PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Untersuchungen beim Urologen



beesana
23.06.2008, 16:45
Ich habe mich beim Urologen für eine Untersuchung wegen meiner andauernden Harninkontinenz angemeldet. Auf welche Untersuchungen muss ich mich vorbereiten, welche Untersuchungen wird der Arzt vornehmen, wie war es bei euch??

Tilly
23.06.2008, 16:47
ich jetzt nicht Inko aber sicherlich wäre dir mit unserer tollen Suchfunktion geholfen.

Denn es gibt ein paar Threads die sich um diese Thematik drehen.

Jaschu
23.06.2008, 23:03
Was Dein Arzt für Untersuchungen machen wird, kann wohl keiner voraussagen.

Bei mir wurden (und werden in bestimmten Abständen) folgende Untersuchungen gemacht:

Urethrozystoskopie (http://www.chirurgie-portal.de/urologie/spiegelung-harnroehre-blase.html) (in Narkose)
Zystosgraphie (http://www.aerztlichepraxis.de/rw_4_Lexikon_HoleEintrag_58591_Eintrag.htm)
Tonusmessung (http://www.ionisierter-sauerstoff-therapie.com/deutsch/dr_engler_OM_120.pdf) der Blase
Kontrastmittelzufuhr und Verlaufskontrolle zu den Nieren und weiter durch Harnleiter in die Blase;
Blasen- und Darm-Ultraschall

Das sind die, an die ich mich erinnere, weil sie immer wieder mal gemacht werden. Was sonst noch so alles war, bring ich nicht mehr zusammen.

Liebe Grüße
JASCHU

beesana
24.06.2008, 16:23
und war das schmerzhaft und komplikationshaft??

Jaschu
24.06.2008, 19:19
Auch da kann ich Dich beruhigen! Es war weder schmerzhaft, noch kompliziert. Lediglich ein leichtes Brennen der Harnröhre einige Stunden nach der Zystoskopie habe ich.

Liebe Grüße
JASCHU

Karu
24.06.2008, 19:22
@beesana:

Hier mal nen Kleiner Ausschnitt:

Die Blasen- und Harnröhrenspiegelung ist im Allgemeinen ein komplikationsarmer Eingriff. Organe und Strukturen in der Nähe können verletzt werden. So kann es zu Schäden an Blase, Blasenschließmuskel und Harnröhre kommen. Unkontrollierter Harnabgang (Inkontinenz) oder Harnröhrenverengungen können die Folge sein. Blutungen und Nachblutungen sind möglich. Bei einem seltenen Durchstoßen der Harnblasenwand kann es auch an inneren Organen wie Darm oder Gebärmutter zu Verletzungen kommen, eine schwerwiegende Bauchfellentzündung kann auftreten. Manchmal entsteht eine Nebenhodenentzündung, die zum Absterben von Hoden- oder Nebenhodengewebe und somit zur verminderten Zeugungsfähigkeit führen kann. Auch Nierenbecken- oder Prostataentzündungen können vorkommen. Allergische Reaktionen können nicht ausgeschlossen werden.


Aus Spaß macht man diese Untersuchungen eben nicht.
Nur wenn man schon Inko ist, sind die Risiken Inko zu werden nicht vorhanden ... aber man muss eben sehen, dass die Behandlung besser ist als die "nur Inko".
Irgendwann ist da die Grenze erreicht.

Persöhnlich hatte ich einen Eingriff zur Kontrolle des Rückenmarks auf Kurzschluß von Gefäßen.
Sterberisiko: 2% , insgesamt ca. 15% Chance auf Folgen ... wobei ein großes Hämatom auch dabei ist (und den größten Anteil aus machte) ... aber auch Lähmung usw.

Wie bei jeder Untersuchung kannst du auf diese Verzichten - nachdem dich der Arzt über mögliche Risiken aufgeklärt hat.
Aber Grundsätzlich ist alles "nicht harmlos" was mehr als Ultraschall und Abtasten ist.
Wie gefährlich - ob nun wie z.B. bei Penezilin Durchfall & co ... das ist ein anderes Thema.


Die meisten "Eingriffe" sind aber meist mehr unangenehm als Schmerzhaft ... wobei ich einen Schlacuh (Katheter) nie wieder an mich ranlasse.
DAS war mir einfach zu schmerzhaft (wurde auch nicht gerade sanft gemacht). Und der Schmerz war erst beim Wasserlassen 3 Tage später vorbei ... nur musst du danach ständig und wenn man es net kontrollieren kann ( = Folter -.- )


LG Karu

Magnus
09.08.2008, 23:45
Es gibt bestimmt Untersuchungen die man nicht ablehnen kan, welche wären das?

Karu
10.08.2008, 01:11
Original von Magnus
Es gibt bestimmt Untersuchungen die man nicht ablehnen kan, welche wären das?

Du kannst grundsätzlich (ohne Angaben von Gründen) jedwede Untersuchung ablehnen. Es hilft eben nicht bei der Heilung bzw. bei der Suche nach Ursachen.
Zumal je nach Untersuchung/Behandlung auch immer Komplikationen zu befürchten sind.

Die Einzige nicht ablehnbare Behandlung ist bei stark geistig verwirrten oder gestörten Menschen. Z.B. Fixieren oder Ruhigstellung durch Medis bei Eigen- oder Fremdgefährdung.
Ansonsten entscheidet dann ein gesetzlicher Vormund bei den Leuten, die selbst dazu nicht mehr in der Lage sind, eigene Entscheidungen zu reffen.
(aber denke mal das wäre hier nicht der Fall ;) )

LG Karu

Dante2004
10.08.2008, 02:11
Hallo,
Als Krankenpfleger und aus eigener Erfahrung kann ich sagen:
Vorgeschichte erzählen - keine Schmerzen
Abtasten und Beobachten von Hoden, Penis, Blase und Niere - keine Schmerzen
Ultraschall von Blase und Nieren - keine Schmerzen
Pinken in ein Becken mit Sensoren - keine Schmerzen
Abtasten der Prostata - keine Schmerzen - ggf. unangenehm.
Blutprobe - sehr leichter Schmerzen
Urinprobe - keine Schmerzen
Blasenspiegelung - sehr starke Schmerzen
Röntgen mit Kontrastmittel - sehr leichte Schmerzen
Blsaenspülung - starke Schmerzen, bei Katheter weniger
Katheter legen - leichte Schmerzen
Windeln tragen - keine Schmerzen
Mit der Arzthelferin flierten- Keine Schmerzen - Vielleicht Später
Entfernen der Vorhaut - zuerst keine Schmerzen - später schon
Kondomurinal - wenn rasiert, dann keine Schmerzen
herzliche Grüße
Dante

tbcg
10.08.2008, 07:55
Original von Dante2004
Entfernen der Vorhaut - zuerst keine Schmerzen - später schon


Wieso wird denn die Vorhaut entfernt???

Karu
10.08.2008, 11:29
Original von tbcg

Original von Dante2004
Entfernen der Vorhaut - zuerst keine Schmerzen - später schon


Wieso wird denn die Vorhaut entfernt???

Das war eine allgemeine Aufzählung von "Abeiten" im Genitalbereich ^-^'


Katheter legen - leichte Schmerzen

Dem möchte ich widersprechen ... kommt aber denke ich auch mal auf den/die an, der/die den Katherter legt. Ich habe da eine Horrorerfahrung gemacht - never ever again.
Das einige Untersuchungen aber peinlich oder unangenehm sind kann sich aber jeder selber vorstellen - denke ich ^_^°


LG Karu

belerufon515
10.08.2008, 15:48
hi,also ich kennen die untersuchung von mir wie folgt.
ich war bei meiner urologin,musste erst mal versuchen wasser zu lassen, dann ging es in ein behandlungszimmer,ich zog mich aus,setzte mich auf so eine art gynstuhl.
mir wurde ein kühles gel in den penis gespritzt quasi als leichte betäubung, dann hat mir die urologin eine mini camera eingeführt um zu sehen ob innnen drin alles ok ist.
dann wurde mir wasser in die blase gefüllt,was bei einer gewissen menge aber wieder raus lief.
also schmerzhaft war es nicht,aber unangenehm,das ganze habe ich schon zweimal mitgemacht.
grüße an alle hier.