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kwakkwak
03.11.2009, 16:07
Hätte hier mal eine Frage, obwohl ich eigentlich immer im anderen Forum unterwegs bin:
bei Diabetes, kann es da sein,ddaß man inkontinent wird? Und wie sieht es aus, wenn Diabetes in der FAmilie vorkommt?

Danke für eine Antwort
Kwakwak

rivo18
03.11.2009, 17:10
-hallo also ich habe diabetes und da is nix brauchst dicht zu fürchten das du inkontinent wirst
-ausserdem is das ne erbkrankheit und hat was mit der Bauchspeicheldrüse zu tun

kwakkwak
03.11.2009, 19:33
Vielen Dank für Deine Antwort.
Kwakwak

Wolfgang
03.11.2009, 21:21
jo aehm...
bei gut eingestelltem zucker hat man quasi fast nichts zu befuerchten...

anders siehts bei schlechter einstellung aus...
da gehts sehr wohl auf die nerven und auch auf die blase...
dies kann man in jeder einschlaegigen literatur nachlesen...

dein behandelnder arzt berät dich gerne

NachtFalke
04.11.2009, 11:15
Beim Diabetes mellitus kann es passieren, daß man überdurchschnittlich viel Durst hat und dadurch viel trinkt, was zu einer erhöhten Urinausscheidung führt.
Der Körper erhöht das Durstgefühl um vermehrt Zucker über die Nieren auszuscheiden. Das geht aber erst ab einem BZ von 180mg/dl.

Wenn man körperlich eingeschränkt ist, kann es passieren, daß man durch den vermehrten Harndrang versehentlich einnäßt. Dies hat aber nichts mit einer Inkontinenz zu tun.

rivo18
04.11.2009, 11:45
naja ich hab seit 13 Jahren knapp Diabetes und meiner is net top eingestellt meiner is immer leicht erhöht sprich ab 10,0 is eigentlich bei mir normal umgerechnet 180mg/dl und bei mir is nix passiert

und normaler BZ is 4,4 -6,5 mmol

Wolfgang
04.11.2009, 18:00
da hier sicher auch jene mitlesen welche mit der materie nicht so befasst sind stehen in klammer hinweise zu fachausdruecken
---

im eigenen interesse solltest du dich schaemen und versuchen dich zu bessern...
ich weiss schon... mit zu viel zucker gehts einem ned schlecht und man fuehlt sich meist prima...
die folgen merkt man ja ned gleich sondern erst viele jahre spaeter... und da ist es dann schon lange viel zu spaet

die unter 7 welche sich aerzte wünschen is schwer...
aber ne 8 sollt beim hba1c-check (wert an dem man relativ einfach die durchschnittliche verzuckerung der letzten 6 wochen feststellen kann) locker drinn sein...

die oben genannte nierenschwelle ab welcher zucker ueber die nieren ausgeschieden wird liegt im mittelwert bei 180mg/dl bzw 10mmol ( 18mg/dl = 1mmol)
dies ist jedoch nur ein mittelwert...
ich zb pinkle schon bei knapp 160 suess

naan65
04.11.2009, 20:38
Original von Wolfgang
die oben genannte nierenschwelle ab welcher zucker ueber die nieren ausgeschieden wird liegt im mittelwert bei 180mg/dl bzw 10mmol ( 18mg/dl = 1mmol)
dies ist jedoch nur ein mittelwert...


Hallo Wolfgang,

nicht erst mittlerweile, sondern schon, so lange ich denken kann.
Meine Schwester hat seit sie 18 Monate ist (!!) Diabetis Typ 1. Mittlerweile haben wir letzten Monat ihren 52. Geburtstag gefeiert.
Wir ihre Geschwister mussten damals alle Spritzen lernen. Verabreicht wurde damals 8%ige Kochsalzlösung und ich kann dir aus eigener Erfahrung das macht keinen Spaß.
Als Jüngster musste ich meinen Hintern, damals wurde überwiegend in den Hintern, oder in den Oberarm gespritzt, regelmäßig zum üben hinhalten.

@ kwakkwak

Meine Schwester ist bis heute nicht Inko!!! Jedoch schlafen seit 30 Jahren sie und ihre Zähne getrennt.
(Zähne wie Sterne, abends kommen sie raus :P :P :P :P )

LG

naan65

NachtFalke
04.11.2009, 20:47
Original von Wolfgang
ich zb pinkle schon bei knapp 160 suess

Dazu hab ich noch nen kleinen geschichtlichen Hintergrund für die, die es interessiert und es noch nicht wissen:

Wenn der Blutzucker höher ist als 180mg/dl (die genannte Nierenschwelle für Glukose), dann wird dieser teilweise über den Urin ausgeschieden.
Diabetes mellitus heißt auf deutsch übersetzt "honigsüßer Durchfluß".

Früher, als es noch keine Meßgeräte gab, wurde der Urin eines Patienten von den Pflegenden/Ärzten probiert. Wenn dieser also "honigsüß" schmeckte, wußte man, daß der Blutzuckerspiegel zu hoch war und konnte dann dagegen reagieren.

kwakkwak
05.11.2009, 11:21
Vielen Dank für all Eure Antworten. Gibt da nämlich einen Patienten in unserer Familie, aber ich denke dass wir das mal offen ansprechen sollten, zum einen soll er sich an den Arzt wenden, zum anderen ist das keine "natürliche" Folge, scheint also Möglichkeiten zu geben, das zu verhindern, wenn er richtig eingestellt wird.
Jedenfalls vielen Dank,
Kwakwak

Lucas2005
05.11.2009, 20:40
Hi Kwakkwak,

es ist wichtig das man in ärztliche Behandlung ist. Diabetes ist unheilbar.

Typ 1 meist dünn und ausgezerrt, da kein Insulin.
Typ 2 meist dick und kann nicht abnehmen, da zuviel Insulin im Blut, Insulininsufizienz, also da funktioniert nichts mehr so wie es soll. Insulin ist unser Speicherhormon.

Zu hoher Blutzucker schädigt die Nerven und genau das ist das tödliche. Nierengewebe wird auch geschädigt usw. Inko kann man auch werden.

Wichtig ist eine individuelle Behandlung und eine absulut korekte BZ Einstellung. Eine Unterzuckerung mit Krankenhausaufenhalt kann z.Bsp. die Fahrerlaubnis kosten usw.

Ich finde wenn die Diagnose da ist sollte man versuchen zum Spezialisten zu kommen und wenn alles gut eingestellt ist kann der Hausarzt weitermachen. Besonders wichtig ist die Schulung alle 2 Jahre 4 Tage je 1,5h und bei Insulinpflicht 5 Tage. Da lernt man alles was wichtig ist. Der Rest ist routine.

LG
Lucas