.
    Resümee:
    Alles Scheiße, liebe West-Oma.
    Das Leben ist wie ein schlechter Witz - am Ende will niemand drüber lachen. (S.)

  2. #42
    Senior Member Avatar von Windelschlüpfer

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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Zitat Zitat von Matzebaby Beitrag anzeigen
    Ich nehme das dir nicht so ab was du schreibst, kein Urologe würde einem gleich nahelegen auf Windeln zurückzugreifen auch nicht Zeitweilig.
    Die Blasenentzündung war auch relativ schnell wieder weg. Das eigentliche Problem war aber, dass der ständige Harndrang nach der Untersuchung (Blasenspiegelung u.s.w.) erst einmal weiter bestand. Daher würde zumindest das präventive Tragen einer Windel erwähnt.

  3. #43
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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Hallo Matzebaby,
    nach dem lesen Deiner Zeilen hier möchte ich Dir mal meine Gedanken und Erfahrungen sowie mein Wissen zu dem auch Dich betreffenden Thema mitteilen.

    Ich bin inzwischen seit über 10 Jahren durch eine absolut verpfuschte Prostata-OP Harninko.
    Da ich zudem Doppelnieren habe, läuft bei mir weit mehr ab als sonst üblich.

    Nach der OP waren erst mal Windeln (24/7) angesagt. Mein Hausarzt sah das als beste Lösung an, da so eine Inko auch innerhalb von rund 2 Jahren sich selbst ausheilen kann. Kann – ja, leider aber nicht bei mir. Pech.
    Wegen meiner beruflichen Situation und einer angedachten (längeren) Schiffskreuzfahrt sollte eine andere Lösung als eine Windelversorgung gefunden werden.
    Jener Urologe, der mich damals mit meiner Inko „beschenkt“ hat, riet mir zu einem Blasenschrittmacher (also jener gleiche Lösungsvorschlag wie bei Dir). Mein Vertrauen in eben diesen Chirurgen war natürlich bei mir nach dem bei mir vorliegenden operativen Pfusch gleich Null!
    Zwar lobte der Chirurg diese Lösung auf’s allerhöchste – als ob es hierfür absolut keinerlei Alternative gäbe.
    Ich traute den Worten des Arztes absolut nicht.

    Mein Hausarzt, den ich dann kurz nach jenem Urologentermin kontaktierte, riet mir von solch einem (zusätzlichen) Eingriff nachdrücklich ab.

    Kurz darauf erwischte mich ein Harnwegsinfekt. Aus der schmerzhaften Lage heraus begab ich mich in ein anderes Krankenhaus in die dortige urologische Ambulanz, wo man mich erst mal so richtig „auf den Kopf stellte“.

    Glücklicherweise geriet ich dort an eine Top-Ärztin (zudem jung und hübsch), die nicht nur sehr viel Fachwissen hatte, sondern sich auch viel Zeit für mich nahm.
    „Um Gottes Willen, wollen sie sich DAS antun?“, so ihre Reaktion auf diesen Blasenschrittmacher! Im Prinzip ist das ja lediglich ein umprogrammierter Herzschrittmacher – mehr nicht. Dumm nur, dass eine einmalige OP da absolut nicht ausreichend ist. Wenn die Batterie von dem Schrittmacher leer ist, muss der natürlich gewechselt werden. Und das ist so alle 6 – 10 Jahre fällig. Zudem müssen die Elektroden äußerst genau platziert werden und bestmöglichst fixiert werden. Zudem ist die OP alles andere als ein harmloser, kleiner Eingriff. Hinzu kommt, dass die elektrischen Impulse, die den Blasenschließmuskel auf „zu“ (also verschlossen) halten, bisweilen unangenehm sein können. Zudem, mit jedem Schrittmacherwechsel werden die OP’s nicht einfacher; für Chirurg und (!) für den Patient. Und hat man sich erst Mal für so einen Schrittmacher entschieden, ist man sein weiteres Leben lang daran fest gebunden. Oder man akzeptiert eine größtmögliche Inko. Dann läuft’s/tropft’s ständig. Amen!
    Und: Wenn die Schrittmacher-Batterie leer ist, gibt es garantiert nasse Kleidung. Oder man benutzt Windeln. Und so ein OP-Termin gibt es auch nicht innerhalb einer Woche Wartezeit.

    Prickelt absolut gar nicht!!!

    Eine durch die Ärztin durchgeführte Blasenspiegelung zusammen mit einer Kontrastmittel-Röntgen-Aktion von Harnwege und Prostata ergab, dass ich einen saublöd gelegenen und schlechtmöglichst ausgeformten „Trichter“ im Harnleiter habe (quasi als Gratiszugabe von diesem Dr. Frankstein der Urologie), der einen Einsatz eines Blasenkatheders verbietet. Ich könnte den absolut nicht selbst wechseln, da dabei eine Verletzung des Harnleiters beim Wechsel kaum zu umgehen ist. Ein Wechsel müsste unter Ultraschall oder Röntgenkontrolle vollzogen werden; selbst dann sind Verletzungen möglich.

    Also bin ich seit langen Jahren mit Urinalkondom versorgt. Klappt soweit ganz gut. Pannen („Feuchteschäden“) sind sehr slten. Dennoch habe ich hier immer ständig einen gewissen Windelvorrat. Ein Harnwegsinfekt kündigt sich ja nie an. Zudem ist es für den Heilungsverlauf besser, dann ohne Urinalkondom zu sein und statt dessen zu Windeln zu greifen. Während eines solchen Infektes bin ich ja sowieso krankgeschrieben und somit daheim.
    Bei Windeln brauche ich halt eh´ extrem saugstarke Ausführungen. Nachts „gehen“ mir im Schnitt so 1000 bis 1800 ml ab. Und tagsüber ist ein Beinbeutel mit 500 ml auch recht oft zu leeren (Doppelnieren).
    Momentan nutze ich als Windeln die „BetterDry“ bzw. die nateen Ultra Kombi für die Nacht; tagsüber die Tena Maxi. Natürlich mit zusätzlicher Suprima-Hose.
    Die Urinalkondom-Versorgung ist auch nicht gerade toll. Auf Hygiene ist da auch zu achten, aber es muß nicht so ein Aufwand betrieben werden wie bei einer Kathederversorgung; da geht es ja durchaus schon in Richtung Sterilität.
    Würde ich nicht mehr beruflich tätig sein, würde ich öfters zu Windel & Co. greifen, wobei mir die Krankenkasse aber problemlos den teuren Urinalkram komplett bezahlt. Bei Windeln bekam ich immer lediglich einen Zuschuss. Eine kostenlose Versorgung mit Windeln durch die Kasse hatte ich damals schon im Vorfeld abgelehnt, da dann hier meist nur mindere Qualität geliefert wird, und dann auch mal ständig wechselnde Windelmarken und –sorten; je nach dem, was gerade am billigsten zu haben ist.

    Alternativ gäbe es noch einen sogenannten Bauchdeckenkatheder. Aber der ist auch keinesfalls der Weisheit letzter Schluss, da gibt es auch mal gerne so unschöne Probleme. Zudem ist das ja auch schon wieder eine OP!

    Dann doch lieber Urinalkondom + Beinbeutel, alternativ dazu mal zur Abwechslung eine saugstarke Packung Windeln; selbst bezahlte – natürlich!

    Mit Tabletten wurde bei mir auch versucht, die Inko in den Griff zu bekommen. Habe da verschiedene Medikamente „durchprobiert“. Ergebnis gleich Null. Und die jeweiligen Beipackzettel liest man am besten erst gar nicht; besonders die Rubrik „Nebenwirkungen und Kontraindikationen“ übergeht man lieber. Außer einer leichten (1) positiven Besserung bei einem Präparat gab es bei mir da nix gutes (Nebenwirkungen) zu vermelden.

    So, das wär’s von mir. Falls noch Fragen anstehen oder weiterer Kontaktbedarf besteht – Du kannst mich gerne anschreiben.

    Gruß
    Nuckelfan-56

  4. #44
    Fördermitglied 2019 Avatar von Agent-Orange

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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Da ist nicht viel hinzuzufügen - eigentlich gar nichts.
    Was der 56er Nuckelfan schrieb, kann jedem passieren - muss es aber nicht.
    Im Indernett kann man Doku's zum Thema OP bei Diesunddas ansehen. Man lobt die ärztliche Kunst in den höchsten Tönen. Mitunter verweist man allerdings dann doch auf Risiken und Neben- bzw. Nachwirkungen.
    Meiner völlig unmaßgeblichen Meinung nach kann (darf?) die KK nicht diverse Hilfsmittel verweigern, indem sie auf "Mitwirkungspflicht" verweist und eine (oder sogar mehrere!) OP forciert.
    Neugierdehalber würde ich schon gerne mal wissen, wieviele Urologen bei sich selber so'n Eingriff vornehmen lassen würden.

    Nateen? Gute Dingers! Nehme ich auch sehr gerne (super ultra combi). Schade nur, dass Onkel Olli die nich hat. Aber mit einer 8er-Kiste aus Belgium kommt man schon ein Weilchen hin...
    Das Leben ist wie ein schlechter Witz - am Ende will niemand drüber lachen. (S.)

  5. #45
    Trusted Member Avatar von Matzebaby

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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Hallo Nuckelfan - 56,
    Vielen Dank für deinen echt sehr ausführlichen Beitrag.
    Das ist schon eine echt krasse Sache mit deiner verfuschten OP, aber auch bei mir wurden wahrscheinlich bei der damaligen Darmverschluss OP Nervenfasern verletzt oder stark gereizt die zu meiner Drangikontinenz geführt haben.
    Ich habe dazu nie eine genaue Antwort bekommen.
    Ja und auch mir wurde schon zu einer OP mit künstlichem Schließmuskel Cuff geraten von meinem Urologen. Und ich wurde an die Uniklinik FFM überwiesen die damalige Ärztin sagte auch sie würde das in meinen Alter nicht machen, da es ja ein Fremdkörper ist und es nicht ewig drinne bleiben kann.
    Ich habe das aber mit den Worten niemals dankend abgelehnt, da ich mit der Windelversorgung tagsüber sowie nachts gut zurecht komme.
    Ein Urinalkondom ist bei mir beruflich nicht die beste Lösung, da ich mich sehr viel bewegen muss als Gärtner.
    Der Beinbeutel ist dann sehr störend und schränkt mich in der Bewegung stark ein.
    Katheter und sonstige Behandlungen mit Botox lehne ich auch ab weil man da auch viel falsch machen kann und das möchte ich nicht.
    Die Situation mit der Inkontinenz und den Windeln ist nicht immer leicht, aber ich mache das beste daraus.
    Wenn man einmal die richtige Windelversorgung gefunden has, t und auf die rechtzeitigen Wechselzeiten achtet, ist das ansich eine gute und sichere Lösung.
    Und auch bestimmt angenehmer wie ein Blasenschritmacher oder Cuff.
    Liebe Grüße Matze

    PS.: Vielleicht magst du ja auch mal zum Stammtisch nach Frankfurt kommen dann können wir uns noch mal ausgiebig unterhalten....
    Geändert von Matzebaby (13.04.2019 um 23:21 Uhr)

  6. #46
    Fördermitglied 2019 Avatar von Inkymatz

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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Es hat mit der Gesellschaft und der Darstellung zu tun.
    Für viele Leute ist der Gedanke an Inkontinenz oder Windeln der Super-Gau.
    Davon betroffen zu sein, schlimmer als blind, taub und gehbehindert zugleich.
    Und wenn man gerade mit 35 selber noch zusammen mit Freunden über die Nachbarin oder wenigstens über die Frau aus der Tena-Werbung gelästert hat, die mit 40 schon blasenschwächen-Einlagen trägt, kann man sich nur noch im WC oder Keller einschließen, sollte man kurz darauf plötzlich selbst betroffen sein.
    Besser ein Medikament einnehmen, wovon zwar die Haare ausfallen, als nur schon drei Tropfen in die Hose hinein zu verlieren oder irgendeine Art von Windel tragen zu müssen.

    Mag übertrieben klingen, ist aber zum Teil so und stützt sich so selber, stabilisiert Tabus oder stilisiert Methoden, Verhalten, Therapien.

    Darauf sind Mediziner, Pfleger, Betreuer, Pharmakologen, Chirurgen usw. eingestiegen.
    Häufigster Slogan in Bezug zu Medikamenten, Operationen und Cyborg-Technologien, der auch in Praxen und Zentren hängt: “Heute muss quasi niemand mehr inkontinent sein. Inkontinenz ist in den meisten Fällen heilbar!“

    Diese mehr oder weniger „Lüge“ wird gelebt und unterrichtet.
    Wenn ich ein Kontinenz-Medikament nur 3x täglich für 14 Tage schlucken müsste, wie sonst ein Antibiotikum und wäre danach ohne Medis und Windeln wieder kontinent, dann wäre ich geheilt, dann würde es stimmen.
    Muss ich das Medikament dauerhaft regelmäßig einnehmen, um keine nassen Hosen und Betten zu haben, ist es genauso nur ein Hilfsmittel, wie sonst die Windel, mit der / dank ihr ich äußerlich genauso kontinent erscheine, wie ggf. mit Medi.
    Es sind nur alternative Hilfsmittel.
    Aber wenn manche Betroffene und Ärzte diese eingangs erwähnten Alpträume schieben, dann sind beschränkte Wirkungen, Wechselwirkungen, Gegenanzeigen von Medis & Co fast egal, Hauptsache keine Windel!

    Man befindet sich ja quasi schon im Zwang, gesellschaftlich wie medizinisch, alles zu unternehmen, um keine Windel zu tragen, ja sie in keiner Weise zu akzeptieren und erntet entsprechendes Unverständnis, wenn man es / sie doch akzeptiert.
    Es gab mal eine Zeit, da wurde es als Erfolg und Notwendigkeit erachtet sowie als Fortschritt und Enttabuisierung gefeiert, wenn man und dass man endlich Betroffenen hilft (half), die Windeln zu akzeptieren, mit dem Windeltragen besser klar zu kommen, damit leben zu können.
    Heute werden viele früheren Fortschritte so wieder aufgehoben oder die Gesellschaft gespalten.
    Übrigens ja auch bei den saugenden Hilfsmitteln selbst.
    Teure Pants in jeder beliebigen Stärke für jedes Alter, jeden Typ, jede Fitnessstufe ok, aber günstigere, besser funktionierende, besser haltende, besser anpassbare Klebewindeln bitte nur für Babys, Sterbende und Schwerstbehinderte/Schwerstkranke!?!
    Biggest fail...

    Ich bin aber der letzte, der alles über einen Kamm schert und alle in eine Schublade steckt.
    Wenn jemand von dauerhaften Dranggefühlen und ggf. Krämpfen in der Blase wahrlich gequält wird, mal auch völlig vom Inkontinenzgrad unabhängig, für den können eine Reihe von Medikamenten bis hin zu Botox ein wahrer Segen sein!!
    Oftmals ist der Urinverlust nur ein unwiderstehliches nachgeben als Reaktion auf brutales Brennen, Drücken oder Drängen.
    Wenn man das medikamentös wegnehmen kann, ist es genauso schön, wie ein verschwindender Schmerz nach Schmerzmedi-Einnahme!
    Und wenn das hier verschwindet, verschwindet auch oft eine Dranginkontinenz oder sie lässt nach. Das waren auch meine frühesten Erfahrungen zu Beginn meiner Inko-Historie.

    Wohin genau und wieviel Botox man spritzt, kann auch variieren.
    Es gibt Menschen, da konnte man es so gezielt einsetzen, dass gerade mal übermäßiger und zu häufiger Drang nachließ und trotzdem noch bewusste Entleerungen möglich waren. Also neben dem möglichen Benefit: „Mehr Kontinenz“: Wenn arg nerviges verschwindet, ist man besser drauf, hat ein schöneres Leben.

    Geht das Ganze ins Neurologische/Neurogene wie bei mir, kommen auch Lähmungserscheinungen, Harnverhalten, Restharn hinzu.
    Das Ganze muss öfter mal kontrolliert werden, im Rahmen bleiben und im Zweifel muss wenigstens ein paar mal am Tag die Blase völlig leer/durchgespült sein.
    Ist zu oft zu viel Restharn in der Blase, muss gerade ISK gemacht werden, damit es keine Infekte gibt, die womöglich noch in die Nieren aufsteigen - Gefahr!
    Nun gehöre ich zu denen, die auch hygienisch einwandfrei behandelt immer nach „irgendein Schlauch rein/raus“, egal welcher & wozu (1x, mehrmal, untersuchungs...-Katheter) immer eine Weile Probleme bekommen, sonst aber eher nicht.
    Vereinzelt und doch noch oft wird meine Blase natürlich fast leer bis quasi ganz leer. Manchmal helfe ich mit Bauchpresse nach/mit, gerade bei einer längeren, größeren Sitzung (Sitzungsversuch) @WC.
    Das funktioniert, gefällt aber dem Urologen aus dem Zentrum nicht so sehr - ist auch nicht so gesund.

    Das heißt, mir wird eher ISK als Windel empfohlen bzw. zunächst zur Windel hinzu.
    Im 2. Step wird dann aber eine komplette Stilllegung der Blase durch Botox empfohlen, wodurch ich dann vielleicht auf Windeln verzichten kann, aber natürlich völlig vom ISK abhängig werde. Empfohlen wäre dann min. 6x täglich ISK.
    Auch wenn die Wirkung von Botox nach einen halben Jahr wieder aufhört und man es absetzen würde, wäre die Blasenwand danach noch de-trainierter, noch schwächer beim muskulären Zusammenziehen.
    Restharnwerte wären auf natürliche Weise noch höher und der Bedarf an oder die Abhängigkeit zu ISK noch größer als vorher!

    So lange es erkennbar ist, dass meine Gesundheit nicht unter der Problematik & Symptomatik leidet, wird mir die Hilfe per Windel statt ISK noch zugestanden.
    Aber auch meine Hausärztin findet, für einen jungen Menschen wie mich müsste jede Form von Katheter doch angenehmer sein, selbst wenn es mehr Vorsorge, Sorgfalt, Hygiene und Nachsorge erfordert, als Windeln zu tragen.

    Da bin ich halt gegenteiliger Meinung.
    Dennoch werde ich aufgeschlossen bleiben, weil es neben sinnlosen OPs wie auch viele Knie-OPs, immer wieder echte Notwendigkeiten gibt.
    Lobbyisten gibt es in jedem Zweig.
    Geändert von Inkymatz (17.08.2019 um 10:20 Uhr) Grund: Korrekturen

  7. #47
    Member Avatar von mslife81

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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Ich bin diesen Freitag auch bei meiner Urologin- die von Ihr gepriesene Urodynamik lehne ich ab- Botox ebenso- aufgrund meiner Erkrankung ist es mir herzlich egal welche Nerven nicht in Ordnung sind- ich gehe in (Plastik)-Windeln zu Ihr- wie bereits das letzte Mal.

    Ich komme gut mit den Windeln klar- nur nicht mit den Billig-Windeln des Versorgers bzw. des SaniHauses- COTTONFEEL- Darauf werde ich Sie jedenfalls ansprechen, da die Versorgung mit Pants/Cottonfeel vielleicht was für Personen sein kann, die nicht am öffentlichen Leben teilnehmen- die DINGER SIND NICHT DICHT... Bin gespannt was Sie dazu sagen wird....

  8. #48
    Trusted Member Avatar von Matzebaby

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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Das ist absoluter Blödsinn was du schreibst ,warum sollen Cottefeel Windeln nicht dicht sein ?
    Trage diese am Tag seit Jahren, Tena Slip Super,und die halten sehr gut dicht und das ganze 6 std.
    Auch meine Nachtversorgung ist Cottefeel von ID expert Super, auch diese Windel ist dicht natürlich mit Saugverstärkung, Einlage Strampelpeter 2.
    Wenn du in Windeln mit Plastik draußen arbeiten musst wie ich .bist du froh wenn es Cottenfeel Windeln gibt glaub mir, ich weiß wo von ich spreche....
    Geändert von Matzebaby (28.08.2019 um 22:17 Uhr)

  9. #49
    die gute Fee! ;-) Avatar von Windelfee

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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Zitat Zitat von Matzebaby Beitrag anzeigen
    Das ist absoluter Blödsinn was du schreibst ,warum sollen Cottefeel Windeln nicht dicht sein ?
    Trage diese am Tag seit Jahren, Tena Slip Super,und die halten sehr gut dicht und das ganze 6 std.
    Auch meine Nachtversorgung ist Cottefeel von ID expert Super, auch diese Windel ist dicht natürlich mit Saugverstärkung, Einlage Strampelpeter 2.
    Wenn du in Windeln mit Plastik draußen arbeiten musst wie ich .bist du froh wenn es Cottenfeel Windeln gibt glaub mir, ich weiß wo von ich spreche....
    Ich schließe mich ebenfalls aus meiner persönlichen Erfahrung an! CF - Windeln sind sowohl für den Tag, als auch für die Nacht geeignet. Ob man sie mag ist natürlich Geschmackssache!
    Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum!
    Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren!
    Viele Grüße, Eure Windelfee

  10. #50
    Datenschieber Avatar von Wolfgang

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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    es gibt in beiden lagern also folie und cf sowohl muell als auch gute sachen
    "Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie Ihr mich haben wollt. Entdeckt mich, wie ich bin."

  11. #51
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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Ich trage viel CF-Windeln. Saugstarke halten auch was aus. Folienwindeln taugen nix, wenn man die grobmotorisch selbst ummachen muss. Die reißen mir dabei ständig kaputt.

  12. #52
    Member Avatar von mslife81

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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Naja- also wenn die CF- Windel außen feucht ist, durchhängt und ihre Passform verliert..., bzw die darüberliegende Hose weiß ich nicht so recht.... aber egal- die Frage war ja eigentlich eine andere- warum Windeln beim Urologen und so....im Übrigen waren die CF Windeln Proben vom SaniHaus- und die sind NICHT dicht...Sorry.

    Am Freitag bin ich bei meiner Urologin...

  13. #53
    Member Avatar von mslife81

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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    War heute bei meiner Urologin-Sie hat absolutes Verständnis dafür, daß ich keine Medis nehmen möchte, oder weitere Untersuchungen ablehne- Hilfsmittelrezept ist für Sie kein Problem- solange ich mich dabei wohlfühle...es ist mein Körper!!! DAS ist einmal eine Aussage!!

    Der Rest ist Sache der KK.


    es

  14. #54
    Trusted Member Avatar von Matzebaby

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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Was hat den deine Urologin für ein Diagnose gestellt für deine Inkontinenz?
    wurde irgendwas festgestellt bei dir?
    Welche Untersuchungen wurden bei dir gemacht das würde mich interessieren?
    Ein Rezept für Hilfsmittel ( Windeln )bekommst du in der Regel schon wenn du eine genaue Diagnose hast.
    Aber die Krankenkasse wird dir definitiv nicht das dickste ,saugfähigste und teuerste Folien Model bezahlen,
    eher gute und saugfähige Cottenfeel Windeln.
    Gruß Matze

  15. #55
    Fördermitglied 2019 Avatar von Inkymatz

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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Mal kurz in den Raum geworfen, ist CottonFeel ja nur Cotton FEEL, also will nur etwas so tun.
    Oft ist es eine Verbundfolie o.ä., wo die Folie nicht mehr richtig sichtbar, fühlbar und weniger hörbar, aber dennoch vorhanden ist, weil eben Vlies darüber geklebt ist.
    Warum sollte sie mittig weniger dicht sein,
    Durchlässig sind dagegen meist die Seiten. Je nach Schnitt insgesamt und vom Saugkern her, kann es Schwachstellen geben.
    Echte Vollatmungsaktive gibt es. Die können durch-transpirieren beim Atmen. Klingt bescheuert, aber passt.

  16. #56
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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Ich bekomme von meiner Kasse sowohl für den Tag als auch für die Nacht CF Windeln, solange ich sie regelmäßig wechsel und nicht warte bis sie ihr maximum erreicht haben sind die Windeln absolut dicht, mit ist noch nie eine ausgelaufen seit ich die CF Windeln.

    Am Tag hab ich die Nona Extra Comfort, davon brauch ich aktuell 4-5 Stück am Tag und in der Nacht hab ich die Seguna Super, da reicht mir einer für die Nacht.

    Eine Zeit lang hatte ich Windeln mit plastik für den Tag, ich hatte ständig das Gefühl die ganze Welt hört das Rascheln der Folie, das war mit ein Grund warum ich auf CF umgestiegen bin.

  17. #57
    Senior Member Avatar von Bärchen1601

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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Also, meine Erfahrungen mit Cottonfeel sind auch ganz leicht in die Richtung, dass sie häufiger mal undicht sind als die Folienwindeln.
    Von ca. 10 Windeln ist immer eine, die so mitten drin, so ganz leicht zu lecken scheint.
    Ich sehe das an dem leicht dunklen Fleck in meiner Unterhose, die ich über die Windel ziehe.
    So, als hätte jemand so mitten in die Windel mit einer Stecknadel gestochen.
    Das passiert vor allem, wenn ich die Windel länger anbehalte und nicht schwallartig, sondern über längere Zeit in kleinen Schüben fülle.
    Dieses "Lecken" der Windel hab ich mit Folienwindeln noch nie gehabt.

    Meine Vermutung ist, das es daran liegt, dass die Folie bei CF-Windeln wesentlich dünner ist, als bei Folienwindeln, bzw. dass die Folie bei CF-Windeln "atmungsfähig" ist (sein soll).
    Oder/Und dass durch die dünnere Folie, diese natürlich mechanisch auch nicht so belastungsfähig ist, sodass ich mir vielleicht sogar beim Transport schon ein Minilöchlein in die Windel bohre.

    An den Seiten hält eine CF-Windel genauso dicht wie eine Folienwindel, oder auch nicht, je nach der Art der Benutzung, jedenfalls ist das meine Erfahrung.
    Noch keine Signatur ... mir fällt grad nix geistreiches ein ...

  18. #58
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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Ich persönlich trage aktuell nur noch CF und hab keine Probleme damit, natürlich werden sie undicht genau so wie die Plastikwindeln wenn man sie zu stark nass macht, einfach früh genug wechseln.

  19. #59
    Trusted Member Avatar von Matzebaby

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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Auch ich bin Nutzer von Cottenfeel Windeln, trage diese am Tag und in der Nacht und das mit Löcher hatte ich noch nie. Die Windeln sind genausi auslaufsicher wie die Folien Variante, nur das sie weniger schwitzig ist.
    Natürlich gibt es da Unterschiede bei den ganz billigen Kassen und den Premium Produkten,wie Tena, ID usw.
    Wenn du die richtige Windel gefunden hast was Passform und Saugstärke angeht sind die Cottenfeel genauso gut wie andere mit Folie. Das ist meine Meinung dazu.
    Gruß Matze

  20. #60
    Member Avatar von mslife81

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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Also ich habe die Erfahrung gemacht (mit Seni)- daß sie je voller sie werden desto mehr dehnen sie sich und die Klebestreifen halten auch nicht richtig fest- mir sind diese beim Schließen ebenso schon abgerissen- habe nun die Molicare maxi- mit Aufzahlung- aber in der fühle ich mich sicher- funktioniert auch noch mit einer zusätzlichen Einlage ganz gut- am besten ist diesbezüglich jedoch die Betterdry da die sehr hohe Bündchen für zusätzliche Einlagen besitzt- ach ja noch als Antwort an "Matzebaby" meine Inko ist krankheitsbedingt (Folgeerkrankung)- deshalb ist Diagnosemäßig Urodynamik o. ähnliches nicht wirklich von Nöten- will ich auch nicht... die Folgen meiner MS!

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