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Thema: Therapie Alkoholentzug

  1. #1
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    Therapie Alkoholentzug

    Hallo ihr lieben

    zur zeit mache ich mir sehr große Gedanken da ich festgestellt habe das ich ein Alkohol problem habe. Durch den 'Alkohol abends kam es, das ich nachts meine windeln unbeeinflusst nass gemacht habe. War ja auch ganz nett. Aber jetzt habe ich mich entschieden eine Therapie zu machen.
    nun mal eine Frage hat das von euch vielleicht schon jemand hinter sich ? und was mache ich mit den Windeln. den keiner weder Arzt noch Angehörige wissen davon.
    heute nacht war das Bett nach 3 l wasser auch nass trotz windel.
    wie verhalte ich und kann mir jemand schreiben wie das so bei einer Thearapie gegen Depression und Allkohl abläuft ?

    na lass mich mal überraschen was hier so alles kommt.

    danke euch erstmal

  2. #2
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    AW: Therapie Alkoholentzug

    Hi DL-Andre

    Nun, mein Rat an dich ist zwar nicht spektakulär aber gut gemeint: teile deinem Arzt, mit dem du den Alkoholentzug durchziehst, mit, dass du nachts ins Bett resp. in die Windel machst. Damit gibst du dir (und ihm) die Chance, wieder trocken zu werden (in zweierlei Hinsicht) in der Nacht und zum andern ist es deinem Arzt schon bekannt, dass die meisten Alkoholiker früher oder später einnässen. Das ist halt so, also mach dir da nicht zuviele Gedanken, da musst du jetzt durch. Viel Glück beim Entzug.

    Grüsschen Tanja

  3. #3
    Senior Member Avatar von Agent-Orange

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    AW: Therapie Alkoholentzug

    hi, hi, hi...
    Noch so'n böser Bube. Mein Doc hat gesagt, ich soll nicht so viel trinken. Also wenn ich nachmittags bis abends 3 Liter [no alk] gepichelt habe, dann hab ich auch ganz schön "Druck auf dem Kessel". Aber ich kriege es ja (noch) mit. (hüstel, hüstel - meistens)
    Dass Alk Auswirkungen auf diverse Steuersysteme hat, ist bekannt. Ich glaube, bei DuRöhre hab ich eine Doku gesehen, wo betrunkene Jugendliche Windeln bekommen, weil sie unkontrolliert einnässen. Dem zur Folge dürfte sich das Maß der Peinlichkeit auch bei Dir in Grenzen halten. Auch ich würde raten: Sag es einfach. Gib zu, dass es Dir "unendlich" peinlich ist, dass Du Dir deshalb schon heimlich Windeln angeschafft hast, weil die Koje nass wurde... Kann mir gut vorstellen, dass Du mit einem Hilfsmittel-Rp "beglückt" wirst.

  4. #4
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    AW: Therapie Alkoholentzug

    hu hu und lieben dank. so in der Art habe ich mir das auch schon vorgestellt. weiss jemand wie so eine Thearapie überhaupt abläuft ? bin kein pegeltrinker aber ich finde es hat ausmasse angenommen die ich nicht mehr tolerieren möchte.

  5. #5
    Senior Member Avatar von miccino

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    AW: Therapie Alkoholentzug

    Erst mal Einsicht ist der erste Weg zur Besserung. Ich oute mich mal....das Ganze funktioniert nur wenn Du wirklich selbst bereit dazu bist. Sonst kannst Du es gleich vergessen. Am Anfang steht der Entzug. Ich hab keine Ahnung wie viel Du konsumierst und wie groß Deine Abhängigkeit ist. Ich hab zwar schon kalt entzogen aber ich bin auch nicht die breite Masse und würde es keinem Empfehlen. Als erstes brauchst Du eine Einrichtung/Klinik die darauf spezialisiert ist. Nach möglichkeit sollten die nach dem "Bernburger Schema" entziehen. Kann man googeln....dann findet eh ein Vorgespräch statt. Da hab ich damals gesagt das ich auf Windeln angewiesen bin und nicht möchte das es jemand mit bekommt. Wenn Du wie ich Glück hast, kannst Du wenn es Dein erstes Mal ist, ambulant entziehen. Ich war nur Tags über dort und hab Nachts zu Hause geschlafen. So hat keiner was von meiner Inko mit bekommen. Wenn Du einen guten Hausarzt hast, kannst Du Ihn fragen ob er das mit Dir ambulant macht. Manche machen dass. Danach solltest Du dir überlegen eine Therapie zu machen. Vor allem wenn Du allein bist und keinen hast der Dich unterstützt. Ich wünsche Dir Erfolg und die Kraft danach davon weg zu bleiben dass ist nämlich am schwersten....wenn Du noch Fragen hast über den genauen Ablauf dann per PM.

    Cu Micha

    p.s. einen Platz in einer entsprechenden Einrichtung zu bekommen dauert in der Regel eine Weile auch um einen Therapieplatz sollte man sich bei Zeiten kümmern...
    Geändert von miccino (01.12.2017 um 10:36 Uhr)

  6. #6
    Senior Member Avatar von Pimpernuckel

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    AW: Therapie Alkoholentzug

    Zitat Zitat von DL-Andre-Kiel Beitrag anzeigen
    wie verhalte ich und kann mir jemand schreiben wie das so bei einer Thearapie gegen Depression und Allkohl abläuft ?
    Ich bin zwar die heilige Mutter Maria mit strikter Null Alc und Null Drogen Politik, aber ich will nur mal den Gedanken anbringen, dass man das vielleicht jetzt erstmal nicht in einen Topf werfen sollte. Sofern du nicht schon in therapeutischer Behandlung bist, würde das auch erstmal geklärt werden von wegen Ursache und Wirkung. Auch würde man vermutlich nicht direkt in den Entzug gehen. Üblicherweise wird bei allen substanzbezogenen Suchtproblemen erstmal eine langsame Entgiftung gemacht, entweder mit Substitutionstherapie (= Medikamente) oder nur durch schrittweise Reduzierung der Suchtsubstanz. Sowieso würde man auch erstmal schauen, wie den körperlicher Zustand ist und ob du neben der psychologischen Abhängigkeit auch körperliche Abhängigkeiten hast. Man muss ja auch schon an deine Leber und die anderen inneren Organe denken...

    Pi
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  7. #7
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    AW: Therapie Alkoholentzug

    Hatte selbst extreme Alkoholprobleme und auch Exzesse.
    Aufgehört hatte ich nach einer ziemlich durchzechten Nacht wo ich nachmittags im KH aufgewacht bin (eingeliefert mit 2,8 aufn Kessel), der trockene Entzug war zwar ziemlich heftig aber seit fast 8 Jahren trink ich keinen Alkohol mehr oder habe das Bedürfnis danach. Wenn mir nach Bier trinken ist, trinke ich mittlerweile gerne ein Karamalz oder Beck's Green Lemon Zero.

    p.s. bei mir war es teilweise so schlimm das ich von Freitag Abend bis Sonntag Mittag kaum bis gar nicht nüchtern war.
    Ian "Lemmy" Kilmister
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  8. #8
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    AW: Therapie Alkoholentzug

    na bei mir waren es immer so 2 - 3 Feierabend Bierchen. Dann kamen private und finanzielle Sorgen dazu. und zack waren es auch mal 6 oder 7. da ich solche angst vor mir und der sucht nacht bier zu bekommen habe ich angefangen alles zu vernichten und trinke nun seid erst 2 wochen gar keinen Alkohol mehr. im gegenteil wird mir schlecht davon. aber ich möchte eine Therapie machen.
    soviel zu mir.

  9. #9
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    AW: Therapie Alkoholentzug

    Mein Bruder hat erfolgreich eine Therapie gemacht. Inkontinent war der nicht. Aber ich habe oft schon gelesen und gehört, dass es öfter mal Alkoholiker gibt, die in ihren Hosen und ins Bett nässen. Ich kann von meinen 13 Wochen in Krankenhäusern wegen mehrerer Bandscheibenoperationen berichten, das es für medizinisches Personal nichts Ungewöhnliches ist, einen inkontinenten auf Windeln angewiesenen Patienten zu betreuen.

    Es ist also absolut angebracht, Deinem Arzt zu sagen, dass du einnässt und dir auch schon mit Windelhosen geholfen hast.

    Bei Deinem Entzug und Therapie wünsche ich Dir viel Erfolg!

    Herzlichst
    Robat

  10. #10
    Senior Member Avatar von Abri-fan

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    AW: Therapie Alkoholentzug

    Zitat Zitat von DL-Andre-Kiel Beitrag anzeigen
    Hallo ihr lieben

    zur zeit mache ich mir sehr große Gedanken da ich festgestellt habe das ich ein Alkohol problem habe. Durch den 'Alkohol abends kam es, das ich nachts meine windeln unbeeinflusst nass gemacht habe. War ja auch ganz nett. Aber jetzt habe ich mich entschieden eine Therapie zu machen.
    nun mal eine Frage hat das von euch vielleicht schon jemand hinter sich ? und was mache ich mit den Windeln. den keiner weder Arzt noch Angehörige wissen davon.
    heute nacht war das Bett nach 3 l wasser auch nass trotz windel.
    wie verhalte ich und kann mir jemand schreiben wie das so bei einer Thearapie gegen Depression und Allkohl abläuft ?

    na lass mich mal überraschen was hier so alles kommt.

    danke euch erstmal



    3 liter? das ist doch totale spinnerei. das ist schon mehr als ungesund. aber wenn mans provoziert muss man halt damit rechnen dass das bett nass wird. selbst schuld. aber ärzten kannst du sowas sagen, für die ist das nix besonderes.
    Sollte hier jemand sein, den ich vergessen habe zu beleidigen, dann entschuldige ich mich zutiefst.

  11. #11
    Senior Member Avatar von Agent-Orange

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    AW: Therapie Alkoholentzug

    @ abri-fan: 3 Liter sind für mich keine Spinnerei. Schaffe ich locker am Nachmittag. Natürlich kein Wasser, sondern Tee oder wenn's lecker sein darf/soll auch dieses lösliche Pulverzeugs-Gesöff.
    Aber wie gesagt - mein Doc riet mir, nicht derart viel zu trinken, als ich ihm meine "dezent" geschwollenen Waden zeigte. So viel trinken scheint tatsächlich nichts Ungewöhnliches zu sein. Wenn der wüsste, dass ich am Vormittag auch schon ganz schön pichle...
    Aber wenn's doch schmeckt?
    Doch Du hast Recht, lieber Abri-fan: es ist nicht gesund. Und die Auswirkung(en) sind auch nicht zu übersehen.
    Ich kann mich auch noch gut an die Zeiten erinnern, wo ich dem Biergenuss gefrönt habe, um es mal ganz dezent zu umschreiben. Da waren 3 Liter (6 Flaschen) am Abend auch kein Problem. (wie peinlich) Problematisch war ab und an der Heimweg. Kann schon sein, dass mir da die Birne weich geworden ist...
    Alk schädigt das Hirn (u.a.m.), das ist ja bekannt. Und wenn diverse Zellen kaputt sind, dann ist schluss mit lustig. Eine Zeit lang übernehmen/erlernen andere Hirnzellen gewisse Aufgaben - aber irgendwann ist halt Finale.
    Wenn ich so drüber nachdenke... Ich bin mal einem (dienstlich bedingt) begegnet, der hatte über 4/mille. Dem wurde 2x Blut abgenommen, weil man es nicht glauben wollte. Der hatte zwar total glasige Augen, aber mit dem hab ich noch geschwätzt. Den hab ich damals noch bewundert. Aber als der in den Entzug kam - au weia! Das sah gar nicht gut aus. Leider hat mich das vom Biergenuss nicht abhalten können. Nur die "harten" Sachen hab ich seitdem etwas gemieden. Also ich möchte gar nicht wirklich wissen, welche Schäden ich mir zugefügt habe. Gut möglich, dass ich jetzt das Biersaufen durch "Tee" unbewussst (?) zu ersetzen versuche, daher diese Mengen. Vielleicht sollte ich auch mal den Blutzucker kontrollieren. Wenn der BZ zu hoch ist, versucht der Körper das ja auch "auszuschwemmen" und meldet "Durst". Auf diese Weise hat man bei einem Bekannten (damals 16 glaube ich) Diabetes festgestellt - und der hat aufgrund dieser Trinkmengen auch nachts ins Bett gemacht. Frag nicht, wie der sich geschämt hat.
    "Alt" werden ist schon irgendwie sch..., wenn sich dann die "Jugendsünden" auszahlen.

  12. #12
    Senior Member Avatar von perkolator

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    AW: Therapie Alkoholentzug

    Hallo!

    Zitat Zitat von Agent-Orange Beitrag anzeigen
    @ abri-fan: 3 Liter sind für mich keine Spinnerei. Schaffe ich locker am Nachmittag.
    +1.
    Ich kann wie ein Kamel saufen. Das ist mein Super-Talent.

  13. #13
    Senior Member Avatar von Abri-fan

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    AW: Therapie Alkoholentzug

    habt ihr schonmal was von einer wasservergiftung gehört?
    Sollte hier jemand sein, den ich vergessen habe zu beleidigen, dann entschuldige ich mich zutiefst.

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