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Thema: Einweg ist kein Weg?

  1. #81
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    Jawohl, Windeln sind Verschwendung, wenn man sie "just for fun" verwendet. Volllaufen lassen, wegwerfen, nächste her und diese wieder einnässen weil es Spaß macht. Macht leider riesig viel Müll. Dummerweise ist unten im Müllcontainer beliebig viel Platz für die Windeln. (Und wenn man es nicht wüsste, könnte man die Abfallbehälter auch für Glascontainer oder Papiertonnen halten was da alles rein fliegt).
    Ist unter Umweltgesichtspunkten ätzend ohne wenn und aber, mache es aber leider trotzdem ohne Ausrede, Rechtfertigung oder Entschuldigung.

    gruß
    dlboy

  2. #82
    Baujahr 1990 Avatar von windel77

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    RE: Einweg Windeln sind Umweltfreundlicher!!!

    @Windelmann: Wenn ich aber nun normal auf die Toilette gehe, dann landet das Zeugs auch in der Kanalisation.

    Grüße

    TB77
    Teil des WBC-Teams | Stammtisch Stuttgart | Stammtisch München

  3. #83
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    hm die Frage wird wohl immer wieder mal so, mal so beantwortet werden. Also: der eine behauptet, Stoffwindeln seien umweltfreundlicher, der andere behauptet, Einwegwindeln sein's. Hängt halt davon ab, wie man es ausrechnet.

    Faktoren bei der Stoffvariante sind

    a) das Waschen. Dafür braucht man
    - Wasser. Wasserverbrauch wird dann umweltbelastend, wenn der Gesamtverbrauch höher ist als das, was die Landschaft abkann (siehe Kalifornien). Zum Glück wird in Deutschland nur wenig fossiles Wasser verwandt, und das meteorische Wasser erneuert sich schnell genug. In unseren Gefilden sind die Hauptfaktoren daher einerseits die Aufbereitung und natürlich die Klärung, Energiekosten für Pumpen und noch einige weitere Faktoren (Leitungs- und Anlagenbau, Service, ...) müsste man noch miteinbeziehen.

    - b) die Herstellung der Windeln. Dafür braucht man Baumwolle, Maschinen (vom Trecker bis zur Verpackungsmaschine) und LKWs (vom Bauern zur Spinnerei zur Weberei zum Großhändler..., hinzu kommen Fahrtkosten für Servicetechniker, Monteure, welche die Maschinen erstmal aufbauen etc...
    Bei der Baumwolle selber spielt die Art der Kultivierung die größte Rolle: Wie wirtschaftlich arbeitet der Bauer mit den Ressourcen? Düngt er immer genau so viel (und wählt die richtigen Dünger), dass der Boden über die Jahrzehnte gleich gut bleibt? Betreibt er seine Farm sogar biologisch? (kann, muss aber nicht umweltfreundlicher sein). Fahren seine Traktoren mit Biosprit? Wenn ja, wie ökologisch vernünftig handeln die Bauern, die den Biosprit anbauen? (denen müsste man eben die selben Fragen stellen)...könnte man endlos fortsetzen.

    Offensichtlich ist, dass bei Einwegwindeln der Faktor a) wegfällt und ersetzt wird durch einen Faktor "Endlagerung", also Mülldeponie / Verbrennung.

    Bei der Mülldeponie ist es nicht so einfach, eine Bilanz zu ziehen. In der Regel rechnet man heute damit, dass eine Mülldeponie nach einer gewissen Zeit nicht mehr "gefährliche" Stoffe produziert. Aber man würde sich kaum die Mühe machen wollen, eine Deponie zu "entsorgen", sie ist und bleibt ein Haufen Müll in der Landschaft. Es bleibt also einerseits der "psychologische" Faktor "Landschaftsverbrauch", und andererseits die Tatsache, dass dort Stoffe lagern, deren Zusammensetzung nur unvollständig bekannt ist, drittens das Deponiegas (wird in der Regel in einem Kraftwerk verbrannt, also kommt es wenigstens nicht als Methan etc., sondern größtenteils "nur" als CO2 raus). Moderne Deponien sollen zwar mehrfach so abgesichert sein, dass sie das Grundwasser nicht merklich belasten können, aber erstens fragt sich, ob das in einigen 1000 Jahren noch so ist, und zweitens, ob nicht der eine oder andere Wissenschaftler auch Fehler macht (es gibt da so ein prominentes Beispiel, wo einer der angesehensten Geologen ein Gestein für völlig unbedenklich erklärt hat, weil man beim damaligen Stand der Wissenschaft noch nicht wusste, dass dieses Gestein bis in tausende Meter Tiefe völlig zerklüftet war).

    Und dazu kommt natürlich der Diesel für die Müllwagen und Deponiefahrzeuge, sowie die Energie für ihre Herstellung und und und...

    Faktor a) bei Einwegwindeln (also die Herstellung): Hier braucht man statt Baumwolle Holz, und für die Folie ... bzw. den Superabsorber vor allem Öl. Und hinzu kommen eben die oben erwähnten Umweltkosten für Logistik und Maschinen. Überschlagsmäßig kann man diesen Faktor in Relation zum Volumen setzen: ca. 10(?) Stoffwindeln plus einige PVC-Hosen im Jahr contra ca. 1000-1500 Einwegwindeln. Wie das Verhältnis des Ressourcenverbrauchs und der Logistik bei Holz contra Baumwolle ist, kann ich natürlich nicht sagen. Aber die Logistik von der Zellstoff-Flocke bis zum Endprodukt dürfte tendenziell volumenabhängig sein. Also ein Faktor von mindestens ca. 100...

    ... habe sicher noch viel vergessen, aber zumindest zeigt es, wie kompliziert die Materie ist. Und man kann sich leicht vorstellen, dass man nur die eine oder andere Zahl weglassen muss ("merkt ja vielleicht keiner"), und schon hat man ein völlig anderes Ergebnis. Und bekanntermaßen werden von Wissenschaftlern für Firmen Gutachten und keine "Schlechtachten" geschrieben, also gibt es sicher viele Anlässe zum Zahlenfaken. Hinzu kommt, dass man über die Gewichtung der Faktoren Bodenverbrauch, Grundwassergefährdung, Beitrag zum globalen Treibstoffgashaushalt etc. hervorragend streiten kann. Der Faktor Wasserverbrauch ist sogar regional komplett unterschiedlich zu bewerten...

    Tja, und welche Variante ist nun umweltfreundlicher?... ich vermute, Stoff, aber weiß es nicht.

    LG Bärschen

  4. #84
    Jaschu
    Gast
    Ich denke, dass allein durch die eingesparten Zustellfahrten monatlich ein gewisser positiver Effekt für die Umwelt besteht.
    Wenn ich allerdings daran denke, wie umständlich das Wechseln eingekoteter Windeln unterwegs wäre, bei Stoffwindeln, ... na denn

  5. #85
    kling-bim
    Gast
    Hallo,
    ich habe diese Diskussion aufmerksam verfolgt und gehöre zum einen zu den hier anwesenden "Ökos", die sich ab und zu mal Gedanken zum Verbrauch von Ressoucen machen und zum anderen nutze ich aus genau diesem Grund ausschließlich Stoffwindeln.
    Ich habe insgesamt 8 Überhosen und einen ziemlich großen Stapel an Mullwindeln. Die gebrauchten Sachen lager ich für ein paar Tage in einem Windeleimer und dann werden sie mit anderen Kleidungsstücken bei max. 60 Grad gewaschen. Alles gut, alles sauber und ich wasche vielleicht seit dem ich Windeln nutze einmal im Monat - einmal im Quartal eine Zusatzwaschmaschine! Sooo viel ist das also nicht.
    Das System das ich im Moment am meisten nutze trocknet innerhalb von einem Tag auf der Leine, im Sommer in einer Stunde und ich kann soviele (oder wenige) Windeln reinlegen, wie ich mag (tagsüber auf Arbeit 3, nach Feierabend auch mal 6... )
    Ich habe auch mal "Groß" gemacht und dafür Windelvlies von meiner Nichte genommen: AA ins Klo, Vlies in den Müll und den Rest in die Maschine. War nicht verdreckt, alles ok. Aber ich steh eh nicht so auf "Windelgroß".
    Die Windelhosen habe ich jetzt seit Anfang 2007 und sie sind immer noch wie am ersten Tag. Iin 2008 muss ich mir also nicht mal neuen Hosen zulegen! Das ist in meinen Augen auch nicht gerade unwichtig wenn's um Umweltbelastung gehen soll!
    Alles in Allem für mich ne akzeptable Sache!
    So, jetzt wünsche ich euch ein schönes Wochenende
    Klaus

  6. #86
    Jaschu
    Gast
    @kling-bim:

    Ich stehe auch nicht darauf, groß in der Windel zu haben, aber ich kann es nicht beeinflussen!! Und das ist daheim schon sehr umständlich, aber unterwegs beinahe unmöglich! Wenn ich mir vorstelle, dass ich da villeicht die vollen Windeln (auch wenn Du das mit Vliesauflagen löst, riechen die Stoffwindeln trotzdem) einen halben Tag im Rucksack mittragen müsste....

    Nochmals ganz deutlich:


  7. #87
    kling-bim
    Gast
    Ja, das ist in der Tat nicht praktisch! Fullack!
    Aber riechen die Einweg-Windeln nicht auch?

    Gruß
    Klaus

  8. #88
    Senior Member Avatar von cassandra

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    Original von kling-bim

    Aber riechen die Einweg-Windeln nicht auch?

    Gruß
    Klaus
    Hallo Klaus, die schmeisst man doch dann weg. *sichmaleinmisch

    lg cassandra
    Gib mir Pfeil und Bogen - ich will die Briefumschläge abschiessen!

  9. #89
    kling-bim
    Gast
    Hi Cassandra!
    Ich weiß das nicht 100%, leite es nur von Erfahrungen mit Nichten/Neffen ab und wenn die etwas in der Hose (Einwegwindeln) hatten hat man das IMMER gerochen. Wenn ich mir jetzt vorstell ich müsste als Erwachsener mit einer stinkenden Windel nachhause (Bus, Zug, etc. :rolltreppe... Wäre mir garantiert extrem unangenehm!
    Gruß
    Klaus

  10. #90
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    Also Kling Bim deine Art von Humor ist mir sympathisch.

    Also Einwegwindeln haben noch nie nach was anderes als Zellstoff, Plastik, Superabsorber und ein paar Chemischen zusatzstoffen gerochen.

    Ich habe allerdings festgestellt, das wenn man in die windeln macht, der Geruch der Windel gar nicht mehr so stark auffaellt.

  11. #91
    Pampersfuchs
    Gast
    Der Diesel für die Müllfahrzeuge ? Ist das jetzt nicht ein wenig übertrieben ?

  12. #92
    kling-bim
    Gast
    Original von WSvenH
    Ich habe allerdings festgestellt, das wenn man in die windeln macht, der Geruch der Windel gar nicht mehr so stark auffaellt.
    :zustimm:
    Da hab ich mich wohl ein Mal nicht eindeutig ausgedrückt und schon werde ich erwischt... *lach*

  13. #93
    Fördermitglied 2019 Avatar von Inkymatz

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    AW: Einweg ist kein Weg?

    Da die Diskussion insofern wieder auftaucht, als dass es inzwischen Flecken auf der Welt gibt, wo Einwegwindeln nun verboten sind oder verboten werden sollen, bekommt das eine neue Brisanz.
    Eigentlich gab es genügend Diskussionen, die meist damit ausgingen, dass Einwegwindeln immer effizienter werden und immer weniger Raum / Ressourcen fordern (wie riesig war eine Packung Pampers 1988 und wie winzig ist sie heute) und in fast jeder Rechnung am Ende komplett bilanziert umweltfreundlicher sind, als Stoffwindeln.
    Klar, Stoffwindeln müssen viel akribischer, häufiger gewechselt werden, müssen gewaschen, gekocht, getrocknet werden. Dann noch die Folgen für die häufigeren Spezialcremes und Arztbesuche, aufgrund von Rücknässung und Hautproblemen.

    Nebenbei: Wenn ich mir vorstelle, wieviel Wasser ich verschmutzen würde, wieviel Waschmittel ich verbrauchen würde, welche Energiemengen für Waschmaschine und Trockner draufgingen, denn ich hinge garantiert nicht meinen Garten voll!
    Und ewig halten die auch nicht.
    Logistisch als Inko kaum handbar, eine triefende riechende Windel loswerden? Sauber und frisch davonschleichen? ...bliebe ich doch zu Hause...

    Und dann, wie groß zwar die Umweltsünde Einwegwindeln einzeln zwar betrachtet sein mag, wie winzig winzig klein sie aber gegen so viele andere Ressourcenverschwendungen und Umweltsauereien wahrlich ist.

    Es wird ja sogar Öl und abgeleitete Treibstoffe sogar direkt verbrannt :-D, einfach so, ohne besseren Nutzen.
    Bei den Windeln wird Holz und Kunststoff noch einer sinnvollen Aufgabe zugeführt, bevor es in der MVA zu unserer Strom- oder Wärme-Energie wird.
    ;-)

  14. #94
    Trusted Member Avatar von Taggy

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    AW: Einweg ist kein Weg?

    Ob die Papiertüte ökologisch wirklich besser ist als die Plastiktüte wage ich auch zu bezweifeln. Ein Kompletverbot finde ich absurd. Die SPD hat da überhaupt keine Ahnung. Wenn eine Plastiktüte ordentlich entsorgt wird sehe ich da kein Problem!

    Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Einwegwindeln verboten werden...vor allem nicht bei einer immer älter werdenden Bevölkerung.

  15. #95
    Fördermitglied 2019 Avatar von Inkymatz

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    AW: Einweg ist kein Weg?

    Gerade der steigende Verbrauch / Müllberg u.a. demografische Entwicklung, doch wieder mehr Kinder & länger mit Windel, .., bringt Leute auf diese Gedanken.
    Dabei sind es ja hauptsächlich die neuen Umweltsünden, die den Plastik-Müllberg sehr viel größer machen, als Einwegwindeln (bestehen ja auch oft mehr aus Zellstoff als aus Plastik) , nämlich Dinge wie 2+ Coffee2Go-Becher (Pappe, Beschichtung, Plastikdeckel) täglich von einen beachtlich großen Teil der westlichen Weltbevölkerung, gekauft, in wenigen Minuten geleert und ab in den Müll.
    Filterzigarettenstummeln (sind ja wie wie Miniwindeln, nur voll mit 400 Giftstoffen statt Urin und eigentlich ganz unnötig und aufgrund der größeren Menge bestimmt mehr Müllmasse als Windeln), mit Glück im Müll gelandet, sonst auch gerne mal auf Straßen oder in der Natur.
    Und man könnte noch viel mehr solcher Dinge nennen, jedes einzelne weniger wichtig als Einwegwindeln aber gleichzeitig die größere Umweltsünde. ¿!

  16. #96
    Senior Member Avatar von windelente

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    AW: Einweg ist kein Weg?

    Ich frage mich, wann bei den heutign Trends die Einwegwindel in Deutschland verboten wird? Was macht man dann? Laufen dann alle wieder wie Obelix rum?
    Das Leben ist ein Karpfenteich. Slava!
    Pravda vitezi!
    Lachs und Otter müssen zurück in die Neiße!

  17. #97
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    AW: Einweg ist kein Weg?

    Zitat Zitat von Taggy Beitrag anzeigen
    Ob die Papiertüte ökologisch wirklich besser ist als die Plastiktüte wage ich auch zu bezweifeln. Ein Kompletverbot finde ich absurd. Die SPD hat da überhaupt keine Ahnung. Wenn eine Plastiktüte ordentlich entsorgt wird sehe ich da kein Problem!

    Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Einwegwindeln verboten werden...vor allem nicht bei einer immer älter werdenden Bevölkerung.

    Bei der Papiertüte ist mittlerweile übrigens klar, dass sie einen schlechtere Energiebilanz als Plastiktüten hat. Darauf angesprochen hat kürzlich die für diesen Unsinn zuständige Person aus der Politik tatsächlich geantwortet "das ist mir egal, wir wollen ein Zeichen setzen".
    Was soll man dazu noch entgegnen.
    Aber solange die Menschen dazu neigen, das Selber-Denken einzuschränken, haben Parteien, die pauschale Fertiglösungen - z.B. über Verbotwege - propagieren, natürlich Zuspruch.

  18. #98
    Senior Member Avatar von Bärchen1601

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    AW: Einweg ist kein Weg?

    Zitat Zitat von jan2001 Beitrag anzeigen
    Aber solange die Menschen dazu neigen, das Selber-Denken einzuschränken, haben Parteien, die pauschale Fertiglösungen - z.B. über Verbotwege - propagieren, natürlich Zuspruch.
    Ich habe die Befürchtung, dass diese Menschen langsam stark in der Überzahl sind, die das Selber-denken einschränken.

    Ich persönlich halte Plastiktüten für harmlos, solange sie vernünftig entsorgt und/oder recycled werden. Und gerade Papiertüten sind für mich kein Ersatz, da sie wichtige Ressourcen benötigen, von denen schon zu viel abgeholzt wird.
    Gerade was den Umgang mit Plastik angeht, liegt für mich nicht die Lösung im Verbot oder Verzicht, sondern in der Entsorgung.
    Solange man Plastikbonbonpapier statt in den Müll einfach nur auf die Straße schmeißt, ist durch Verbot von Plastiktüten nichts gewonnen.

    Da sind wir dann auch wieder bei der Gedankenlosigkeit.
    Wer vernünftig darüber nachdenkt, lässt zu einer Hochzeit oder ähnlichen Anlässen keine Luftballons mehr steigen.


    Zurück zu den Einwegwindeln.
    Wenn sie vernünftig entsorgt werden, ist doch alles in Waage.
    Denn ich denke, dass sich bei beiden Windeln Nachteile und Vorteile nahezu aufheben.
    Und beide sind, wenn nur als Fetisch benutzt, nicht nötig und damit eine Umweltsbelastung.
    Welche von beiden die Umwelt mehr belastet, vermag ich nicht mit Sicherheit zu beurteilen, bzw. beide werden ungefähr gleich sein.
    Ich stelle mir auch die Frage, inwieweit man das überhaupt errechnen kann.
    Denn Herstellungskosten, Entsorgungskosten, deren Energiebedarf, Logistik und Vertrieb und was weiß ich noch alles muss ja mit berücksichtigt werden.
    Es sind ja nicht nur die Aspekte bei der eigenen Benutzung im privaten, wo die Mehrwegwindel eindeutig mehr Ressourcen verbraucht.
    Noch keine Signatur ... mir fällt grad nix geistreiches ein ...

  19. #99
    Trusted Member Avatar von Taggy

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    AW: Einweg ist kein Weg?

    Ich setze auch ein Zeichen und wähle solche Menschen nicht mehr!

  20. #100
    Member Avatar von mslife81

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    AW: Einweg ist kein Weg?

    Also es ist Fakt, daß Kunststoffe, unter anderem Windeln, in Müllverbrennungsanlagen zur Erzeugung hoher Temperaturen benötigt werden- ja ja der "Gelbe Sack"- Hauptsache getrennt (und dafür bezahle ich..)....wer mal im Netz liest, wird feststellen, daß mittlerweile sogar Müll importiert wird (z.B. Australien, mitm Schiff (bestimmt CO2-neutral...-toll...)- Ganz ehrlich- mich nervt dieser dauernde Gretl-Freitags-Hüpf-Klimahype mittlerweile sowas von.... und die Erde ist doch eine Scheibe...und der Strom kommt aus der Steckdose....für alle Anhänger- SCHMEISST ALLE EUERE SMARTPHONES WEG und fangt an nachzudenken und VORALLEM SELBST zu denken!!!!.....und ja dies ist ein Windelforum und das ist gut so!!! Zurück zum Thema:
    Wie bitte soll denn die Inkontinenzversorgung in Zukunft aussehen- mit Stroh- oder Schilfmatten oder wie??? Ich bitte um ANTWORTEN! Danke.

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