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Thema: Untersuchungen bei Inkontinenz, welche habt ihr gemacht, welche habt ihr abgelehnt ?

  1. #1
    Trusted Member Avatar von Matzebaby

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    Question Untersuchungen bei Inkontinenz, welche habt ihr gemacht, welche habt ihr abgelehnt ?

    Hallo Ihr Lieben ,
    Ich habe mal eine Frage an alle die mit Inkontinenz Bettnässen zu tun haben!
    Welche Untersuchungen wurden bei Euch gemacht? und in welchen Zeitabständen, meine damit wöchentlich monatlich, jährlich.
    Welcher der Untersuchungen habt ihr durchführen lassen und welche, habt ihr abgelehnt?

    Warum ich frage: Bei mir wurde vor Jahren eine Blasenspiegelung und eine Urodynamik (Zystometrie )gemacht, bei beiden Untersuchungen wurde meine Harnröhre, und der Harnleiter verletzt.
    Es waren nach der Untersuchung immer starke Schmerzen und Blutungen über mehrere Wochen....
    Muss dazu sagen das ich von Geburt an einen Verdrehten Harnleiter habe ,etwa wie eine Spirale und der Harnstrahl bei mir gedreht abgeht.
    Mein damaliger behandelnder Urologe,wusste von dieser Sache, was damals im Krankenkaus passiert ist und hat gesagt das die da viel kaputt gemacht haben.

    Da dieser Arzt leider seine Praxis in die Schweiz verlegt hat muss ich zu dessen Nachfolger gehen,mit dem ich auf soweit sehr zufrieden bin.
    Da er aber der Meinung ist nochmal eine Urodynamik durchzuführen, und mir auch schon einen Termin in der Uniklinik Frankfurt /Main gegeben hat bin ich echt Skeptisch ob ich diese Untersuchung noch einmal durführen lasse ?
    Da die damalige Untersuchung keinen Aufschluss über mein Bettnässen und der Inkontinenz gegeben hat, das Bettnässen habe ich seit Kindheit 6.Lebensjahr .
    Seit 2009 bin ich am Tag auch Harninkontinet was nach der Darmverschluss OP noch schlimmer wurde...

    Was würdet ihr in meinem Fall machen und wie soll ich mich Verhalten? Habe große Angst davor!

    Weiß einer ob es eine andere Möglichkeit gibt , die zum selben Ergebnis führt wie eine Urodynamik ohne einführen eines Messkatheters...

    Würde mich über Eure Meinungen und Erlebnisberichte sehr freuen

    Liebe Grüße Matze

  2. #2
    Senior Member Avatar von Pimpernuckel

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    AW: Untersuchungen bei Inkontinenz, welche habt ihr gemacht, welche habt ihr abgeleh

    Mmh, bei einer bekannten Veränderung/ Verengung der Harnröhre wäre das Ergebnis doch eh verfälscht. Da könnte man genauso gut mit Stoppuhr in den Meßbecher pieseln und die Gesamtdurchflussrate berechnen. Alles andere sieht man im Regelfall per Ultrashall oder CT/ MRT auch. Eine Zystoskopie macht nur Sinn, wenn man sich wirklich die Schleimhäute ansehen will, aber du scheinst ja akut keine Infektionen, Entzündungsgeschehen, Geschwüre oder Verletzungen zu haben. Probleme mit der Blasenkontraktion könnte man sicher notfalls auch über elektrische Potentiale messen. Ich will ja nicht sagen, dass dein Arzt nicht recht hat, aber ich sehe auf den ersten Blick nicht so den Sinn im großen Gesamtbild. Der einzige Punkt ist wirklich, dass die Blasenspiegelung/ Urodynamik für die Ärzte die einfachste und am wenigsten aufwendige Methode wäre, bestimmte Dinge auf einen Rutsch abzuklären, aber sofern du wirklich so einen Bammel davor hast, solltest du vielleicht nochmal drüber reden, ob nicht andere Methoden für dich besser wären. Mir machen Blasenspiegelungen nix aus, aber ich hatte da bisher ja auch keien negativen Erfahrungen. Häufigkeit muss natürlich dein Arzt entscheiden, aber da deine probleme ja schon lange bekannt sind, sehe ich hier keinen Erkenntnisgewinn. Auch hier wieder - sofern kein konkreter Verdacht auf irgendeine Erkrankung vorliegt, werden die Ärzte vermutlich hinterher auch nicht schlauer sein und das Ganze war sozusagen umsonst. My 2 Cents.

    Pi
    Ada, ada! Haba umu mimu?
    -------------------------------
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  3. #3
    Trusted Member Avatar von Matzebaby

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    AW: Untersuchungen bei Inkontinenz, welche habt ihr gemacht, welche habt ihr abgeleh

    Hallo Pimpernuckel,
    Danke für deine Antwort,du spiegelst genau meine Gedanken in deinen Beitrag nieder.
    Auch ich bin der Meinung das er diese Untersuchung nur haben möchte da er einfach nicht verstehen kann das ich mit meinen 48Jahren keine Behandlung mit Botox machen möchte und auch eine Medikamentöse Therapie ablehne.
    Die Medis kann ich wegen den Nebenwirkungen nicht nehmen,da sie mein Gehör beeinträchtigen wegen der Hörbehinderung .
    Und Botox lasse ich mir nicht in meine Blase spritzen, um später mit einem Katheter arbeiten zu müssen und eine Blasenlähmung habe.
    Er kann auch nicht verstehen das Windeln für mich die beste und geeigneste Lösung ist,da er sagte sie sind doch noch keine 80..
    Von der Urodynamik verspricht er sich das ich davon profitieren werde so seine Worte.
    Da ich aber keinerlei Probleme habe wie Entzündungen oder Schmerzen verstehe ich das nicht.
    Er meinte er möchte gerne wissen wie gut mein Blasenschließmuskel arbeitet und wie geschwächt der Beckenboden ist.
    Die Harnöhrenenge und der gedrehte Harnleiter interessierten in wenig.
    Ich werde bei dem Vorgspräch in der Uniklinik den Arzt dort noch mal Fragen ob auch ein andere Untersuchung möglich ist die Aufschluss über das gibt ,oder ich würde diese Elekrotherapie einmal ausprobieren!
    Was ist das genau,diese Tens Elektroden?

    Gruß Matze
    Geändert von Matzebaby (21.07.2018 um 20:37 Uhr)

  4. #4
    WBC Fördermitglied 2019 Avatar von Bongo

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    AW: Untersuchungen bei Inkontinenz, welche habt ihr gemacht, welche habt ihr abgeleh

    also ich würde dan arzt halt ausfragen, was er sich davon verspricht weil es ja schon öfter gemacht wurde.
    und wenn ich dann genug weiß, würde ich selber entscheiden, ob ich das machen will oder nicht.

    gerade das mit der harnröhre kann ich gut nachvollziehen.
    meine hat durch zahlreiche nierensteinabgänge und ne op ein wenig gelitten und ich möchte mir da nicht ohne wirklcih triftigen grund was reinschieben lassen - der katheter im krankenhaus letztes jahr war krass schmerzhaft genug, um mir das mal wieder in erinnerung zu rufen :/

    also ich finde es völlig selbstverständlich, dass ich entscheide, was gemacht wird. und wenn der arzt mir nicht einen ausreichend guten grund nennen kann, würde ich nein sagen.
    und mal nachschauen ist in meiner welt nur ein guter grund, wenn das noch nie gemacht wurde. oder halt wenn konkrete beschwerden bestehen, die vorher nicht da waren, und jetzt untersucht werden sollten.
    und das scheint bei dir ja beides nicht der fall zu sein.
    untersuchung schon mal gemacht.
    und keine neuen beschwerden, die jetzt akut wären.

    also wenn ich das richtig verstanden hab



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  5. #5
    Trusted Member Avatar von Matzebaby

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    AW: Untersuchungen bei Inkontinenz, welche habt ihr gemacht, welche habt ihr abgeleh

    Ja Bongo das denke ich auch,der Arzt in der Uniklinik soll mir genau erklären welchen Vorteil er in der Urodynamik Untersuchung sieht.
    Ich persönlich sehe gerade keinen Grund dafür,mir noch mehr Verletzungen und Schmerzen zufügen zulassen wenn sich daraus sowieso keine Änderung ergibt.
    Denn damals wurde da auch kein Grund gefunden warum sich die Blase bei mir Schwallartig entleert ohne das ich es schaffe es zu stoppen oder rechzeitig auf Toilette gehen kann.
    Ich glaube nicht das sich da noch viel ändern oder abklären lässt.
    Ohne Botox und Medis..... die ich eh Net mache oder nehmen werde.
    Vielleicht bin ich da auch nur ein Weichei ? aber was ich nicht will werde ich auch nicht zustimmen ohne das es einen Grund dafür gibt.
    Denn ich komme mit meiner Inkontinenz gut klar und bin durch das Beckenbodentraining aktuell auf zwei Windeln am Tag und eine in der Nacht gekommen,somit ist es eine Verbesserung von vorher 3 -4 Windeln tagsüber und einer Nachts.
    Ich werde das genauso sagen und dann bin ich auf seine Antwort gespannt...
    Vielen lieben Dank Bongo für deine Tipps und auch Pimpernuckel für deine gute Erklärung.... halte Euch auf dem laufenden wie es nun ausgegangen ist.
    Gruß Matze
    Geändert von Matzebaby (22.07.2018 um 00:11 Uhr)

  6. #6
    Fördermitglied 2019 Avatar von Werner227

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    AW: Untersuchungen bei Inkontinenz, welche habt ihr gemacht, welche habt ihr abgeleh

    Alao grundsätzlich könnte man eine Hanrnröhrenenge durch einen Endoskopischen Eingriff relativ einfach beheben. Dauert ca 10 Minuten, und man ist dabei natürlich in Nakose. Natürlich birgt jeder Eingriff Risiken. Die Harnröhrenenge kann aber auch dazu führen, das sich Deine Blase nicht komplett entleert beim Wasserlassen, und Du deshalb eine sogennante Überlaufinkontinez hast. Das kann man einfach durch eine sonografische Restharnbestimmung feststellen.

    Bei Urodynamik wird nicht nur gemessen wieviel Urin aus der Blase kommt, sondern auch wie Du den Beckenboden dabei entspannst, oder ob Deine Blase sich einfach mal spontan entleert. Das ganze ist ein Zusammenspiel aus vielen Faktoren. Vielleicht sind auch bei der Darmop Nervenbahnen der Blase verletzt worden. Eien Urodynamik ist alles andere als eine einfache simple Untersuchung.

    Will man nur wissen wie Du Wasser lassen kanst reicht auch eine einfache Uroflowmetrie, dann misst man weiviel Urin in einer Zeit X bei Dir rauskommt. Dazu pinkellt man in einen Trichter, und anhand der aufgezeigten Kurve kann man auch Rückschlüsse ziehen. Aber man kann defintiv nur sagen das etwas nicht stimmt.

    Ganz ausser acht lassen sollte man auch nicht die Prostata, ist sie deutlich vergrößert, kann das die Harnröhre auch einengen, und zu Problemen beim Wasserlassen führen.

    Eine Blasenspiegelung wir heute mit sehr flexiblen Cystokopen durchgeführt, die absolut nichts mehr mit den Instrumenten von vor 20 Jahren gemein haben, und er Arzt kann beim spiegeln sehen, oder Du eine Harnröhrenenge Enge hast, wie der Blasenschliessmukel aussieht, oder ob er zu eng ist, das gleiche gilt für die Prostata, und das Aussehen der Blase kann ebbenfalls beurteilt werden.

    Botox spritzt spritz man nur in die Blase wenn bei Urodynamik heraus käme, das es notwendig ist, dazu gibt es ganz strenge Indikationen. Und die Wirkung lässt nach 3 bis 6 Monaten nach. Die Blase ist dann nicht auf Dauer gelähmt oder ausgeschaltet.

    MRT und CT sind dafür definitiv keine geeignetten Untersuchungen, und auch kein Allheilmittel.

    Ich habe jetzt bewusst versucht das ganze einfach zu beschreiben, und nicht so viele Fachbegriffe verwendet.

    Egal für was man sich entscheidet, der Arzt kann nur raten, und ich habe in 25 Jahren viele gesehen dennen man mit den entsprechenden Untersuchungen helfen konnte. Des Menschen Wille ist sein Himmelreich, und ich werde nie verstehen warum diese einfachen Untersuchungen immer so verteufelt werden.

    Und Dr. Google ist nicht immer der beste Ratgeber.
    Geändert von Werner227 (22.07.2018 um 06:14 Uhr)
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  7. #7
    Trusted Member Avatar von Matzebaby

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    AW: Untersuchungen bei Inkontinenz, welche habt ihr gemacht, welche habt ihr abgeleh

    Hallo Werner,

    Danke das du dich auch meiner Fragen annimmst, und diese fachlich erklärst.

    Ich möchte hier noch mal genau erklären welche Untersuchungen und Operationen in der letzten Zeit und Jahren gemacht wurden.

    Habe eben nochmal nachgeschaut in den Unterlagen da es schon so unendlich viele waren, habe ich den Überblick verloren.

    Wegen des gedrehten Harnleiters wurde bei meinen damaligen Urologen nochmasl eine Blasenspieglung vorgenommen die vor 3 Jahren gemacht wurde,um zu sehen ob es durch den gedrehten Harnleiter zu einer Engstelle und Abflusshindernis des Urins aus der Blase kommt.
    Das hat sich damals glücklicherweise nicht bestätigt der Harn fließt ab eben nur gedreht,es war auch da keine Restharnbildung vorhanden.

    Untersuchungsbericht müsste mein neuer Urologe haben, da er die Praxis von Vorgänger übernommen hat.
    Auch eine Prostata Untersuchung mittels Ultraschall und rektalem Endoskop zum vermessen der Prostata wurde gemacht,war auch alles unauffällig und im Normbereich.


    Desweiteren wurde immer jährlich eine Uroflowmessung und Ultraschall der Blase gemacht,dort wurden zwar mehre kleine Blasensteine entdeckt die aber im Gewebe verkapselt sind und keine Probleme bereiten.


    Die Urodynamik wurde 2001 gemacht ,damals im Katharinen Krankenhaus FFM,sowie auch die anschließende Blasenspieglung.
    Den Untersuchungsbericht habe ich noch, und da steht bei Beginn (Verdacht auf psychogen Blasenfunktionsstörung.)

    Bei der Urodynamik damals kam es zu keinem Ergebniss der Untersuchung ,im Entlassungsbericht steht:
    Mäßigradige unspeziefische Urocystitis kein Anhalt für Maliginität.
    Danach wurde eine Blasenspieglung gemacht wobei es warscheinlich zu Verletzung der Harnöhre kam,denn ich hatte 4 Wochen Schmerzen und Blut im Urin.
    Es war auch damals schon eine leichte Inkontinez am Tag vorhanden, aber nur sehr wenig.
    Das Bettnässen war die Ursache für die Untersuchungen.


    2009 hatte ich die OP wegen dem Darmverschluss und danach war ich am Tag Inkontinent,schon im Krankenhaus sagte man mir das der Darm und auch die Blase noch etwas irritiert ist wegen der OP und ich Zeitweise auf Hilfmittel (Windeln ) am Tag angewiesen sein würde was sich aber nach etwa 3 Wochen wieder geben würde.
    Dem war aber nicht so und ist auch heute noch nicht besser!

    Im Krankenhaus hatte ich 3 Wochen einen Katheter liegen wegen dem nächlichen einnässen,ich glaube da wurden bei der OP Nervenbahnen verletzt oder eben durch den Katheter?
    Seit dem ist es am Tag so das ich keine richtige Kontrolle mehr über meine Blase habe, und laut meinem alten Urologe an einer Dranginkontinenz leide die sich wohl nicht mehr besser wird...

    Ob Nerven beschädigt wurden weiß ich nicht. da steht nichts davon im Entlassungsbericht drin …?

    Das ist der Stand der Dinge und mein Verlauf der Untersuchungen …..

    Gruß Matze
    Geändert von Matzebaby (22.07.2018 um 11:45 Uhr)

  8. #8
    Senior Member Avatar von windelente

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    AW: Untersuchungen bei Inkontinenz, welche habt ihr gemacht, welche habt ihr abgeleh

    Zitat Zitat von Matzebaby Beitrag anzeigen
    Denn ich komme mit meiner Inkontinenz gut klar und bin durch das Beckenbodentraining aktuell auf zwei Windeln am Tag und eine in der Nacht gekommen,somit ist es eine Verbesserung von vorher 3 -4 Windeln tagsüber und einer Nachts.
    Hi Matzebaby,

    bei Beckenbodentraining sehe ich die gefahr, dass die Windel eine schwallartige Entleerung bei höherer Blasenkapazität nicht schnell genug fasst. Man kann Ärzte auch wechseln, wenn konträr zu deren Behandlungsmeinug ist. Das ist bei mir nämlich Lebensregel #1, keine Befehle von Ärzten.

    LG WE
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  9. #9
    WBC Fördermitglied 2019 Avatar von Bongo

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    AW: Untersuchungen bei Inkontinenz, welche habt ihr gemacht, welche habt ihr abgeleh

    naja bei der vorgeschichte wäre vllt schon ein konkreter verdacht ganz gut, um das wieder zu untersuchen.

    als mein urloge in pension ging und ein neuer die praxis übernahm, wollte mir der neue einen nierenstein durch eine operation entfernen und danach die stelle "sauber schaben" (sinngemäß), damit sich dort an eventuellen kalkresten keine neuen entwickeln.

    in dem fall hab ich das abgelehnt, weil ich mir nicht eben mal so in ein (lebenswichtiges) organ schneiden lassen wollte - es funktioniert ja.



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  10. #10
    Senior Member Avatar von windelente

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    AW: Untersuchungen bei Inkontinenz, welche habt ihr gemacht, welche habt ihr abgeleh

    @Bongo

    Es gibt Ärzte, die gerne operieren, mein Orthopäde wollte auch als erstes meine Fußarthrose operieren und eventuell versteifen, das war vor 7 Jahre. An einer Windellösung verdient ein Urologe nichts. Und Botox macht sogar Kundenbindung.
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  11. #11
    Senior Member Avatar von Oglwi

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    AW: Untersuchungen bei Inkontinenz, welche habt ihr gemacht, welche habt ihr abgeleh

    Hi Matze,

    hab` selbst auch eine Harnröhrenverengung, Blasenspiegelungen mehrfach "genossen" wie auch mehrmals eine Videourodynamik. Das letzte mal jetzt im Februar. Hintergrund war einfach das ich den Gesamtzustand nochmals neu evaluieren wollte und mir hierzu auch Urologe und Proktologe geraten haben.
    Alles in allem nur eine finale Bestätigung dessen das ich da unten halt nix mehr spür, nix mehr kontrollieren kann und dazu halt viel Bildmaterial und Diagramme. Zwischenzeitlich sind alle Fachärzte der Meinung das eine "Verbesserung des Gesundheitszustandes nicht zu erwarten ist". Insofern hab`ich`s halt jetzt schwarz auf weiss, keine Ärzte - Odyssee mehr und gut is.

    Oglwi

  12. #12
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    AW: Untersuchungen bei Inkontinenz, welche habt ihr gemacht, welche habt ihr abgeleh

    Grundsätzlich darf der Arzt keine Untersuchungen machen, die der Patient nicht will. Wenn der Patient sagt, dass er mit den Windeln gut klar kommt, dann hat der Patient keinen Leidensdruck. Ohne Leidensdruck kein Grund zur Behandlung. Krankheit ist nämlich nicht nur ein Zustand, der nicht normal ist, sondern wo ein Leidensdruck vorhanden ist. Der Patient äußert ein Problem und die Bitte um Behebung. Wenn das Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Arzt nicht mehr vorhanden ist, sollte man den Arzt wechseln.

    Ärzte sind auch kleine Spielfritzen. Da gibt es ganz tolle Untersuchungen und Operationen. Die will man natürlich gerne machen. Allerdings will das der Patient nicht immer. Ich persönlich lasse mir auch keine Sachen zu Untersuchungszwecken in die Harnröhre schieben. Da habe ich schon Narben und das macht die Sache sowieso unangenehm. Was will der Arzt da für ein Ergebnis bekommen? Es fließt Urin. Das weiß ich auch ohne Urodynamik. Was will der Arzt ändern? Künstlicher Blasenschließmuskel kommt nicht in Frage. Botox und Kathetern schon wegen der Narben nicht. Mir geht es ähnlich, ich habe mich mit den Windeln arrangiert und komme gut damit klar. Ich habe keinen Grund, etwas daran zu ändern.

    Ich halte es aber mit Arztbesuchen ganz einfach: ich gehe nicht hin. Ich habe einen Hausarzt und der kann alles verordnen, was irgendwann mal irgendwo festgestellt wurde. Einen Facharzt brauche ich nicht aufzusuchen, wenn die Diagnose schon steht. Eine Verlaufskontrolle brauche ich bei der Inkontinenz nicht. Ich merke ja, ob die Hose nass ist.

  13. #13
    Trusted Member Avatar von Matzebaby

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    AW: Untersuchungen bei Inkontinenz, welche habt ihr gemacht, welche habt ihr abgeleh

    HalloEngelNullSieben
    Das sind genau auch meine Gedanken,denn ich komme auch gut klar mit der Inko und den Windeln, und eine Operation und Botox Injektion lehne ich ebenfalls ab.
    Ich bin auch der Meinung das ich selber merke wenn, Probleme ,Schmerzen und so etwas nicht stimmt.
    Da brauche ich nicht noch einmal eine Urodynmik oder Blasespiegelung machen.
    Ändern wird diese Untersuchung eh nichts daran, ohne die oben besagten Maßnahmen.
    Ich werde mir nicht noch mehr Verletzungen der Harnröhre und danach Schmerzen zufügen lassen, nur das es eine Sache ist die unbedingt gemacht werden sollte ,aus,Willen des Arztes.
    Denn dafür bin ich auch nur ein Mensch.
    Danke für deinen Beitrag du sprichst mir,aus der Seele
    Gruß Matze
    Geändert von Matzebaby (23.07.2018 um 15:37 Uhr)

  14. #14
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    AW: Untersuchungen bei Inkontinenz, welche habt ihr gemacht, welche habt ihr abgeleh

    Hallo Matzebaby.

    Ich kann ja nachvollziehen, dass es Menschen mit Inkontinenz gibt, die einen echten Leidensdruck haben und das Problem loswerden wollen. Ich weiß auch, dass Ärzte und andere Leute sehr erfinderisch sind, wenn es darum geht, für ein Problem eine Lösung zu suchen. Allerdings bin ich bei Problemen einfach gestrickt: ich liebe einfache Lösungen. Babys sind im Prinzip auch inkontinent. Dort macht sich keiner Gedanken und die Windeln sind eine gute Lösung. Ich komme damit klar und freue mich in manchen Situationen sogar, dass ich Windeln benutzen kann.

    Ich nehme mal ein Alltagsbeispiel, weil ich es vorhin grad gesehen habe. Man ist mit dem Auto auf der Autobahn unterwegs und es ist Stau. Grad bei diesen Temperaturen muss man aber auch viel trinken. Und was oben rein geht, will irgendwann auch unten wieder raus. Ich persönlich bin froh, dass ich dann keinen Leidensdruck habe, wenn es um die Suche nach der nächsten Toilette geht.

    Ich will den Urologen nicht verurteilen. Ärzte sind es gewohnt, dass der Patient zu ihnen kommt, weil er ein Problem hat, dass er gelöst wissen will. Zum Arzt zu gehen, wenn man kein Problem hat, ist ja sehr untypisch. Und ein Urologe ist es gewöhnt, dass die Patienten ihre Inkontinenz loswerden wollen. Also verfährt er nach Schema F und bietet seinen Gerätepark an, um erst mal Daten zu sammeln. Immerhin bekommt er dafür ja auch Geld.

    Aber wir leben im Zeitalter des mündigen Patienten und als Patient kann ich auch sagen: Nein, Herr Doktor, ich möchte diese Untersuchung nicht. Ich selbst hatte auch schon mal beim Urologen eine Untersuchung abgelehnt. Sie hätte keine sinnvollen Daten gebracht und wäre für mich unangenehm gewesen.

    Klar, mit Windeln hat es auch Nachteile. Ich hab mehr Müll, ich muss auf Reisen mehr Gepäck mitnehmen und meine Bettwäsche wechsel ich häufiger, da doch mal was nass wird. Aber meine Unterwäsche (weiss) ist nach wie vor weiss. Wenn ich mir so manches Paket anschaue von Nicht-Windelträgern, da sieht man auch nach dem Waschen noch Spuren der letzten Benutzung.

    Beide Leben, mit Windel und ohne Windel, haben Vorteile und Nachteile. Die Gesellschaft als große Gruppe hat sich entschieden, dass man normalerweise ohne Windel rumläuft. Aber ich bin nicht die Gesellschaft, ich bin ein Individuum und ich habe mich entschieden, dass die Windel gut in meinen Alltag passt und ich es nicht geändert haben will. Meinem Körper ist es egal, auf welche Art der Urin den Körper verlässt. Den Nieren schadet es auch nicht. Und für die Haut gibt es entsprechende Hygiene.

    Alles in allem: Urologen brauche ich derzeit nicht, um Inkontinenz zu behandeln. Meinen Hausarzt stört es nicht, einmal im Jahr ein Rezept ausdrucken zu lassen.

  15. #15
    Trusted Member Avatar von Matzebaby

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    AW: Untersuchungen bei Inkontinenz, welche habt ihr gemacht, welche habt ihr abgeleh

    Zitat: Von EngelNullSieben :Ich will den Urologen nicht verurteilen. Ärzte sind es gewohnt, dass der Patient zu ihnen kommt, weil er ein Problem hat, dass er gelöst wissen will. Zum Arzt zu gehen, wenn man kein Problem hat, ist ja sehr untypisch. Und ein Urologe ist es gewöhnt, dass die Patienten ihre Inkontinenz loswerden wollen. Also verfährt er nach Schema F und bietet seinen Gerätepark an, um erst mal Daten zu sammeln. Immerhin bekommt er dafür ja auch Geld.

    Ich bin auch niemand der meinem Urologen das Fachwissen streitig macht,und auch ich gehe dort hin um untersucht zu werden um Klarheit zu erhalten und mein Winderezept für die Jahresversorgung ausgestellt zu bekommen..
    Aber dann auch nur um zu sehen wie es mit den Blasensteinen aussieht(Ultraschall),oder ob meine Blase sich richtig entleert (Uroflow ).
    Das wird einmal im Jahr gemacht bei der Prostata Vorsorgeuntersuchung ab dem45. Lebensjahr, also bei mir notwendig.
    Diese Sachen wurden bei meinem alten Urologen immer so gemacht das war es ,wegen der Inkontinenz und dem Bettnässen wurde höchstens gefragt ob es besser oder schlechter geworden ist mehr nicht.
    Meist gab es da als Antwort von mir gleichbleibend, er fragte nie ob ich eine Botox Behandlung oder eine OP ( künstlicher Schließmuskel )machen möchte.
    Nur einmal ob ich nicht mal ein Kondomurinal ausprobieren möchte was viele Patienten lieber tragen würden als Windeln und Vorlagen.
    Ich lehnte es dankend ab und sagte das ich mit Windeln besser zurechtkomme wegen meines Berufes und die damit vielen Bewegungen.


    Zitat :Klar, mit Windeln hat es auch Nachteile. Ich hab mehr Müll, ich muss auf Reisen mehr Gepäck mitnehmen und meine Bettwäsche wechsel ich häufiger, da doch mal was nass wird.

    Windeln sind für mich kein großer Nachteil, außer im Sommer ist es darin etwas wärmer als eine normale Unterhose, und bei Reisen und Unternehmungen muss immer Ersatz mitgenommen werden.
    Sonst ist es für mich die beste und angenehmste Lösung um nasse Hosen und ein nasses Bett zu vermeiden.
    Kenne das ja schon seit Kindheit an mit dem Bettnässen den Windeln und dem ganzen Untersuchungen bei Kinderarzt usw.


    Ich glaube einfach das mein jetziger Urologe der ganzen Krankheitsgeschichte und deren Befunde seines Vorgänger keinen Glauben schenkt.
    Und somit auf seine eigene Erfahrung und für ihn interessanten Untersuchungen setzt, was ich aber nicht ganz verstehen kann.
    Gibt es denn da so große Unterschiede an Kompetenz und nicht Kompetenz ?
    Fragen über Fragen,aber ich werde zum Vorgespräch in die Klinik, gehen und das dann nochmal genau erklären was ich machen lasse und was nicht....

    Grüße Matze

  16. #16
    Senior Member Avatar von Windelschlüpfer

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    AW: Untersuchungen bei Inkontinenz, welche habt ihr gemacht, welche habt ihr abgeleh

    Ich habe mich im Frühjahr 2015 "untenrum" komplett untersuchen lassen, inclusive Blasenspiegelung. Zum einen zur Vorsorge zum anderen weil ich manchmal öfters "muß". Es war alles soweit in Ordnung, nur meine Blase ist etwas kleiner als üblich. Bei der Blasenspiegelung habe ich so gut wie nichts gemerkt, die Sonde war sogar relativ lange drin. Nachdem diese endlich wieder herausgezogen war, hatte ich das Gefühl, als müßte ich pinkeln und es tropfte auch noch etwas heraus. Das Pinkelgefühl und das leichte Tröpfeln hörte aber irgendwie nicht auf und mir wurde daraufhin empfohlen, erst einmal eine Windel für Erwachsene anstelle meiner Unterhose anzuziehen. Ich bekam dann eine Attends Slip Regular M9 umgemacht und fühlte mich gleich wesentlich entspannter. Danach habe ich auf Empfehlung noch ein paar Tage sicherheitshalber Windeln getragen. Diese mußte ich jedoch selber bezahlen.

  17. #17
    Senior Member Avatar von Fixiesbomber

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    AW: Untersuchungen bei Inkontinenz, welche habt ihr gemacht, welche habt ihr abgeleh

    Untersuchungen wie Blasenspiegelung und Urodynamik hab ich auch hinter mir, mehrfach.
    Nun hab ich aber im Gegensatz zu dir keinen verdrehten Harnleiter. Die Frage stellt sich dann schon ob dem Verletzungsrisiko ein entsprechender Erkenntnisgewinn gegenübersteht. Was erhofft sich der Arzt denn davon, ausser von der Kasse zu kassieren?
    Interessant wäre vielleicht auch ob das Personal Erfahrungen mit Leuten hat die verdrehte Harnkanäle haben. Einen Katheter kann quasi jeder setzen der motorisch nicht behindert ist. Skill zeigt sich erst bei Außnamen.

    Würde ich in deinem Fall abwägen ob ich mir das nochmal antue.

  18. #18
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    AW: Untersuchungen bei Inkontinenz, welche habt ihr gemacht, welche habt ihr abgeleh

    Heute würde ich Untersuchungen mit einem Katheter oder Blasenspiegelung ablehnen, wenn ich eine Wahl hätte.
    Als Kind hatte ich einige sehr unschöne und schmerzhafte Erlebnisse mir solchen Untersuchungen.
    Ich war damals 10 als ich das erste mal für eine Blasenuntersuchung einen Katheter bekommen habe, beim einführen hatte ich schon fürchterliche Schmerzen.

  19. #19
    Senior Member Avatar von windelente

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    AW: Untersuchungen bei Inkontinenz, welche habt ihr gemacht, welche habt ihr abgeleh

    Ich hatte Blasenspiegelung und Urodynamik, danach Harnroehrenschlitzung nach Sachse, seitdem läuft es wieder unkontrolliert, Dank Nervenschäden auch keine Schmerzen.
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