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Thema: Einweg ist kein Weg?

  1. #101
    Datenschieber Avatar von Wolfgang

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    AW: Einweg ist kein Weg?

    ich kaufe seit ewig obst und gemuese unverpackt und nehm das auch lose mit...
    dieses ein beutelchen fuer 3 kiwis, ein beutelchen fuer 2 bananen, ein beutelchen fuer..... da war ich noch nie bei....
    statt einkaufskorb oder gar tueten nutze ich leere kartons die es in jedem mart en masse gibt, die kommen danach zum altpapier

    auch als kind der 70er jahre nutze ich einwegwindeln....
    ich habe einige stoffies fuer extremsommertage...
    aber dauerzustand... sicher nicht


    plastik an sich ist nicht boese...
    es kommt auf die nutzung an
    "Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie Ihr mich haben wollt. Entdeckt mich, wie ich bin."

  2. #102
    Member Avatar von mslife81

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    AW: Einweg ist kein Weg?

    Zitat Zitat von mslife81 Beitrag anzeigen
    Also es ist Fakt, daß Kunststoffe, unter anderem Windeln, in Müllverbrennungsanlagen zur Erzeugung hoher Temperaturen benötigt werden- ja ja der "Gelbe Sack"- Hauptsache getrennt (und dafür bezahle ich..)....wer mal im Netz liest, wird feststellen, daß mittlerweile sogar Müll importiert wird (z.B. Australien, mitm Schiff (bestimmt CO2-neutral...-toll...)- Ganz ehrlich- mich nervt dieser dauernde Gretl-Freitags-Hüpf-Klimahype mittlerweile sowas von.... und die Erde ist doch eine Scheibe...und der Strom kommt aus der Steckdose....für alle Anhänger- SCHMEISST ALLE EUERE SMARTPHONES WEG und fangt an nachzudenken und VORALLEM SELBST zu denken!!!!.....und ja dies ist ein Windelforum und das ist gut so!!! Zurück zum Thema:
    Wie bitte soll denn die Inkontinenzversorgung in Zukunft aussehen- mit Stroh- oder Schilfmatten oder wie??? Ich bitte um ANTWORTEN! Danke.
    Bin gespannt auf Euere Antworten...

  3. #103
    Fördermitglied 2019 Avatar von Inkymatz

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    AW: Einweg ist kein Weg?

    Manch ein Projekt zur günstigeren bis sogar kostenlosen Mülltonne speziell für Windeln basierten darauf, dass die MVAs nicht genug zum Verheizen haben und Windeln ideal sind.
    Die Abwärme wird manchmal als Fernwärme weitergegeben, die MVA Wuppertal beheizt damit ganzjährig ein Freibad. Auch zur Stromerzeugnis wäre es geeignet.

    Alternativen sind primär alle Arten von Stoffwindeln, sekundär dann natürlich Dauerbetäubungen von Blasenmuskeln zusammen mit Kathetern, künstliche Schließmuskeln...
    Dass das nicht jeder kann und will, ist klar. Von „besser“ kann auch nicht die Rede sein.

  4. #104
    Fördermitglied 2019 Avatar von Chris_87

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    AW: Einweg ist kein Weg?

    Zitat Zitat von mslife81 Beitrag anzeigen
    Ganz ehrlich- mich nervt dieser dauernde Gretl-Freitags-Hüpf-Klimahype mittlerweile sowas von.... und die Erde ist doch eine Scheibe...und der Strom kommt aus der Steckdose....für alle Anhänger-
    Da verspüre ich den innerlichen Zwang denen beim Stromsparen und CO2 sparen zu helfen. So neben bei ist auch Strom ruhe mit dem Blödsinn. Effektiv werden in den MVAs teilweise schon die Stützbrenner angeworfen weil es am Brennwert fehlt. Stoff kommt für mich jedenfalls nur in Ausnahme Situationen in Frage. Sinnvolle Vorschläge wie man es besser machen kann kommen ja keine aus dieser Ecke. Eine Inkontinenzversorgung ohne Einweg Windeln kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.
    Windel 24/7

  5. #105
    Member Avatar von mslife81

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    AW: Einweg ist kein Weg?

    Zitat Zitat von Inkymatz Beitrag anzeigen
    Manch ein Projekt zur günstigeren bis sogar kostenlosen Mülltonne speziell für Windeln basierten darauf, dass die MVAs nicht genug zum Verheizen haben und Windeln ideal sind.
    Die Abwärme wird manchmal als Fernwärme weitergegeben, die MVA Wuppertal beheizt damit ganzjährig ein Freibad. Auch zur Stromerzeugnis wäre es geeignet.

    Alternativen sind primär alle Arten von Stoffwindeln, sekundär dann natürlich Dauerbetäubungen von Blasenmuskeln zusammen mit Kathetern, künstliche Schließmuskeln...
    Dass das nicht jeder kann und will, ist klar. Von „besser“ kann auch nicht die Rede sein.
    Genau das wollen wahrscheinlich die überwiegende Anzahl hier nicht- Danke für die beiplichtende Antwort in Bezug auf die MVA's.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Chris_87 Beitrag anzeigen
    Da verspüre ich den innerlichen Zwang denen beim Stromsparen und CO2 sparen zu helfen. So neben bei ist auch Strom ruhe mit dem Blödsinn. Effektiv werden in den MVAs teilweise schon die Stützbrenner angeworfen weil es am Brennwert fehlt. Stoff kommt für mich jedenfalls nur in Ausnahme Situationen in Frage. Sinnvolle Vorschläge wie man es besser machen kann kommen ja keine aus dieser Ecke. Eine Inkontinenzversorgung ohne Einweg Windeln kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.
    Und genau das ist das grundlegende Problem heutzutage- HAUPTSACHE VERBOTEN!!!

  6. #106
    Fördermitglied 2019 Avatar von Chris_87

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    AW: Einweg ist kein Weg?

    Wenn man jetzt richtig Böse wird könnte man behaupten dass die Segelschifffahrt mehr CO2 ausstoß durch die Berichterstattung verursacht hat als ein regulärer Flug im Business Jet.
    Windel 24/7

  7. #107
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    AW: Einweg ist kein Weg?

    Hat mal jemand an die größte Hürde bei der Anschaffung von Stoffwindeln gedacht? Die Erstinvestition! So ein Satz von 12 Windeln kostet bei einigen US-Sanihäusern zwischen 300 und 450 USD. In DE sieht es preilich kaum besser aus, eine Tex-A-Med (in meiner Größe) schlägt mit über 90€ zu Buche. Zwingend kommt noch eine Waschmaschine hinzu.
    Windeln find' ich voll gut!

  8. #108
    Fördermitglied 2019 Avatar von Chris_87

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    AW: Einweg ist kein Weg?

    Der Punkt ist auch gut. Wobei sich dann auch noch das Problem ergibt wie man das bei einer Urlaubs- oder Dienstreise ohne zusätzliche "bösen" Einweg-Windeln löst.
    Windel 24/7

  9. #109
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    AW: Einweg ist kein Weg?

    Ich ziehe die Anschaffung von Stoffwindeln über einen längeren Zeitraum. Alls zwei drei Monate mal eine wenns grad passt. Allerdings auch nicht zwingend aufgrund meines ökologischen Gewissens, sondern weil ich das mag.

    Dieses ewige „Greta macht auch nicht alles richtig“ Gehate finde ich allerdings auch lächerlich. Wenigstens versucht jemand etwas in der Richtung zu bewegen. Klar ist die Kleine nicht perfekt und auch so ziemlich alle Friday for future fans erzeugen weiterhin CO2. Aber irgendwo muss man anfangen. Und besser man fängt bei sich selbst an als nur auf die runterzuschauen, die es wenigstens versuchen.

  10. #110
    Member Avatar von mslife81

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    AW: Einweg ist kein Weg?

    Zitat Zitat von Chris_87 Beitrag anzeigen
    Wenn man jetzt richtig Böse wird könnte man behaupten dass die Segelschifffahrt mehr CO2 ausstoß durch die Berichterstattung verursacht hat als ein regulärer Flug im Business Jet.
    Ich bin für eine Vulkansteuer- Stromboli, Ätna, Kilauea (Hawaii) etc. SOFORTIGES löschen der Vulkane fordern, damit ja bloß keine Klimakillergase freigesetzt werden!!!

    BITTE umsetzen!!! Ich liebe meine PLASTIK- Windel!!!- und hätte ich damals zu meiner Schulzeit Schifffahrt mit 3 "F" geschrieben- Gott bewahre...SETZEN- 6 !!!

  11. #111
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    AW: Einweg ist kein Weg?

    Ja das stimmt, wie soll man das machen wenn man den Einzugsbereich seiner Wohnung verlässt? Oder wenn die Waschmaschine kaputt geht. Dann müsste man wieder auf Einweg zurückgreifen.

    Oder um noch einmal das allseits beliebte Szenario "Gewindelt ins Krankenhaus" herauszuholen, was ist wenn man mit einer Stoffwindel am Hintern ins KH muss? Da ist das Risiko groß das die teure Stoffwindel im Abfall landet, wenn sie gewechselt wird.
    Windeln find' ich voll gut!

  12. #112
    Senior Member Avatar von klopfer

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    AW: Einweg ist kein Weg?

    Zitat Zitat von Heavy User Beitrag anzeigen
    Oder um noch einmal das allseits beliebte Szenario "Gewindelt ins Krankenhaus" herauszuholen, was ist wenn man mit einer Stoffwindel am Hintern ins KH muss? Da ist das Risiko groß das die teure Stoffwindel im Abfall landet, wenn sie gewechselt wird.
    Ganz ehrlich: Wenn ich als Notfall im Krankenhaus lande, dann ist mir erstmal egal, was mit meiner super-duper Viton Stoffwindel passiert. Da hab ich dann andere Prioritäten.

    Mal im Ernst Leute: Niemand will irgendwem was wegnehmen, was das Leben auf Grund einer Erkrankung erträglicher macht. Nicht mal Greta...
    Aber drüber nachzudenken, wo man selber was für die Umwelt tun kann, finde ich schon richtig.

  13. #113
    Fördermitglied 2019 Avatar von Chris_87

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    AW: Einweg ist kein Weg?

    Zitat Zitat von mslife81 Beitrag anzeigen
    hätte ich damals zu meiner Schulzeit Schifffahrt mit 3 "F" geschrieben- Gott bewahre...SETZEN- 6 !!!
    Mir tut es auch weh beim Schreiben. https://de.wikipedia.org/wiki/Neueru...Dreifachvokale
    Windel 24/7

  14. #114
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    AW: Einweg ist kein Weg?

    sieht ja so aus, als hätten wir hier eigentlich alle eine Meinung.

  15. #115
    Senior Member Avatar von Bärchen1601

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    AW: Einweg ist kein Weg?

    Zitat Zitat von Chris_87 Beitrag anzeigen
    Wenn man jetzt richtig Böse wird könnte man behaupten dass die Segelschifffahrt mehr CO2 ausstoß durch die Berichterstattung verursacht hat als ein regulärer Flug im Business Jet.
    Vor allem die Segelschifffahrt, die durch Wind angetrieben wird

    - - - Aktualisiert - - -

    Ist ja nicht nur die Erstanschaffung bei Stoffwindeln.
    Waschen, Trocknen, Abwasser, Waschmittel ... alles schädlich für die Umwelt.
    Klar kann man die Windeln mit der normalen Wäsche waschen.
    Trotzdem erhöht sich die Wäsche in meinem Fall von zwei Maschinen im Monat auf vier und mehr ...
    Und im Winter Stoffwindeln zu trocknen, in der Menge, wie man sie braucht, ist ohne Trockner kaum möglich.
    Bei vier Einwegwindeln pro Tag bräuchte man vier bis sechs Stoffwindeln pro Tag.
    Die nassen Dinger lässt man auch nicht tagelang liegen, also wird alle zwei bis drei Tage eine Maschine angeschmissen ...
    Entsprechend der Trockner. Denn wer kann seine Windeln öffentlich aufhängen ?
    Das soll umweltschonender sein ?
    Noch keine Signatur ... mir fällt grad nix geistreiches ein ...

  16. #116
    Fördermitglied 2019 Avatar von Chris_87

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    AW: Einweg ist kein Weg?

    Du hast glaub ich den Greta Kontex und den folgenden Medienrummel nicht ganz erfasst ;-)
    Windel 24/7

  17. #117
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    AW: Einweg ist kein Weg?

    Liebe Leute,

    als stiller Mitleser hier im Forum zwingt mich das „politisch verfärbte, weltanschauliche Gequatsche“ bezüglich des Gretl-Wahnsinns zu einer seriösen Antwort.

    Bei dem nun angedachten Verbot (zumindest teilweisen Verbot) von Plastiktüten sofort an ein Totalverbot von Einwegprodukten bei der Inkontinenzversorgung zu sprechen, käme ungefähr dem Verbot des Verbrennungsmotors durch Einführung des bleifreien Benzins gleich (gut – ein wenig überspritzt ist der Vergleich ja schon). Aber das Geschrei der Autoindustrie war ähnlich laut, aber wir fahren alle noch Autos. Trotz Katalysator hat sich unsere Lebensqualität nicht verschlechtert, sondern im Prinzip eher verbessert, da der „saure Regen“ nachweislich weniger und die damit verbundenen Schäden geringer wurden (da denke ich gar nicht an den Wald, sondern beispielsweise an verwitterte Häuserfassaden, die sich alkalische Baustoffe wunderbar mit der Säure vertragen haben).

    Ich war letztes Jahr in Ägypten und es war wirklich erschreckend, in welchem Ausmaß hier Plastikabfälle mitten in der Wüste, die nächste Siedlung mehr als 30 km weg, durch den Wind vor sich her getrieben wurde. Bei uns kann man ähnliches sehen, wenn gerade der Grünschnitt an deutschen Autobahnen erfolgt (Unterschied zur Wüste ist halt das bei uns mögliche Wachstum von Pflanzen, die einen Großteil des auch von uns weggeworfenen Abfalls an Ort und Stelle halten). Hier nun mit gesellschaftlichen Steuerungselementen entgegenwirken zu wollen, halte ich für durchaus sinnvoll, die Zahlungspflicht bei Einkaufstüten hat leider kaum eine Wirkung gezeigt.

    Zum eigentlichen Thema: Die mir bislang bekannten Untersuchungen zum Vergleich des ökologischen Fußabdrucks von Windeln (bislang nur für Baby und Kleinkinder) kamen eigentlich immer zu einem Unentschieden. Der Energieaufwand ist beim Wegwerfprodukt höher, dafür ist der laufende Verbrauch beim Mehrwegprodukt größer. Spannend ist jedoch in diesem Zusammenhang, wer die Untersuchungen in Auftrag gegeben hat (zumindest in einem Fall war es P&G).

    Ausschlussreich ist weiterhin, dass – wie hier auch in der Diskussion genannt - im Vergleich immer von Kochwäsche und dem Einsatz eines Wäschetrockners ausgegangen wird. Macht man sich auf entsprechenden Seiten der Stoffwindelhersteller mal kundig, wird in seltenen Fällen (eigentlich nur bei Krankheiten) eine Waschtemperatur von größer 60°C empfohlen, in den meisten Fällen würde eine Temperatur von 30°C ausreichen. Allerdings wird immer eine Vorspülung und falls möglich eine extra Zugabe von Wasser empfohlen. Hier würde sich mein ökologisches Gewissen in Grenzen halten, da in den meisten Regionen in Deutschland keine Wasserknappheit herrscht und unser schon vorhandener Spareffekt viele Abwasserleitungen beschädigt hat (Ablagerungen werden nicht mehr ausreichend fortgespült). Zu aller Letzt hier die Anmerkung, dass ich keinen Wäschetrockner besitze. Als Quintessenz bleibt hier festzustellen, dass – wie es klopfer ausgeführte – die Umweltbilanz stark vom jeweiligen Nutzer beeinflusst werden kann.

    Die Untersuchungen umfassen den für Kinder notwendigen 2 – 2,5 Jahre Zeitraum. Im Erwachsenenbereich könnte die Nutzungsdauer der Windeln durchaus länger sein. Das relativiert die in aller Regel doch sehr hohen Anschaffungskosten zusätzlich. Viele Vergleiche, die bei ökologisch angehauchten Stoffwindelherstellern vorgestellt werden, führen schon nach kurzer Zeit zu einer erheblichen Kosteneinsparung durch den Einsatz wiederverwendbarer Produkte.

    Abschließend noch ein kurzes persönliches Wort: Da ich insbesondere des Nachts auf eine entsprechende Versorgung angewiesen bin, haben wir nach langen Überlegungen und zahlreichen Versuchen für den häuslichen Einsatz auf waschbare Produkte umgestellt. Hauptmotivation war die Reduzierung unseres Mülls (extra Abfallsäcke, ausschließlich gefüllt mit gebrauchtem Inkontinenzmaterial sind auch recht auffällig für die Nachbarschaft). Durch den Einsatz eines Baukastenwaschmittels (gerade die beliebten Waschgele sind hinsichtlich Wasserenthärter und Tenside auf Grund ihrer Bauart stark überdosiert) hält sich die Belastung der Umwelt aber insbesondere auch die Belastung meiner Haut durch Waschmittelrückstände (kann hier durchaus schon mal allergisch darauf reagieren) in verträglichen Grenzen. Letztes und wichtigstes Argument war jedoch, dass – wie Wolfgang erwähnte – der Komfort gerade an heißen Tagen besser ist. Ich schwitze weniger und es ist prinzipiell weniger warm in der Hose. Gleichzeitig habe ich deutlich weniger Probleme mit auslaufenden Windeln. Dessen ungeachtet nutze ich – auf Dienstreisen, im Urlaub oder aber wenn es zeitlich nicht gut passt mit dem Waschen – selbstverständlich auch Einwegprodukte. Das Leben ist halt ein ständiger Kompromiss, ich persönlich bin überzeugt, dass Mehrwegprodukte in Summe eine geringere Umweltbelastung haben, aber das schließt doch die Verwendung anderer Versorgungsmöglichkeiten doch nicht aus.

    Cu tanabata

  18. #118
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    AW: Einweg ist kein Weg?

    Zitat Zitat von Bärchen1601 Beitrag anzeigen
    Vor allem die Segelschifffahrt, die durch Wind angetrieben wird

    - - - Aktualisiert - - -

    Ist ja nicht nur die Erstanschaffung bei Stoffwindeln.
    Waschen, Trocknen, Abwasser, Waschmittel ... alles schädlich für die Umwelt.
    Klar kann man die Windeln mit der normalen Wäsche waschen.
    Trotzdem erhöht sich die Wäsche in meinem Fall von zwei Maschinen im Monat auf vier und mehr ...
    Und im Winter Stoffwindeln zu trocknen, in der Menge, wie man sie braucht, ist ohne Trockner kaum möglich.
    Bei vier Einwegwindeln pro Tag bräuchte man vier bis sechs Stoffwindeln pro Tag.
    FALSCH!
    Bei vier Einwegwindeln pro Tag brauchtst du drei Mal soviele Stoffwindeln also 12.
    Also vierundachzig pro Woche. Dazu den passenden Gummihosen in größerer Mänge.
    Ich habe mal quer gerechnet und bin bei Anschaffunbgskosten von ca. 2532,88€ gelandet.
    Wieviel Packungen deiner Einwehwindeln du dir da Kaufen kannst, weißt nur du allein.
    Und ob diese Kosten die Krankenkasse übernimmt, wage ich zu bezweifeln.

  19. #119
    Member Avatar von mslife81

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    AW: Einweg ist kein Weg?

    Ach ist das herrlich- also ich denke die Meinungen ähneln sich doch sehr...

  20. #120
    Fördermitglied 2019 Avatar von Inkymatz

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    AW: Einweg ist kein Weg?

    @tanabatu:
    Das ist nicht hypothetisch.
    Ich finde den Bericht nicht mehr, wo es hieß, dass Vanuatu das Windelverbot bereits mit Zuspruch der Mütter umgesetzt haben soll, aber die ältere Ankündigung:
    https://www.berlinertageszeitung.de/...verbieten.html

    UK wollte da auch mitziehen, aber dem Politiker rannten die Mütter die Bude ein, so dass er sofort zurück ruderte.

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