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Thema: Was wäre wenn...

  1. #1
    Member

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    Was wäre wenn...

    Ich habe mal ein sehr ernst gemeintes Thema. Bitte auch nur ernst antworte!


    ... Ihr Eltern wärt und euer Kind noch ins bett macht. Was würdet ihr machen? Würdet ihr dem Kind Dry Nites verpassen?(oder sind hier Eltern die das machen? )


    bitte nur ehrlich antworten

    mfg
    nichtschwimmer

  2. #2
    Senior Member Avatar von autinico

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    Naja. Was fast alle Eltern tun würden... Die Ursache rausfinden und das dann möglichst gezielt angehen, sodass das Problem nicht mehr auftritt. Windeln als Hilfsmittel ja aber nur wenn das Kind auch zustimmt.

  3. #3
    freestyler3
    Gast

    RE: Was wäre wenn...

    Hi,

    ich würde mit dem Kind offen reden und ihm die verschiedenen Möglichkeiten offenlegen und das Kind vor allem am Entscheidungsprozess teilhaben lassen, ihm Lösungsmöglichkeiten aufzeigen und ihm nicht einfach etwas verpassen oder zum Arzt schleifen... so was kann sich ja von alleine wieder regeln - ist ja auch nichts ungewöhnliches in dem Alter.

    Ich habe aber keine eigenen Kinder - im Freundeskreis sind aber viele . ... die würden das so machen wie ich es beschrieben habe - hoffe ich zumindest.

    Gruß Ludwig

  4. #4
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    Hi Nichtschwimmer,
    was meinst du eigentlich genau?
    Kind mit 5, 10 oder 15?
    Windeln sind nur manchmal eine Lösung, aber eher selten, da kommt es wohl auf den Grund des Bettnässens an.
    Drynites jedoch würde ich meinem Kind bestimmt ned verpassen, eher was besseres anbieten.
    Andererseits, wenn ich Kinder hätt,... na egal ...
    voll ernst gemeint ...

  5. #5
    abdelgamal
    Gast
    Ich bin mit meiner Familie Miite der 80-er Jahre mit zwei Jungen im Alter von 8 und 5 Jahren von der Stadt auf's Land ins neue Eigenheim gezogen. Neue Umgebung, neue Kameraden und der Umzugsstress führten dazu, dass beide Jungs wieder mit Bettnässen anfingen. Da wir Eltern ja die Gründe kannten, holten wir keinen ärztlichen Rat ein. Wir dachten, das ginge kurzfristig von selbst vorüber. Die nächtlichen Dramen dauerten aber ein gutes halbes Jahr an. Drynites & Co. gab es damals noch nicht. Wenn es die gegeben hätte, wären sie eine grosse Erleichterung in dieser Situation gewesen. Kämen wir wieder in eine solche Lage, würden wir unseren Kindern selbstverständlich solche Pants geben. Das wirklich Schlimme für Kinder sind nicht Windeln, sondern das Aufwachen in einem nassen Bett. Wir können ein Lied davon singen!

  6. #6
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    Also ich würde nach einem ruhigen gespräch sicherlich irgend ein toast anbieten, aber ning gegen den wille.
    Aber die situation entscheidet das.

    Jrkler

  7. #7
    Tifa
    Gast
    Der Kleine einer Freundin fang mit Bettnässen nach der Trennung der Eltern an. Sie hat das super gehandhabt - einfach keinen großen Aufriss um die Sache gemacht, der Kleine (damals 7) konnte sich nachts verpacken und gut.

    Es gab auch familientherapeutische Hilfe, der Vater war auch sehr kooperativ.

    Die Mutter hat sich natürlich gekümmert - aber es eben nicht zum Drama stilisiert.
    Fand ich gut.

  8. #8
    Träger des blauen Klebestreifens Avatar von elasan

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    Ruhig und entspannt bleiben, im notwendigen Umfang darüber reden, bestärken und Hilfe anbieten. Ist kein Drama, also braucht man keins draus zu machen. Und die positive Grundstimmung beibehalten.
    Richtige Unterwäsche hat Klebestreifen.

  9. #9
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    RE: Was wäre wenn...

    Original von nichtschwimmer
    Ich habe mal ein sehr ernst gemeintes Thema. Bitte auch nur ernst antworte!


    ... Ihr Eltern wärt und euer Kind noch ins bett macht. Was würdet ihr machen? Würdet ihr dem Kind Dry Nites verpassen?(oder sind hier Eltern die das machen? )


    bitte nur ehrlich antworten
    Kommt drauf an und wie häufig. Bis 5 Jahre würde ich vermutlich ohne größere Bedenken nachts eine Windel anlegen (sofern das Kind einverstanden ist), darüber nur auf eigenen Wunsch (höchstens dezent anbieten, damit das Bett trocken bleibt). Mich aber (wie andere schon schrieben) vor allem darum kümmern die Ursache für das Bettnässen herauszufinden bzw. ärztlichen/psychologischen Rat einholen.

    Ich bin mir nicht sicher worauf die Frage abzielt, aber ich halte es für keine gute Idee den eigenen Fetisch auf Schutzbefohlene auszudehnen.

  10. #10
    Senior Member

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    Glaub an Windeln führt ab einer bestimmten Häufigkeit kein Weg dran vorbei. Außer man hat Lust, jeden Tag maschinenweise Bettzeug zu waschen. Außerdem ist es für das Kind wohl die sauberere Lösung - egal welches Alter. Da muss man eben sehr einfühlsam sein und Verständnis für das eigene Problem wecken.

    Obwohl ich mir ja nicht so richtig vorstellen kann, dass Bettnässen urplötzlich auftritt. Entweder man wurde nie so richtig trocken oder man ist es...dass es dann auf einmal wieder anders wird wird immer einen nachvollziehbaren Grund haben. Vor allem psychisch induziertes Bettnässen würde ich nicht vernachlässigen wollen.

    Ansonsten führt kein Weg am Arzt vorbei. Wenn das Kind das auch nicht will, das zählt nicht. Wenn mein Kind sich den Arm bricht und aus Angst vor Spritzen nicht ins Krankenhaus will, habe ich keine andere Wahl.
    Man kann Kinder auch zu viel an Entscheidungen beteiligen. Sie haben schlicht nicht die Erfahrung dazu und wollen das im Ergebnis auch nicht. Wer sich als Erwachsener der Verantwortung entzieht, die richtigen Entscheidungen zu treffen, ist als Elternteil unfähig.

  11. #11
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    Ich finde es grad sau cool, das viele wirklich ernst bleiben. Hätte ich das hier in windelnet gefragt, gäb es wahrscheinlich genug idioten...

    Ich war bettnässer und mir wurden die windeln nie gegeben. Ich hab klingelhosen bekommen, wenn ich diese allerdings anhatte ging nie was ins bett

  12. #12
    Lonti
    Gast
    Hallo zusammen

    zu nichtschwimmer: da muss ich dir zustimmen! Sehr produktiv und neutral.
    Zum Thema:
    Für mich ist das gaaanz schwieriges Terrain. Einerseits pflichte ich den diversen Vorschreibern bei, die sagen, dass nichts gegen den Willen des Kindes geschehen sollte; andererseits muss auch auch pampersguy zustimmen bei der Tatsache, dass ich es nicht anders behandeln würde als jedes andere Leiden auch und die angemessenen Hilfsmittel durchaus für angebracht halte. Jetzt gibt es da natürlich Ausnahmen.
    Bei primärer Enuresis gehe ich davon aus, dass Windeln sowieso die ganze Zeit nötig waren und so weniger ein Problem darstellen sollten. Sollte das Bettnässen im Laufe der Zeit aufkommen, gibt es für mich 2-3 Angehensweisen (ein Besuch beim Doktor ist selbstverständlich Pflicht). Sollte das Kind schon älter sein würde ich es ihm/ihr offenstellen, entweder Windeln zu tragen oder nach jedem Einnässen die Bettwäsche zu wechseln, würde aber definitiv versuchen, zumindest zum einmaligen Ausprobieren zu überreden. In jüngeren Jahren würde ich es um einiges situativer entscheiden.
    Bei gesundheitlichen Gründen beispielsweise sehe ich weniger Probleme mit Windeln als bei psychischen Ursachen, wenn man das Kind um keinen Preis mehr belasten will, als es ohnehin schon ist. Fürt einige Zeit würde ich da die Lösung ohne Schutz akzeptieren aber auf Dauer eine Entwicklung in die eine oder andere Richtung erwarten.

    Aus meiner Erfahrung (ich selber war nie Bettnässer aber Freunde) ging es immer in Richtung Windeln und das nicht unfreiwillig; solage die Windel noch mehr als einmal alle 1-2 Wochen nass war haben sich zwei meiner Freunde bis sie 7 oder 8 waren selbstständig für die Windeln entschieden.
    Ogottogott das war jetzt ein Schlauchtext, tut mir sehr Leid aber ich finde das Thema (und wie hier gerade damit umgegangen wird) sehr interessant, macht mal weiter ihr
    grüße
    Lonti

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