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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vorschlag: Beiträge nach gewisser Zeit nicht mehr editierbar machen?



windel77
19.04.2008, 21:19
Hallo,

Leider kommt es im Forum immer wieder zu dem Fall dass Leute aufgrund eines Streitfalles alle ihre Beiträge löschen. Dies zerstört viele Threads weil dann der Zusammenhang verlohren geht.

Ich würde daher vorschlagen, dass man seine Beiträge nach einer gewissen Zeit ab dem Erstellen (z.B. 30 Tage) nicht mehr editieren kann. Mir fallen nur sehr wenige Bereiche ein in denen ein Edit nach längerer Zeit von Nöten wäre - einzig vielleicht der Bereich der Freizeiten und Stammtische - diesen könnte man ja dann von der Regelung ausnehmen.

Was haltet ihr davon?

Grüße

TB77

cassandra
19.04.2008, 21:25
Hallo TB77,

:zustimm: :)

lg cassi

PS: Ich bin bis jetzt sowieso der Meinung, was ich schreibe ist wie ein gesprochenes Wort und gesprochene Worte kann man auch nicht mehr zurückholen. ;)

diaper:in:space
20.04.2008, 03:45
Ich bin auch dafür, ich finde 30 Tage eigentlich schon viel zu lang.

Traumbär
20.04.2008, 08:03
Morgen,

als ich zur wbc kam war ich überrascht, dass es überhaupt kein Edit- Zeitlimit gibt. Aus einem anderen Diskussionsforum kannte ich die Regelung von einer Stunde fürs Beiträge editieren. Sooo kurz muss natürlich nicht sein, aber ich fänd so eine Woche ganz gut, vielleicht auch nur drei Tage. Ich editiere sehr selten später als eine Stunde noch an Beiträgen herum, schon aus dem Prinzip heraus, das cassandra angesprochen hat.

Gruß, Traumbär

cat
20.04.2008, 11:47
ja, die idee finde ich auch gut. Wobei ich alles unter 1 stunde ein bisschen knapp finde aber bei 30 Tagen, kann man die sperre auch fast gleich rauslassen ....


also ich würde sagen so 2 oder 3 stunden sollten auf jedenfall ausreichen

tee
20.04.2008, 12:33
huhu:)

das ist eine gute idee, die mal wieder diskutiert wird:)
eine stunde ist für die meisten beiträge hier mehr als ausreichend ^^ länger sollte es nicht sein, da sich nach einer stunde die diskussion schon sehr viel weiter entwickelt haben kann und ich habe nie lust die einzelnen posts nach edits nachzuschauen.
die diskussionen, werden nicht mehr im nachhinein verdreht/verfälscht und das grossflächige löschen ganzer beiträge sollte dann auch kein problem mehr sein.


schatten und süsses wasser

tee :]

cat
20.04.2008, 12:47
naja beim geschichtenforum könnte das knapp werden mit einer stunde, wobei man die eh vorher checken sollte

cassandra
20.04.2008, 12:48
Ich bin für "1 Stunde"... das reicht wirklich für die, die etwas editieren wollen. Ich selber editiere höchstens mal Schreibfehler, die fallen mir aber auf, sobald mein Text im Thread erschienen ist...hoffe ich zumindest...

lg cassi

Ginni
20.04.2008, 12:49
ähm jungs, ich glaube, als moderatoren sollten wir uns mal raushalten, weil wir immer editieren können.
heisst, man könnte uns eine fälschung der umfrage vorwerfen :lol:

BoP
20.04.2008, 13:26
Original von Ginni
ähm jungs, ich glaube, als moderatoren sollten wir uns mal raushalten, weil wir immer editieren können.
heisst, man könnte uns eine fälschung der umfrage vorwerfen :lol:

Aber hinter den Moderatoren steckt dennoch ein User des Forums und der
darf ja wohl seine Meinung auch kundtun oder etwa nicht?

Wolfgang
20.04.2008, 13:34
in sehr aktiven threads is manchmal schon 20 minuten zu lang...
aber auch ich denke ne stunde muesste mehr als nur ausreichen... schliesslich und endlich gibts ja die vorschaufunktion mit der man sich seinen post ansehen kann bevor er oeffentlich wird und da dann noch editieren

und ja, immer wieder kommt es vor dass durch editerte posts komplette threads eigentlich sinnwidrig werden...
auch genz ohne entfernen von gesamten beitraegen

hier ne anfrage an die wbc-gemeinde (http://www.wb-community.com/forum/thread.php?threadid=11496)

ohio81
20.04.2008, 14:19
Wenn Beiträge grundsätzlich nicht verschwinden, sollte zumindest die Möglichkeit offen bleiben, sie zu editieren. Der Unterschied zur gesprochenen Sprache liegt in einem Forum darin, dass Beiträge bestehen bleiben. Gesprochenes gilt nur für die Sekunde. Ich halte es daher für ein grundlegendes Recht, länger zurückliegende Beiträge bearbeiten zu können. Dass mag für aktuelle nicht gelten.

So wäre ich durchaus auch für ein absolutes Editierverbot in Threads, die jünger als eine bestimmte Grenzzeit sind, (obwohl ich die Notwendigkeit nicht recht einsehen mag). Aber bei länger zurückliegenden Threads sollte auch auf das berechtigte Interesse geachtet werden, dass in einer Datenbank für immer Dinge stehen, die dort nicht stehen soll, dass (in manchen Foren) Google sie findet oder auch nur jemand aus dem Forum, das ja auch ein Sozialgefüge ist. Es ist auch ein Unterschied, ob ich selbst die Möglichkeit habe oder einen Moderator darum bitten muss. Es sind meine Beiträge. Ich möchte sie editieren können und halte es ohnehin für eine Unverschämtheit, die Beiträge anderer zu editieren. Wenn etwas nicht stimmt, sollten Beiträge gleich gelöscht werden.

Bongo
21.04.2008, 13:21
:dagegen:

mein text = mein edit-recht
:)

LauraMarie
21.04.2008, 13:51
Hi, ich finde das auch eine sehr gute Idee.
Wie schon 77 schrieb würde es verhindern das im Streitfall jemand zum Trotz einfach mal alle oder viele seiner Beiträge löscht.
Da Streitfälle nicht von heute auf morgen entbrennen und nicht alle Themen gleich so schnell vorranschreiten halte ich eine Woche für sehr passend. Wenn sich der Themenstarter vertan hat, falsche Wortwahl oder sonstige Missgeschicke sich eingeschlichen hat, das Thema aber erst innerhalb von einer Woche die aktive Community erreicht hat, diese darauf geantwortet hat und den verünglückten Schreiber darauf hiweist, dann hat er immerhin ne ganze Woche Zeit. 1 Tag oder ein paar Stunden wären da zu wenig. Wenn mir als Nachtaktiver danach ist um 2Uhr morgends ein Beitrag zu schreiben, dann errreicht das je nachdem die Leutchen erst viel später, einige können nur am Wochenende mal vorbeischaun, und vielleicht mache ich ein Fehler und es wird mein Beitrag nicht verstanden, dann könnte ich ihn editieren.

Ist jetzt meine ich auch nicht das MEGA Problem was wir haben das jemand regelmäßig seine Beiträge editiert und damit dem Forum schädigt. Wenn man ein Thema aufmerksam verfolgt reist einen das nun auchnicht raus. Probleme gibts nur bei so Racheallesmallöschkollegen. Jeder der dann versucht in den Thread später einzusteigen wird seine Mühen haben alles zu verstehn.

Nett wäre natürlich zudem, wenn sich die Moderatoren bereitwillig erklären in Fällen auch nach der verstrichenen Zeit Beiträge für den User zu editieren wenn er ihn darum bittet. Damit könnten wir doch super leben und es würd hier nicht das Gefühl entstehn die User würden überwacht oder in ihren Rechten eingeschränkt.
Vorschlag : Macht ein Voting wegen des Editierzeitraumes, das gebt euch das beste Feedback was die Wbc darüber denkt.

Liebe Grüße :lach:

Knuddelbär :teddy:

compies
21.04.2008, 14:11
Ihr wisst schon was es aus Sicht der Forumsbetreiber bedeutet, wenn ein User seinen eigenen Beitrag nicht mehr editieren kann? In diesem Falle haftet der Forenbetreiber voll für Rechtsverstöße.

Ein weiteres Argument gegen dieses Vorgehen ist das Recht des Users an seinem eigenen Text und die Sinn der editierbarkeit z.B. bei aktualisierten Posts hinsichtlich Links z.B.

Sinnvoll in meinen Augen wäre eine Beschränkung gegen Vandalismus im Sinne von max. 5 Beiträge pro Tag und 15 Beiträge pro Woche editierbar für jeden User.

windel77
21.04.2008, 15:13
Original von compies
Sinnvoll in meinen Augen wäre eine Beschränkung gegen Vandalismus im Sinne von max. 5 Beiträge pro Tag und 15 Beiträge pro Woche editierbar für jeden User.

Das fände ich selbst auch einen sehr guten Ansatz, aber lässt sich sowas mit dem WBB überhaupt realisieren?

Grüße

TB77

Jaschu
21.04.2008, 17:56
Original von compies
Ihr wisst schon was es aus Sicht der Forumsbetreiber bedeutet, wenn ein User seinen eigenen Beitrag nicht mehr editieren kann? In diesem Falle haftet der Forenbetreiber voll für Rechtsverstöße.

Ein weiteres Argument gegen dieses Vorgehen ist das Recht des Users an seinem eigenen Text und die Sinn der editierbarkeit z.B. bei aktualisierten Posts hinsichtlich Links z.B.

Sinnvoll in meinen Augen wäre eine Beschränkung gegen Vandalismus im Sinne von max. 5 Beiträge pro Tag und 15 Beiträge pro Woche editierbar für jeden User.

:abgelehnt:
Das halte ich für GAAAAAANZ schlecht. Ich kann nicht jeden Tag hier lesen und manchmal auch nur zwei Mal pro Woche. Dann gibt es viele Beiträge, auf die ich gerne antworten möchte!!!
:lesen:
Bin auch der Meinung, dass eigene Posts nur vom Autor edited werden und das Limit dafür 2 tage maximal beträgt.

windel77
21.04.2008, 19:19
Original von Jaschu

Original von compies
Sinnvoll in meinen Augen wäre eine Beschränkung gegen Vandalismus im Sinne von max. 5 Beiträge pro Tag und 15 Beiträge pro Woche editierbar für jeden User.
:abgelehnt:
Das halte ich für GAAAAAANZ schlecht. Ich kann nicht jeden Tag hier lesen und manchmal auch nur zwei Mal pro Woche. Dann gibt es viele Beiträge, auf die ich gerne antworten möchte!!!

Ich glaube er meint nicht dass man nur 5 Beiträge pro Tag schreiben kann, sondern dass man an einem Tag nur 5 Beiträge editieren darf (und in einer Woche 15 - was halt früher voll wird).

Grüße

TB77

Bongo
21.04.2008, 20:03
hm, also ich finde compies hat hier gerade die erste wirklich sinnvolle und gute idee geäußert. ein limit auf die anzahl der beiträge, die man am tag editieren kann, lässt einem die freiheit, eventuelle fehler zu korrigieren, und verhindert gleichzeitig, dass jemand wilden kahlschlag betreibt.

sowas fände ich gut :bindafuer:

Nini
21.04.2008, 20:10
Original von Bongo
ein limit auf die anzahl der beiträge, die man am tag editieren kann, lässt einem die freiheit, eventuelle fehler zu korrigieren, und verhindert gleichzeitig, dass jemand wilden kahlschlag betreibt.

sowas fände ich gut :bindafuer:

Die Idee find ich auch mal ganz klasse.... So kann man immer editieren, aber das mit dem Tageslimit von 5 Beitragen pro tag finde ich eine seeeeehr gute idee...

:bindafuer: :bindafuer: :bindafuer: :bindafuer:


genuckelte Grüße
Nini

Jona Windeltiger
22.04.2008, 22:44
Mir fallen nur sehr wenige Bereiche ein in denen ein Edit nach längerer Zeit von Nöten wäre - einzig vielleicht der Bereich der Freizeiten und Stammtische - diesen könnte man ja dann von der Regelung ausnehmen.

Mir fallen ne Menge Bereiche ein, gerade in der WBC, wo ein Edit aus meiner Sicht zwingend möglich sein soll.

Ihr wollt es wirklich unmöglich machen, dass man, wenn man im Seelenschmerzforum seine tiefsten Gefühle preisgibt, dies einige Monate später nicht mehr ändern kann? Dass man, wenn man persönliches Empfinden gegenüber dem Fetisch (oder wie auch immer man es nennen will) im Ontopic-Bereich niederschreibt, damit Leben muss, dass dies auf ewig unlöschbar hier verzeichnet ist?

Bei der WBC geht es fast immer um intime Dinge, die man vielleicht in einem Moment mit den anderen Forumsmitgliedern teilen möchte. Bei denen es aber aus meiner Sicht auch immer wieder ein Zurück geben können muss.

Ich denke, die WBC ist immer sehr gut gefahren mit der aktuellen Regelung. Unfrieden gab es wegen ihr immer nur sehr punktuell, und ich hoffe doch, dass eine einzelne Diskussion über Computer nicht dazu führt, dass wir hier sowas durchsetzen.
Ich persönlich würde ihn Zukunft mir noch viel mehr überlegen, was ich hier im Ontopic-Bereich noch preisgebe, und ich glaube, dass geht vielen anderen hier auch so.

ditzibubi Siegi
23.04.2008, 08:35
Original von diaper:in:space
Ich bin auch dafür, ich finde 30 Tage eigentlich schon viel zu lang.

Ich weiß nicht, ich habe bisher nur dann editiert, wenn ich an meinen Beiträgen festgestellt habe, dass ein Grammatik-Fehler oder sonst eine schwer verständliche Stelle vorliegt.

Tilly
23.04.2008, 20:29
Für extreme Fälle die einem besonders am Herzen liegen kann man ja die Moderation bemühen.

Mir wäre das so am sinnvollsten.

walex
23.04.2008, 21:18
Ein User der mutwillig das Forenleben mit dem Ändern/Löschen seiner Beiträge stört gehört verwarnt und irgendwann gebannt. Wenn die Moderation das nicht auf die Reihe bekommt würde es mich nicht weiter wundern, ist aber arm.

Solche technischen Limits verhindern nicht alle idiotischen Aktionen, bevormunden aber den Rest. Ich hasse Forensoftware die mich für dumm verkauft.

cat
24.04.2008, 00:49
Naja alle idiotischen aktionen werden nicht verhindert, aber der Teil, der alle seine beiträge sinnentfremdet.

Nur man kann nicht wissen, welcher User gerade austickt und dann ihn genau während er austickt sperren.....

Und wieso verkauft dich die Software für dumm, du verkaufst dich höchstens selbst für dumm. Da kann die Software nix dafür.

Peachbaby
04.05.2008, 18:45
Ich bin für 24 Stunden - das reicht, um Fehler zu beheben, die man entweder erst kurz nach dem online-Stellen entdeckt oder auf die man im Folgenden von anderen Mitgliedern hingewiesen wird. Nach 24 Stunden müssen schon gewichtige Gründe vorliegen, dass man einen Beitrag noch ändern möchte, und dann muss man halt einen Mod bemühen.
Jedenfalls kenne ich das so von den meisten anderen Foren, die ich frequentiere.

Im Geschichtenforum können evtl. abweichende Regeln gelten.

Peachy

cassandra
04.05.2008, 20:11
Original von Jona Windeltiger

Mir fallen nur sehr wenige Bereiche ein in denen ein Edit nach längerer Zeit von Nöten wäre - einzig vielleicht der Bereich der Freizeiten und Stammtische - diesen könnte man ja dann von der Regelung ausnehmen.

Mir fallen ne Menge Bereiche ein, gerade in der WBC, wo ein Edit aus meiner Sicht zwingend möglich sein soll.

Ihr wollt es wirklich unmöglich machen, dass man, wenn man im Seelenschmerzforum seine tiefsten Gefühle preisgibt, dies einige Monate später nicht mehr ändern kann? Dass man, wenn man persönliches Empfinden gegenüber dem Fetisch (oder wie auch immer man es nennen will) im Ontopic-Bereich niederschreibt, damit Leben muss, dass dies auf ewig unlöschbar hier verzeichnet ist?

Bei der WBC geht es fast immer um intime Dinge, die man vielleicht in einem Moment mit den anderen Forumsmitgliedern teilen möchte. Bei denen es aber aus meiner Sicht auch immer wieder ein Zurück geben können muss.

Ich denke, die WBC ist immer sehr gut gefahren mit der aktuellen Regelung. Unfrieden gab es wegen ihr immer nur sehr punktuell, und ich hoffe doch, dass eine einzelne Diskussion über Computer nicht dazu führt, dass wir hier sowas durchsetzen.
Ich persönlich würde ihn Zukunft mir noch viel mehr überlegen, was ich hier im Ontopic-Bereich noch preisgebe, und ich glaube, dass geht vielen anderen hier auch so.

Warum sollte ich denn was editieren wollen, was ich vor Monaten schrieb, was meine Seele oder meinen Fetisch angeht??

Ich persönlich stehe zu dem, was ich schreibe, denn meistens denke ich vorher darüber nach, was ich preisgeben möchte. Und wenn sich etwas ändert, dann kann ich auch dazu stehen und dann nochmal einen Extra-Post schreiben, der das Aktuelle enthält. Für mich wäre das kein Problem.

So wie Siegi hab auch ich meist nur editiert, wenn ich Fehler gesehen habe oder meinte, etwas beifügen zu wollen, das ich vergass und wofür ich kein neues Post verfassen wollte...

lg cassi

Wolfgang
04.05.2008, 20:39
die mehrheit (33% bzw. 18 teilnehmer) jener die an der parallel laufenden umfrage teilgenommen hatten haben auf fuer 1 tag editierfrist gestimmt...
die nachfolgegruppe im ergebnis welche fuer immer stimmte hatte 22% bzw. 12 teilnehmer, selbst wenn also irrtuemlicherweise einige falsch abgestimmt haetten, aendert das nichts am ergebnis dass die mehrheit fuer 1 tag gestimmt hat.
dritte gruppe mit 15% bzw. 8 teilnehmern fuer 1 Stunde editierfrist...

konkludierend kann also gesagt werden dass die absolute mehrheit gegen das langfristige/dauernde editieren ist 35 stimmen fuer 1 tag und weniger, 12 stimmen fuer immer, 8 stimmen fuer laenger als 1 tag


es ist korrekt dass der poster urheber seines posts ist...
jedoch gilt zu beruecksichtigen, dass jedes wort welches (egal wo)veroeffentlicht wurde auf immer und ewig durch den urheber zu verantworten ist...

die berechtigung durch ein edit das ganze zu beschoenen auf hab ich ned gesagt oder ned so, ist nicht zielfuehrend... gesagtes kann man einfach nicht zuruecknehmen, man kann nur zusaetzlich richtigstellen bzw sich entschuldigen

sollte man seine meinung geaendert haben oder feststellen dass man "stuss" gepostet hat, so kann man die richtigstellung als zusatzpost der sich auf den initialpost bezieht bewerkstelligen

man kann erst dann auf seinen eigenen post antworten wenn entweder jemand anderer eine antwort darauf erstellt hat oder die editierfrist abgelaufen ist.

cassandra
04.05.2008, 20:54
:zustimm: Also 1 Tag editieren möglich??? Ab wann gilt das dann??

lg cassi

Wolfgang
04.05.2008, 21:00
erst muss es von maxi und seinem team beschlossen und durch den forensprecher veroeffentlicht werden....

das hier ist erst die zusammenfassung der umfrage

cassandra
04.05.2008, 21:24
Ah. Ok! Danke. :)

lg cassi

Bongo
05.05.2008, 11:02
Nur ein paar Gedanken zu den letzten 4 Posts:

- Eine absolute Mehrheit bedeutet mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen. Das ist hier also falsch. Es handelt sich lediglich um eine relative Mehrheit.

- 55 Stimmen von 4539 registrierten Usern sind eine Wahlbeteiligung von gerade mal 1,2%. Das ist auf keine Weise ein representatives Sample der "Bevölkerung" des Forums, und in keiner Demokratie auf der Welt beschlussfähig.

- Bei einer Wahlbeteiligung von 1,2% kann man davon ausgehen, dass die anderen 98,8% mit dem Status Quo zufrieden sind.

- Handelt es sich hier überhaupt um eine Demokratie? Hatte Wolfgang nicht letztens abgestritten, Teil der Legislative sowie der Exekutive zu sein? Ich bezweifle ernsthaft, dass seine Umfrage zum Handeln zwingt.

Früher war es üblich, dass der Imperator seine Berater zur Exekution freigibt, wenn sie versuchen, ihm die Lenkung des Reichs aus den Händen zu nehmen, sei es auch mit noch so subtilen Methoden. ;)

Peachbaby
05.05.2008, 12:43
Original von Bongo
Nur ein paar Gedanken zu den letzten 4 Posts:

- 55 Stimmen von 4539 registrierten Usern sind eine Wahlbeteiligung von gerade mal 1,2%. Das ist auf keine Weise ein representatives Sample der "Bevölkerung" des Forums, und in keiner Demokratie auf der Welt beschlussfähig.

Die Aussage, diejenigen Mitglieder, die nicht an der Umfrage teilgenommen hätten, wären mit dem Status Quo zufrieden, entbehrt genauso jeglicher Grundlage wie die gegenteiligen Aussage, nämlich dass sie für eine Editierfrist von 1 Std./Tag/Woche etc. wären. Sie haben einfach keine Meinung dazu, waren abwesend, oder nehmen einfach hin, was man ihnen auftischt.

Bei jeder Wahl wird das Ergebnis anhand derjenigen Leute festgelegt, die auch gewählt haben. Da kann auch nicht die regierende Partei davon ausgehen, dass die Nichtwähler für sie gestimmt hätten, weil sie ja mit der aktuellen Situation zufrieden sind.

Wir müssen doch hier nicht wirklich wieder irgendwelche alten Wunden aufreißen, ob die WBC eine Demokratie ist oder nicht. Es wurde doch lediglich fragend in den Raum gestellt, welche Editierfrist die Mitglieder für sinnvoll halten.

Peachy

Ginni
05.05.2008, 13:02
Original von Peachbaby
Es wurde doch lediglich fragend in den Raum gestellt, welche Editierfrist die Mitglieder für sinnvoll halten.


es ist keine frage, die "nur" in den raum gestellt wurde.
denn die antworten dieser frage werden die wbc wieder ein stückchen verändern....
die frage ist nun (nur mal eben in den raum gestellt), in welche richtung....

Bongo
05.05.2008, 13:45
Original von Peachbaby
Bei jeder Wahl wird das Ergebnis anhand derjenigen Leute festgelegt, die auch gewählt haben. Da kann auch nicht die regierende Partei davon ausgehen, dass die Nichtwähler für sie gestimmt hätten, weil sie ja mit der aktuellen Situation zufrieden sind.


Whatever... Genau wie in Florida, wo Bush plötzlich viel mehr stimmen hatte, als er hatte. Oder wie war das damals? ;)


Original von Peachbaby
Wir müssen doch hier nicht wirklich wieder irgendwelche alten Wunden aufreißen, ob die WBC eine Demokratie ist oder nicht. Es wurde doch lediglich fragend in den Raum gestellt, welche Editierfrist die Mitglieder für sinnvoll halten.

Das hast du völlig falsch aufgefasst. Welche Wunden überhaupt? Deine? Ich weis von keinen.

Ein Forum ist halt erstmal per definition keine Demokratie, und ich finde das gut so. Denn wozu bräuchte man bitte einen Admin, wenn der nicht auch auf die eine oder andere weise die Geschicke der Community leitet und beschützt?!? Zuviel Demokratie ist nicht immer förderlich. Das sieht man auch momentan an den USA, wo die Hysteriker vor kurzem die Oberhand gewannen, und die Demokratie missbraucht haben, um ein demokratisches Land einen Schritt weiter in richtung totalitäres Land zu schieben. Ich sehe da Parallelen zu dieser "Meinungsumfrage". Eine Umfrage, die ich übrigens für völlig ungerechtfertigt halte. Es funktioniert doch alles so wie es momentan ist. Editierfristen machen das unterliegende Problem nicht besser. Die würden nur dazu führen, dass der nächste der einen mikropsychotischen anfall krigt, diesen halt auf andere weise umsetzt. Und ob das wirklich besser wäre? Höchstwahrscheinlich bringt es nur zusätzliche, ganz andere Probleme, die man vorher garnicht hatte.

Ginni hats durchschaut :)
Es ist nicht einfach "nur" eine frage, die in den raum gestellt wurde.

Um es überspitzt auszudrücken: Es ist ein passiv-aggressiver versuch, eine der grundsätzlichen Freiheiten in diesem Forum (nämlich: das Recht, über die eigenen Beiträge zu bestimmen) erheblich zu beschneiden. Ich fühle mich dadurch gegängelt (denke mal ich bin nicht der einzige dem es so geht).

Leute in feste Formen zu pressen bringt doch nichts! Wenn ernsthaft einer meint, er müsse einen stapel seiner beiträge löschen, dann führt das doch nur dazu, dass es ein sehr deutliches klares Licht auf ihn/sie wirft. Wahrlich weltbewegende Informationen werden dadurch doch garnicht wirklich verfälscht. Denkt doch mal im Detail drüber nach.

Jona Windeltiger
05.05.2008, 20:28
Dieses Ergebnis überrascht irgendwie nicht, auch wenn ich es für konfus und die dahinterliegende gesellschaftliche Entwicklung für gefährlich halte.

Was brächte denn eine solche Veränderung von einer Editsperre von 1 Tag? Sie kann ja nun kaum dazu dienen, in einer hitzigen Diskussion beruhigend zu wirken, denn welche Diskussion dauert schon länger als vielleicht 3 Stunden?
(Mal abgesehen davon, dass man wenn man sich zB beleidigt fühlt, die Passage einfach durch zitieren vor dem editieren schützen kann...)

Für gefährlich halte ich es inzwischen, dass ein Forum wie die WBC, eigentlich keinen nicht-öffentlichen, sondern maximal einen halböffentlichen Raum anbietet, ähnlich einem Stammtisch. Natürlich gelten hier die Gesetze, die staatlichen wie des Anstands. Aber nach 4 Jahren erinnert sich wohl kaum jemand noch im Detail an die Diskussion in der Eckkneope über welches Thema auch immer. Im Internet hingegen wird jeder Text, den man schreibt auf Ewig konserviert, in einer geradezu totalitären Art und Weise.
Wenn ich mich entscheide, ein Buch herauszubringen, weiß ich, dass quasi für immer in irgendwelchen Bibliotheken lagern wird. Aber in einem Forum wie der WBC veröffentliche ich nichts. Ich unterhalte mich mit anderen Leuten.
Die Idee eines Philosophen, jeder Seite im Internet ein Vefallsdatum zu geben, gewinnt für mich an Attraktivität.

Wer mit 16 Jahren hier als Frischling etwas schreibt, sollte mit 20 das Recht haben, etwas das er einmal geschrieben hat, wieder zu löschen. Vielleicht einfach weil es ihm peinlich ist?
Wem bitte schadet er, wenn er editiert?
Wenn ich hier in Verzweifelung etwas ins Seelenschmerz schreibe, warum sollte ich es nicht löschen dürfen, wenn ich zwei Tage später merke, dass ich das nicht auf Ewig mit der Öffentlichkeit teilen will? Wenn Wolfgang schreibt, die Verantwortlichkeit für den eigenen Inhalt würde sowieso nicht verlöschen, dann ist das doch eine gefährliche Irreführung: als ginge es bei jedem Edit darum, etwas zu vertuschen, andere zu hintergehen, feige den Schwanz einzuziehen. Aber das ist doch Blödsinn.
Und auch hier noch mal die Frage: wo sind eigentlich die Geschädigten, für die hier Veränderungen geschaffen werden sollen?

Abschließend noch mal was dazu, wie konfus eine solche Entscheidung wäre: im WBC4-Projekt haben wir festgestellt, dass jeder User das Recht hat, mittels eines Knopfdruck seinen Account, seine Daten und seine gesammelten Beiträge löschen zu lassen.
Das ist nicht schön, wer anderswo mal eine Diskussion gesehen hat, die solchermaßen zerpflückt wurde, weiß was ich meine. Aber die Rechtssprechung hat den Usern nun mal dieses Recht eingeräumt. Wenn in Zukunft also ein User nicht mehr will, dass seine Beiträge lesbar sind, löscht er sich und die Beiträge halt einfach.
Vielleicht ist es dann sinnvoller, ihm das Recht einzuräumen, einen Teil seiner Beiträge bei Bedarf zu editieren...

diaper:in:space
06.05.2008, 00:14
Original von Wolfgang
konkludierend kann also gesagt werden dass die absolute mehrheit gegen das langfristige/dauernde editieren ist 35 stimmen fuer 1 tag und weniger, 12 stimmen fuer immer, 8 stimmen fuer laenger als 1 tag


Original von Bongo
- Eine absolute Mehrheit bedeutet mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen. Das ist hier also falsch. Es handelt sich lediglich um eine relative Mehrheit.


Das ist doch eine absolute Mehrheit: 35 von 55 abgegebenen Stimmen für einen Tag oder weniger.

Aber abgesehen mal davon sehe ich diese Umfrage als reines Meinungsbild, sie dient höchstens dazu, dass das Team einen Eindruck davon bekommt, welche Meinung die User haben. Was dann endgültig entschieden wird, muss nicht zwangsläufig dem Ergebnis der Umfrage entsprechen.

Grüße,

Weltraumwindel

Karu
06.05.2008, 00:23
Da schließe ich mich DIS an.

Es kann eine Meinungsbildung sein, aber kein "Entscheid".
Zumal auch hier klare gesetzliche Regelungen eingehalten werden müssen.

Die Lösungsmöglichkeiten sind benannt (zitieren) und somit denke ich auch mal das Problem ohne "Software-Lösung" behebbar.

LG Karu

Bongo
06.05.2008, 09:55
Original von diaper:in:space
Das ist doch eine absolute Mehrheit: 35 von 55 abgegebenen Stimmen für einen Tag oder weniger.

äh *grübel*... naja so kann man das natürlich ausdrücken, aber eigentlich sind die 35 stimmen ja auf 2 optionen verteilt ;)

Wolfgang
06.05.2008, 10:55
es ist nichts entschieden, und ich halt mich da auch raus...
ich habe die umfrage zu einem parallelthread erstellt und das ergebnis den mods und maxi unterbreitet..
was die nun draus machen... ist nicht mein bier ;)

Bongo
06.05.2008, 12:03
genau, ich sags doch: passiv-aggressives verhalten! *FG* ;)

Peachbaby
06.05.2008, 14:04
Original von Jona Windeltiger
Aber nach 4 Jahren erinnert sich wohl kaum jemand noch im Detail an die Diskussion in der Eckkneope über welches Thema auch immer. Im Internet hingegen wird jeder Text, den man schreibt auf Ewig konserviert, in einer geradezu totalitären Art und Weise.
Wenn ich mich entscheide, ein Buch herauszubringen, weiß ich, dass quasi für immer in irgendwelchen Bibliotheken lagern wird. Aber in einem Forum wie der WBC veröffentliche ich nichts. Ich unterhalte mich mit anderen Leuten.

Wer mit 16 Jahren hier als Frischling etwas schreibt, sollte mit 20 das Recht haben, etwas das er einmal geschrieben hat, wieder zu löschen. Vielleicht einfach weil es ihm peinlich ist?
Wem bitte schadet er, wenn er editiert?
Wenn ich hier in Verzweifelung etwas ins Seelenschmerz schreibe, warum sollte ich es nicht löschen dürfen, wenn ich zwei Tage später merke, dass ich das nicht auf Ewig mit der Öffentlichkeit teilen will?

Lol - Internetforen als "Eckkneipe". Sorry, aber wer im Internet etwas online stellt, muss damit rechnen, dass es für lange Zeiten verfügbar bleibt. Wer einen Leserbrief an die Zeitung schickt, muss sich nicht wundern, wenn man ihn auch Jahrzehnte später noch lesen kann. Jeder, der im Internet etwas publiziert, muss sich halt erst einmal darüber informieren, wann und wo das zugänglich ist. Dann ist es halt nicht möglich, die WBC wie eine Eckkneipe zu nutzen.
Zugegeben, bisher war es faktisch so, weil die WBC kein Editierlimit hatte. In so fern kannst du höchstens auf Basis der WBC-Einstellungen argumentieren, aber nicht für das gesamte Internet. Wie gesagt: Bei allen anderen Foren, die ich so kenne, kann man auch nicht auf ewig an seinen Beiträgen herumwerkeln.

Im Übrigen gibt es ja Moderatoren, die Beiträge auch später noch löschen oder editieren können, wenn ein Grund vorliegt - Stichwort Peinlichkeit oder Seelenschmerz. Da ist dann halt nur der Aufwand höher (PM schreiben, statt einfach Knopf drücken), das Resultat ist letztlich dasselbe.

Peachy

Bongo
06.05.2008, 14:42
Original von Peachbaby
Sorry, aber wer im Internet etwas online stellt, muss damit rechnen, dass es für lange Zeiten verfügbar bleibt. Wer einen Leserbrief an die Zeitung schickt, muss sich nicht wundern, wenn man ihn auch Jahrzehnte später noch lesen kann. Jeder, der im Internet etwas publiziert, muss sich halt erst einmal darüber informieren, wann und wo das zugänglich ist.
Also das sind aber zwei unterschiedliche sachen, die du hier fehlerhafterweise gleichsetzst:
- eine Zeitung ist gedruckt, und da kann man keine artikel mehr löschen, wenn die druckmaschine erstmal gelaufen ist.
- "das internet" ist überhaupt garkein _greifbares_ medium in dem sinne. es handelt sich um eine vielzahl diskreter rechner, die durch ein netzwerk verbunden sind. die informationen werden auf einer festplatte eines rechners gespeichert (OK, bei RAID auf mehreren, und evtl auf mehreren rechnern gespiegelt - is aber jetzt egal). Punkt ist, dass man einen artikel im internet absolut problemlos löschen kann, ohne gleich alle server verschrotten und neu herstellen zu müssen. das ist der unterschied zu einer zeitung: mehr flexibilität. es ist absolut fortschrittfeindlich und kontraproduktiv, jetzt aus einer laune heraus das internet auf das technische niveau einer zeitung festnageln zu wollen ;)


Original von Peachbaby
Bei allen anderen Foren, die ich so kenne, kann man auch nicht auf ewig an seinen Beiträgen herumwerkeln.
Und nur weil "alle anderen" (ist das eigentlich ein repräsentativer statistischer beweis?!?) es so machen, muss man sich dem natürlich ums verrecken anpassen? Ich sehe da überhaupt keinen kausalzusammenhang und finde diese argumentation äußerst unsinnig ;)


Original von Peachbaby
Im Übrigen gibt es ja Moderatoren, die Beiträge auch später noch löschen oder editieren können, wenn ein Grund vorliegt - Stichwort Peinlichkeit oder Seelenschmerz. Da ist dann halt nur der Aufwand höher (PM schreiben, statt einfach Knopf drücken), das Resultat ist letztlich dasselbe.
Wenn also das Resultat letztlich dasselbe ist, brauch man ja auch garnichts zu ändern. Also können wir hier doch auch ruhig so schön openminded und selbstverantwortlich bleiben, wie wir es bisher genießen durften.

Wolfgang
06.05.2008, 18:08
loeschen von content im internet....

man kann content von der eigenen site loeschen, so auch beitraege in der wbc entfernen...

was man jedoch nicht kann sind die diversen internet-caches oder archive zu beeinflussen

ich sag nur google cache
internetwaybackmachine - archive.org
usw usw

auch wenns hier geloescht is, kann man es anderswo auch in wochen, monaten oder gar jahren noch lesen

Bongo
06.05.2008, 19:20
es ging mir um einen prinzipiellen vergleich der medien aus technischer sicht. und von einem server im internet kann man sachen löschen. im gegensatz dazu ist es bei einer zeitung technisch unmöglich, einen artikel nach dem druck zu löschen, ohne die zeitung neu zu drucken.

peachbaby sein vergleich hinkt also.
q.e.d.
:)

Jona Windeltiger
06.05.2008, 19:46
Original von Wolfgang
auch wenns hier geloescht is, kann man es anderswo auch in wochen, monaten oder gar jahren noch lesen
Nur in den wenigen Bereichen, die nicht passwortgeschützt sind (oder!?)

Bongo
06.05.2008, 19:51
Original von Jona Windeltiger

Original von Wolfgang
auch wenns hier geloescht is, kann man es anderswo auch in wochen, monaten oder gar jahren noch lesen
Nur in den wenigen Bereichen, die nicht passwortgeschützt sind (oder!?)
ja, das wird nicht anders sein, als bei google: dort findet man auch nur posts aus unseren ungeschützten bereichen.

wär ja noch schöner, wenn irgendwelche spackos die passwortgeschützten bereiche mitloggen könnten ;)

Wolfgang
06.05.2008, 21:07
bongo hat recht...
alles was "Gast" lesen kann wird indexiert, gecacht, archiviert, ....
andernfalls waeren ja jegliche registrier- und passwortsysteme des zugangsschutzes nutzlos

Peachbaby
07.05.2008, 11:35
Original von Bongo
peachbaby sein vergleich hinkt also.
q.e.d.
:)

Hmm...kommst du gebürtig aus dem Ruhrpott? Zumindest klingt dir seine Sprache so! :P

Aber mal im Ernst: Ich habe nicht von technischen Möglichkeiten geredet - eine Zeitung kann man ja auch mit Tinte drucken, die sich nach X Tagen/Wochen/Monaten/Jahren einfach auflöst. Technisch machbar, trotzdem nicht gewollt. Warum? Weil es jeder weiß und akzeptiert, dass Zeitungen für die Ewigkeit gedruckt werden. Und durch Google&Co. ist es ja mittlerweile auch so, dass Internet-Inhalte länger gespeichert bleiben als die Originalseite, wo sie ursprünglich zu finden waren. So etwas muss ich als mündiger Internet-Nutzer halt wissen. Darum ging es mir.

Nicht alles technisch Mögliche ist auch sinnvoll. Ich kämpfe in meinem akademischen Alltag oft genug damit, dass Links zu Artikeln oder Webseiten sich ändern und ich bestimmte Informationen nicht mehr nachvollziehbar wiederfinden kann. Da wäre es mir lieber, wenn das Internet etwas konstanter wäre. Dann würden wahrscheinlich auch nicht mehr so viele Studenten auf die Idee kommen, sie könnten ihre Seminar- oder Diplomarbeiten einfach gegen 70 EUR aus dem Netz kopieren und dann als ihre eigenen abgeben, ohne dass der Prof etwas merkt.

Peachy

Bongo
07.05.2008, 12:19
LOL nee, komm ich nicht :)
rein grammatikalisch würde das auch als Bavarianismus durchgehen :)

naja is schon klar. aber es ist halt so, dass niemand eine zeitung mit löslicher tinte druckt. das internet (bzw. die daten die man darin findet) wird allerdings auf wiederbeschreibbaren festplatten und bändern gespeichert, und nicht auf WORM-medien wie CD-ROMs.

Und den punkt mit dem mündigen Internetnutzer kann ich teils nachvollziehen. allerdings sind auch mündige internetnutzer gerne mal so verstreut, dass sie später was ändern müssen. abgesehen davon, dass es die kaum noch gibt. seit der tragischen öffnung des internets für die breite ungebildete allgemeinheit in der zweiten hälfte der 90er Jahre, ist das nivea so krass ins nichts gesunken, dass man von "mündigen internetnutzern" eigentlich kaum noch sprechen kann. die machen vielleicht 5-10% der gesamtheit aus :(

Wenn du sachen aus dem www zitieren willst, die später noch auffindbar sind, kann ich nur empfehlen, mit DOIs bezeichnete wissenschaftliche artikel zu zitieren. Bei allem anderen muss man halt url und zitatdatum angeben, und am besten gleich die betreffenden websites verPDFen und auf CD-ROM der Arbeit beilegen. alles andere ist nicht verlässlich.

Peachbaby
08.05.2008, 12:07
Original von Bongo
Wenn du sachen aus dem www zitieren willst, die später noch auffindbar sind, kann ich nur empfehlen, mit DOIs bezeichnete wissenschaftliche artikel zu zitieren. Bei allem anderen muss man halt url und zitatdatum angeben, und am besten gleich die betreffenden websites verPDFen und auf CD-ROM der Arbeit beilegen. alles andere ist nicht verlässlich.

Das sag mal meinen Studenten, die mir hier Arbeiten abliefern, wo wikipedia.de als Quelle zitiert wird. Da kann ich problemlos hingehen, den Text abändern, so dass er das Gegenteil aussagt, und die Arbeit als durchgefallen bewerten, weil die Aussagen alle falsch zitiert wurden. :lach: Echt, da kräuseln sich ja die Fußnägel.

Peachy

Bongo
08.05.2008, 12:57
hm, versteh jetzt nicht ganz wie du drauf kommst, aber mit mir könntest du das nicht machen, weil ich www-zitate verPDFt hätte, und auf CD-ROM beigelegt hätte (so wie ich das auch schon getan hab) :)

wikipedia zu zitieren ist ja nicht unbedingt falsch, aber doch zumindest in manchen fällen fragwürdig.

Peachbaby
08.05.2008, 14:00
Original von Bongoweil ich www-zitate verPDFt hätte, und auf CD-ROM beigelegt hätte (so wie ich das auch schon getan hab) :)

wikipedia zu zitieren ist ja nicht unbedingt falsch, aber doch zumindest in manchen fällen fragwürdig.

Also zumindest bei meinem Professor (und auch bei anderen hier an der Uni) ist Wikipedia nicht zitierwürdig. Man kann da mal reinsehen, um sich über einen Sachverhalt zu informieren, aber als Zitat in einer Seminar- oder Diplomarbeit ist wikipedia ungeeignet.
Ähnliche sehe ich es mit "verPDFten" Webseiten. Wer auch nur den Hauch einer Ahnung von html hat, kann sich die Seite einfach herunterladen, den Inhalt ändern und dann als PDF auf CD ziehen. Ist also auch kein Beweis, solange ich die Seite nicht auf meinem eigenen Rechner aufschlagen kann. Klar, wenn der Prof weiß, was da draufstehen soll und es übereinstimmt mit der herrschenden Lehre, ist das kein Problem. Bei unbekannten Quellen aber schon eher.

Peachy

Ginni
08.05.2008, 14:03
also wir hatten verbot, die wikipedia bei der facharbeit zu verwenden...
aber man kann sich ja in die wiki einlesen und zu den dort stehenden sachverhältnissen andere literatur suchen. zum orientieren ist die wiki gar nicht mal schlecht ;)

Karu
08.05.2008, 18:21
Mhm, auch ich mag Wiki nicht so - als Kurzinformation geeignet - als weiterführende Infos die gelisteten WErke oder mal selber suchen :)

z.B. in der Stupidedia (http://www.stupidedia.org/stupi/Hauptseite) - nützliche Infos wie in der Wiki ;)

Im ernst: Fachbücher aus der Unibibliothek/Bibliothek oder Fachzeitschriften wären da sinnvoller *g*


B2T: Ich bin absolut gegen Editverbot zu jeder Zeit


LG Karu

Bongo
08.05.2008, 19:33
Original von Peachbaby
Also zumindest bei meinem Professor (und auch bei anderen hier an der Uni) ist Wikipedia nicht zitierwürdig. ... Ähnliche sehe ich es mit "verPDFten" Webseiten. ... Ist also auch kein Beweis, solange ich die Seite nicht auf meinem eigenen Rechner aufschlagen kann.

Ich hab auch noch nie Wikipedia in einer Arbeit zitiert, weil ich das relativ lächerlich und unter meinem niveau fände.

Andere websites habe ich durchaus zitiert. und ich erwarte selbstverständlich von einem kompetenten professor, dass er sich die quellen meiner zitate online anschaut. wofür sonst bezahle ich den depp denn mit meinen steuern?!? die sachen trotzdem auf CD mitzuliefern dient NICHT dem zweck, zu betrügen. es ist vielmehr dafür sinnvoll, dass man (falls die jeweilige website ein jahr später nicht mehr existieren sollte -- was ja vorkommen soll), trotzdem noch sehen kann, worum es sich bei dem zitat handelt.

Ginni
08.05.2008, 22:42
@ bongo & peachy: eigentlich ging es doch nur um die editierbarkeit des forums? wieso versucht ihr, die editierbarkeit des www's auf das forum zu übertragen? das eine schließt das andere zwar nicht aus, aber ich glaube nicht, dass sie einander bedingen.... ;)

lg

Bongo
09.05.2008, 10:21
also da das forum ein subset des www ist, finde ich es überaus logisch und sinnvoll, wenn man die gleichen bedingungen drauf anwendet. jedenfalls sehe ich keinen grund, die flexibilität bei dem forum einzuschränken, da sie ja technisch vorhanden ist.

Ginni
09.05.2008, 11:20
Original von Bongo
jedenfalls sehe ich keinen grund, die flexibilität bei dem forum einzuschränken, da sie ja technisch vorhanden ist.

vielleicht ist es ein fetisch, seine freiheit einsperren zu lassen? *grübel

Bongo
09.05.2008, 13:49
kann gut sein. manch einer steht ja auch auf fesselspiele ;)

nessie
09.05.2008, 22:08
Original von Wolfgang
loeschen von content im internet....

man kann content von der eigenen site loeschen, so auch beitraege in der wbc entfernen...

was man jedoch nicht kann sind die diversen internet-caches oder archive zu beeinflussen

ich sag nur google cache
internetwaybackmachine - archive.org
usw usw

auch wenns hier geloescht is, kann man es anderswo auch in wochen, monaten oder gar jahren noch lesen

Mag ja alles sein, aber abgesehen davon, dass auch das Interesse geschützt sein sollte, nach "Wochen, Monaten oder gar Jahren" etwas endgültig gelöscht zu kriegen, ist es doch schon quantitativ ein Unterschied, ob etwas im aktuellen Internet steht oder nur in Cache-Speichern oder Archiven. Denn wir können wohl wahrscheinlich davon ausgehen, dass mehr Leute einen Inhalt im aktuellen Internet ansehen als im google-cache oder ähnlichen Speichern. Wenn eine Maßnahme nur halben nutzen bringt und nicht ganzen, ist das logisch kein Grund, sie nicht zuulassen.

Zutreffend hat jemand im Parallelthread geschrieben, dass diese Frage auch die Meinungsfreiheit / das Persönlichkeitsrecht betrifft. Selbst wenn die Mehrheit der User daran kein Interesse hätte - was ihr gutes Recht wäre - wäre das kein Grund, denjenigen, die es wollen, dieses Recht zu versagen. Insofern entzieht sich das Thema einer Abstimmung - jeder kann nur auf SEIN EIGENES RECHT verzichten, nicht auf das Recht der anderen.

Bei einer Zeitung mag es etwas anderes sein, da sie technisch abgeschlossen ist und nur durch Vernichtung zu verändern wäre.

Zudem kann sich die REchtslage verändern, z.B. der Jugendschutz. Man ist für seine Beiträge verantwortlich. Muss man dann beim Mod betteln, seine gggf. existierenden rechtlichen Pflichten erfüllen zu können?

Bongo
10.05.2008, 02:46
@nessie: DANKE! sehr präzise auf den punkt gebracht :)