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Thema: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

  1. #1
    Trusted Member Avatar von Matzebaby

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    Question Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    War heute mal wieder bei meinen Urologen, wegen der routinemäßigen Vorsorgeuntersuchung.
    Die Untersuchung verlief wie immer ohne nennenswerte Vorkommnisse,aber er fragte mich mal wieder warum ich wegen meiner Inkontinenz auf Windeln zurückgreife und nicht die anderen Hilfsmittel bevorzuge oder auf neue Medikamente zur Entspannung der Blasenmuskulatur setze.
    diese währen doch viel verträglicher als damals was die Nebenwirkungen anginge.
    Nach seiner Meinung währe ich doch viel zu jung für Windeln und er kann es irgendwie nicht verstehen das das für mich die beste Lösung ist?
    Leider habe ich diese Medikamente nie Vertragen da sie bei mir extremen Schwindel, Mundtrockenheit ausgelöst haben und auch auf mein Gehör geschlagen sind womit ich auch große Probleme habe.

    Irgendwie mag ich nicht mehr mein Statement dazu abgeben, da es mich nur noch nervt, aber ich weiter in urologischer Behandlung sein muss.

    Warum werden die Windeln bei Ärzten immer so verteufelt und schlecht geredet, auch wenn man selber sagt das man damit sehr gut zurecht kommt?
    Wer von Euch hatte auch schon diese Streitfrage mit seinem Arzt oder Urologen.

    Gruß Matze

  2. #2
    Member Avatar von mickdl

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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Ich hatte die Diskussion zum Glück nicht. Allerdings hatte ich auch gute Argumente - jedenfalls was Tolterodin / Emselex anging. Ich hab das ca. 1 Jahr genommen. Am Anfang hatte es eigentlich ganz gut geholfen, denn die Inko Episoden gingen damit deutlich zurück. Für mich war das schon ein wesentlicher Unterschied/Fortschritt ob es vielleicht 10 mal am Tag in die Vorlage oder nur noch 2 oder 3 mal in die Windel ging und ich es oft wieder zur Toilette geschafft habe.

    Der Punkt war, das es irgendwann keine Verbesserung mehr gab aber die Nebenwirkungen ziemlich blöd waren. Bei mir hauptsächlich Mund und Augentrockenheit und Müdigkeit. Das Problem mit der Müdigkeit war nach dem Wechsel auf Emselex besser. Allerdings hab ich dann nach einem Jahr angefangen Emselex abzusetzen weil ich das Gefühl hatte das es nichts mehr bringt. Die Inko ist dadurch nicht schlimmer geworden (später eher besser). Die Frage ist halt was der Doc einem anderes anbieten kann - und da gibt es nicht so viel wenn man noch auf das Klo gehen will/kann. Denn dann fallen Kondomkatheder und ähnliches eigentlich eher aus. Heilen konnte er mich auch nicht, denn die kaputten Blasenerven konnte er halt nicht ersetzen.

    Das ganze ist natürlich stark von dem Grund für die Inko abhängig (und damit auch die "Argumente" der Ärzte) aber am Ende ist doch seine eigene Sache welches Hilfsmittel man hilfreich findet. Wenn du die Sachen schon ausprobiert hast finde ich es nicht wirklich einfühlsam von dem Arzt so etwas immer wieder vorzuschlagen. Aber das schöne ist ja - man kann sich ja auch einen neuen Arzt suchen - vor allem wen man ihn nur für routine Untersuchungen und Rezepte braucht :-)

  3. #3
    Trusted Member Avatar von diaperBoy25

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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Hallo Matzebaby,

    Ich habe diese Diskussion jedes Mal. Ich bin ja auch sehr jung und gemau aus diesem Grund muss ich mich auch immer rechtfertigen. Es sind immer die selben Vorschläge(Urinalkondom, bauchdeckenKatheter) ich lehne das immer ab. Für mich ist es, nicht immer aber fast immer, beste Lösung. Ich finde es ist wirklich wichtig das man sich wohlfühlt und da muss jeder sein Hilfsmittel finden. Wenn es bei uns halt Windeln sind, müssen die Ärzte das wohl akzeptieren. Auch wenn ich im Krankenhaus bin und mal wieder nicht laufen kann weil die Nerven wieder verrückt spielen, muss ich jedesmal diskutieren das ich keinen blasenKatheter habe möchte... naja also bist du nicht alleine!!


    Liebe Grüße

    Diaperboy25
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  4. #4
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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Hallo Matze,

    ja, ich habe oder hatte ebenfalls jedes Mal diese Diskussion mit meinem Urologen. Er weigert sich schlicht, mir Windeln zu verschreiben. Er meint, dass ich viel zu jung für Windeln sei. Lieber verschreibt er mir Emselex . Ja, dieses Medikament habe ich dann auch nach ca. 8 Monaten wieder abgesetzt. Es hat einfach viel zu viele Nebenwirkungen. Na ja, und er hat mir doch wirklich vorgeschlagen, dass ich mir Botox spritzen lassen solle. Und, das wäre das letzte, was ich machen würde!

    Du siehst, Matze, du bist nicht allein mit so komischen Urologen, obwohl wir ja sehr weit auseinander wohnen, und unsere behandelnden Urologen nichts von einander wissen, vertreten sie doch in etwa die gleiche Meinung. Die Ärzte verschreiben lieber Pillen, als Windeln. Dabei glaube ich, dass es für die Krankenkassen billiger wäre, die Windeln zu zahlen, als z. B. Emselex.
    Und hier findet Ihr meine Geschichten: Christoph-und-Katja, Tanja-–-Mein-Weg-zum-Teen-Baby, Melinas-Geschichte. Ich wünsche euch, viel Spaß beim Lesen!
    Liebe Grüße vom Windelfreund

  5. #5
    Member Avatar von mickdl

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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Zitat Zitat von Windelfreund_s46 Beitrag anzeigen
    Na ja, und er hat mir doch wirklich vorgeschlagen, dass ich mir Botox spritzen lassen solle. Und, das wäre das letzte, was ich machen würde!
    Stimmt den blöden Vorschlag hat meiner auch gemacht... Allerdings hatte ich damals in der SHG drei Leute kennen gelernt die danach ISK machen mussten... Ich hab dann dankend abgelehnt...

  6. #6
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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Als nicht Inkontinenter bin ich gerade ein wenig davon entsetzt, das ein Arzt einen Bauchdeckenkatheter einer Windel bevorzugt einsetzten möchte.
    Immerhin ist dafür doch eine OP notwendig (oder täusche ich mich da?).
    Von den Zuständen, die ich durch einen dauerhaften Schlauch in meinem Körper bekommen würde ganz abzusehen...

  7. #7
    Trusted Member Avatar von diaperBoy25

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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Er hatte zu mir gesagt das kann man in örtlicher Betäubung machen, geht alles ganz schnell. Allso ich habe das ebenfalls dankend abgelehnt. Ich hatte ja schon Urinalkondom, das war auch voll der Mist. Also es mag ja Leute geben bei dehnen das super funktioniert. Bei mir nicht.
    Nein, ich lass mir das immer erklären, aber machen, mache ich das was ich für richtig empfinde.

    Wenn dir der Urologe nichts verscben möchte, kannst du auch zum Hausarzt gehen!

    Liebe Grüße

    Diaperboy25
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  8. #8
    Trusted Member Avatar von Matzebaby

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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Das ist ja wohl die Masche der Urologen, immer eine OP oder eben Medikamente mit krassen Nebenwirkungen zu verordnen. Mir hat er auch bei letzten mal vorgeschlagen einen künstlichen Blaseschliesmuskel zu setzen das währe ein gute Sachen, die ich aber sofort abgelehnt habe. Ich glaube das geht bei denen nur um ihren Verdienst, denn sonst würden die einem niemals dazu raten. Ich werde ihm das noch mal klar machen das ich mit den Windeln am besten klar komme und das es für mich keine anderen Alternativen geben wird, wenn er das nicht verstehen will gehe ich zu einen anderen.
    Das Rezept stellt er aber trotzdem ohne Probleme aus? ��
    Gruß Matze...
    Geändert von Matzebaby (08.03.2019 um 10:54 Uhr)

  9. #9
    Senior Member Avatar von Pimpernuckel

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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Zitat Zitat von Matzebaby Beitrag anzeigen
    Warum werden die Windeln bei Ärzten immer so verteufelt und schlecht geredet, auch wenn man selber sagt das man damit sehr gut zurecht kommt?
    Das dürfte wohl einfach dieser "Gott-Komplex" der Ärzte sein. Es gibt leider die weit verbreitete Ansicht, dass man alles irgendwie zurechtbiegen und reparieren kann. Mir wird auch ständig angeboten, an meinem Schließmuskel und Enddarm rumzubasteln, obwohl weder das noch meine leichten Hämorrhoiden irgendwas mit meinen Darmblutungen und meiner Colitis sowie den daraus resultieren Inkontinenzproblemen zu tun haben. Deshalb haben Hilfsmittel auch so einen schweren Stand, weil die Ärzte aufgrund dieser falschen Annahmen sie schlicht als unnötig ansehen.

    Pi

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Windelfreund_s46 Beitrag anzeigen
    Er weigert sich schlicht, mir Windeln zu verschreiben. Er meint, dass ich viel zu jung für Windeln sei.
    Dann würde ich den mal ganz schnell bei der Krankenkasse verpetzen. Von Rechts wegen ist er verpflichtet, dir jedes Hilfsmittel zu verordnen, das deine Situation verbessert. Wenn eine Medikamentenunverträglichkeit vorliegt bzw. das Medikament wirkungslos ist, liegt ein triftiger Sachgrund vor. Im Zweifelsfall muss dann die Kasse ein MDK-Gutachten anfordern...

    Pi
    Geändert von Pimpernuckel (08.03.2019 um 10:34 Uhr)
    Ada, ada! Haba umu mimu?
    -------------------------------
    24/7 in Windeln

  10. #10
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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Zitat Zitat von Matzebaby Beitrag anzeigen
    […] Mir hat er auch bei letzten mal vorgeschlagen einen künstlichen Blaseschluesmuskel zu setzen […]
    Würde das den in deinem Fall helfen?

  11. #11
    Trusted Member Avatar von Matzebaby

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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Sagen wir mal so es würde schon helfen das ich nicht mehr Harninkontinent währe, aber das ist eine nicht so leichte OP und außerdem nicht von langer Dauer. Das Ding muss irgendwann nach paar Jahren wieder raus, da es nicht ewig hält. Außerdem ist es ein Fremdkörper der immer an dir ist.
    Ne niemals würde ich das machen, dann lieber Windeln die ich nach Bedarf wechseln kann.
    Hier kannst du lesen wie das funktioniert,, :https://de.m.wikipedia.org/wiki/Artifizieller_Sphinkter.
    Geändert von Matzebaby (08.03.2019 um 11:53 Uhr)

  12. #12
    Senior Member Avatar von miccino

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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    ...zum Glück hatte ich solche Diskussionen noch nicht. Mein HA schreibt mir alle halbe Jahre eine Verordnung und gut. Hängt wohl auch mit meinem Alter zusammen und mit meiner Vorgeschichte. Egal, aber einen Bauchdeckenkatheder anzubieten halte ich für ein absolutes nogo. Zumal es ja auch keine Dauerlösung ist. Was den künstlichen Schließmuskel angeht, wäre ich auch vorsichtig. Ein Mitpatient hatte sich, weil Ihn seine Inko so genervt hat, so ein Ding einbauen lassen. Kurz nach der OP musste das Teil wieder raus weil sich alles entzündet hatte. Dann lieber Windeln. Aber ich verstehe auch die Leute die sie nicht gerne tragen mögen,es aber leider müssen.

  13. #13
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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Ich denke, dass die Ärzte immer auf Methoden hinweisen müssen, wie man eine Inkontinenz ohne Windeln los wird.
    Könnte damit zusammenhängen, dass sie sich gezwungen sehen auf Alternativen hinzuweisen. Täten Sie es nicht, dann gibt es wohl Leute die dann den Arzt wegen mangelnder Aufklärung verklagen würden. Mein Urologe hat meine Weigerung keine Medikamente zu nehmen und keine OP machen zu lassen protokolliert, so dass er mir jetzt die entsprechenden Hilfsmittel verschreibt. Natürlich erkundigt er sich immer wieder ob man die Hilfsmittel weiter benötigt.

  14. #14
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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Versetzt euch doch mal in der Situation der Ärzte. Ihr seid ja nun nicht gerade das Durchschnittsklientel, sonst währt ihr hier nicht angemeldet.

    Für die meisten Leute ist es doch ein riesiger Fortschritt, wenn sie einfach ca. 6 mal am Tag zu mehr oder weniger selbstbestimmten Zeitpunkten eine Toilette aufsuchen können, um dort in wenigen Minuten einen ISK durchzuführen, statt mehrfach am Tag unkontrolliert eine nasse Windel zu haben. Klar ist für euch/uns das nicht so schlimm, wie für die meisten anderen.

    Mit dem ISK oder anderen invasiven Methoden geht doch einher, dass man viele andere Probleme los wird, wie z.B. der Haut, man kann im Sommer wieder tragen was man möchte usw.

  15. #15
    Senior Member Avatar von windelente

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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Hi!

    Von ISK halte ich wenig, außerdem muss man das auch sowohl mental als physisch können(arthrosen, geistige Behinderungen). Daneben ist der Fremdkörper ein ständiger Entzündungsherd, am Ende stehen dann Nierenversagen + Dialyse ($$$$$ für die Klinik). ISK macht meiner Meinung nach auch wenig Sinn mit gleichzeitig bestehender Stuhlinkontinenz.

    Außerdem muss man für ISK auch Gelegenheit haben, sonst steht irgenndwann mal in der Zeitung, Wanderer vom Wolf angefressen, Tote wurde mit Kathetern hinterm Busch tot gefunden.

    Ärzte erinnern mich an den TÜV Ingenieur oder Kfz Meister, alles muss perfekt laufen, wobei es das bei ISK eben im konkreten Sinne nicht tut.

    Für ISK zahlt die Kasse ein Schweinegeld, mind. 1000 € pro Monat, Dialyse noch darüber, sie sollte sich drüber freuen, über jeden, dem Windeln reichen (Wirtschaftichkeitsgebot).

    LG WE
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  16. #16
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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Nierenprobleme gibt es doch gerade dann, wenn Restharn ein Problem ist.

    Und wenn man zu Restharnbildung neigt, dann sind doch gerade Windeln ein Problemverursacher und ISK die Lösung!?

    Für den ISK gibt es mindestens die gleichen Gelegenheiten, wie für einen normalen Toilettengang auch. Wenn du dabei vom Wolf gefressen wirst, dann hätte dir das genau so passieren können, wie wenn du dich hintern Busch gehockt hättest

  17. #17
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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    kurze dumme Frage:
    Nachdem ich "ISK" erst einmal googeln musste -> Wie soll das bei einer Inkontinentz helfen?
    Du verlierst ja den Urin bevor du deine Blase überhaupt soweit füllen könntest, dass du diese manuell entleeren könntest.

  18. #18
    Senior Member Avatar von windelente

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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Kurzbeschreibung: Der/die Patient/in wird alles so dich gemacht(gespritzt), dass nichts mehr rausfließt, anschließed wird Einmalkatheter auf WC selbst benutzt. Ein für mich fragwürdiges und teures Konzept, an die 10.000 € pro Jahr Kosen für die Kasse, können sich Leute ohne KV in USA, etc. auch nicht leisten.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Chris Beitrag anzeigen
    Nierenprobleme gibt es doch gerade dann, wenn Restharn ein Problem ist.

    Und wenn man zu Restharnbildung neigt, dann sind doch gerade Windeln ein Problemverursacher und ISK die Lösung!?

    Für den ISK gibt es mindestens die gleichen Gelegenheiten, wie für einen normalen Toilettengang auch. Wenn du dabei vom Wolf gefressen wirst, dann hätte dir das genau so passieren können, wie wenn du dich hintern Busch gehockt hättest
    Ich habe mit den Urologen in Berlin gesprochen, die Hindernisse werden jetzt rausoperiert. Ich bin schwerbehindert, habe Probleme mit der Feinmotorik (Arthrosen, HWS, Nervenprobleme). Wenn man im Sitzen nicht urinieren kann, können da auch krankheitsbedinge Hindernisse im Weg sein. Pressen bei Miktion ist ein krankhafter Zustand, normalerweise reicht ohne Hindernisse normales Entspannen.
    Geändert von windelente (13.03.2019 um 06:44 Uhr)
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  19. #19
    Trusted Member Avatar von Matzebaby

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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    Hallo
    Ein ISK wird meist bei Blasenentleerungstörung eingesetzt oder bei Harnverhalt, um dann die Blase sicher zu entleeren.
    Aber ich würde mir so ein Ding niemals wegen meiner Drangikontinenz anwenden da es nicht nötig ist....
    Gruß Matze

  20. #20
    Senior Member Avatar von windelente

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    AW: Frage von neinenem Urologe warum Windeln...?

    @Matze

    Bei mir war das so, dass Hindernisse meine Inkontinenz/Bettnässen scheinbar "heilten". Wenn ich dann Urinverlust hatte, floss so viel raus, dass es keine Windel schaffte. Im Sitzen füllte sich die Blase, und ich hatte Schmerzen. Stand ich dann auf, floss es.

    Darum ging ich dan auch zum Arzt. Hinweis: Wer bei Miktion pressen muss statt zu entspannen, hat organisches Problem, kein Psychisches.

    Und darum wird im April operiert, damit es wieder von alleine rausfließt.
    Geändert von windelente (13.03.2019 um 07:09 Uhr) Grund: Rechtschreibung
    Das Leben ist ein Karpfenteich. Slava!
    Pravda vitezi!
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